Herzlich Willkommen | Samstag, 24.07.2021  |

Soforthilfe Unwetterkatastrophe

Märkischer Kreis. Das Landeskabinett hat in einer Sondersitzung den Weg für schnelle Soforthilfen geebnet. In NRW werden insgesamt 200 Mio. Euro für die von der Unwetterkatastrophe betroffenen Bürgerinnen und Bürger bereitgestellt.

Die Soforthilfe zur Unwetterkatastrophe in NRW ist in einzelne Bereiche aufgeteilt worden: Unmittelbar unterstützt werden sollen Bürgerinnen und Bürger, die von existentieller Not betroffen sind. Zusätzlich zu einem Sockelbetrag von 1.500 Euro pro Haushalt st3hen für jede weitere Person aus dem Haushalt 500 Euro bereit. Insgesamt werden an einen Haushalt maximal 3.500 Euro ausgezahlt. So soll eine erste finanzielle Überbrückung ermöglicht werden, um eine vorübergehende akute Notlage bei der Unterkunft oder bei der Beschaffung von Haushaltsgegenständen finanziell zu bewältigen.

Auch Unternehmen, Gewerbetreibende und freiberuflich Tätige hat das Hochwasser getroffen. Für jede betroffene Betriebsstätte kann eine „Billigkeitsleistung“ in Höhe von 5.000 Euro abgerufen werden. Damit sollen erste Ausgaben für Räumung und Reinigung oder den provisorischen Wiederaufbau von Betriebs- und Geschäftseinrichtungen bestritten werden. Anträge können in der Regel bei den betroffenen Kommunen gestellt werden.

Die Flutkatastrophe hat auch für massive Schäden in der Landwirtschaft gesorgt. Derzeit können die Verluste auf den Feldern, in den Ställen und in den landwirtschaftlichen Betrieben noch nicht verlässlich abgeschätzt werden. Auch die Forstwirtschaft ist betroffen. Das Land bietet Soforthilfen für Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft einschließlich des Obst- und Gartenbaus sowie der Aquakultur und der Fischerei. Hier gelten für besonders Betroffene dieselben Regelungen für Soforthilfen wie bei Angehörigen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe.

Weitere Informationen und die Anträge gibt es im Internet:

https://www.maerkischer-kreis.de/hochwasser.php

https://www.land.nrw/de/soforthilfe


 

Strassensperrungen im Sauerland (23.07.2021 | 18.21 Uhr)

Märkischer Kreis

B229 Lüdenscheid-Oberbrügge, Baken am Rand
B515 Menden-Lendringsen, Vollsperrung der Brücke wegen Unterspülung
B515 Balve, Einengung wegen weggespülter Böschung
B236 Plettenberg-Ölmühle, halbseitig gesperrt wegen Hangrutsch
B236 Altena bis Gewerbegebiet Dresel, Vollsperrung wegen Unterspülung
B236 Altena, Vollsperrung wegen einsturzgefährdetem Haus
B229 Werdohl-Eveking, halbseitig gesperrt wegen Erdrutsch
B54 Schalksmühle-Dahlerbrück, halbseitig gesperrt wegen weggespültem Gehweg
B54 Hagen-Dahl, Einengung und geringere Geschwindigkeit wegen weggespültem Gehweg, gesperrt für Schwerlastverkehr
L888 Iserlohn-Grüne, halbseitig gesperrt wegen unterspülter Stützmauer
L879 Herscheid-Hardt bis -Ahehammer, Vollsperrung wegen Ausspülung
L709 Meinerzhagen-Listerohl, Baken am Rand wegen unterspülter Böschung
L698 Altena-Nette bis -Evingsen, halbseitig gesperrt wegen großflächiger Ausbrüche
L697 Plettenberg Hestenbergtunnel, Einengung
L694 Lüdenscheid-Brüninghausen, Vollsperrung wegen Erdrutsch
L694 Lüdenscheid-Wettringhof, Baken am Rand wegen Unterspülung
L694 Altena-Rosmart bis Altroggenrahmede, Baken am Rand wegen unterspülter Böschung
L656 Werdohl bis Neuenrade, Höllmecke, Vollsperrung wegen Unterspülung, Fahrbahn halbseitig weggebrochen
L530 Altena-Mühlenrahmede und -Breitenhagen, halbseitig gesperrt wegen Erdrutsch
L532 Lüdenscheid, Vollsperrung wegen Erdrutsch
K3 Halver bis Kierspe, Vollsperrung, Fahrbahn weggespült
K4 Meinerzhagen-Elminghausen, Baken am Rand wegen weggespülter Böschung
K24 Hagen-Hohenlimburg, Vollsperrung wegen Hangrutsch und Unterspülung
K32 Hemer, halbseitig gesperrt wegen Hangrutsch

Hochsauerlandkreis

B511 zwischen Schmallenberg-Bad Fredeburg und -Heiminghausen (Hangrutsch) – Vollsperrung bleibt bis auf weiteres bestehen

L519 zwischen Sundern-Recklinghausen und -Endorf (Hangrutsch) – halbseitige Verkehrsführung bleibt bis auf weiteres bestehen

L687 zwischen Sundern-Wildewiese und Finnentrop-Rönkhausen (Hangrutsch) – halbseitige Verkehrsführung bleibt bis auf weiteres bestehen

L928 (Abschnitt 1) zwischen Schmallenberg-Bracht und Lennestadt-Gleierbrück (Hangrutsch) – halbseitige Verkehrsführung bleibt zunächst bis auf weiteres bestehen.

 


 

Radwege entlang der Ruhr gesperrt
Arnsberg.
Die Aufräumarbeiten nach dem Unwetter dauern an. Auch die Rad- und Fußwege entlang der Ruhr sind durch das Hochwasser großflächig überschwemmt worden. Zurückgebliebener Unrat, Schotter und Schlamm machen die Wege zurzeit nicht befahr- oder begehbar. Deshalb müssen die Wege entlang der Ruhr gesperrt bleiben, bis die Technischen Dienste Arnsberg alle Verschmutzungen beseitigen konnten.

Mehrere Teams sind zurzeit im Einsatz, um im Stadtgebiet Säuberungsarbeiten, Schadensbehebungen und Fahrbahnreinigungen vorzunehmen. Die Reinigungen sind aufwendig, da es in vielen Fällen mehrerer Arbeitsgänge bedarf, bis die Verschmutzungen vollständig entfernt sind. Die jeweiligen Stellen werden nach Priorität abgearbeitet. Nach Möglichkeit sollen die Fuß- und Radwege an der Ruhr im Laufe der nächsten Woche wieder nutzbar sein. Die Stadt Arnsberg bittet um Verständnis.


1570 Notrufe binnen 24 Stunden

In Altena werden die Folgen des Hochwassers sichtbar. Foto: Alexander Bange | Märkischer Kreis


Märkischer Kreis.
Der Regen hat aufgehört, die „Großeinsatzlage“ im Märkischen Kreis bleibt am Donnerstag bestehen. Am Tag nach dem Unwettertief „Bernd“ wird das ganze Ausmaß der Schäden und Wassermassen deutlich. Eine erste Zwischenbilanz.

Das Unwettertief „Bernd“ hat den Märkischen Kreis mit voller Wucht getroffen. Ergiebige Starkregenfälle haben am Mittwoch kreisweit für überflutete Straßen und Häuser, Erdrutsche, überschwemmte Industriegebiete und vollgelaufene Keller gesorgt. Um 14.15 Uhr war eine „Großeinsatzlage“ ausgerufen worden, die am Donnerstag bestehen bleiben wird. Im Brandschutz- und Rettungsdienstzentrum Rosmart laufen alle Einsätze zusammen. Die Einsatzleitung unter der Leitung von Kreisbrandmeister Michael Kling ist ebenso wie die Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, Polizei und Hilfsorganisationen im Dauereinsatz. Auch überörtliche Hilfe ist angefordert worden. Rund 300 Einsatzkräfte aus dem Regierungsbezirk Detmold, aus Herford und Löhne unterstützen die Arbeit im Märkischen Kreis.

Zwei Feuerwehrmänner aus Altena und Werdohl sind ums Leben gekommen. Es handelt sich um einen 46-jährigen Feuerwehrmann aus Altena, der nach bisherigen Ermittlungen der Polizei gegen 17 Uhr eine männliche Person aus dem Wasser gerettet hatte, beim Wiedereinstieg ins Einsatzfahrzeug aber in den reißenden Strom fiel und abgetrieben wurde. Er konnte nur noch tot geborgen werden. Im Bereich des Kraftwerks Elverlingsen ereignete sich ein weiterer Unglücksfall. Nach Erkenntnissen der Polizei kollabierte ein Feuerwehrmann aus Werdohl (52 Jahre) während eines Einsatzes. Er verstarb trotz Reanimations- und Hilfsmaßnahmen. Gegenwärtig geht die Polizei von einem internistischen Notfall aus. Zwei weitere Feuerwehrmänner wurden durch Stromeinwirkung verletzt.

Landrat Marco Voge, der seinen Urlaub abgebrochen hat und noch in der Nacht ins Brandschutz- und Rettungsdienstzentrum Rosmart gefahren war, sprach allen Einsatzkräften sein Beileid aus. „Das ist ein trauriger Tag. Feuerwehrmänner, die selbst Menschenleben gerettet haben, sind auf eine so tragische Art und Weise mitten aus dem Leben gerissen worden. Über den Tod Ihrer Kollegen bin ich bestürzt und tief traurig. Unser aller Gedanken sind bei den Familien, Angehörigen und Freunden, denen ich meine tiefempfundene Anteilnahme ausspreche.“ Gleichzeitig bedankte sich Voge für den „außergewöhnlichen Einsatz in einer absoluten Ausnahmesituation“.

Zwischenbilanz: Innerhalb von 24 Stunden sind seit Mittwochmorgen, 7.30 Uhr, 1570 Anrufe bei der Kreisleitstelle eingegangen – davon alleine 1151 über die Notrufnummer 112. Davon gab es 1023 Unwettereinsätze (unter anderem überflutete und durch Baumsturz und Geröll versperrte Straßen und Häuser, Erdrutsche, überschwemmte Industriegebiete oder vollgelaufene Keller), 118 Hilfeleistungen, 26 Feuerwehreinsätze (z. B. Brandmeldeanlagen), 105 Fahrten mit dem Rettungsdienst sowie 26 Krankentransportfahrten. Etwa 100 Personen wurden in Altena und ca. 50 Personen in Balve evakuiert.
In der Spitze waren am Mittwochabend 1492 Kräfte von Feuerwehr, THW, Polizei und Hilfsorganisationen im Einsatz – aktuell sind es noch über 1000. Weiterhin überflutet sind das Schloss Neuenhof in Lüdenscheid und das Gewerbegebiet Dresel in Werdohl.

Die Versorgung der Einsatzkräfte im Kreisgebiet wird weiterhin durch das Deutsche Rote Kreuz sichergestellt.


 

Ministerpräsident Armin Laschet vor Ort

Landrat Marco Voge und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet vor Ort in Altena. Foto: Alexander Bange | Märkischer Kreis


Märkischer Kreis.
Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, hat am Donnerstagmorgen das stark vom Unwetter betroffene Altena im Märkischen Kreis besucht. Landrat Marco Voge, der seinen Urlaub aufgrund der aktuellen Situation abgebrochen hat, nahm ihn vor dem Brandschutz- und Rettungsdienstzentrum Rosmart in Empfang. Kreisbrandmeister Michael Kling gab dem Landrat und dem Ministerpräsidenten einen Überblick über die weiter angespannte Lage im Märkischen Kreis.

Anschließend ging es zusammen mit dem NRW-Ministerpräsidenten nach Altena, um sich vor Ort einen Eindruck von den großen Wasserschäden zu machen. Voge und Laschet suchten das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern – ebenso wie mit dem Unternehmen Klincke, das ebenfalls von den Wassermassen geflutet worden war.

Landrat Marco Voge: „Unser Kreis ist schwer getroffen. Eine schwierige Situation für alle, die uns gestern viel abverlangt hat und noch einige Tage andauern wird. Es wurde überall gemeinsam angepackt. Der Zusammenhalt ist riesig. Mein Dank gilt allen, die geholfen haben – besonders unseren Einsatzkräften und Hilfsorganisationen sowie den Einsatzkräften aus ganz NRW, die vor Ort unterstützt haben. Einmal mehr hat sich gezeigt, dass wir uns in höchster Not auf unsere Polizei, die Feuerwehren, das THW, das DRK, die Malteser, den ASB, die Johanniter, die DLRG und viele weitere verlassen können. Eine herausragende Gemeinschaftsleistung in diesen schweren Stunden und Tagen. Unser Mitgefühl gilt den Feuerwehrmännern, die im Einsatz für uns ihr Leben lassen mussten – und ihren Familien. In Gedanken sind wir alle bei ihnen! Aber es gilt auch allen, die zu Schaden gekommen sind, zu helfen. Jetzt geht es darum, in dieser Krise zusammenzustehen.“


 

(14.07.2021 | 20.12 Uhr)

„Großeinsatzlage“ im Märkischen Kreis

Märkischer Kreis. Im Märkischen Kreis ist am Donnerstag eine „Großeinsatzlage“ ausgerufen worden. Grund ist das Unwettertief „Bernd“. Ergiebige Starkregenfälle sorgen kreisweit für überflutete Straßen und Häuser, Erdrutsche, überschwemmte Industriegebiete und vollgelaufene Keller. Hunderte Kräfte von Feuerwehr, THW, Polizei und Hilfsorganisationen sind im Einsatz.

Das Unwettertief „Bernd“ hat den Märkischen Kreis mit voller Wucht getroffen. Ergiebige Starkregenfälle sorgen kreisweit überflutete Straßen und Häuser, Erdrutsche, überschwemmte Industriegebiete und vollgelaufene Keller. Um 14.15 Uhr ist eine „Großeinsatzlage“ ausgerufen worden. Unter der Leitung von Kreisbrandmeister Michael Kling werden sämtliche Einsätze koordiniert und geleitet. Für den Märkischen Kreis wurde Kreisalarm ausgerufen für alle Einsatzkräfte und starke überörtliche Kräfte angefordert, die zum Teil schon im Einsatz sind.

Am schwersten betroffen ist Altena, das am Donnerstagnachmittag mit dem Auto nicht mehr erreichbar war. Alle Zufahrtswege sind gesperrt. Aktuell werden etwa 100 Personen evakuiert. Aufgrund mehrerer Geröllabgänge sind unter anderem schwere Räumfahrzeuge im Einsatz. Auch in Balve gefährden Überschwemmungen die Menschen und eine Evakuierung von ca. 50 Personen läuft.

Zudem sind Nachrodt-Wiblingwerde, Altena, Werdohl und Neuenrade von Überschwemmungen betroffen. Das Schloss Neuenhof in Lüdenscheid und das Gewerbegebiet Dresel in Werdohl sind überflutet. Überflutete Straßen und Häuser werden aus nahezu allen Städten und Gemeinden des Kreises gemeldet.

Alle Feuerwehren im Märkischen Kreis sind im Vollalarm. Zurzeit (Stand: 20 Uhr) gibt es etwa 200 Einsätze im Kreisgebiet. Vollgesperrt sind unter anderem die B236 im Bereich Ütterlingsen und die B229 in der Helle (Stadt Balve). In Neuenrade geht der Fluss Hönne über die Schutzdämme.


 

(14.07.2021 | 19.17 Uhr)

Wetterlage im Märkischen Kreis weiter angespannt

Lüdenscheid. Die Wetterlage im Kreisgebiet verschärft sich weiter. Weitere Regenfälle sind angekündigt. Die Pegel von Lenne und Hönne steigen kontinuierlich an. Kreisweit kam es bislang zu rund 40 Polizeieinsätzen. Schwerpunkt ist das Lennetal, hier insbesondere das Stadtgebiet Altena.

Die Stadt Altena ist gegenwärtig so gut wie nicht erreichbar. Wer nicht unbedingt nach Altena muss, sollte sein Anliegen verschieben. Die B236 ist sowohl von Nachrodter, als auch von Werdohler Seite aus gesperrt. Ebenso u.a. die Brachtenbecke, Nette, Lenneuferpromenade und die Lüdenscheider Straße. Das Wasser läuft teilweise bereits in die Innenstadt.

In Werdohl ist die B236 im Bereich Ütterlingsen / Dresel voll gesperrt. In Neuenrade bleibt die Höllmecke gesperrt. In Balve läuft zurzeit der Höveringhauser Weg (K12) im Bereich des Flugplatzes Neuenrade zu. Die B229 in Balve ist in Höhe Helle voll gesperrt.

Auch im Iserlohner Stadtteil Lasbeck bleibt die Situation angespannt. In Hemer Bredenbruch beginnen erste Häuser voll zu laufen.

Die Polizei appelliert dringend:

Bleiben Sie möglichst zuhause! Meiden Sie überschwemmte Bereiche! Halten Sie sich an die eingerichteten Straßensperren! In Notlagen: Sofort den Notruf 110 oder 112 rufen!


 

Regenfälle behindern den Verkehr im Kreis

Märkischer Kreis. Die starken Regenfälle sorgen aktuell im ganzen Kreisgebiet für Einsätze von Polizei und Feuerwehr.

Besonders trifft es die Stadt Altena. Dort sind aktuell die B236 (ab Einsal), der Brachtenbecker Weg, die Lüdenscheider sowie die Werdohler Straße komplett gesperrt. Das Lenneufer hingegen ist frei. Es kommt zu massiven Staus. Die Polizei appelliert: Meiden Sie den Bereich großräumig!

Die Derwentsider Straße sowie der Höllmecker Weg in Werdohl bzw. Neuenrade sind aktuell voll gesperrt. Die Plettenberger Straße ist nur einseitig befahrbar. Die Feuerwehr ist dort m Einsatz.

In Iserlohn ist derzeit die Durchfahrt nach Lasbeck nicht möglich. Die Feuerwehr sperrte gegen 4 Uhr den Lasbecker Weg, Ecke Wulfeistraße. Dort war es nach einem Dammbruch zu einem Wassereinbruch in mehrere Gebäude gekommen. Aktuell unterstützt die Polizei die Feuerwehr bei der Räumung der betroffenen Gebäude. Der Zugverkehr zwischen Iserlohn und Hagen wurde eingestellt.

In Altena (Mühlenrahmede) und Nachrodt (Kreinberger Weg) lagen Bäume auf der Straße und mussten durch die Feuerwehr beseitigt werden. So auch aktuell auch auf der L619 in Plettenberg-Leinschede. Der Busverkehr in Altena wurde teilweise eingestellt.

Die aktuelle Wettersituation soll weiter anhalten. Die Polizei appelliert daher an alle, sich heute besonders vorsichtig im Straßenverkehr zu bewegen.


 

Weitreichende Lockerungen in NRW

Düsseldorf. In Nordrhein-Westfalen gilt ab heute (09.07.) eine neue Coronaschutzverordnung. Sie beinhaltet die Inzidenzstufe 0. Die Sieben-Tage-Inzidenz in den Kreisen und kreisfreien Städten liegt seit mehr als fünf Werktagen unter 10. Deshalb greift die Coronaschutzverordnung des Landes und es gibt weitreichende Lockerungen. Es gelten unter anderem die Kontaktbeschränkungen nicht mehr. Auch die Einhaltung des Mindestabstands zu anderen Personen wird nur noch empfohlen. Masken müssen grundsätzlich nur noch im ÖPNV, beim Arzt und im Handel getragen werden.

Eine Rückstufung in die Inzidenzstufe 1 erfolgt erst, wenn ein Wert von 10 an acht Tagen hintereinander überschreitet.


 

Impfoffensive in den Impfstellen

Symbolfoto: Mathis Schneider | Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. Das Land NRW teilt den Impfstellen des Märkischen Kreises in Lüdenscheid und Iserlohn weiteren Impfstoff zu. Deshalb stehen in den nächsten drei Wochen 29.000 Termine sowohl für Erst- als auch für Folgeimpfungen mit einem mRNA-Impfstoff zur Verfügung.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt jetzt allen Personen, die eine Erstimpfung mit Astrazeneca erhalten haben, eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff. Die Folgeimpfung soll frühestens vier Wochen nach der ersten Impfung erfolgen. Ziel ist, schnell einen wirksamen Impfschutz auch gegen die sich ausbreitende Delta-Variante des Coronavirus aufzubauen.

Dr. Gregor Schmitz, ärztlicher Leiter des Impfzentrums und selber niedergelassener Hausarzt, weiß aus Erfahrung, dass viele niedergelassene Ärzte in den kommenden Tagen nicht über die notwendige mRNA-Impfstoffmenge verfügen werden. Dr. Schmitz: „Da in den Praxen die Planung der Zweitimpftermine für sechs bis zwölf Wochen im Voraus erfolgt, ist ein kurzfristiges Vorziehen der Impftermine oft nicht möglich.“ Deshalb bietet das Impfzentrum des Märkischen Kreises Unterstützung und Entlastung an.

Aktuell gibt es ca. 25.000 Personen im Märkischen Kreis, die bei niedergelassenen Ärzten mit Vaxevria (Astrazeneca) geimpft wurden und die nun bereits die Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff erhalten können. Alle Personen, die beim Haus- oder Facharzt keinen kurzfristigen Zweitimpftermin bekommen, können sich jetzt einen einzelnen Termin in den beiden Impfstellen des Märkischen Kreises buchen. Das ist neu, denn bislang konnten über die KVWL-Hotline immer nur Termine für Erst- und Zweitimpfung gemeinsam gebucht werden.

Auch Personen, die nach einer COVID-19-Infektion genesen sind und daher nur eine Impfung benötigen, können jetzt diese Buchungsmöglichkeit nutzen. Termine können über die KVWL telefonisch unter 0800 116117 02 oder online unter www.116117.de gebucht werden. Darüber hinaus können Buchungen für das Impfzentrum Lüdenscheid auch über die kreiseigene  Buchungsplattform erfolgen.

Eine dringende Bitte hat Dr. Schmitz noch: „Wer bereits einen Impftermin beim Hausarzt gebucht hat, der nicht mehr wahrgenommen wird, der soll ihn bitte unbedingt dort absagen.“


 

Fußballfan steigt Autofahrerin aufs Dach

Menden. Ein Fußballfan hatte am Freitag, 02.07.2021,  scheinbar einen Kurzschluss. Anders ist das nicht zu erklären.

Gegen Mitternacht musste eine Corsafahrerin verkehrsbedingt auf der Kolpingstraße anhalten. Dort hielten sich mehrere jubelnde Tifosi nach dem Einzug von Italien ins Halbfinale auf der Straße auf. Ein unbekannter Mann sprang plötzlich in Höhe einer Gaststätte auf das Dach des Corsa und hinterließ einen Schaden. Anschließend verschwand er in der feiernden Menge.

Hinweise nimmt die Polizei in Menden entgegen.


 

Geldautomat gesprengt

Neheim. Vergangene Nacht haben unbekannte Täter in Neheim zwei Geldautomaten in einer Bankfiliale in der Hauptstraße gesprengt. Die Täter flüchteten mit einem Audi A6 Avant über die Autobahn in Richtung Werl.

Die Polizei konnte die Täter noch am Tatort sehen und verfolgte sie. Auf der A445 verloren die Beamten das Fahrzeug jedoch aus den Augen. Eine eingeleitete, kreisübergreifende Fahndung verlief negativ. Angaben über die Beute liegen bislang nicht vor.

Durch die Sprengung entstand ein Brand. Dieser wurde durch die Feuerwehr abgelöscht. Niemand wurde bei der Sprengung verletzt. Am Tatort fanden die Beamten ein zurückgelassenes Sprengmittel. Das wurde durch einen Entschärfer des LKA kontrolliert auf einer Wiese bei Moosfelde gesprengt.

An dem Fluchtfahrzeug waren Kennzeichen aus dem HSK angebracht. Erste Ermittlungen ergaben, dass diese zuvor auf der Neheimer Straße entwendet wurden. Die Polizei sucht nach Zeugen der Sprengung.

Wem sind gegen 03.30 Uhr verdächtige Personen in der Fußgängerzone aufgefallen? Wer hat die Täter beim Diebstahl der Kennzeichen auf der Neheimer Straße gesehen?

Hinweise nimmt die Polizei in Arnsberg unter 02932 – 90 200 entgegen.


 

Freie Termine im Impfzentrum

Hochsauerlandkreis. Das Impfzentrum in Olsberg hat für die kommenden Tage freie Termine für die Impfstoffe BioNTech und Moderna. Über die Kassenärztliche Vereinigung können Termine unter www.116117.de oder telefonisch unter 0800/11611702 gebucht werden. Das Angebot richtet sich an Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren.


 

Gestaltungswettbewerb für Kreisverkehr

Foto: Stadtmarketing Sundern. Von links nach rechts: Jennifer Schmitt (Stadtmarketing Sundern eG), Irmgard Harmann-Schütz (Ausschussvorsitzende), Georg Te Pass (Ortsvorsteher)

Sundern. Seit einigen Monaten sind die Bauarbeiten am Kreisverkehr Röhre/ Göckeler Straße nun abgeschlossen. Doch hier soll noch nicht Schluss sein. Die Stadt startet einen offiziellen Wettbewerb, der sich explizit an die kreativen Sunderner Bürgerinnen und Bürger richtet.

Bis zum 30.07.2021 kann jeder Sunderner seinen Vorschlag für eine potenzielle Neugestaltung des Kreisverkehres einreichen. Egal ob Privatperson, Unternehmen, Verein oder Schülergruppen. Jeder Vorschlag ist willkommen und wird nach Einsendeschluss von einer Jury bewertet. Die Jury wird sich aus Personen der Sunderner Verwaltung und dem politischen Raum zusammensetzen. Nach der Sichtung werden die drei am besten bewerteten Ideen der Öffentlichkeit präsentiert. Dann haben alle Bürgerinnen und Bürger die Chance für ihren Favoriten abzustimmen.

Obwohl jeder mitmachen darf, sind dennoch bestimmte Voraussetzungen zu beachten. Egal ob ein Kunstobjekt, ein Kunstobjekt in Verbindung mit einer Bepflanzung oder nur eine Bepflanzung für den Kreisverkehr konzipiert wird. Wichtig sind der Wiedererkennungswert und der Bezug zur Stadt Sundern.

Die einzureichenden Unterlagen sollen Folgendes enthalten:
1. Angaben zu personenbezogenen Daten
2. Eine kurze Erläuterung zur Idee
3. Eine zeichnerische/grafische Darstellung des Konzeptes (ggf. Modell)
4. Eine technische Beschreibung der Angaben über Material, Maßen etc.
5. Eine möglichst genaue und konkrete Kostenschätzung

Die Unterlagen können per Mail, per Post oder persönlich im Stadtmarketing-Büro eingereicht werden.


Offene Gärten im Ruhrbogen 2021

Foto: Stadtmarketing Sundern eG | Goedde

Sundern. Nachdem im vergangenen Jahr die Aktion wegen Corona abgesagt werden musste, sollen die „Offenen Gärten im Ruhrbogen“ in diesem Jahr ab Juli wieder stattfinden. Hierauf haben sich die neun beteiligten Kommunen verständigt und die vergangenen Monate dazu genutzt, einen neuen Internetauftritt zum Projekt zu erstellen.

Unter www.gaerten-im-ruhrbogen.de stellt sich nun jeder Garten einzeln vor und es werden vielfältige Such- und Sortiermöglichkeiten zur Verfügung gestellt. So kann beispielsweise nach Gärten einer Kommune oder einzelnen Veranstaltungsterminen gefiltert werden.

Los geht es in Sundern am 18. Juli mit dem Liebhabergarten in Endorf, der von 13 -18 Uhr zu besichtigen ist.


 

Autofahrer fährt Fußgängerin an und flüchtet

Winterberg. Nach einer Unfallflucht auf der Poststraße sucht die Polizei jetzt nach Zeugen. Eine 67-jährige Fußgängerin überquerte am frühen Vormittag des 17.Juni die Poststraße in Höhe des DAK-Gesundheitszentrums. Gleichzeitig fuhr ein Auto rückwärts vom Parkplatz des Gesundheitszentrums auf die Straße. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit der Frau. Die Winterbergerin stürzte und verletzte sich. Der Fahrer kümmerte sich nicht um die 67-Jährige und flüchtete in Richtung der Straße „Am Ring“.

Bei dem Pkw soll es sich um einen dunklen SUV mit HSK-Kennzeichen handeln. Weitere Hinweise liegen bislang nicht vor. Zeugen setzen sich bitte mit der Polizei in Winterberg unter 0 29 81 – 90 200 in Verbindung.


 

Digitale Impfzertifikate

Märkischer Kreis. Das Impfzentrum in Lüdenscheid ist das erste Impfzentrum in Westfalen, in dem ab sofort elektronische Impfzertifikate ausgestellt werden. Zusammen mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) hat das Leitungsteam um den ärztlichen Leiter Dr. Gregor Schmitz in der vergangenen Woche die technischen Voraussetzungen geschaffen, um die QR-Codes zu erstellen. Dr. Schmitz: „Alle Personen, die jetzt in Lüdenscheid geimpft werden, erhalten auf Wunsch direkt vor Ort einen Ausdruck mit einem QR-Code. Darin sind außer den Personendaten das Impfdatum, der verwendete Impfstoff sowie der Hinweis, ob es sich um eine Erst- oder Zweitimpfung handelt, hinterlegt. Dieser QR-Code kann dann in die CovPass-App oder in die Corona-WarnApp eingelesen werden.“ Bis Ende Juni sollen auch in Iserlohn die digitalen Impfnachweise folgen.

Ausserdem bekommen alle Personen, die bereits zweimal in den Impfzentren geimpft worden sind, in den nächsten Tagen die digitalen Impfzertifikate per Post zugesandt. Im nächsten Schritt werden dann Personen mit einer Erstimpfung das digitale Impfzertifikat erhalten.


 

Illegales Rennen mit Motorrädern

© Polizei im Märkischen Kreis

Iserlohn. Zwei Jugendliche lieferten sich Mittwochnachmittag mit ihren Motorrädern ein Rennen und bauten zudem einen Unfall. Ein 15-Jähriger verletzte sich leicht. Er hatte keinen Führerschein.

Zeugen berichteten, dass die Jugendlichen zunächst auf dem Hemberg-Parkplatz ihre Runden gedreht hätten. Dabei seien sie viel zu schnell gewesen, hätten keine Helme getragen und seien stehend auf dem Motorrad herumgefahren. Kurz vor Eintreffen der Polizei fuhren beide vom Parkplatz davon.

In einer 30er-Zone seien andere Verkehrsteilnehmer mit stark überhöhter Geschwindigkeit geschnitten worden, berichteten Zeugen. Eine Sozia auf einem der Motorräder habe die Fahrt offenbar mit ihrem Handy gefilmt.

Wenig später tauchten sie erneut auf. Dieses Mal an Pater und Nonne. Zeugen schilderten später halsbrecherische Überholmanöver. An dieser Stelle besteht ein Überholverbot. An der Igelstraße verlor der 15-Jährige in einer Kurve schließlich die Kontrolle über seine Yamaha. Er kollidierte mit einer Schutzplanke und verletzte sich leicht. Während der Fahrt trugen beide Fahrer T-Shirts und kurze Hosen. Einer fuhr mit Badelatschen.

Polizeibeamte beschlagnahmten beide Motorräder, den Führerschein des 16-Jährigen sowie das Mobiltelefon der Sozia (15). An der Aprilia des 16-Jährigen befand sich kein Kennzeichen. Es war jedoch zugelassen.

Die Polizei ermittelt nun u.a. wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Teilnahme an einem illegalen Kraftfahrzeugrennen.


 

Schlag gegen Drogenkriminalität

Hochsauerlandkreis. Am Dienstag gelang den Ermittlern der Kriminalpolizei ein erneuter Schlag gegen die Drogenkriminalität im Hochsauerlandkreis, dem Kreis Soest und Unna. Nach intensiven Ermittlungen in der Betäubungsmittelszene durchsuchten die Beamten fünf Wohnungen in Brilon, eine Wohnung in Olsberg, zwei Wohnungen in Möhnesee, eine Wohnung in Lippstadt und eine Wohnung in Bergkamen. Mit der Hilfe von Diensthunden stellten die Ermittler circa 370 Gramm Marihuana, etwa ein Kilo Amphetamin, Ecstasy-Tabletten und geringe Mengen an anderen Drogen sicher. Neben den Betäubungsmitteln konnte ein hoher vierstelliger Betrag an Bargeld beschlagnahmt werden.

Acht Tatverdächtige im Alter von 20 bis 51 Jahren wurden vorläufig festgenommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die Polizei nimmt die Drogenkriminalität ernst und wird weiterhin konsequent gegen Straftäter vorgehen.


Unfall in Müschede

Arnsberg. Am Mittwochmorgen ist es zu einem Verkehrsunfall an der Rönkhauser Straße an einem unbeschrankten Bahnübergang gekommen. Ein 48-jähriger Mann aus Iserlohn überquerte zu Fuß einen an einer Werksausfahrt befindlichen Bahnübergang. Hierbei wurde er von einer fahrenden Lok erfasst. Der Mann erlitt schwerste Verletzungen und wurde in eine Spezialklinik geflogen. Die Rönkhauser Straße wurde für fast zwei Stunden gesperrt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.


Stufe 1 ab Mittwoch

Märkischer Kreis. Ohne Corona-Schnelltest ins Freibad oder ins Restaurant – ab Mittwoch, (16.06.2021), ist das wieder möglich. Wir haben im Märkischen Kreis eine stabile 7-Tage-Inzidenz von unter 35, deshalb gilt die Inzidenzstufe 1. Sie bringt Lockerungen der Corona-Schutzverordnung.

>>Uns hier geht es zu Stufe 1 und den damit verbundenen Regeln <<


 

Glasfasernetz wird ausgebaut

Hochsauerlandkreis. Mit der Vertragsunterzeichnung von Landrat Dr. Karl Schneider mit der Deutschen Telekom in dieser Woche (07.06.) hat der Hochsauerlandkreis die förderrechtlichen Grundlagen und Aufträge zum Breitbandausbau im 6. Call abgeschlossen. Aus heutiger Sicht wird der Glasfaserausbau mit weiteren 3.222 FTTB-Anschlüssen bis 2025 fertiggestellt sein. Neben der flächendeckenden Versorgung vieler Orte der zwölf kreisangehörigen Kommunen werden unter anderem 900 Unternehmen in 29 Gewerbegebieten und fünf Krankenhäuser versorgt.

„Damit nimmt der Hochsauerlandkreis weiterhin eine führende Rolle beim öffentlich geförderten Glasfaserausbau in Südwestfalen ein“, bestätigte Reinhard Rohleder, Mitunterzeichner und kommunaler Ansprechpartner der Deutschen Telekom für den Breitbandausbau​ in der Region, den Kurs des Hochsauerlandkreises. Mit einer kompetenten, schlüssigen und beharrlichen Strategie haben sich der Hochsauerlandkreis und seine Städte und Gemeinden für die Versorgung des ländlichen Raumes mit schnellem Internet eingesetzt.

„Das letzte Kapitel eines langen, aber sehr erfolgreichen Weges ist heute aufgeschlagen worden. Alles, was beim öffentlichen Breitbandausbau förderfähig war, hat der Hochsauerlandkreis berücksichtigen können“, zog Landrat Dr. Karl Schneider eine Erfolgsbilanz. Und die kann sich sehen lassen. Beim Glasfaserausbau im Hochsauerlandkreis kommt inzwischen eine Gesamtfördersumme von fast 80 Millionen Euro von Bund und Land zum Zuge. Dr. Schneider dankte in diesem Zusammenhang auch dem Gigabit-Koordinator Ludger Laufer und der kreiseigenen TeleKommunikationsGesellschaft Südwestfalen, die mit Kompetenz und Engagement stets das Ziel der flächendeckenden Versorgung im Auge gehabt haben.

„Wir haben Erfahrungen sammeln können, die sich über Jahre ausgezahlt haben. Ich bin sehr zuversichtlich, den Plan bis zur Fertigstellung der weiteren Glasfaserinfrastruktur bis 2025 einzuhalten“, so Dr. Schneider abschließend.


 

Digitaler Impfpass ab Montag

Berlin. Am Montag (14. Juni) kommt der digitale Impfausweis. Ab dann soll man sich in vielen Apotheken den digitalen Nachweis einer vollständigen Impfung nachträglich ausstellen lassen können. Das teilte die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände am Dienstag in Berlin mit.

Welche Apotheken den Nachweis erstellt und ob die Apotheke eurer Wahl dabei ist, erfahrt ihr bald auf der Seite des Deutschen Apothekerverbandes. Dort braucht ihr einfach nur eure Postleitzahl eingeben. (https://www.mein-apothekenmanager.de/)

Bereits zuvor soll die freiwillige Anwendung namens „CovPass“ nach Angaben aus dem Bundesgesundheitsministerium für alle Interessenten in den App-Stores für Smartphones zur Verfügung stehen.


 

MK: Weitere Lockerungen

Lüdenscheid. Die Inzidenz im Märkischen Kreis liegt nun schon seit einigen Tagen unter der 50er-Marke. Aktuell liegt sie bei 27,4 Prozent. Aktuell (09.06.) bei 33,9. Damit darf ab Freitag (11.06.) auch die Innengastronomie wieder öffnen. Allerdings müssen Gäste einen negativem Corona-Test vorweisen. Im Aussenbereich wird kein Test mehr benötigt. Bäder, Saunen, Fitnessstudios, Indoorspielplätze, Theater und Kinos dürfen wieder mit Test und begrenzter Personenzahl öffnen.


 

Neustart – Elspe Festival

Lennestadt. Nach einem Jahr Pause startet das Elspe-Festival. Ab sofort können wieder bis zu 1800 Besucher die Karl-May-Abenteuer ansehen. Auch die Außengastronomie darf wieder öffnen. Besucher müssen sich vorher registrieren und einen Nachweis über die 3G G’s mitbringen.

Ein bewährtes Hygienekonzept und ein völlig neu gestalteter Saalplan mit exakt festgelegten Abstandsregeln tragen dazu bei, das Infektionsrisiko für die Gäste so gering wie möglich zu halten und geben den Besuchern die notwendige Sicherheit, den Tag in Elspe wie gewohnt mit allen fünf Sinnen genießen zu können.

„Wir freuen uns ganz besonders auch darüber, dass wir mit der Sommersaison 2021 nun endlich die Gegenleistung für mehr als 35.000 seit mehr als einem Jahr gekaufte und bezahlte Tickets erbringen können.“ so Geschäftsführer Philipp Aßhoff. Und weiter: „Für das damit erwiesene Vertrauen und die Geduld unseren treuen Festival-Besucher möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken.“


 

tageschau © Nachrichtenstream

tagesthemen mittendrin: Vier Freunde für ein Freibad
Das alte Freibad im niedersächsischen Bevern ist marode, seinen Reiz aber hat es nicht verloren: Und der ist so stark, dass vier Jugendliche für den Erhalt des Bads kämpfen - mit Erfolg? Von Angelika Henkel.
Liveblog: ++ Demos gegen Bolsonaros Krisenpolitik ++
Tausende Brasilianer protestieren gegen die Corona-Politik von Präsident Bolsonaro - sie fordern dessen Amtsenthebung und mehr Impfungen. Tansania hat seine erste Lieferung von Impfstoffen erhalten. Alle Entwicklungen im Liveblog.
Pandemie in Frankreich: Wieder Protest gegen neue Corona-Pläne
Erneut sind Tausende Franzosen gegen strengere Corona-Regeln auf die Straßen gegangen. Dabei ist es laut Medienberichten zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Die Regierung plant künftig eine Ausweitung der Nachweispflicht.
Gay Pride Parade in Budapest: Jetzt erst recht
In Budapest hat die alljährliche Gay Pride Parade stattgefunden. Wegen der LGBTQ-feindlichen Politik von Ungarns Regierungschef Orban unterstützen u.a. die deutsche und die US-Botschaft die Veranstaltung. Von Clemens Verenkotte.
Island kehrt zu Corona-Auflagen zurück
Es sah schon so aus, als ob Island die Corona-Pandemie überstanden hatte - jetzt nimmt die Zahl der Fälle wieder zu. Die Regierung setzt nun bereits aufgehobene Maßnahmen wieder in Kraft.

Livestream

Einschalten? Aufs Radio klicken

Jetzt läuft

Loading...
Loading...

Programmtipps

Tagesschau Aktuell ©

Sauerlandwetter

Unser Wetter im Sauerland
 

Stark bewölkt
18°C
Wind: 14 km/h SW
Sonnenaufgang: 5:43 am
Sonnenuntergang: 9:27 pm
Mehr...
 

Die letzten 10 Titel

Loading...

Studiohotline

0 23 73 - 176 99 39

Windrichtung