Herzlich Willkommen | Sonntag, 07.03.2021  |

Schüsse auf offener Straße

Plettenberg. Am Samstagabend wurden im Bereich Königstraße/Oesterweg/Ratscheller Weg aus einem Fahrzeug Schüsse abgegeben.

Unabhängige Zeugen meldeten der Polizei zwei Fahrzeuge, die hintereinander in Richtung Oesterweg fuhren. Aus dem vorderen Fahrzeug (BMW) sei aus dem Schiebedach von einer Person auf einen dahinter fahrenden kleinen Kombi geschossen worden.

Die Polizei stellte bisher fünf Platzpatronenhülsen sicher. Die Ermittlungen dauern an.

Weitere Zeugen des Vorfalls, die Hinweise zu den Fahrzeugen und/oder den Schützen geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Plettenberg in Verbindung zu setzen.


 

MK: Krisenstab macht Wochenende

Lüdenscheid. Der Märkische Kreis steht auf Platz 2 in der Rangliste der NRW-Inzidenzwerte. Der Sieben-Tages-Wert liegt aktuell bei 125,1.

Ab Montag greift die neue NRW-Coronaschutzverordnung und gilt auch für den Märkischen Kreis. Der Kreis wird trotz der hohen Zahlen keinen Sonderweg beschreiten und beabsichtigt zur Zeit keine spezielle Verordnung zu erlassen. Zunächst nicht – denn jetzt ist erstmal Wochenende.

In der aktuellen Samstagsausgabe der Westfalenpost verweist Kreissprecher Hendrik Klein auf das Wochenende. Man werde sich am Montag zusammensetzen.

Somit gilt ab Montag auch für den Märkischen Kreis die erlassene Corona-Schutzverordnung für Nordrhein-Westfalen. Unter anderem können Buchhandlungen, Schreibwarengeschäfte, Blumengeschäfte und Gartenmärkte ihren Betrieb wiederaufnehmen.

Alle übrigen Einzelhandelsgeschäfte können mit Terminvergabe und begrenzter Kundenzahl öffnen. Gleiches gilt auch für körpernahe Dienstleistungsbetriebe mit Hygienekonzepten. Hier ist gegebenenfalls auf die Durchführung eines Schnelltests zu achten.


 

Patient gerät in Brand

Menden. Gestern Abend ist im Mendener St.-Vincenz-Krankenhaus ein 71-jähriger Patient in Brand geraten. Krankenschwestern hörten gegen 19.30 Uhr Hilfeschreie aus einem Krankenzimmer. Als sie in das Zimmer kamen, stand das T-Shirt des Mannes in voller Ausdehnung in Flammen.

Die Mitarbeiterinnen löschten das Feuer mit einer Decke. Der Senior musste mit lebensgefährlichen Brandverletzungen in eine Spezialklinik verlegt werden. Ein Feuerzeug lag an dem Bett.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Ein Fremdverschulden scheidet nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen aus.


 

Angriff auf Stadtbedienstete

Menden. Mitarbeiter des Ordnungsamtes kontrollierten am Mittwochnachmittag die Einhaltung der Maskenpflicht im Freizeitzentrum Biebertal. Nach einer ersten Ermahnung der anwesenden Eltern gingen sie kurz vor 17 Uhr eine zweite Runde über den Spielplatz.

Ein Pärchen trug weiterhin keine Maske und wurde von den Mitarbeitern aufgefordert zu gehen. Gemeinsam mit ihrem Kind verließen sie den Spielplatz. Beim Verlassen drehte sich ein 22-jähriger Iserlohner zu den Ordnungskräften um und pöbelte sie in aggressivem Tonfall an. Die Aufforderung sich auszuweisen quittierte das Paar mit einem Fluchtversuch.

Den Mitarbeitern gelang es die 19-jährige Iserlohnerin festzuhalten. Nach übereinstimmenden Zeugenangaben kehrte ihr Begleiter darauf zurück, zog ein Pfefferspray und sprühte damit einem 36-jährigen Mitarbeiter mehrfach ins Gesicht. Das Opfer wurde leicht verletzt.

Als die Anwesenden die Polizei verständigten, rannte der Tatverdächtige davon. Er konnte nicht mehr angetroffen werden. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Verstoß gegen das Waffengesetz und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Ein Verfahren hinsichtlich des Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung wird durch die Stadt Menden geprüft.


 

Corona Gipfel: Lockdown geht weiter

Ende März kann die Aussengastronomie unter Auflagen wieder öffnen

Berlin. Der Lockdown wird bis zum 28.März verlängert. Die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich in folgenden Punkten.

Bereits von Montag an werden die Kontaktbeschränkungen leicht gelockert. Dann sollen sich bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten wieder treffen können. Das gesellschaftliche Leben soll stufenweise wieder zurückkehren. Nachdem seit Montag Friseure wieder öffnen durften, sollen als nächstes bundesweit Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte öffnen. Körpernahe Dienstleistungen können mit aktuellen Tests ebenfalls getätigt werden.

Ab 8. März darf der Einzelhandel, (1 Kunde pro 10 bzw. 20 qm, abhängig von der Verkaufsfläche), öffnen. Bei einem Inzidenzwert von unter 50. Schon ab einem Wert von 100 darf im Einzelhandel per Terminbuchung eingekauft werden. Museen, Zoos, Gedenkstätten ectr. dürfen ebenfalls mit Termin besucht werden.

14 Tage später (22.03.21) , jeweils mit aktuellem Schnelltest und einem Inzidenzwert unter 100:

  • Aussengastronomie, Kultureinrichtungen wie Theater, Konzert- und Opernhäusern sowie Kinos und Sportstätten .

 Inzidenzwert unter 50 (ohne Schnelltest):

  • Aussengastronomie, Kultureinrichtungen wie Theater, Konzert- und Opernhäusern sowie Kinos und Sportstätten .

14 Tage später (05.04.21) , jeweils mit aktuellem Schnelltest und einem Inzidenzwert unter 100:

  • Einzelhandel (1 Kunde pro 10 bzw. 20 qm, abhängig von der Verkaufsfläche), Sport (Fitnesstudios ect.) ohne Test

Inzidenzwert unter 50 (ohne Schnelltest):

  • Freizeitveranstaltungen im Aussenbereich (max. 50 Teilnehmer)

Die nächste Ministerpräsidentenkonferenz ist am 22.03.2021. Hier wird entschieden wie es mit den weiteren Bereichen wie Gastronomie, Hotels, Kultue, Veranstaltungen, Reisen und Hotels weitergeht.

Hausärzte sollen spätestens ab April Corona-Schutzimpfungen durchführen, vielleicht auch schon Ende März. Sofern es genug Impfstoff gibt. Schnelltests soll es erst im April geben.


 

HSK: Es gibt Fördermittel

Düsseldorf. Sundern und Arnsberg profitieren beim „Förderprogramm Nahmobilität 2021“ von Geldern des Landes NRW und des Bundes. Sundern erhält 48.500 Euro für den Radweg am Sorpe-Vorbecken in Amecke und Arnsberg 32.000 Euro für die Öffentlichkeitsarbeit Nahmobilität 2021. Das teilte der Landtagsabgeordnete für den Hochsauerlandkreis Klaus Kaiser (CDU) mit.

Klaus Kaiser: „Ich freue mich sehr, dass die beiden Städte mit der Förderung der Nahmobilität ein attraktives Verkehrswegenetz ausbauen, aus dem jeder Einzelne wählen kann. Damit leben wir nicht nur gesünder, sondern tun auch etwas fürs Klima.“


 

Weitere Impfzentren im Sauerland

Der Kreis bekommt „Grünes Licht“ vom Land Nordrhein-Westfalen und wird eine Impfstelle mit zwei weiteren Impfstraßen in Iserlohn einrichten. Landrat Marco Voge: „Eine sehr gute Nachricht vor allem für die Menschen bei uns im Kreis.“ Foto: Hendrik Klein | Märkischer Kreis

Menden. Heute gab es einen neuen Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums. Demnach können jetzt auch zwei Impfzentren pro Landkreis in Betrieb gehen.

Geimpft werden soll ab 1.April, neben der historischen Schützenhalle Loh in Lüdenscheid, auch im Gebäude des ehemaligen Unternehmens Kottmann im Gewerbegebiet Iserlohn-Dröschede. In Dröschede ist das Ziel, zügig zwei Impfstraßen mit jeweils 20 zu impfenden Personen pro Stunde einzurichten. Somit können dort am Tag bis zu 500 Personen zusätzlich geimpft werden.

Die vier nördlichsten Städte im Märkischen Kreis (Balve, Hemer, Menden und Iserlohn) vereinen ca. 190.000 Einwohner auf sich. In diesen vier Städten beläuft sich der Anteil der Bevölkerung, der 65 Jahre und älter ist, auf ca. 43.000 Personen. „Langfristig muss natürlich die Impfung bei unseren Hausärzten das Ziel sein. Bis dahin ist der zweite Standort eine ganz wichtige Säule“, sagte der Landrat des Märkischen Kreises Marco Voge am Montagnachmittag. Selbstverständlich würden die Planungen mit allen Beteiligten im Kreis fortgesetzt, da der Erlass des Landes unter anderem auch mögliche Kooperationen mit bis zu fünf Schwerpunktpraxen vorsieht.

Voge: „Eine sehr gute Nachricht vor allem für die Menschen bei uns im Kreis. Und ein Meilenstein für die weiteren Impfungen. Damit wird ein wichtiger Beitrag für eine hohe Impfbereitschaft geleistet.“

Die Kassenärztliche Vereinigung hat bereits angekündigt, dass sie sich um das Personal kümmern wird. Der Kreis hat die Bundeswehr zur Unterstützung angefragt, damit der geplante Zwölf-Stunden-Betrieb gewährleistet werden kann.

Auch im Hochsauerlandkreis wird ein zweites Impfzentrum eingerichtet. Es soll am Klinikum in Arnsberg entstehen.


 

 

Hohe Inzidenz besonders in lokalen Ereignissen begründet

In den kommenden Monaten sind im Impfzentrum am Standort in Lüdenscheid bereits mehr als 16.000 Impfungen pro Monat vorgesehen. Foto: Alexander Bange | Märkischer Kreis


Märkischer Kreis.
Die aktuelle 7-Tages-Inzidenz im Märkischen Kreis ist besonders in lokalen Ereignissen begründet. Kreisverwaltung und Landrat erläutern die aktuelle Situation und die Strategie für das weitere Vorgehen: „Uns ist es wichtig, die aktuell hohe Inzidenz-Zahl transparent zu erklären“, sagt Landrat Marco Voge.

Der Märkische Kreis hat nun NRW-weit eine der höchsten 7-Tages-Inzidenzen mit 120,4 Infizierten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Die Ursachen dafür sieht der Krisenstab allen voran in einzelnen lokalen Ereignissen mit jeweils einer größeren Anzahl an Infizierten begründet. So kam es zuletzt vermehrt in Krankenhäusern und Unternehmen zu Ausbrüchen. Diese Ereignisse treiben zurzeit die Inzidenz auf den gesamten Kreis gesehen in die Höhe. Darüber hinaus ist nach wie vor ein diffuses Verbreitungsgeschehen besonders auch im privaten Bereich zu erkennen. Auch aufgrund der zunehmenden Verbreitung der ansteckenderen britischen Variante B.1.1.7 (47,1 Prozent). Auch diese trägt zur steigenden Inzidenz bei.

Die intensive Nachverfolgung bleibt eine zentrale Aufgabe der Gesundheitsbehörden. Dieses geschieht akribisch – besonders auch in betroffenen Unternehmen – und in enger Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden.
Positiv zu beobachten sind erste Erfolge der Impfungen. So ist die Anzahl der Infizierten in den Pflegeheimen zuletzt deutlich rückläufig. „Wir werden schon zum Wochenende die Zweitimpfungen in sämtlichen Altenpflegeheimen im Märkischen Kreis abgeschlossen haben“, erklärt Marco Voge. „Der Schutz unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie der vulnerablen Gruppen hat nach wie vor Priorität“, so der Landrat: „Wir hoffen, dass die Impfkampagne mit Zunahme der Impfstoffmengen nun schnell Wirkung zeigt.“ Bereits jetzt gehe allerdings die Anzahl der zu beklagenden Todesfälle zurück. Waren es im Dezember noch 76 und im Januar 71 sind es in diesem Monat bislang 40 Todesfälle. In den kommenden Monaten sind im Impfzentrum am Standort in Lüdenscheid bereits mehr als 16.000 Impfungen pro Monat vorgesehen.

Breitangelegte Teststrategie
Ein weiterer wichtiger Baustein wird laut der Ankündigungen der Bundesregierung künftig eine breitangelegte Teststrategie. Diesbezüglich hat auch der Märkische Kreis erste Vorkehrungen getroffen, um vorbereitet zu sein. „Die ersten Gespräche im Kreishaus haben stattgefunden, damit wir unsere Hausaufgaben machen und bereit sind, wenn die Vorgaben von Bund und Land klar sind“, erklärt der Landrat. Im Anschluss an die Konferenz der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin plant Landrat Voge eine gemeinsame Videokonferenz mit den Städten und Gemeinden, um sehr kurzfristig auch die Maßnahmen vor Ort zu koordinieren. Voge: „Die flächendeckende Impfung ist für den Märkischen Kreis das wichtigste Mittel im Kampf gegen das Coronavirus und eine gemeinsam angelegte breite Teststrategie ein weiterer wichtiger Baustein einer Öffnungsstrategie – auch, um dauerhaft ein noch klareres Bild vom Infektionsgeschehen zu bekommen.“

Aber auch jeder einzelne könne seinen Beitrag leisten, die Pandemie einzudämmen. Bei den Corona-Schutzmaßnahmen dürfe auch im privaten Bereich nicht nachgelassen werden.


 

Jetzt aber fix

Menden. Nun aber schnell in die Apotheke, denn der erste von  zwei Berechtigungsscheinen für eine vergünstigte Ausgabe von FFP2-Masken läuft am 28.Februar ab. Der zweite Abholschein kann bis 15. April eingelöst werden. Pro Schein kostet das 2 Euro.


 

14 Neuinfektionen gemeldet

14 labortechnisch bestätigte Coronainfektionen wurden dem Kreisgesundeitsamt neu gemeldet. Foto: Mathis Schneider | Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. Vierzehn Neuinfektionen meldet das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises innerhalb der letzten 24 Stunden. Damit haben sich seit Ausbruch der Pandemie 11.339 Männer und Frauen mit dem Virus angesteckt – 10.602 haben die Krankheit überwunden.

493 Menschen sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert, 41 weniger als noch am Wochenende. Insgesamt befinden sich somit 1.570 Märker in häuslicher Quarantäne.

Laut Robert-Koch-Institut haben sich in den letzten sieben Tagen 93,1 Menschen pro 100.000 Einwohner mit dem Virus angesteckt. Seit Beginn der Pandemie sind 244 Menschen im Märkischen Kreis in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben. Neue Todesfälle wurden nicht gemeldet.


 

Angriff auf Notfallsanitäter

Hemer. Ein 67-jähriger Mann hat am Samstag einen Notfallsanitäter angegriffen. Der erheblich alkoholisierte Mann ließ sich nach einem Sturz vom Rettungsdienst versorgen und in die Paracelsus-Klinik bringen. Bis dahin verhielt sich der Patient kooperativ. Am Krankenhaus angekommen, stieg er allein aus dem Rettungswagen aus.

Nun kippte seine Stimmung. Er ging auf den 25-jährigen Mitarbeiter der Feuerwehr los und versuchte, ihn aus dem Rettungswagen zu ziehen. Der 25-Jährige riss sich los. Der Patient entfernte sich einige Meter, kam zurück und holte zum Faustschlag aus. Der Schlag traf auf ein Klemmbrett, das der Sanitäter zum Schutz vor sich hielt. Der erheblich betrunkene Patient torkelte, stürzte erneut und entfernte sich wieder vom Rettungswagen. Einige Meter entfernt blieb er stehen.

Dort nahm ihn die Polizei in Empfang und begleitete ihn in die Ambulanz, damit seine Wunden ambulant versorgt werden konnten. Die Polizeibeamten schrieben eine Anzeige wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Personen.


 

76 Platzverweise gegen junge Autofahrer

Neheim. Ein Treffen von etwa 60 Autofahrern in der Neheimer Innenstadt rief am Samstagabend die Polizei auf den Plan. Gegen 23 Uhr beschwerten sich mehrere Anwohner der Innenstadt bei der Polizei. Autofahrer waren mit quietschenden Reifen und hupend durch den Innenstadtbereich gefahren. Teilweise sollen die Teilnehmer mit ihren Fahrzeugen gedriftet und gerast sein. Zudem sah ein Zeuge einen Autofahrer mit einer Pistole in die Luft schießen.

Am Parkplatz des Schlachthofwegs sammelte sich ein Großteil der zumeist jungen Erwachsenen. Die Teilnehmer zeigten sich wenig kooperativ. Immer wieder verließen Fahrzeuge den Parkplatz und kehrten kurze Zeit später wieder zurück. Zudem fuhren noch weitere Teilnehmer des Treffens durch den Neheimer Innenstadtbereich. Insgesamt waren über 60 Fahrzeuge an dem Treffen beteiligt.

Mit Unterstützung der umliegenden Polizeiwachen brachte die Polizei die Situation unter Kontrolle. Die Teilnehmer wurden überprüft und auf die Einhaltung der Verkehrsregeln hingewiesen. Zudem sperrten die Beamten den Parkplatz ab und sprachen 76 Platzverweise aus. Rechtsverstöße wurden von der Polizei nicht festgestellt.

Als die Polizei den gemeldeten Pistolenschützen kontrollieren wollte, flüchtete dieser mit seinem Auto. Nach wenigen Metern stieg er aus und lief in Richtung des Möhneflusses. Hier sprang der 35-jährige Arnsberger schließlich ins Wasser und stürzte. Die Beamten reagierten schnell. Sie sprangen ebenfalls in das Wasser und fischten den Mann aus der Möhne. Der Sprung in den kalten Fluss hätte ohne die Hilfe der Polizei möglicherweise schlimme Folgen für den Flüchtigen gehabt. Es zeigte sich, dass der Mann erheblich unter Alkoholeinfluss stand. Ein Test ergab einen Wert von etwa 1,8 Promille. In der Polizeiwache wurde ihm eine Blutprobe entnommen. In seinem Fahrzeug fanden die Polizisten ein geladenes Magazin für eine Schreckschusswaffe. Eine Waffe fanden die Beamten nicht.

Gegen den 35-jährigen wird nun wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie wegen einer Trunkenheitsfahrt ermittelt.


 

Corona-Ausbruch in zwei Krankenhäusern

Menden. Nachdem es im Iserlohner St. Elisabeth Hospital einen Coronaausbruch gegeben hat, ist jetzt auch die Geriatrie des St.-Vincenz-Krankenhauses in Menden von einem Ausbruch betroffen. Weil es nur eine Abteilung in Menden betrifft werden auch weiterhin Patienten angenommen. In Iserlohn wurde ein Aufnahmestopp verhängt.

Die betroffenen Mendener Patienten sind nun auf der Isolierstation untergebracht. Die verbliebenen Patienten sind räumlich getrennt in der Geriatrie untergebracht. Unter den Erkrankten ist auch die britische Virusvariante gefunden worden, die als besonders ansteckend gilt.

Bis alle Testergebnisse vorliegen werden auf der Geriatrie werden erstmal keine neuen Patienten aufgenommen.


 

Tödlicher Unfall mit Schneemobil

Winterberg. Am Freitagvormittag hat es einen tödlichen Unfall auf einer Skipiste am Herrloh gegeben. Laut Polizei fuhr ein 50-jähriger Angestellter des dortigen Skiclubs mit einem Schneemobil und einem Mitarbeiter einer Firma, die technische Arbeiten an der Piste durchführte, den Hang in Richtung Tal. Aus bislang ungeklärter Ursache verlor der Winterberger die Kontrolle über das Fahrzeug und kollidierte mit einem Kassenhäuschen. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Sein 52-jähriger Beifahrer wurde schwer verletzt. Der Mann aus Lennestadt wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Die Hintergründe des Unfalls sind bislang unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.


 

Stabiler Arbeitsmarkt trotz Corona-Pandemie

Foto: Derian | Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. Der Arbeitsmarkt im Märkischen Kreis bleibt trotz der Corona-Pandemie stabil. Das betonte Volker Riecke, Geschäftsführer des Jobcenters Märkischer Kreis, im Ausschuss für Soziales und Gesundheit. „Sehr erfreulich“ sei die vergleichsweise unterdurchschnittliche Arbeitslosigkeit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

„Es ist eine sehr positive Entwicklung, dass wir eine unterdurchschnittliche Arbeitslosigkeit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in unserem Kreis haben“, sagte Riecke. Bundesweit liegt der Anteil der Jugendlichen an allen Arbeitslosen im SGB II bei acht Prozent, in Nordrhein-Westfalen bei 7,7 Prozent und im Märkischen Kreis auf stabilem Niveau bei 7,2 Prozent.


 

Fußgängerin meldet Autorennen

Brilon. Am Mittwochabend beobachtete eine Frau zwei Autos auf der Hoppecker Straße. Nach Angaben der Frau beschleunigten die Fahrzeuge mit aufheulenden Motoren und Reifenquietschen aus dem Kreisverkehr heraus. Anschließend rasten sie in Richtung der Bundesstraße 251. Ein Pkw überholte dabei den anderen. Kurze Zeit später kam ein dritter Pkw aus dem Kreisverkehr an der Gartenstraße gefahren. Der Wagen kürzte ab und fuhr linksherum durch den Kreisel. Dabei wäre es fast zum Zusammenstoß mit einem unbeteiligten Pkw gekommen. Der dritte Pkw musste ausweichen und drohte hierbei umzukippen. Anschließend rast auch dieses Auto in Richtung Bundesstraße 251 weiter.

Beschreibungen der drei Autos liegen bislang nicht vor. Nun sucht das Verkehrskommissariat Brilon nach weiteren Zeugen. Wer kann Angaben zu den drei Autos machen? Insbesondere der Autofahrer, welcher am Kreisverkehr beinahe mit dem dritten Auto zusammengestoßen wäre, wird gebeten sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Hinweise nimmt die Polizei in Brilon unter 02961 – 90 200 entgegen.


 

Sauerländer telefonieren viel im Auto

Meschede. Die Polizei hat in Eslohe und Arnsberg 300 Autofahrer kontrolliert. Dabei haben die Beamten 36 Handyverstösse registriert. Fast jeder zehnte Autofahrer telefonierte während der Fahrt, so das Ergebnis dieser Kontrollen. Wer erwischt wird zahlt!

Telefonieren im Auto startet bei 100 Euro und einem Punkt in Flensburg. Bei einer Verkehrsgefährdung kostet das 150 Euro und zwei Punkte. Wer einen Unfall dadurch verursacht ist mit 200 Euro und zwei Punkten dabei.

Auch telefonierende Fahrradfahrer werden zur Kasse gebeten. Hier ist es allerdings preiswerter. Mit 55 Euro ist man dabei.


 

Zahlen steigen wieder

73 Neuinfektionen wurden bei den Coronatests festgestellt. Foto: Mathis Schneider |Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. Das Kreisgesundheitsamt meldet 73 Neuinfektionen mit dem Coronaviurs in den vergangenen 24 Stunden. Die Anzahl der Erkrankten steigt damit wieder an – auf 474.

Innerhalb einer Woche haben sich rund 83 Menschen auf 100.000 Einwohner gerechnet neu mit Corona infiziert. Der Märkische Kreis ist damit beim Inzidenzwert laut dem Robert-Koch-Institut hinter Hagen und Solingen auf Platz 3 in Nordrhein-Westfalen.

Erst ab einer konstanten Inzidenz von 35 stellt die Bundesregierung Lockerungen in Aussicht. Problematisch scheinen im Märkischen Kreis die Mutationen des Corona-Virus zu sein. Zuletzt war immer häufiger die britische Variante nachgewiesen worden.


 

Bürgerwald in Suttrop soll aufgeforstet werden

Foto: Westkalk

Warstein. Mit ihrer diesjährigen Weihnachtsspende unterstützt die Firma Westkalk das Bürgerwald-Projekt der heimischen Bürgerstiftung. Die Prokuristen Verena Adler und Marius Risse übergaben die Spende in Höhe von 3000 Euro an Heinz Tschernisch und Christian Korff, Vorstand der Bürgerstiftung.

„Wir schätzen das Engagement sehr. Denn wir wissen, dass dieses Familienunternehmen seine Verantwortung für Mensch und Natur tagtäglich und ernsthaft wahrnimmt – weit über diese Spende hinaus“, sagt Heinz Tschernisch. Verena Adler: „Für Warstein ist der Wald ein ganz wesentlicher Identifikationsfaktor. Das ist uns bewusst. Es ist tragisch, dass Klimawandel und Borkenkäfer hier in der Heimat zum großen Fichtensterben geführt haben. Wir wissen aber, dass die Bürgerstiftung gut mit dem Geld umgehen wird. Das macht Hoffnung.“ Konkret wird mit der Spende die städtische Fläche in Suttrop an der Stockmecke unterstützt.

Inzwischen hat die Bürgerstiftung für das Projekt 17 000 Euro gesammelt. Das Projekt wird sicherlich noch bis 2021 laufen. Investiert wird in insgesamt vier kommunale Waldflächen. Zum Teil wurde dort schon wiederaufgeforstet. „Wir beauftragen einen entsprechenden Forstdienstleister und wir nehmen natürlich Einfluss auf die Auswahl der Bäume“, erläutert Korff. Unter den neuen Baumarten sind Douglasie, Esskastanie, Stieleiche, Buche und andere Hölzer. „Auf keinen Fall Fichte“, so Heinz Tschernisch.


 

Das wird teuer

Altena. Die Polizei kontrollierte am Dienstag die Geschwindigkeit auf der B236 am Ortsausgang Richtung Werdohl. Gegen 15 Uhr näherte sich ein Audi der Messstelle und zeigte dem Mitarbeiter den Mittelfinger. Der nahm die Verfolgung auf und rief Unterstützung hinzu. Im Bereich Höllmecke gelang es einer Streife den Mann anzuhalten. Der 28-jährige Werdohler am Steuer leugnete die Tat. Er muss sich nun wegen Beleidigung verantworten.


 

Professionelle Unterstützung

Lothar Buddinger (Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie), Volker Schmidt (Fachbereichsleiter für Gesundheit), Sozialarbeiterin Agnes Stachowiak und Landrat Marco Voge. Foto: Alexander Bange | Märkischer Kreis


Menden.
Hell und freundlich: So präsentieren sich die neuen Räume am Hönne-Berufskolleg des Märkischen Kreises in Menden, in denen die Mitarbeiterinnen des Sozialpsychiatrischen Dienstes, des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes sowie der Betreuungsstelle des Kreises jetzt arbeiten.

„Sie sind für Menschen da, die unter seelischen Belastungen leiden, psychisch krank sind oder sich in einer Lebenskrise befinden. Sie helfen Menschen, die sich nicht mehr anders zu helfen wissen und die auf eine professionelle Unterstützung angewiesen sind. Das ist eine unschätzbar wichtige Arbeit vor Ort“, sagte Landrat Marco Voge. Gemeinsam mit Volker Schmidt, Fachbereichsleiter für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz, nahm er sich die Zeit, um die neuen Räume in Augenschein zu nehmen und mit den Mitarbeiterinnen sowie Fachdienstleiter Lothar Buddinger ins Gespräch zu kommen. Neben dem Sozialpsychiatrischen Dienst und der Betreuungsstelle ist auch der Kinder- und Jugendärztliche Dienst von der Brückstraße zum Hönne-Berufskolleg umgezogen.

Auf zwei Etagen sind die Fachdienste Sozialpsychiatrischer Dienst / Betreuungsstelle sowie Kinder- und Jugendärztlicher Dienst jetzt untergebracht. Knapp 335 Quadratmeter Fläche und sieben Büroräume umfasst die Ebene des sozialpsychiatrischen Dienstes sowie der Betreuungsstelle, zwei Behandlungs- und fünf Büroräume hat die Ebene des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes.

Die Mitarbeiterinnen des Sozialpsychiatrischen Dienstes beraten und vermitteln Hilfen für Menschen mit seelischen Erkrankungen wie zum Beispiel Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen sowie psychischen Störungen im Alter. Auch für Menschen, die Probleme im Umgang mit Alkohol und Medikamenten haben, sind die Sozialarbeiterinnen Renate Kimmel, Claudia Treese und Agnes Stachowiak erste Ansprechpartnerinnen. Im vergangenen Jahr wurden in Menden rund 220 Personen beraten.

Lothar Buddinger, Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erläuterte als Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes, dass nicht nur Betroffene, sondern oft auch Angehörige und Freunde den Sozialpsychiatrischen Dienst als erste Anlaufstelle bei Fragen im Umgang mit einer Erkrankung und den möglichen Folgen wahrnehmen: „Durch die Möglichkeit, die Klienten zu Hause besuchen zu können und somit einen Eindruck von den konkreten Lebensumständen zu erhalten, ist eine effektive Hilfe und Beratung möglich.“ Die Zusammenarbeit mit vielen anderen Institutionen ist selbstverständlich – zum Beispiel mit der Hans-Prinzhorn-Klinik in Hemer, dem Betreuten Wohnen für Menschen mit seelischen Erkrankungen und Suchterkrankungen, mit Tagesstätten, Selbsthilfegruppen sowie Heimeinrichtungen.

Wichtige Beratung über Vorsorgevollmachten
Indra Knop und Beate Wirth von der Beratungsstelle klären Notwendigkeiten einer rechtlichen Betreuung ab und informieren über Vorsorgevollmachten. Im vergangenen Jahr haben sie in 463 Fällen im Auftrag des zuständigen Amtsgerichtes geklärt, ob und in welchem Umfang bei den Betroffenen eine rechtliche Betreuung erforderlich ist und wer als Betreuer in Frage kommt. In der überwiegenden Zahl der Fälle handelt es sich bei den rechtlichen Betreuern um Familienangehörige. Neben dieser sogenannten „Sachverhaltsermittlung“ beraten die Sozialarbeiterinnen auch über Vorsorgevollmachten (216 Fälle in 2020). Hier können interessierte Bürgerinnen und Bürger rechtzeitig festlegen, wer ihre Interessen im Falle einer Erkrankung oder Behinderung vertritt und ihre Angelegenheiten regelt.

Auch der Kinder- und Jugendärztliche Dienst des Märkischen Kreises ist in den Hofeskamp (Menden) umgezogen. Die Schuleingangsuntersuchungen finden fortan in den neugestalteten Räumlichkeiten statt.


 

Bundeswehr unterstützt Klinikum Hochsauerland

Bundeswehr unterstützt Klinikum Hochsauerland bei Schnelltest. Foto: HSK


Hochsauerlandkreis.
Seit Montag (15.02.) unterstützt die Bundeswehr das Klinikum Hochsauerland (KHS) bei der Durchführung von Besucher-Schnelltests. Insgesamt zehn Soldaten der 4. Kompanie des Aufklärungsbataillons 7 aus Ahlen/Westf. kommen an den vier Standorten des KHS zum Einsatz. „Wir freuen uns sehr über die tatkräftige Unterstützung“, betont Werner Kemper, Sprecher der Geschäftsführung am KHS. Ohne Schnelltests ist das Betreten der Krankenhäuser nicht möglich, aber das wird im Arbeitsalltag der Häuser immer mehr zu einem logistischen und organisatorischen Aufwand. „So sinnvoll und wichtig die Schnelltest an den Eingängen sind: Wir brauchen unsere Beschäftigten dringend für unsere Patienten, die auf den Stationen behandelt werden“, sagt Kemper. Im Auftrag des KHS hatte der Hochsauerlandkreis deshalb einen Antrag bei der Bundeswehr auf Unterstützung gestellt.

„Wie freuen uns, dass wir das Personal des Klinikums entlasten können“, erklärt Oberstleutnant Stefan Pieper, Beauftragter der Bundeswehr für zivilmilitärische Zusammenarbeit im Hochsauerlandkreis. Die Bundeswehr steht deshalb im Rahmen ihrer Möglichkeiten nicht nur für Krankenhäuser, sondern auch für Alten- und Pflegeheime zu Verfügung. „Covid-19 zeigt, dass wir alle als Gemeinschaft gefordert sind“, sagt Pieper. „Und mit Einsätzen wie den am KHS leisten wir als Bundeswehr unseren Beitrag.“

Am KHS werden die Soldaten zunächst bis zum 07. März bei den Testungen aushelfen. Zum Einsatz kommen von montags bis sonntags in der Zeit von 7:30 bis 16:30 Uhr vier Soldaten im Karolinen Hospital Hüsten, zwei Soldaten im St.-Johannes Hospital Neheim sowie jeweils zwei weitere Soldaten im Marienhospital Arnsberg und St.-Walburga Krankenhaus Meschede. Nach diesen drei Wochen sollen die Soldaten der Bundeswehr durch Freiwillige Tester abgelöst werden. Dementsprechend sind Freiwillige aufgerufen, sich gerne auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit (www.arbeitsagentur.de/corona-testhilfe) oder sich bei deren gebührenfreie Hotline (0800 4 555 532) zu informieren.

Die Bundeswehr ist mit dieser Aktion bereits zum vierten Mal im Hochsauerlandkreis im Einsatz: Seit vergangenem November leistet sie dem Kreisgesundheitsamt bei der Corona-Kontaktpersonennachverfolgung Unterstützung. Im Januar hatte die Stadt Winterberg um Hilfe bei der Bewältigung des Ansturms auf die Skigebiete gebeten. Dass die Bundeswehr nun bei Schnelltests für Personal und Besucher von Einrichtungen unterstützt, war auf Initiative der Bundesregierung Mitte Januar auf den Weg gebracht worden.


 

Baugenehmigung für Hallenbad-Neubau erteilt

Hemer. Der nächste wichtige Meilenstein zum Hallenbad-Neubau an der Bahnhofstraße ist gesetzt! Die Baugenehmigung für das größte Bauprojekt in Hemer seit der Landesgartenschau 2010 vor.“Die Baugenehmigung ist eine weitere gute Nachricht für Hemer. Trotz der Corona-Pandemie befindet sich die Stadt Hemer in ständigem Austausch mit allen Akteuren“, erklärte Bürgermeister Christian Schweitzer sichtlich erfreut. Noch am heutigen Vormittag erfolgte die regelmäßige Videokonferenz mit der Projektgruppe bestehend aus Vertretern des Architekturbüros Hooper (Niederlande), des Büros „Design, Technik und Funktion“ (für die technische Gebäudeausrüstung; Velbert), des Büros „AJG Ingenieure“ (München) und der Stadt Hemer.

Darin seien auch die nächsten Schritte festgelegt worden. In der Ausführungsplanung werden jetzt die Leistungsverzeichnisse für die Vergaben an Bauunternehmen erstellt. Schweitzer: „Sobald der städtische Haushalt 2021 beschlossen und durch den Märkischen Kreis freigegeben ist und der Fördermittelgeber den finalen Bescheid zugestellt hat, können die Ausschreibungen veröffentlicht werden. Alle Beteiligten arbeiten akribisch an dem Ziel, den ersten Spatenstich noch im ersten Halbjahr 2021 feiern zu können.“


 

Neue Fahrzeuge für die HSK-Notfallrettung

Foto: HSK

 

Meschede. Der Fachdienst Rettungsdienst, Feuer- und Katastrophenschutz des Hochsauerlandkreises hat fünf neue Rettungswagen, drei Notarzteinsatzfahrzeuge und vier Mannschaftstransportfahrzeuge erhalten. Landrat Dr. Karl Schneider übergab die Fahrzeuge offiziell in Meschede an den Rettungsdienst.

Die neuen Rettungswagen werden ab sofort an den Wachen in Winterberg, Olsberg sowie Marsberg im Einsatz sein. Zwei der Mannschaftstransportwagen sind als Dienstfahrzeuge eingeplant und über die zwei weiteren Fahrzeuge können sich die Auszubildenden der Rettungsdienstschule des Hochsauerlandkreises freuen.

Passend zum flächendeckenden Winter-Einbruch konnten die Mitarbeiter des Rettungsdienstes die neuen Fahrzeuge mit Allradantrieb ausprobieren und bewerten die Funktion als äußerst positiv und praxistauglich. Dank eines elektrisch bedienbaren Trageneinzugs-Systemskönnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rückenschonend Personen in das Fahrzeug und aus dem Rettungswagen transportieren. Darüber hinaus haben die Rettungswagen die neuste LED-Lichttechnologie und ein sogenanntes „Kreuzungsblitzsystem“, ein integriertes Blaulicht in den Stoßstangen.


 

Starker Zuwachs an Elektroautos

Der Kreis betreibt sowohl am Kreishaus in Lüdenscheid als auch am Standort des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs eine Stromtankstelle. Foto: Mathis Schneider | Märkischer Kreis

 

Märkischer Kreis. In den vergangenen fünf Jahren hat sich die Zahl der Zulassungen von Autos mit Elektro- oder Hybridantrieb im Märkischen Kreis verdreißigfacht. Wurden 2016 rund 100 Fahrzeuge zugelassen, waren es 2020 mehr als 3.000. Das geht aus Auswertungen der Bürgerbüros des Kreises hervor. Aktuell sind rund 6.000 PKW mit diesen Antriebsarten angemeldet. Vor vier Jahren gerade mal 113. Insgesamt gibt es 254.096 PKW im Kreis.

Nach Einschätzung des Straßenverkehrsamts ist der Zuwachs unter anderem auf staatliche Förderungen bei der Anschaffung eines E-Autos zurückzuführen: eine Anschaffungsprämie, und Steuerbefreiung für zehn Jahre. Christoph Haber, stellvertretender Leiter des Bürgerbüros in Lüdenscheid, rechnet damit, dass sich der Trend fortsetzt: „Die technische Weiterentwicklung – zum Beispiel die Verbesserung von Batterien und Reichweite – ist in den vergangenen Jahren stark vorangetrieben worden.“ Eine weitere Alternative zum Verbrenner bieten Wasserstoffautos. Diese spielen im Märkischen Kreis jedoch noch keine Rolle. Kein einziges ist bisher gemeldet. Auch gibt es im Kreisgebiet keine Tankmöglichkeit.

Petra Schaller, Klimaschutzbeauftragte des Kreises, freut sich über den Zuwachs: „Elektromobilität ist ein Baustein auf dem Weg in die Zukunft. Durch die verbesserten Reichweiten kommt man mit jedem E-Auto einmal durch den Kreis und wieder zurück.“ Nicht zu vergessen sei allerdings, dass es für Langstrecken nicht die beste Option sei: „Wer weiter wegfahren will, sollte mit der Bahn fahren“. Schaller, deren Auto auch elektrisch fährt, rechnet vor, dass 100 Kilometer rund vier Euro an Strom kosten.

Gemeinsam mit den Zulassungen ist auch die Anzahl an Ladestationen gewachsen. Gab es 2017 noch 23 Ladesäulen für PKW, gibt es mittlerweile im Kreisgebiet 41 Stationen mit 75 Ladepunkten. Für E-Bikes sind 26 Möglichkeiten zum Stromtanken registriert. „80 Prozent der E-Auto-Fahrer tanken allerdings privat“, merkt Petra Schaller an.

Interessierte können sich an die Klimaschutzbeauftragte Petra Schaller wenden: Telefonisch unter 02351 9666361 oder per E-Mail an p.schaller@maerkischer-kreis.de. Dort können auch neue Tankstellen seitens Unternehmen gemeldet werden.


 

Krisenstab verteilt medizinische Masken

Die Feuerwehren aus den Städten und Gemeinden holen die Masken beim Kreis ab und liefern sie in die Rathäuser zur genauen Verteilung. Im Bild die Feuerwehr Hemer. Foto: Michael Kling/Märkischer Kreis

 

Märkischer Kreis. 101.000 Masken verteilt der Krisenstab des Märkischen Kreises gemeinsam mit der Einsatzleitung und allen Feuerwehren aus dem Kreis an Bedürftige.

Nach einem Beschluss des Landes Nordrhein-Westfalen sollen Masken mit medizinischem Standard (FFP2/KN95) an bedürftige Personen schnell und unbürokratisch verteilt werden. Der Kreis hat diese von der Bezirksregierung Arnsberg erhalten. Die Masken sind für Leistungsberechtigte ab 6 Jahren nach Sozialgesetzbuch (SGB) XI und SGB II sowie Asylbewerber gedacht. Das betrifft über 8.000 Personen im Kreis.

Jeder Bedürftige erhält zehn Masken. Vor Ort übernehmen die Kommunen die Weitergabe an die Betroffenen. Die jeweilige Feuerwehr holt die Pakete beim Kreis ab und liefert sie in die Rathäuser. Um die Zuweisung zu ermöglichen hat der Krisenstab die laufenden Fälle und die Zugänge in diesen Personenkreisen in den Städten und Gemeinden ausgewertet und so die Berechtigten ermittelt.

Für den Personenkreis der Wohnungslosen und für die Tafeln werden landesweit nochmals drei Millionen Masken zur Verfügung gestellt. Die Verteilung erfolgt nicht über die Krisenstäbe.


 

Sauerlandpark öffnet wieder

Hemer. Der Sauerlandpark Hemer hat ab Dienstag, (09.02.2021), wieder für die Besucher geöffnet. Allerdings wurde zunächst mit der Stadt vereinbart, die maximale Besucherzahl im Park auf täglich 1000 Gäste zu beschränken.

„Unsere Erfahrungen belegen, dass das unter strikter Berücksichtigung aller Corona-Regeln, für uns zu handhaben sein wird. Wir weisen allerdings ausdrücklich darauf hin, dass allen Regeln Folge zu leisten ist und die Einhaltung kontrolliert wird“, so Parkgeschäftsführer Thomas Bielawski. Er weiß, dass das bis auf wenige Ausnahmen im vergangenen Jahr kein Problem war. „Dennoch gilt, wenn es zu viele Menschen gibt, die sich nicht an die Gegebenheiten halten, werden wir den Park wieder für alle schließen.“


 

Wetter- und Verkehrslage aktuell ruhig

Menden. Trotz der bestehenden Unwetterwarnungen blieb der Hochsauerlandkreis bislang von entsprechenden Folgen verschont. So ereigneten sich seit gestern witterungsbedingt nur 11 Verkehrsunfälle mit Blechschäden. Vereinzelte Gefahrenstellen durch Schneeverwehungen und umgestürzte Bäume wurden zeitnah beseitigt. Aktuell besteht nur eine Sperrung der Kreisstraße 11 (K11) zwischen Grevenstein und Berge bis ca. 16 Uhr, da hier Bäume auf die Fahrbahn zu stürzen drohen.

Auch im Märkischen Kreis ist die Lage entspannt. In der vergangenen Nacht musste die Polizei lediglich 22 Einsätze witterungsbedingt wahrnehmen. Es gab sechs Verkehrsunfälle ohne Personenschaden mit einem Gesamtsachschaden von etwas mehr als 30.000 Euro. An 16 Gefahrstellen musste die Polizei umgestürzte Bäume oder andere Gegenstände von der Fahrbahn räumen. Lediglich eine Person kam auf Grund der Glätte zu Fall und zog sich Verletzungen zu. Einige der gemeldeten Ruhestörungen erwiesen sich als „Schneeballwerfende Jugendliche“, bei denen die Polizei keine Verstöße gegen die Coronaregeln feststellen konnte. Der Busverkehr der MVG  ist im Märkischen Kreis eingestellt worden.

In Hagen war es trotz angekündigtem Unwetter größtenteils unauffällig und ruhig. Um Obdachlose vor der Kälte zu schützen, suchten Einsatzkräfte im Rahmen ihrer Streifenfahrten aktiv nach Personen und boten entsprechende Hilfe an.

Ansonsten halten sich viele Sauerländer und Besucher an die Empfehlungen, nicht mit dem Auto zu fahren.


 

Winterwetter

Menden. Schnee, Sturm und Eisregen prophezeien uns die Meteologen für dieses Wochenende. Die Bild Zeitung spricht sogar davon, dass wir in einigen Teilen Deutschlands nicht mal mehr aus der Haustür kommen. Laut einiger Wetterdienste drohen Schneesturm und eisige Kälte. In der Mitte Deutschlands wird Eisregen erwartet. Im Süden soll es Frühling werden.

Wo genau in Nordrhein-Westfalen das Unwetter die Menschen treffen wird kann erst ab Samstagnachmittag gesagt werden. Von Niedersachsen strömt winterlich kalte Frostluft nach Nordrhein-Westfalen. Von Belgien her strömt milde Luft heran. Beide Luftmassen prallen genau über uns aufeinander. Niederschläge können dann zum Teil als Schnee, zum Teil aber auch als Eisregen niedergehen.

Nach letzten Wettermodellen wird das Sauerland höchstens östlich einiges an Schnee mitbekommen. Der Rest wird sich mit Eisregen begnügen müssen.

Angesichts was an diesem Wochenende auf uns zurollen soll, macht uns nicht nervös. Der Sauerländer ist halt gelassen.


 

Safer Internet Day

Meschede. Auf welche Gefahren kann ich im Internet stoßen? Wie gehen Betrüger vor? Wie kann ich mich vor Datenmissbrauch schützen? Diese und viele andere Fragen beschäftigen die Menschen. Betrüger nutzen alle Möglichkeiten, um an das Geld der Bürgerinnen und Bürger zu kommen. Die Vorgehensweisen sind vielfältig. Der Schutz kann einfach sein.

Wie einfach der sein kann, erfahren Sie am kommenden Dienstag, (09.02.2021), im Rahmen des Safer Internet Day. Die Polizei im Hochsauerlandkreis bietet von 11 bis 12 Uhr eine kostenlose Telefonhotline für Interessierte an. Unter der 0291/908770 können Sie mit den Experten Kontakt aufnehmen. Die „Verbraucherinitiative/Digital Kompass“ bietet von 12  bis 13 Uhr anschließend eine Live Konferenz (via Zoom) zum Thema an, die zeitgleich auf Facebook gestreamt wird.

Neugierig geworden? Sie können schon heute spannende Informationen hierzu im Internet finden unter: www.polizei-beratung.de


 

Bundeswehr unterstützt Caritasverband Meschede

v.l.n.r. Leutnant Stefan Pieper, Soldat Maximilian Büsse, Caritasvorstand Peter Fuhrmanns, Soldat Muhammed Yücel, Pflegedienstleitung Alexandra Gierse und Iwona Langer, Leiterin des Seniorenzentrums. Foto: Caritas


Meschede.
 Seit Montag (1. Februar) helfen zwei Bundeswehrsoldaten dem Caritasverband Meschede bei der Durchführung von Schnelltests in den Einrichtungen aus. Zuvor hatten die Pflege- und Eingliederungshilfeeinrichtungen die Möglichkeit, ihre Unterstützungsbedarfe dem Hochsauerlandkreis zu melden. Denn der Aufwand, Schnelltests für Besucher, Bewohner und Mitarbeiter durchzuführen – ohne ein negatives Testergebnis ist ein Betreten der Einrichtungen nicht möglich – wird für die Einrichtungen immer mehr zur Arbeitsbelastung.

Die Soldaten werden bis zum 21. Februar den Einrichtungen des Caritasverbandes bei den Testungen aushelfen. „Durch das Unterstützungs-Angebot der Bundeswehr bleibt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen wieder mehr Zeit für die Pflege der Bewohner“ sagt Regine Clement, Leiterin der WTG-Behörde des Hochsauerlandkreises.

Die Bundeswehr ist mit dieser Aktion bereits zum dritten Mal im Hochsauerlandkreis im Einsatz: Seit vergangenem November helfen Kameraden dem Kreisgesundheitsamt bei der Corona-Kontaktpersonennachverfolgung. Im Januar hatte die Stadt Winterberg um Hilfe bei der Bewältigung des Ansturms auf die Skigebiete gebeten. Dass die Bundeswehr nun bei Schnelltests für Personal und Besucher von Einrichtungen unterstützt, war auf Initiative der Bundesregierung Mitte Januar auf den Weg gebracht worden.

„Der Schutz von Menschen, die gepflegt, betreut oder behandelt werden, hat für den Bund eine große Bedeutung“, erklärt Oberstleutnant Stefan Pieper, Beauftragter für zivilmilitärische Zusammenarbeit beim Hochsauerlandkreis. „Deshalb stehen wir auch anderen Alten- und Pflegeheimen sowie Krankenhäusern mit Unterstützungsbedarf im Rahmen unserer Möglichkeiten zur Verfügung.“


 

Klimaschutz im HSK

Neues Internetportal www.klimaschutz-hsk.de der Kreisverwaltung (Foto: HSK)

Hochsauerlandkreis. Wie sich der Hochsauerlandkreis für den Klimaschutz engagiert und welche Möglichkeiten es gibt, sich selbst zu beteiligen, darüber Informiert die Kreisverwaltung Hochsauerlandkreis ab sofort über eine neu entwickelte Internetseite, die unter www.klimaschutz-hsk.de zu erreichen ist.

In modernem Design werden verschiedene Möglichkeiten zum Klimaschutz und Kontaktstellen benannt. Neben der Vorstellung eigener Aktivitäten liegt der Schwerpunkt insbesondere auf den zahlreichen Projekten und Dienstleistungen, die es im Hochsauerlandkreis bereits durch unterschiedliche Stellen gibt.

„Dank der Bündelung vielfältiger Informationen und der übersichtlichen Struktur können sich Bürgerinnen und Bürger, aber auch die heimische Wirtschaft schnell und unkompliziert über relevante Themen informieren. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag für mehr Klimaschutz im HSK“, sagt Landrat Dr. Karl Schneider hebt die Aktualität und den praktischen Nutzen der Klimawebseite hervor.

Auf der Startseite werden laufend aktuelle Pressemitteilungen und Veranstaltungshinweise zu Klimawandel und Energiewende veröffentlicht. Über die Hauptthemen „Allgemeines“, „Bauen & Wohnen“, „Mobilität“ und „Wirtschaft“ können die vielfältigen Angebote aus dem Kreisgebiet unkompliziert aufgerufen werden. Über die Unterseiten gelangen die Besucherinnen und Besucher u.a. zu Fachstellen für Energie- oder Effizienzberatungen, zu aktuellen Fördermitteln oder zu Tipps für klimaschonende Mobilität.
Anregungen zu weiteren Inhalten aus der Region, die auf den Seiten veröffentlicht werden könnten, nehmen die Projekt-Verantwortlichen gerne entgegen. Die Kontaktdaten können dem Hauptmenü entnommen werden.


 

Mehr als 22.000 Impftermine im Märkischen Kreis vergeben

Foto: Alexander Bange | Märkischer Kreis

Lüdenscheid. Im Märkischen Kreis gehen die Impfungen gegen Covid-19 wie geplant weiter. Für die Generation 80plus wurden bereits mehr als 22.000 Termine im Impfzentrum Lüdenscheid gebucht. Seit dem 25. Januar können Bürgerinnen und Bürger aus dem Märkischen Kreis, die 80 Jahre oder älter sind, Termine zur Corona-Schutzimpfung vereinbaren – entweder online (www.116117.de) oder über die kostenlose Telefonnummer 0800 116117 02. Bis Ende Februar macht die vorhandene Menge 4800 Impfungen im Impfzentrum Loh in Lüdenscheid möglich. Weitere 13.267 Impfungen folgen im März. Mehr als 4000 Erst- und Zweitimpfungen sind bislang für den April gebucht worden.

Erst- und Zweitimpfung buchen
Wichtig: Bei der Anmeldung sollten sowohl Termine für die Erst- als auch für die Zweitimpfung drei Wochen später vereinbart werden. Das ist vor allem in der Startphase nicht immer passiert. „Deshalb müssen wir für Personen, die bis zum 28. März eine Erstimpfung erhalten haben, im Zeitraum bis zum 18. April noch knapp 2000 Zweitimpftermine vergeben“, berichtet der ärztliche Leiter des Impfzentrums im Märkischen Kreis, Dr. Gregor Schmitz. „Weiterhin gilt: Sobald mehr Impfstoff zur Verfügung steht, können wir die Anzahl der Impftermine kurzfristig auch noch erhöhen.“ Am Montag wurden neue Terminblöcke bis zum 2. Mai freigeschaltet.

Zuteilung vom Land
Die Zuteilung der Impfdosen erfolgt durch das Gesundheitsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Personengruppen und die Reihenfolge, in der die Impfung zu erfolgen hat, wird in der Corona-Impfverordnung des Bundes festgelegt. „Aufgabe der Koordinierungsleitung unseres Impfzentrums Märkischer Kreis ist es ausschließlich, die Bestellungen auf den Weg zu bringen und die Impfungen anhand der vergebenen Termine durchzuführen. Auf die Reihenfolge der Impfungen haben wir keinen Einfluss“, berichtet Dr. Schmitz.

Die Impfungen in den Altenpflegeheimen des Märkischen Kreises kommen gut voran. In dieser Woche sind knapp 370 Impfungen in zwei Pflegeheimen geplant, dann sind die Erstimpfungen in den Pflegeheimen abgeschlossen. Dr. Schmitz: „Die Impfungen durch die mobilen Teams der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) in den Altenpflegeeinrichtungen funktionieren sehr gut. In allen Einrichtungen wurden die Impfteams sehnsüchtig erwartet und haben tatkräftige Unterstützung seitens der Mitarbeiter erfahren.“ 2000 Zweitimpfungen sind in den Einrichtungen bereits durchgeführt. Ein vollständiger Impfschutz wird ab dem siebten Tag nach der Zweitimpfung erwartet.


 

Mittelalterfest 2021 fällt aus

Das Mittelalterfest in Altena zieht sonst um die 20.000 Besucher an. In diesem Jahr kann es durch Corona erneut nicht stattfinden. Foto: Pfiffikus

 

Altena. Die Veranstaltergemeinschaft Kulturring Altena e.V. und der Märkische Kreis haben sich entschlossen, in diesem Jahr die beliebte Veranstaltung „Altena – Eine Stadt erlebt das Mittelalter“ in 2021 nicht durchzuführen.

„Das größte Mittelalterspektakel Südwestfalens zieht seit 2009 Tausende Besucher nach Altena und genießt weit über unsere Kreisgrenze einen hervorragenden Ruf. Viele Menschen haben eine hohe emotionale Bindung zu der außergewöhnlichen Zeitreise. Normalerweise wird das Mittelalterfest über viele Monate hinweg akribisch geplant. Planungssicherheit gibt es aufgrund der Pandemie für eine Veranstaltung dieser Größenordnung aktuell leider nicht. Deshalb haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen, 2021 auszusetzen und hoffen auf das Verständnis der Menschen in Altena, hier bei uns im Kreis und darüber hinaus.

Stand jetzt werden die Beteiligten im Herbst die Planungen für ein Mittelalterfest im Jahr 2022 aufnehmen – so, wie wir es kennen und schätzen“, meint Landrat Marco Voge.
Es mache wenig Sinn, Künstler und Händler für ein Mittelalterfest zu buchen, welches mit großer Wahrscheinlichkeit coronabedingt abzusagen ist. Wenn es in diesem Sommer wieder möglich sein sollte, dass kleinere Veranstaltungen stattfänden, hätten Künstler und Händler zumindest dort die Chance auf bezahlte Auftritte oder Verkaufsmöglichkeiten.

„Es ist eine Entscheidung des Verstandes, nicht des Herzens. Vielen Altenaern wird dieses wunderbare, lockere Fest am Lenne-Ufer und auf Burg Altena sehr fehlen“, ist sich auch Altenas neuer Bürgermeister Uwe Kober sicher.

Seit 2009 wurde das zünftige dreitägige Mittelalter-Spektakel jährlich gefeiert und zog tausende Besucher aus Nah und Fern in die Burgstadt. Alle Beteiligten hoffen nun, dass im Herbst mit den Planungen für 2022 gestartet werden kann.


 

Frauenleiche im Seilersee

Iserlohn. Am Sonntagvormittag wurde die Polizei zum Seilersee alarmiert. Ein Spaziergänger hatte ein lebloses Tier unter dem Eis vermutet. Nach dem Eintreffen der ersten Polizeistreife stellte sich heraus, dass es sich um einen menschlichen Körper handelt. Die Person trieb unter dem Eis und konnte durch hinzugezogene Rettungskräfte der Feuerwehr nur noch tot geborgen werden. Bei der Verstorbenen handelt es sich um eine 70-jährige Iserlohnerin.

Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nicht vor.


 

Licht an

Hochsauerlandkreis. Auch die Friseure leiden immer mehr unter dem Lockdown. Die rund 80.000 Salons des deutschen Friseurhandwerks sind seit dem 16. Dezember 2020 im zweiten Lockdown geschlossen. Frisörsalons aus dem Hochsauerland und dem Märkischen Kreis beteiligen sich an diesem Wochenende an der bundesweiten Licht-Aktion: „Licht an, bevor es ganz ausgeht“.

Von Sonntagmittag 12 Uhr bis Montag um 12 Uhr brennt in den Salons das Licht. Die Friseure wollen mit der Aktion erreichen, dass sie Mitte Februar wieder öffnen dürfen.


 

Hobbygärtner aufgeflogen

Symbolfoto pixabay

 

Arnsberg. Eine gemeldete Ruhestörung ließ am Dienstagabend eine Drogenplantage im Danzigweg auffliegen. Dorthin wurde die Polizei gegen 20 Uhr gerufen.

Beim Betreten der Wohnung des 33-jährigen Arnsberger konnten die Beamten Marihuanageruch feststellen. Sie durchsuchten die Wohnung und fanden 39 zum Teil erntereife Marihuana-Pflanzen. Dazu lag in der Wohnung noch über ein halbes Kilo verkaufsfertiges Marihuana. Ebenso konnten die Beamten weitere Setzlinge und Bargeld sicherstellen.

Der Mann mit dem grünen Daumen wurde festgenommen. Nun sitzt er in Untersuchungshaft.


 

Senioren bei Fahrt zum Impfzentrum unterstützen

Symbolfoto pixabay

Iserlohn. Ab Februar besteht für alle über 80-jährigen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit zur Corona-Schutzimpfung im Impfzentrum Lüdenscheid. Bürgermeister Michael Joithe betont, dass sowohl die Stadt Iserlohn als auch der Märkische Kreis alles unternommen haben, um einen zweiten Standort in Iserlohn zu ermöglichen: „Wir hoffen und erwarten, dass das Land Nordrhein Westfalen nun schnellstmöglich die Erlaubnis zur Einrichtung eines zweiten Impfzentrums im Kreisgebiet gibt“.

„Bis es aber soweit ist und das Impfzentrum vor Ort die Arbeit aufnehmen kann, möchten wir unsere Bürgerinnen und Bürger gerne unterstützen, denn nicht alle haben die Möglichkeit, eigenständig oder mit Hilfe von Familie oder Freunden die Fahrt nach Lüdenscheid anzutreten“, weist der Bürgermeister auf die Probleme hin, die eine Fahrt zum Impfzentrum für sicher nicht wenige Senioren bedeutet.

Die Stadt Iserlohn ruft deshalb alle Familien, Nachbarschaften und Freunde auf, ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger und Menschen mit Einschränkungen in dieser besonderen Situation zu unterstützen. Gleichzeitig bietet die Stadt Iserlohn an, die Koordinierung von ehrenamtlichen Fahrleistungen zu übernehmen.

Menschen, die einen Fahrer zum Impfzentrum benötigen, da eine selbstorganisierte Anfahrt nicht möglich ist, und Bürger, Vereine und Organisationen, die bereit sind ehrenamtlich Fahrten zu übernehmen, werden gebeten, sich bei Nicole Behlau (Telefon 02371 / 217-2083, Anna-Lena Wolfsheimer (217-2087) oder Hinrich Riemann (217-2079) zu melden.


 

Keine OGS-Beiträge im Januar

Eltern müssen im Januar keine Beiträge für „Offene Ganztagsschulen“ (OGS) im Märkischen Kreis zahlen. Foto: Derian

Märkischer Kreis. Eltern müssen im Januar keine Beiträge für „Offene Ganztagsschulen“ (OGS) im Märkischen Kreis zahlen – vorbehaltlich einer entsprechenden Beschlussfassung im Schulausschuss sowie im Kreistag. Ebenso wird auf die Erhebung der Elternbeiträge für die Betreuung in Kitas und in der Kindertagespflege verzichtet.

Seit dem 11. Januar gibt es einen eingeschränkten Pandemiebetrieb in der Kindertagesbetreuung und in allen Schulen. Um die Eltern im Märkischen Kreis in der aktuellen Situation zu entlasten, werden die Elternbeiträge für die Betreuung in Kitas, Kindertagespflege und voraussichtlich auch im Offenen Ganztag für den Monat Januar erlassen – eine entsprechende Entscheidung im Schulausschuss sowie im Kreistag vorausgesetzt. Das gilt für alle Schulen in Trägerschaft des Märkischen Kreises, die einen OGS-Betrieb anbieten. Gebühren für die Mittagsverpflegung von Kindern und Jugendlichen würden für den Monat Januar dann ebenfalls nicht erhoben.

Hintergrund:
Bund und Länder haben den Corona-bedingten Lockdown bis Ende Januar verlängert. Das Land NRW hat in diesem Zuge an alle Eltern appelliert, ihre Kinder zu Hause zu betreuen, um das Infektionsrisiko zu minimieren. Die Betreuungsangebote werden aber nicht geschlossen. Unabhängig davon, ob die Betreuungsangebote in Anspruch genommen werden, wird der Elternbeitrag für Januar im Märkischen Kreis voraussichtlich erlassen.

Sofern die Maßnahmen des Landes NRW über den 31. Januar 2021 hinausgehen sollten, ist ein möglicher vollständiger oder teilweiser Erlass von Elternbeiträgen für weitere Zeiträume nicht ausgeschlossen. Eine entsprechende Entscheidung steht noch aus.


 

Weniger Neuinfektionen

15 Neuinfektionen wurden bei den Tests auf das Coronavirus festgestellt. Foto: Mathis Schneider | Märkischer Kreis

Lüdenscheid | Meschede. Der Märkische Kreis meldet 15 Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb eines Tages. Das Robert-Koch-Institut ermittelt einen Sieben-Tages-Inzidenzwert von 141,1 pro 100.000 Einwohner. Leider sind auch fünf weitere Todesfälle zu beklagen.

Aktuell sind 720 Männer und Frauen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 72 weniger als noch am Tag zuvor. Sie befinden sich in häuslicher Quarantäne. Das gilt auch für 1.634 Kontaktpersonen. 8.965 zuvor Infizierte haben seit Ausbruch der Pandemie die Krankheit überstanden. 82 waren es in den vergangenen 24 Stunden.

Der Hochsauerlandkreis meldet 37 neuinfizierte Personen und 81 Genesene. 54 Personene werden noch stationär behandelt. Die 7-Tages-Inzidenz beträgt 93,5.


 

Impfung: Internetseite zusammengebrochen

Zeitweilig ging auf der Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung nichts mehr. Screenshoot www.impfterminservice.de

Lüdenscheid. Nahezu alle Telefonleitungen und die Onlineseite für die Impfterminvergabe im Internet sind am Vormittag zusammengebrochen. Zwischendurch hatte sich die Situation entspannt. Es konnten laut Märkischer Kreis 155 Impftermine gebucht werden.

Bislang sind mehr als 8800 Personen gegen Covid-19 geimpft worden – davon 8100 Menschen in Altenpflegeeinrichtungen, in denen darüber hinaus schon mehr als 700 Zweitimpfungen erfolgt sind. Weitere 750 Impfdosen gingen an die Krankenhäuser. Die mobilen Teams der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) planen in dieser Woche knapp 2450 Zweitimpfungen in Alten- und Pflegeheimen im Märkischen Kreis. Weitere 3020 Impfdosen für die Zweitimpfung sind für die erste Februarwoche bestellt.

Die zweite Schutzimpfung für vulnerable Gruppen wird aller Voraussicht nach nicht von den Lieferengpässen beim Impfstoff des Herstellers BioNTech und Pfizer beeinträchtigt. Sie erfolgt nach ca. drei Wochen und ist notwendig, damit der Impfstoff seine volle Wirksamkeit erhält. „Die Impfungen der mobilen Teams in den Pflegeeinrichtungen funktionieren bislang problemlos. Die Impfbereitschaft in den Altenheimen und in den Kliniken ist sehr hoch“, bilanziert Dr. Gregor Schmitz, ärztlicher Leiter des Impfzentrums Märkischer Kreis.

Ab dem 1. Februar sollen die Impfungen in den Pflegeeinrichtungen und in den Krankenhäusern wieder nach den ursprünglichen Planungen fortgesetzt werden. Ziel ist es, so schnell wie möglich das Personal in Risikobereichen zu impfen. Höchste Priorität haben die Beschäftigten, die auf Isolier- oder Intensivstationen, in Notaufnahmen oder im Kontakt mit besonders gefährdeten Patientinnen und Patienten in der Onkologie oder Transplantationsmedizin arbeiten. „Wie die bereits durchgeführten Impfungen in den Krankenhäusern des Märkischen Kreises gezeigt haben, sind diese sehr gut auf die bevorstehenden Impfungen vorbereitet“, sagt Dr. Schmitz.

Im Impfzentrum in der historischen Schützenhalle in Lüdenscheid ist der Impfstart der Generation 80plus für den 8. Februar vorgesehen. In der Anfangszeit sollen hier 1600 Impfdosen pro Woche für diese Personengruppe verimpft werden.


 

Razzia im Kreishaus

Das Video kostete den Kreis 3650 Euro. Symbolfoto Justitia © pixabay

Lüdenscheid. Die Staatsanwaltschaft stand am Freitagvormittag im Lüdenscheider Kreishaus auf der Matte. Es wurden Akten sichergestellt. Hierbei geht es um Untreue-Vorwürfe gegen Ex-Landrat Gemke. Der ehemalige Landrat soll sein halbstündiges Abschiedsvideo aus mehreren Tausend Euro Steuergeldern finanziert haben.

Eigentlich wollte Gemke auf Kosten des Kreises eine 15.000 Euro teure Abschiedsparty feiern. Die fiel wegen Corona aus. Als Ersatz wurde der Film produziert.

Der frühere Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens aus Lüdenscheid hatte wegen des Films, der im Youtube-Kanal zu sehen ist, im Dezember Strafanzeige gegen den CDU-Mann aus Balve erstattet.

Sollten die Anschuldigungen stimmen, die aktuell von der Staatsanwaltschaft geprüft werden, blühen dem Ex-Landrat bis zu fünf Jahre Gefängnis oder eine saftige Geldstrafe.

Info

Thomas Gemke war von 2009 bis 2020 Landrat des Märkischen Kreises.


 

Auf Nummer sicher

Kreis verschickt 1400 Briefe neu

Märkischer Kreis. Der Märkische Kreis hat rund 29.000 Postsendungen auf den Weg gebracht, um Menschen der Generation 80plus umfassend über die Impfung und die Terminvergabe zu informieren. In Iserlohn ist es zu einem technischen Fehler gekommen, der umgehend korrigiert worden ist.

Fast alle Bürgerinnen und Bürger, die zum Stichdatum 31. Januar 80 Jahre oder älter sind, erhalten in diesen Tagen Post vom Märkischen Kreis: Sie zählen zur priorisierten Personengruppe, die sich ab dem 8. Februar impfen lassen kann. Eine Terminvereinbarung ist ab Montag, 25. Januar, über die Online-Anmeldung www.116117.de oder die kostenlose Telefonnummer 0800 116117 02 möglich.

In Iserlohn ist es zu Unregelmäßigkeiten bei der Hausnummer-Zuordnung gekommen. Beim Einmischen der Daten ist ein technischer Fehler aufgetreten, der die Straßennamen mit den Anfangsbuchstaben SCH bis Z  betrifft. Rund 1400 Menschen in Iserlohn, die 80 Jahre oder älter sind, könnten demzufolge die Postsendung nicht im ersten Schritt erhalten haben. Trotz fehlerhafter Hausnummer besteht die Möglichkeit, dass die Briefe aufgrund des korrekten Empfängernamens samt Straße durch die Zusteller schon die angeschriebenen Haushalte erreicht haben. Zur Sicherheit hat der Märkische Kreis umgehend reagiert und erneut Briefe an die Betroffenen versandt.

In Iserlohn sind insgesamt mehr als 6000 Einladungen an die Altersgruppe 80 plus für die Corona-Schutzimpfung versandt worden. In einer FAQ-Liste, die dem Schreiben beiliegt, werden wichtige Fragen rund um die Abläufe im Impfzentrum Lüdenscheid beantwortet.

Gleichzeitig hat der Kreis rund 3.600 Bürgerinnen und Bürger angeschrieben, die zwischen dem 1. Februar und dem 31. Dezember ihren 80. Geburtstag feiern. Diese stehen in der Priorisierungsliste der Bundesregierung an zweiter Stelle und werden darüber schon jetzt informiert.


 

Und dann hat es Klick gemacht

Arnsberg. Nach einem umfangreichen Ermittlungsverfahren sitzen seit Donnerstag drei Männer aus Arnsberg in Haft. Das Trio steht im Verdacht seit November für mindestens 25 Wohnungseinbrüche verantwortlich zu sein. Am Mittwochabend gegen 20 Uhr schlugen die Ermittler zu. Die Männer wurden mit ihrem Auto an der Autobahnabfahrt am Neheimer Rathausplatz angehalten und verhaftet.

Kurz zuvor waren sie noch auf einer Einbruchstour in Werl. Im Fahrzeug fanden die Ermittler Tatwerkzeug und Beute. Diese konnte einem Einbruch in Büderich zugeordnet werden. Bei den anschließenden Durchsuchungen an den Wohnanschriften wurden ebenfalls zahlreiche Beutestücke aus vergangenen Einbrüchen gefunden.

Die Männer (25, 29 und 33 Jahre) stammen aus Albanien und leben in Arnsberg. Ermittler der Kriminalpolizei gehen davon aus, dass die Bande für mindestens 25 Einbrüche in Möhnesee, Wickede, Werl, Sundern, Arnsberg und Meschede verantwortlich ist. Die Täter wurden am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt. Es wurde Untersuchungshaft angeordnet. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Insgesamt sind über 500 sichergestellte Gegenstände auszuwerten.


 

Wohin geht’s nach Klasse Vier ?

Symbolfoto pixabay

 

Hochsauerlandkreis. Wohin geht’s nach Klasse Vier? Diese Frage stellen sich aktuell viele Eltern und Kinder im Hochsauerlandkreis, denn für einige Schülerinnen und Schüler ist die Grundschulzeit fast beendet und ab Februar beginnen die Anmeldezeiträume für die weiterführenden Schulen. Aber welche soll es sein? Was unterscheidet eigentlich die eine Schulform von der anderen?

Das Bildungsangebot im HSK ist groß und die Entscheidung muss gut überdacht werden, auch wenn das Schulsystem in Deutschland durchlässig ist und eine Schulform gewechselt werden kann. Hier sind in erster Linie die Lehrkräfte an der Grundschule die richtigen Ansprechpartner, da sie die Kinder im Bereich Schule beobachtet haben. Eine weitere Entscheidungshilfe ist oft der Tag der offenen Tür, durch Corona mussten jedoch viele Schulen ihre Angebote reduzieren und verändern, sodass die richtige Wahl dieses Jahr besonders schwierig zu treffen ist.

Damit der Übergang trotzdem möglichst reibungslos klappt, haben das regionale Bildungsbüro zusammen mit dem Kommunalen Integrationszentrum ein Projekt unter der Schirmherrschaft vom Landrat Dr. Karl Schneider entwickelt: Einen Schulwegweiser, welcher die vielfältige Schullandschaft des Hochsauerlandkreises abbildet und bei der Entscheidung unterstützen soll. Die weiterführenden Schulen stellen sich in dieser Broschüre vor und die Familien bekommen so einen Überblick über die örtlichen Angebote, Kontaktadressen sowie zusätzliche Informationen zu weiteren Institutionen wie „Karriere hier“ und dem Familienbüro.

Die Übersetzung in mehrere Fremdsprachen unterstützt Familien im Sinne der Bildungsgerechtigkeit, einen Zugang zum Bildungssystem zu bekommen, unabhängig vom Sozialstatus oder der Herkunft. Ziel muss es immer sein, eine passgenaue Schulwahl für jedes einzelne Kind zu treffen, damit es, statt Lernfrust zu erleben, sich optimal in seinem individuellen Rahmen entwickeln kann.

Der Schulwegweiser steht in digitaler Form hier zur Verfügung.


 

Fässer mit Salzsäure illegal entsorgt

Foto: Polizei Märkischer Kreis

Altena. Polizei und Feuerwehr wurden am Mittwochvormittag zum Rosmarter Weg gerufen. Unbekannte Täter haben dort auf einem Waldweg, oberhalb der Fuelbecker Talsperre, mehrere Fässer mit Chemikalien entsorgt. Darunter Salzsäure sowie Natriumhydroxidlösung. Ein Teil des Inhalts war bereits ausgelaufen.

Die Feuerwehr kümmert sich zur Stunde um die Sicherung des Materials. Das Ordnungsamt Altena und die Untere Wasserbehörde des Märkischen Kreises sind vor Ort. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen. Hinweise nimmt die Polizei in Altena entgegen.


 

18.000 Impfbriefe verschickt

Hochsauerlandkreis. Der Hochsauerlandkreis hat rund 18.000 Impfbriefe verschickt, die bis spätestens Samstag, 23. Januar, bei den über 80-jährigen Einwohnerinnen und Einwohnern eingehen sollen. Die Briefe enthalten jeweils ein Schreiben von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und Landrat Dr. Karl Schneider, die u.a. Informationen zur Terminvereinbarung, zum Ablauf der Impfung und zum Impfzentrum in Olsberg enthalten.

Ab Montag, 25. Januar, können sich die über 80-Jährigen dann auf der Internetseite www.116117.de oder unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 / 116 117 02 einen Impftermin geben lassen. Sollte jemand aus diesem Personenkreis keinen Brief erhalten, besteht die Möglichkeit, diesen als pdf-Datei unter impfzentrum.hochsauerlandkreis.de einzusehen und auszudrucken.

Das Impfzentrum in Olsberg soll nach neuesten Informationen des Landes NRW vom 20. Januar nun erst am 8. Februar täglich von 14 bis 19 Uhr mit drei Impfstraßen in Betrieb genommen werden. Ursprünglich war der 1. Februar vorgesehen.


 

Impfzentrum startet eine Woche später

Das Impfzentrum steht, es fehlt aber noch der Impfstoff. Foto: Alexander Bange | Märkischer Kreis


Märkischer Kreis.
Das Impfzentrum des Märkischen Kreises startet eine Woche später als geplant. Grund dafür ist die Entscheidung des NRW-Gesundheitsministeriums. Wegen der verzögerten Lieferung des Corona-Impfstoffs von BioNTech musste der Starttermin verschoben werden. Von dem Lieferengpass sind alle 53 Impfzentren im Land betroffen. Und so werden die Spritzen in der historischen Schützenhalle in Lüdenscheid später aufgezogen.

Überdies verhängte das Land Nordrhein-Westfalen einen sofortigen Impfstopp in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, die mit BioNTech-Impfstoff versorgt werden. Zweitimpfungen werden demnach in diesen Einrichtungen aber auch weiterhin wie geplant vorgenommen. Dafür sind den Angaben zufolge rund 80.000 Impfdosen eingeplant. Ab dem 1. Februar finden dann in den Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen auch wieder neue Erstimpfungen statt.

Die Terminvereinbarung für die Corona-Schutzimpfung in den Impfzentren startet – telefonisch und online (www.116117.de) – wie geplant am Montag, 25. Januar. Termine sind dann allerdings erst ab dem 8. Februar möglich.


 

Neuer Chefarzt

Dr. med. Markus Borries ist der neue Chefarzt für Kardiologie und Psychokardiologie. Foto: Klinik Möhnesee


Möhnesee.
Seit dem 1. Januar ist Dr. med. Markus Borries der neue Chefarzt für Kardiologie und Psychokardiologie in der Dr. Becker Klinik Möhnesee. Er folgt auf Dr. med. Rainer Schubmann, der nach über 20 Jahren in der Körbecker Rehaklinik in den Ruhestand gegangen ist. Herr Dr. Borries kennt die Klinik bereits seit mehr als zehn Jahren. Zuletzt war er dort als leitender Arzt in der Psychokardiologie tätig.

Der 55-Jährige ist Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, ärztlicher Psychotherapeut, Sportmediziner sowie Bio- und Neurofeedbacktherapeut (Deutsche Gesellschaft für Biofeedback). Er hat Humanmedizin in Göttingen und Münster studiert und seine psychotherapeutische Weiterbildung in Münster absolviert. Bevor er 2010 in die Dr. Becker Klinik Möhnesee kam – zunächst als Facharzt im dortigen Zentrum für Psychokardiologie – hat er an der Universitätsklinik in Düsseldorf, in Schwelm und Hemer gearbeitet und noch bis Mitte 2020 zusätzlich eine eigene Privatpraxis in Menden betrieben.

Spezialdisziplin Psychokardiologie weiter ausbauen
In seine neue Position startet der Chefarzt mit großen Plänen; vor allem für den Bereich der Psychokardiologie. Im Zentrum dieser medizinischen Spezialdisziplin stehen die Wechselwirkungen von Psyche und Herz. „Die menschliche Psyche hat einen starken Einfluss auf die Entwicklung und den Verlauf kardiologischer Erkrankungen. Mit unserer Arbeit in der Dr. Becker Klinik Möhnesee wollen wir diese Zusammenhänge weiter sichtbar machen und mit dafür sorgen, dass sie mehr und mehr zum medizinischen Allgemeinwissen werden“, formuliert Borries seine Ziele. Dabei sei für ihn die psychokardiologische Perspektive in erster Linie eine ganzheitliche ärztliche Haltung zu den Patienten/innen und danach erst eine therapeutische Spezialdisziplin. Schon eine offene und empathische Kommunikation mit den Patienten/innen könne viel Gutes im Sinne der Psychokardiologie bewirken.

Die Psychokardiologie soll zukünftig auch bei Routinebehandlungen einen deutlicheren Niederschlag finden. „Wenn wir uns beispielsweise die Herzfrequenzvariabilität – also die natürliche Variation der Zeit zwischen zwei aufeinanderfolgenden Herzschlägen – eines Patienten anschauen, erhalten wir einen guten Eindruck über den Gesamtzustand seines vegetativen Nervensystems und sein psycho-biologisches Wohlbefinden. Denn Störungen wie Unruhe, Nervosität oder Schlaflosigkeit sind einerseits häufig psychisch bedingt und gehen andererseits mit einer veränderten Herzfrequenzvariabilität einher“, erklärt Borries. Er möchte aus diesem Grund die Messung der Herzfrequenzvariabilität in die Routinearbeiten seines Teams integrieren. So könnten die Auswirkungen der Therapie noch besser nachvollzogen werden. Außerdem könne die Messung der Herzfrequenzvariabilität u. a. dazu beitragen, das Risiko für Verschlechterungen nach einem Herzinfarkt oder bei einer Herzschwäche abzuschätzen.

„Ein hervorragender Nachfolger“
„Wir freuen uns alle sehr, dass wir Herrn Dr. Borries als neuen Chefarzt für die Kardiologie und Psychokardiologie gewinnen konnten“, sagt Franziska Lea Reitspieß, Verwaltungsdirektorin der Dr. Becker Klinik Möhnesee. „Er ist seit vielen Jahren ein geschätzter Kollege und mit unserem Haus bestens vertraut. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit ihm einen hervorragenden Nachfolger für die Position gefunden haben.“


 

Felsbrocken stürzt auf Bundesstraße

Glück gehabt. Niemand kam zu Schaden. Foto: Polizei Märkischer Kreis

Schalksmühle. Am Dienstagnachmittag löste sich zwischen Schalksmühle und Halver ein großer Felsbrocken von einem Hang und stürzte auf die B 54. Die Gesteinsbrocken blockierten eine Fahrbahn der Volmestraße. Der größte Brocken war etwa 1,50 lang und breit sowie 70 Zentimeter hoch.

Die Polizei sicherte die Gefahrstelle in der Nähe der Haltestelle Walze. Zunächst sah es so aus, als müsste ein Kranwagen bestellt werden. Doch die Mitarbeiter von Straßen.NRW lösten das Ganze pragmatisch: Mit einem Schneepflug schoben sie das Hindernis auf den unbefestigten Randstreifen. Es kam niemand zu Schaden.


 

Meinerzhagen: Fahrerflucht

Wer hat hier an der Oststraße den Unfall gesehen? Foto: Polizei Märkischer Kreis

Meinerzhagen. Am frühen Sonntagmorgen hat ein Auto zwei junge Männer (17/18) angefahren und anschließend die Flucht ergriffen. Die beiden Männer wurden vom Pkw erfasst und leicht verletzt. Mit dem Rettungswagen ging es für sie ins Krankenhaus. Nach ambulanter Behandlung konnten sie wieder entlassen werden.

Der Unfall ereignete sich um 5.30 Uhr auf der Oststraße. Bei dem Fahrzeug soll es sich um einen grauen oder silbernen VW-Golf handeln. Gegenüber der Bäckerei geriet der Fahrer offenbar ins Schlingern

Der Fahrer des Golf soll schlank, etwa 25 Jahre alt, relativ groß (um die 1,85 m) sein und dunkle Haare sowie einen Vollbart gehabt haben. Er hatte zunächst angehalten, war aber im späteren Verlauf von der Unfallstelle geflüchtet. An der Unfallstelle soll er sich nach Angaben der Opfer mit Personen aus einer Gruppe mehrerer Männer auf Türkisch unterhalten haben. Die Personengruppe stand im Bereich des gegenüberliegenden Fitness-Studios/der Bäckerei. Teilweise hätten sich Leute aus dieser Gruppe über die Situation lustig gemacht und sich aggressiv verhalten, so die Geschädigten.

Aus Angst meldeten sich die Opfer nicht sofort bei der Polizei. Stattdessen gingen sie zum Gelände an der Stadthalle und wählten von dort den Notruf. Polizeibeamte fanden entsprechende Spuren an der beschriebenen Unfallstelle. Dem Eindruck nach könnte der Golf-Fahrer „aus Spaß“ im Zick-Zack-Kurs im Schnee gefahren sein, dann jedoch die Kontrolle über das Fahrzeug verloren haben.

Die Polizei sucht nun dringend nach Zeugen. Hinweise nimmt die Wache Meinerzhagen oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.


 

Pakt für den Klima- und Umweltschutz

Fachdienstleiterin Sylvia Steiger (v.l.) ist froh, mit Julia Kopecky, Christian Herrmann und Giuliano Rademacher eine schlagkräftige Mannschaft an ihrer Seite zu wissen. Foto: Stadt Hemer / Giebels

 

Hemer. Am Jahresanfang wurde im Rathaus der Stadt Hemer der Fachdienst „Klima und Umwelt“ gegründet. Damit wollen Politik und Verwaltung den Klima- und Umweltschutz in der Felsenmeerstadt stärken.

Sylvia Steiger ist die Fachdienstleitung und verrichtet seit sieben Jahren ihren Dienst in der Verwaltung: „Klima- und Umweltschutz bedeuten, den nach uns folgenden Generationen eine lebenswerte, möglichst intakte Umwelt zu hinterlassen. Außerdem bedeutet es, die Schöpfung zu bewahren und sorgsam damit umzugehen“, erläutert die studierte Agrarwissenschaftlerin.

Große Projekte wie die AvB/Nadler-Sanierung mit der Renaturierung des Westiger Baches oder die Modernisierung des Friedensparks stehen kurzfristig an. „Zudem würde ich gern eine weitere Altlastenverdachtsfläche im Stadtgebiet zunächst genauer untersuchen und dann gegebenenfalls sanieren lassen“, verrät Sylvia Steiger.

Allerdings wurden dem Fachdienst „Klima und Umwelt“ weitere Bestandsaufgaben der Hemeraner Verwaltung übertragen. Zum Beispiel die Unterhaltung von städtischen Grünflächen, der Stadtforst, die Gewässerunterhaltung, Stellungnahmen zu Bauvorhaben, ökologische Fachbeiträge zu städtebaulichen Vorhaben oder die Abfallberatung. Sylvia Steiger ist daher froh, mit Julia Kopecky, Christian Herrmann und Giuliano Rademacher eine schlagkräftige Mannschaft an ihrer Seite zu wissen. „Das sind erfahrene Kollegen, die über enormes Fachwissen verfügen“, streicht die Fachdienstleiterin heraus, „uns allen liegt der Klima- und Umweltschutz auch privat sehr am Herzen.“

Umwelt- und Klimaschutz lassen sich aber nicht einfach verordnen. Das ist allen Akteuren im Fachdienst völlig klar, er muss gelebt werden. Deshalb lautet das Credo: „Wir möchten das Umweltbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger weiter schärfen und Interesse an den Umweltthemen wecken. Erfolgreicher Umwelt- und Klimaschutz funktioniert nur mit Verständnis und gemeinsamem Handeln.“


 

Weniger Skitouristen

Symbolfoto pixabay

Meschede. An diesem Wochenende zog es insgesamt weniger Schneetouristen ins Sauerland. Zu keinem Zeitpunkt mussten Zufahrten oder Straßen gesperrt werden. Die Menschen hielten sich überwiegend an die Regeln. Auch am Sonntag waren die Kommunen der Ski- und Rodelgebiete sowie die Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis gut vorbereitet, um die Einhaltung der Coronaschutzverordnung und der ergänzenden Allgemeinverfügungen zu überwachen.

Insgesamt wurden im Bereich Winterberg 21 Verstöße gegen Coronaschutzverordnung festgestellt, die zu 21 Platzverweisen führten. In Sundern wurden 14 Verwarngelder erhoben und eine Anzeige geschrieben. Im Bereich Brilon wurden zwei weitere Verkehrsverstöße festgestellt.

Die Ordnungsämter der zuständigen Kommunen und die Polizei stehen auch in der nächsten Woche im ständigen Austausch. Gemeinsam wird die Situation weiterhin beobachtet und bewertet.


 

Keine Besucherströme im Sauerland

Hochsauerlandkreis. An Samstag zog es wenige Schneetouristen ins Sauerland. Die Menschen hielten sich grundsätzlich an die Coronaregeln.

In Winterberg musste das Ordnungsamt in 5 Fällen eingreifen. Hier wurden Verstöße gegen das geltende Betretungsverbot festgestellt. In Sundern stellte das Ordnungsamt lediglich einen Verstoß gegen die geltende Coronaschutzverordnung fest. Darüber hinaus wurden 12 Verkehrsverstöße in Sundern geahndet.

Die Menschen hatten die Appelle ernst genommen und sind zu Hause geblieben. Die Ordnungsämter der zuständigen Kommunen und die Polizei sind auch am Sonntag im Einsatz.


 

Hochzeitsfeier aufgelöst

Symbolfoto pixabay

Werdohl. Am Donnerstagabend hat die Polizei eine Hochzeitsfeier in der Bahnhofsstraße  aufgelöst. Bereits beim Eintreffen konnten die Beamten vor dem Haus „Partylärm“ aus einer Wohnung im Obergeschoss vernehmen. Als sie zum Haus gingen, wurde von mehreren Personen versucht, die Polizisten am Betreten des Hauses zu hindern. Bereits vor dem Haus stellten die eingesetzten Beamten Verstöße gegen die Corona Schutzverordnung fest.

Auf dem Weg zur Wohnung wurden die Polizeibeamten von zwei 19 und 24-jährigen Männern aggressiv verbal angegangen und diese versuchten, die Polizisten am Betreten der Wohnung zu hindern. Der 21-jährige bulgarische Wohnungsinhaber gab an, er feiere seine Hochzeit mit Verwandten und Bekannten (ca. 30 Personen).

Da die Beiden auch weiterhin die polizeilichen Maßnahmen erheblich störten wurden der 19 und 24-jährige Gast der Hochzeitsfeier festgenommen. Die Polizei löste die bulgarische Hochzeitsfeier auf und erteilte Platzverweise. Die Personalien der Teilnehmer wurden festgestellt und diese werden mit Anzeigen wegen des Verstoßes gegen die Corona Schutzverordnung rechnen müssen.

Die beiden in Gewahrsam genommenen alkoholisierten jungen Männer müssen sich zudem wegen Beleidigung und Widerstands verantworten. Die Ermittlungen dauern an.


 

Erneute Sperrung von Skigebieten


Menden. Auch an diesem Wochenende sind wieder zahlreiche Ski- und Rodelhänge im Sauerland für Besucher gesperrt.

Brilon, Winterberg, Schmallenberg und Willingen wollen den Ansturm vermeiden und weisen vorsorglich auf die Sperrungen hin. Winterberg bekommt auch an diesem Wochenende wieder Unterstützung von der Polizei. Die Stadt Sundern wird die Wildewiese bei Bedarf schließen.

Eine komplette aktuelle Auflistung der Sperrungen bekommen Sie in unserem Ticker.


 

A46 Lückenschluss

Hagen. Straßen.NRW hat das Gebiet für einen möglichen Lückenschluss der Autobahn 46 ausgeweitet. Erstmals wird nun auch das nördliche Mendener Stadtgebiet untersucht. Demnach könnte  auch Ostsümmern, Platte-Heide, Halingen, Bösperde und Schwitten von den Autobahnplanungen betroffen sein.

Alternativ wird auch eine neue Trasse im äußersten Süden von Menden-Lendringsen untersucht. Dort könnte ein neuer Autobahnabschnitt an die vorhandene B229 in Hüsten anschließen. Davon wären die Bereiche um Balve Eisborn betroffen.


 

Knut 2021

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Iserlohn. In Schweden wird am 13. Januar Weihnachten mit Knut ausgetrieben. Dann fliegen die Bäume buchstäblich aus dem Haus. In der Iserlohner Buchenstraße feiert man das Ende des Weihnachtsfestes etwas anders. Statt um den Weihnachtsbaum zu tanzen und die Süßigkeiten vom Baum zu plündern, wird man dort etwas handgreiflich.

In der Buchenstraße gab es am Mittwochabend Zoff. Die Polizei wurde gerufen, weil zwei Jugendliche einen anderen Jugendlichen mit einem „Stock“ verprügelt haben sollten. Vor Ort stellte sich der Stock als „Weihnachtsbaum“ heraus. Ein fliegendes Exemplar traf den Kopf eines 17-Jährigen. Ein 19-jähriger wurde ebenfalls verletzt.

Und so blieb den Polizeibeamten nichts anderes überig als Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung gegen zwei 15 und 17 Jahre alte Jugendliche zu schreiben.


 

Bisher rund 5.000 Personen geimpft

Foto: Märkischer Kreis

 

Märkischer Kreis. Die Impfungen durch mobile Teams in den Pflegeeinrichtungen laufen bisher problemlos. Rund 5000 Personen konnten dort bereits geimpft werden. Ab nächster Woche soll der erste Impfstoff auch an die Krankenhäuser geliefert werden.

Mangelnde Impfbereitschaft kann Dr. Gregor Schmitz, ärztlicher Leiter des Impfzentrums Märkischer Kreis, nicht feststellen. „Stand Mittwoch, 13. Januar, haben die mobilen Teams der Kassenärztlichen Vereinigung (KVWL) rund 5000 Personen in den Pflegeinrichtungen geimpft. Bis einschließlich Samstag (16. Januar) sind im Kreis weitere 1.700 Impfungen geplant“, erklärt der Arzt. Anhand der Bestelllisten für den Impfstoff kann er das sehr gut nachvollziehen. Leider spiegelt sich dieses positive Ergebnis noch nicht in der Statistik der KVWL wieder. „Die KVWL veröffentlicht nur die Daten der ihr zurück gemeldeten Impfungen. Diese Rückmeldung funktioniert leider sehr schleppend und ungenau“, weiß Dr. Schmitz.

Ab nächster Woche starten die Impfungen in den Krankenhäusern. Das Impfzentrum übernimmt die Bestellung der Impfdosen und die Terminkoordination. Ziel ist es, zügig das Personal in Risikobereichen gegen Corona zu impfen. Erste Priorität haben die Beschäftigten, die auf Isolier- oder Intensivstationen, in Notaufnahmen oder im Kontakt mit besonders gefährdeten Patientinnen und Patienten in der Onkologie oder Transplantationsmedizin arbeiten.

Die Krankenhäuser im Märkischen Kreis sind sehr gut auf die bevorstehenden Impfungen vorbereitet. Voraussichtlich ab 1. Februar sollen nach Aussagen des Landes Nordrhein-Westfalen die Impfungen am Impfstandort in der Historischen Schützenhalle in Lüdenscheid anlaufen. Hierfür schreibt der Märkische Kreis ab nächster Woche die Bürgerinnen und Bürger an, die 80 Jahre oder älter sind. In dem Brief gibt es nähere Informationen zu der Impfung und zur Terminvereinbarung. Auch Hinweise zur Anreise mit ÖPNV oder PKW werden nicht fehlen.

Die Terminvergabe erfolgt über die KVWL online und telefonisch ab Montag, 25. Januar, 8 Uhr. Wer das Schreiben des Kreises erhalten hat, kann online unter www.116117.de einen Termin vereinbaren. Darüber hinaus wird auch eine telefonische Terminvergabe unter den kostenfreien Telefonnummern 116 117 und unter 0800 116 117 02 möglich sein.

Wichtig: Eine Terminvergabe vor dem 25. Januar findet nicht statt, es gibt auch keine Wartelisten! Abhängig von der Menge der zur Verfügung stehenden Impfstoffe wird der Betrieb im Impfstandort Lüdenscheid nach und nach hochgefahren. Bis zu sechs Impfstraßen können hier parallel laufen. „Wir sind startklar!“, macht der ärztliche Leiter des Impfzentrums deutlich.

Derzeit wird vor allem der Impfstoff von Biontech/Pfizer verimpft, der eine spezielle Transport-, Kühl- und Aufbereitungsbedingungen erfordert. Daher kann der Impfstoff nicht in Hausarztpraxen verimpft werden. Impfungen durch den Hausarzt werden erst möglich sein, wenn ein Impfstoff zugelassen ist, der deutlich einfacher zu handhaben ist.


 

Keine Kita-Beiträge im Januar

Symbolfoto pixabay

Märkischer Kreis. Im Märkischen Kreis wird für den Monat Januar auf die Erhebung der Elternbeiträge für die Betreuung in Kitas und in der Kindertagespflege verzichtet. Das teilt das Kreisjugendamt mit.

Um die Eltern in der aktuellen Situation zu entlasten, werden die Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung und Kindertagespflege im Januar erlassen. Bei bestehenden Einzugsermächtigungen wird der Kreis den Betrag für Januar nicht abbuchen. Eltern, die die Beiträge selbst einzahlen, beispielsweise als Dauerauftrag, werden gebeten, die Zahlung für diesen Monat auszusetzen. Sollte die Überweisung bereits getätigt worden sein, wird der Betrag verrechnet, teilt das Kreisjugendamt mit.

Im Märkischen Kreis gibt es 55 Kindertageseinrichtungen im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes, in denen knapp 3.500 Jungen und Mädchen betreut werden.

Hintergrund: Bund und Länder haben den Corona-bedingten Lockdown bis Ende Januar verlängert. Das Land NRW hat in diesem Zuge für die Kindertagesbetreuung an alle Eltern appelliert, ihre Kinder zu Hause zu betreuen, um das Infektionsrisiko zu minimieren. Die Betreuungsangebote in Kitas und Kindertagespflege werden aber nicht geschlossen. Unabhängig davon, ob die Betreuungsangebote in Anspruch genommen werden, wird der Elternbeitrag für Januar im Märkischen Kreis erlassen.


 

Backpfeife bei Parkplatzsuche

Herscheid. Im Streit um einen freien Parkplatz gab es am Sonntag an der Nordhelle eine Backpfeife für einen Autofahrer. Eine 27-jährige Gelsenkirchenerin verteidigte eine freie Fläche auf einem Wanderparkplatz in Herscheid mit Körpereinsatz.

Ein 32-jähriger Plettenberger erblickte am Nachmittag eine freie Parkbucht und wollte seinen Wagen in die Lücke lenken. Allerdings stand dort eine Frau mit Hund. Sie rief dem Fahrer zu, der Parkplatz sei „reserviert“. Der Fahrer ließ sich nicht beirren. Er rief zurück, dass man keine Parkplätze reservieren dürfe und rangierte auf die freie Fläche. Darauf habe die Frau gegen sein Auto getreten. Der Mann stieg aus und fing sich die Ohrfeige. Darauf rief er die Polizei.

Die Frau erklärt ihre Reaktion mit einer „Notwehr“. Der Fahrer habe beinahe ihren Hund überfahren (deshalb der abwehrende Fußtritt) und habe sie geschubst – deshalb der Schlag.


 

Neuer Trail im Bikepark

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Willingen. Jetzt ist es endlich so weit. „Der ‚neue‘ Enduro Trail ist die Attraktion in diesem Herbst in Willingen“, freut sich Bikeparkbetreiber Diddie Schneider. Als mittelschwerer Trail schließe er die Lücke zwischen der schweren Downhill und den leichten Flow Trails. Wichtig ist ihm zu betonen, dass die Streckenbauer streng unter Naturschutzaspekten arbeiten. „Wir greifen nicht mehr in die Natur ein wie unbedingt notwendig ist.“

Zukunftspläne

Damit ist die Ausgestaltung des Bikeparks Willingen noch nicht abgeschlossen. Zurzeit laufen Gespräche, den unteren Teil der Freeride neu zu gestalten. Zudem gibt es Überlegen, der 4X Strecke einen neuen Charakter zu geben. Kurzfristig soll auch ein verändertes Konzept für die Downhill entstehen. Viele Lines ermöglichen den Mountainbikern fast unbegrenzte Kombinationsmöglichkeiten. Um die Orientierung zu verbessern, soll es eine Beschilderung und optimierter Wegführung geben sowie Hinweise zu mittelschweren und schweren Streckenführungen.


 

Elternbeiträge für Kindertageseinrichtungen werden erlassen

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Hochsauerlandkreis. Das Kreisjugendamt erlässt die Elternbeiträge für Kindertageseinrichtungen im Januar 2021. Derzeit wird dafür ein Dringlichkeitsentscheid des Kreistages vorbereitet. Voraussetzung dafür ist, dass das Land NRW die bereits signalisierte Kostenbeteiligung von 50 Prozent tatsächlich übernimmt. Die Städte und Gemeinden für den Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes werden entweder bereits die Januarbeiträge nicht mehr einziehen oder diese später verrechnen.

Die Betreuungsangebote sind nicht geschlossen worden, das Land NRW hat aber wegen des Lockdowns an alle Eltern appelliert, ihre Kinder zuhause zu betreuen, um das Infektionsrisiko zu minimieren.


 

SEK-Einsatz in Menden

Menden. Am Samstagmittag hatte ein Einsatzkommando der Polizei zwei Männer (39 und 57 Jahre) festgenommen, nachdem ein Zeuge einen Live-Stream im Internet beobachtet hatte, indem ein Mann mutmaßlich eine Langwaffe vorgeführt hatte. Diese entpuppte sich allerdings als ein Fotostativ.

Der 57-jährige Wohnungsinhaber wurde wieder freigelassen. Gegen ihn lag kein Strafbestand vor. Der 39-jährige wurde in eine psychiatrische Einrichtung gebracht, weil er einen verwirrten Eindruck machte.


 

Präsenz der Polizei wirkt

Meschede. An diesem Wochenende kamen wesentlich weniger Schneetouristen ins Sauerland. Trotzdem waren viele Parkplätze gut gefüllt, allerdings nicht überfüllt. Lediglich die Zufahrt zum Skigebiet „Wilde Wiese“ in Sundern musste am Nachmittag zwischenzeitlich geregelt bzw. gesperrt werden. Die Menschen hielten sich überwiegend an die Ge- und Verbote. Trotzdem stellten die Ordnungskräfte insgesamt 23 Verstöße fest. Dabei handelt es sich um 23 Verstöße gegen das Betretungsverbot bzw. die Maskenpflicht oder die Allgemeinverfügungen. 23 Platzverweise wurden ausgesprochen und 15 Verkehrsverstöße festgestellt. Die Ordnungsämter der zuständigen Kommunen und die Polizei stehen auch in der nächsten Woche im ständigen Austausch. Gemeinsam wird die Situation beobachtet und bewertet.

An der Nordhelle gab es am Wochenende einen starker Zulauf von Tagestouristen, überwiegend aus dem Ruhrgebiet. Am Sonntag musste, aufgrund des hohen Verkehrs- und Parkaufkommens, die L 707 temporär gesperrt werden. Präsenzstreifen der Polizei und der Ordnungsbehörden stellten keine Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung fest. Die Polizei spricht einen Dank an alle Verkehrsteilnehmer aus, die sich Regelkonform verhalten haben.


 

Weniger Tagestouristen im Sauerland

Foto: Pressestelle Winterberg

Meschede. Aufgrund des hohen Besucheraufkommens im Sauerland am vergangenen Wochenende fanden am Samstag größere Einsätze der Polizei und der Ordnungsämter der Städte Brilon, Olsberg, Schmallenberg, Sundern und Winterberg statt. Ziel war es die Einhaltung der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) zu überwachen, die Maskenpflicht und die Betretungsverbote durchzusetzen.

Die umfangreichen Maßnahmen-Pakete der einzelnen Städte mit einer erheblichen personellen Verstärkung der Ordnungs-, Einsatz- und Sicherheitskräfte über die Sperrung der Schneegebiete im Zusammenspiel mit der Polizei hat die erhoffte Wirkung gezeigt, es haben sich heute (Samstag) weniger Tagestouristen als am vergangenen Wochenende auf den Weg ins Sauerland gemacht.

Insgesamt wurden 36 Verstöße gegen die geltenden Bestimmungen und die CoronaSchVO festgestellt:

Brilon, Schmallenberg und Olsberg

Hier wurden keine Verstöße gegen die CoronaSchVO festgestellt. Das Ordnungsamt in Olsberg stellte lediglich 7 Verkehrsverstöße fest.

Sundern
In Sundern wurden 8 Verstöße gegen die CoronaSchVO festgestellt. Diese betrafen die geltenden Kontaktbeschränkungen.

Winterberg
Es wurden insgesamt 28 Verstöße festgestellt. 24 Verstöße gegen das geltende Betretungsverbot und 4 Verstöße gegen die geltende Maskenpflicht.

Nordhelle

Auch hier kontrolliert die Polizei. Am Sonntag wurde die L707 zwischen Herscheid und Meinerzhagen gesperrt.

Auch am heutigen Sonntag werden die Städte gemeinsam mit der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis, welche erneut von auswärtigen Kräften der Bereitschaftspolizei unterstützt wird, im Einsatz sein.


 

Zwei Verdächtige festgenommen

Menden. Am Samstagmittag hat ein Einsatzkommando der Polizei zwei Männer (39 und 57 Jahre) festgenommen. Ein Zeuge meldete heute Morgen einen Live-Stream eines der Verdächtigen im Internet. Hierbei zeigte der Mann eine Langwaffe vor. Polizeibeamte sperrten den Bereich Am Hassenbruch ab, räumten das Wohnhaus und zogen Spezialeinheiten hinzu.

Die Hausbewohner wurden mit Bussen der MVG evakuiert und zur Wilhelmshöhe transportiert. Dort wurden sie betreut.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.


Update 15.44 Uhr:
Der vermisste 58-Jährige wurde soeben im Bereich Schäferland angetroffen. Er ist wohlauf. Eine Zeugin hatte den Gesuchten wieder erkannt und die Einsatzkräfte informiert.

Person vermißt

Lüdenscheid. Die Polizei fahndet aktuell nach einem Vermissten (Foto). Der 58-Jährige wurde zuletzt gegen 5 Uhr gesehen. Er verließ vermutlich zwischen 5 und 7 Uhr die psychiatrische Klinik an der Brüninghauser Straße. Der Gesuchte ist dement, desorientiert und benötigt Medikamente.

Beschreibung: Männlich, circa 168 cm groß, normale Statur, Halbglatze, trägt eine gelbe Weste, blau weiß-kariertes oder gestreiftes Hemd und eine blaue Jeans sowie eine runde Brille mit schwarzem Rand.

Hinweise auf den Aufenthaltsort des Mannes bitte sofort an den Notruf 110!


 

Sieben-Tages-Inzidenz steigt auf 165

Grafik: Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. Seit Freitag sind beim Gesundheitsamt des Märkischen Kreises 110 neue positive Coronanachweise eingegangen. 106 Männer und Frauen haben die Infektion überstandenen. Drei Märker und eine Niederländerin sind in Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

Im Märkischen Kreis tragen derzeit 795 Männer und Frauen den Coronavirus in sich. Seit gestern konnten 106 Personen nach einer Infektion die Quarantäne verlassen. Sie gelten als nicht mehr ansteckend. 110 labortechnisch-bestätigte Neuinfektionen meldet das Kreisgesundheitsamt am Samstag nach 24 Stunden.

Info

Am Sonntag und Montag kann der Märkische Kreis keine Zahlen zu Neuinfektionen an das Robert-Koch-Institut melden. Wegen Wartungsarbeiten an der 10kV-Anlage werden in der Kreisverwaltung sämtliche PCs und Anwendungen sowie die Telefonanlage von Samstag bis Montag 6.30 Uhr runtergefahren und der Strom komplett abgeschaltet.

Das bedeutet auch, dass die Ermittlungsteams für die Kontaktverfolgung und die Teststationen in Iserlohn und Lüdenscheid nicht arbeiten können. Am Montag, 11. Januar, werden deshalb auch keine Daten zur Entwicklung der Coronafallzahlen vorliegen.


 

Olpe: Skipisten gesperrt

Symbolfoto pixabay

Olpe. Aufgrund der erneut befürchteten Besucherströme am Wochenende haben die Kreisstadt Olpe, der Kreis Olpe sowie die Kreispolizeibehörde gemeinsam entschieden, das Gebiet rund um die Skihänge am Fahlenscheid weiträumig zu sperren.

Für die Skipisten am Fahlenscheid wird ein ordnungsrechtliches Betretungsverbot ausgesprochen. Auf der Bundesstraße 55 sind umfassende Kontrollen geplant. Zudem erfolgt auf dem betroffenen Streckenabschnitt eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 50 km/h. Die Kreisstraße 18 bleibt am Samstag und Sonntag in der Zeit von 9 bis 17 Uhr von Kruberg über Fahlenscheid, Kreisel B 55, Negerhöhenstraße und Biggesee gesperrt.

Polizei und Ordnungshüter sind am Wochenende im Einsatz, um den Verkehr umzuleiten und Ordnungswidrigkeiten zu ahnden. Verkehrswidrig abgestellte Fahrzeuge werden gegebenenfalls durch einen Abschleppdienst entfernt.

Die Kreisstadt Olpe, der Kreis Olpe und die Kreispolizeibehörde appellieren an alle potentiellen Besucher zu Hause zu bleiben und verweisen erneut darauf, dass die gesamte touristische Infrastruktur geschlossen ist.


 

Schneefall

Märkischer Kreis. Der angekündigte Schnee ist gefallen und hat zwischen 18 und 7 Uhr bislang 25 Polizei-Einsätze ausgelöst. Bei den 20 Verkehrsunfällen entstanden bislang glücklicherweise nur Sachschäden. An der Nordhelle fuhr sich ein LKW fest, konnte sich aber aus eigener Kraft befreien. Am Schäferland in Lüdenscheid stürzte ein Baum um. Die Feuerwehr beseitigte die Gefahrenstelle.


 

Fußball: Keine falschen Hoffnungen machen

Bleibt wohl noch länger im Schrank. Foto pixabay


Kamen.
Seit Ende Oktober ruht der Ball in den westfälischen Amateur- und Jugendspielklassen. Nach den jüngst angekündigten Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist sobald nicht damit zu rechnen, dass Fußballerinnen und Fußballer zurück auf die Plätze dürfen.

Diese Woche haben sich Bund und Länder darauf geeinigt, den Lockdown bis Ende Januar zu verlängern. Doch geht es im Februar bereits wieder los? Dazu Manfred Schnieders, Vizepräsident Amateurfußball des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW): „Ich möchte den Vereinen und Aktiven keine falschen Hoffnungen machen. Deswegen sollten wir nicht damit rechnen, dass schon im Februar wieder trainiert oder gespielt werden kann. Angesichts der aktuellen Zahlen und Maßnahmen wäre das auch fahrlässig – so leid es mir für die Clubs und die vielen Spielerinnen und Spieler tut.“

Auf unsere Frage ob es Bestrebungen des Verbandes eine baldige Wiederzulassung des Trainings- und Spielbetriebs zu erwirken, antwortete Schnieders: „Natürlich sind wir für unsere rund 2.500 westfälischen Vereine und vertreten ihre Interessen gegenüber den politischen Entscheidungsträgern. Wir sagen aber ganz klar: In der aktuellen Situation muss sich der Amateur- und Jugendfußball auch ein Stückweit hintenanstellen und seinen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten. Wir bauen keinen Druck auf, sondern befinden uns seit Beginn der Pandemie in regelmäßigen Gesprächen mit der Staatskanzlei. Die Zusammenarbeit ist konstruktiv und partnerschaftlich. Weder Staatskanzlei noch FLVW wollen den Breitensport verhindern. Solang Kinder und Jugendliche aber nicht in die Schule können, brauchen wir auch nicht über die Öffnung der Sportstätten sprechen.“

Wie nehmen Sie die Stimmung an der Basis wahr? Haben die Vereine noch diese Geduld?

Schnieders: „Leider muss ich feststellen, dass der Ton bisweilen rauer und Forderungen und Kritik vereinzelt lauter werden. Auch in den sozialen Medien. Deswegen an dieser Stelle noch einmal: Wir alle wünschen uns Normalität zurück. Im Alltag wie auch im Sport. Im Frühjahr haben sich die Vereine sehr solidarisch und rücksichtsvoll gezeigt. Das wünsche ich mir zurück. An dieser Stelle möchte ich den Vereinen versichern, dass wir – sobald ein Re-Start-Termin absehbar ist – auch wieder auf sie zugehen werden und den Austausch per Videokonferenzen intensivieren.“

Selbst wenn es erst im März wieder  losgehen könnte, hätten die Spielerinnen und Spieler rund vier Monate nicht trainieren können. Wie lang wäre die Vorbereitungszeit? „Wir haben uns im Moment für zwei Wochen ausgesprochen. Das ist angesichts der langen Pause sehr wenig, dessen sind wir uns bewusst. Ich gehe aber davon aus, dass die Trainer ihren Spielern zumindest in den überkreislichen Ligen Trainingspläne für ein individuelles Training mitgegeben haben, sodass die persönliche Fitness halbwegs gewährleistet ist. Ein Mannschaftstraining kann das sicher nicht ersetzen. Die Voraussetzungen sind jedoch für alle Mannschaften gleich. Möglich wäre aber auch eine stufenweise Rückkehr auf die Sportplätze, so wie im Frühjahr: Erst kontaktfrei, dann mit Kontakt. Das würde die Vorbereitungszeit natürlich verlängern. Sobald abzusehen ist, wann es wieder losgehen kann, werden wir die Vereine aber aktiv in die Entscheidungsfindung zur Vorbereitungszeit miteinbeziehen“, so Schnieders.


 

Sauerland macht die Skigebiete dicht

So leer wie auf dem Archivfoto werden die Sauerländer Wintersportgebiete am Wochenende sein.

Brilon. In den letzten Tagen seien immer mehr Ausflügler aus Ruhrgebiet und Rheinland nach Brilon gekommen, so die Stadt. Außerdem sei auf Privatflächen unerlaubt gerodelt worden. Aus diesem Grund wird der Skihang am Poppenberg mit Halteverbote und Strassensperrungen gekennzeichnet, damit es hier nicht mehr zu Verkehrsbehinderungen und Staus kommt.

Viele Menschen hatten vergangenes Wochenende in Winterberg für teils chaotische Verkehrsverhältnisse gesorgt. Dadurch weichten einige Besucher nach Willingen aus. Es kam zu langen Staus, etwa zwischen Brilon und Willingen. Damit es an diesem Wochenende keine Wiederholung gibt, hat Willingen ein Betretungsverbot für die Skipisten angekündigt. Das gilt ab sofort.

Auch Schmallenberg hat seit heute ein Betretungsverbot verordnet. Folgende Bereiche werden gesperrt:

  • Schmallenberger Höhenlift mit Rodelhang und Parkplätzen
  • Skilift Schanze mit Parkplätzen
  • Skilanglaufzentrum Westfeld mit Parkplätzen
  • Schwedenhang Westfeld/Ohlenbach mit Parkplätzen
  • Skilift Nordenau mit Parkplätzen
  • Skilift Ochsenkamp mit Parkflächen, Bad Fredeburg
  • Skilift Rimberg mit Parkflächen
  • Hunaulift und Parkflächen, Bödefeld
  • Skilift Hohe Lied mit Parkflächen, Gellinghausen
  • Skilift Sellinghausen mit Parkplatz
  • Skilift Harbecke

Die Stadt Schmallenberg weist darauf hin, dass es in diesen Bereichen ist es wiederholt zu Verstößen gegen die Coronaschutzmaßnahmen, insbesondere die Abstandsgebote bzw. das Verbot von Ansammlungen und Zusammentreffen im öffentlichen Raum gekommen sei. Zudem entstanden weitere Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung. So wurden wiederholt Rettungswege blockiert, oder wegen Fehlens der entsprechenden Infrastruktur, die Notdurft im öffentlichen Raum bzw. Vorgärten und Hauseingängen verrichtet sowie Müll illegal entsorgt. Bisherige Appelle in Presse und Rundfunk bzw. Fernsehen, auf entsprechende Tagesausflüge zu verzichten, hätten nicht zu einer Reduzierung der Besucherzahlen geführt. Auch eine Verringerung der Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung seien nicht feststellbar gewesen, so die Stadt.

Alle Städte sind sich einig, dass Verstöße gegen die getroffenen Anordnungen als Ordnungswidrigkeit geahndet werden.


 

HSK: Neue Zahlen

Hochsauerlandkreis. Am Donnerstag verzeichnet die Statistik des Gesundheitsamtes des Hochsauerlandkreises 50 Neuinfizierte und acht Genesene. Die 7-Tages-Inzidenz beträgt 74,7 (Stand: 07. Januar, 0 Uhr).

Damit gibt aktuell 256 Infizierte, 3.947 Genesene sowie 77 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Stationär werden 44 Personen behandelt, 18 davon intensivmedizinisch und neun Personen werden beatmet. Insgesamt sind es nun 4.280 bestätigte Fälle.


 

Deutlicher Anstieg der Neuinfektionen

Foto: Pressestelle Märkischer Kreis


Märkischer Kreis.
172 Neuinfektionen verzeichnet der Märkische Kreis seit Mittwoch. Gleichzeitig haben 130 Männer und Frauen den Virus seit gestern überwunden. Zwei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung wurden gemeldet.

Nach den Berechnungen des Robert-Kochinstituts haben sich im Märkischen Kreis in den letzten sieben 120,9 Personen pro 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus angesteckt. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 847 Infizierte und 1.183 Kontaktpersonen. 172 neue positiven Coronanachweise sind seit Mittwoch beim Kreisgesundheitsamt eingegangen.


 

Schnelles Internet: Glasfaserausbau nimmt Fahrt auf

Der Breitbandausbau im Märkischen Kreis macht deutliche Fortschritte. Der Anteil der Gigabitversorgung steigt signifikant. Foto: Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen


Märkischer Kreis.
Der Breitbandausbau im Märkischen Kreis macht deutliche Fortschritte. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran und nehmen immer mehr Tempo auf. Das ist gut so, weil den Bürgerinnen und Bürgern das Thema zurecht unter den Nägeln brennt. Zahlreiche Anfragen dazu, die mich persönlich erreichen, belegen den Bedarf“, sagt Landrat Marco Voge.

Der Märkische Kreis profitiert von diversen Förderprojekten des Bundes sowie des Landes Nordrhein-Westfalen. Ein Beispiel ist das „Regionale Wirtschaftsförderprogramm“, das insbesondere Gewerbetreibende, aber auch umliegende Privathaushalte berücksichtigt. Den historisch gewachsenen Industrie- und Gewerbeansiedlungen im Märkischen Kreis kommt das entgegen. „Der Ausbau erfolgt in 42 Gewerbegebieten“, berichtet Sergej Rudsinski, Gigabitbeauftragter des Märkischen Kreises, und ergänzt: „Mehr als 940 Unternehmern und Nachfragern ist der Zugang zu einem gigabitfähigen Glasfaseranschluss eingerichtet worden. Tiefbautechnisch sind die ausführenden Baufirmen zu 99 % fertig. Das bedeutet, dass die Hauptkabeltrassen vor den Grundstücken in den vergangenen beiden Jahren gelegt wurden.“ Im nächsten Schritt sollen die Hausanschlüsse folgen.

Übrigens: Eigentümer, die sich noch nicht für den Ausbau entschieden haben, können das nachholen. Wichtig dabei: Für die Anbindung an den Hausanschluss auf dem Grundstück erhebt der Netzbetreiber eine pauschale Installationsgebühr in Höhe von knapp 800 Euro.


 

Gesundheitscampus St. Elisabeth bekommt Förderung

Symbolfoto pixabay

Iserlohn. Die Katholischen Kliniken im Märkischen Kreis (KKiMK) schaffen 168 zusätzliche Ausbildungsplätze im Gesundheitscampus St. Elisabeth. Die Erweiterung, die bereits in diesem Jahr begonnen hat, soll bis zum Jahr 2023 vollzogen werden. Zwei zusätzliche Pflegepädogogen sind bereits eingestellt, um den Start von zwei weiteren Klassen zu ermöglichen. Der Schulstandort muss nun an die neuen Anforderungen angepasst und erweitert werden. „Dies ist nur möglich Dank der großzügigen Fördersumme von 3,5 Millionen Euro vom Gesundheitsministerium NRW“, sagt KKiMK-Geschäftsführer Henning Eichhorst.

Der Gesundheitscampus St. Elisabeth ist auf dem Gelände des St. Elisabeth Hospitals in Iserlohn angesiedelt und hatte bisher Platz für 175 Auszubildende. Viele davon verbleiben in der KKiMK, sodass regelmäßig examiniertes Personal die hohen Qualitätsstandards der Klinikgesellschaft erfüllt.

Besondere Unterstützung hat die Fachschule für Pflegeberufe aus der heimischen Politik erfahren. „Unser ausdrücklicher Dank geht insbesondere an unseren Landtagsabgeordneten Thorsten Schick und Landrat Marco Voge, die unseren Antrag vollumfänglich unterstützt haben“, sagt KKiMK-Geschäftsführer Thomas Wülle.

„Der Anfang in den bestehenden Räumlichkeiten am St. Elisabeth Hospital ist gemacht“, sagt Schulleiter Michael Schäfer. Weitere personelle und bauliche Unterstützung werden benötigt, um die zusätzlichen Schulräume mit Leben zu füllen. „Wir freuen uns, Dank der Förderung des Landes NRW, der Öffentlichkeit bald neue Räumlichkeiten vorstellen zu können. Die verstärkte Ausbildung von Pflegekräften ist eine der zentralen Herausforderungen im Gesundheitswesen der kommenden Jahre und hat für den regionalen Gesundheitsstandort in Iserlohn und Umgehung zukunftsweisenden Charakter“, sagt Schulleiter Michael Schäfer.

Info

Zur Trägerschaft der Katholischen Kliniken im Märkischen Kreis gehören vier gemeinnützige Gesellschaften mbH mit einem Plankrankenhaus an zwei Standorten, drei Altenheimen, einem Pflegezentrum und drei betreuten Wohnanlagen sowie der Gesundheitscampus St. Elisabeth. An den Standorten Iserlohn (St. Elisabeth Hospital) und Menden (St. Vincenz Krankenhaus) gibt es 408 Krankenhausbetten. In Iserlohn, Menden und Balve stehen insgesamt 258 Altenheimplätze sowie 78 Pflegeplätze zur Verfügung.


 

Lockdown: Es geht in die Verlängerung

Berlin. Heute haben Bund und Länder die Verlängerung des Lockdowns bis zum 31.Januar beschlossen. Es darf sich nur noch mit einer einzelnen Person außerhalb des eigenen Haustandes getroffen werden. Schulen und Kitas haben weiterhin nur eine Notbetreuung und es gibt kein Präsenzunterricht bis Ende Januar.

Einschränkungen gibt es bei einer Inzidenz von über 200. Bund und Länder haben beschlossen, dass ab diesem Inzidenzwert der Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den eigenen Wohnort begrenzt werden soll. Die neuen Ausgangsbeschränkungen würden derzeit nur die Stadt Herne betreffen.

Am 25. Januar wollen die Regierungschefs von Bund und Ländern die Corona-Lage neu bewerten und über weitere Maßnahmen für Februar beraten.


 

Impfungen laufen nach Plan

Märkischer Kreis. Wie der Kreis heute mitteilt, laufen die Impfungen in den rund 60 stationären Pflegeeinrichtungen bisher nach Plan. Aktuell sind ca. 2250 Impfungen durchgeführt oder terminiert worden.

Bis Ende der Woche hat die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) Termine in insgesamt 19 Pflegeinrichtungen koordiniert. 2250 Impfungen sind geplant. Ab nächster Woche hat das Land NRW erneut eine Zuteilung von Impfstoff in Aussicht gestellt.

Obwohl zahlenmäßig mehr jüngere Personen an COVID-19 erkranken als ältere, besteht für Senioren ein vielfach höheres Risiko einen schweren COVID-19 Verlauf zu erleiden oder sogar einer stationären Behandlung zu bedürfen. Um diesen besonders gefährdeten Personenkreis zu schützen und auch die Einsatzfähigkeit der Krankenhäuser zu erhalten, werden derzeit gemäß den Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen vorrangig die Bewohner und Mitarbeiter in Pflegeheimen geimpft.

Auf Grund der komplizierten Lagerung, Aufbereitung und mengenmäßigen Lieferung – in jeder Impfstoffflasche befindet sich der Impfstoff für sechs Personen – kann die Impfung durch die mobilen Impfteams nur an Orten durchgeführt werden, an denen viele Personen gleichzeitig geimpft werden können. Auch ein Weitertransport nach Auflösung des Impfstoffs ist nicht mehr möglich, da er äußerst empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen ist. Aus diesen Gründen sind derzeit Impfungen von älteren Mitbürgern die zu Hause leben nicht im Rahmen von Hausbesuchen möglich.

Sobald die Impfungen in den Pflegeheimen beendet ist und genügend Impfstoff zur Verfügung steht, werden die Impfungen in den Impfzentren begonnen. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen und die Impfzentren können sofort in Betrieb gehen.
Hier können dann auch einzelne Personen geimpft werden. Die notwendigen Termine für die Impfzentren werden zentral vergeben. Sobald der Impfbeginn in den Zentren feststeht, werden die Terminservicestellen freigeschaltet und die Kontaktdaten veröffentlicht. Die Gruppe der über 80-jährigen Bürgerinnen und Bürger wird hierzu innerhalb der nächsten Wochen angeschrieben. Der Märkische Kreis bittet um etwas Geduld.


 

Großfahndung nach VW-Golf

Lüdenscheid. Fast wie im Krimi. Die Polizei wollte am Vormittag einen verdächtigen weißen VW Golf – vermutlich GTI – an der Kalve anhalten. Das Kennzeichen des Fahrzeugs ist als gestohlen gemeldet. Doch der Fahrer gab Vollgas und  flüchtete mit etwa 100 km/h vor der Streife. Im Kurvenbereich zur Saarlandstraße kam der Fahrer nach rechts von der Straße ab und kollidierte mit drei geparkten Autos.

Die Polizeibeamten versuchten den Fluchtwagen einzukesseln. Unter Vorhalt der Schusswaffe forderten sie die drei Insassen zum Aussteigen auf. Daraufhin gab der Fahrer Gas, stieß leicht gegen den Streifenwagen und fuhr zurück den Straßburger Weg hinab. Ein Polizist musste zur Seite springen, um nicht überfahren zu werden. Er blieb unverletzt. Beim Wegfahren hielt ein Beifahrer eine Schusswaffe aus dem Auto in Richtung der Polizeibeamten, gab jedoch keinen Schuss ab. Der Fahrer richtete etwa 20.000 Euro Sachschaden an.

Im Zuge der Fahndung sprachen Polizisten mit mehreren Zeugen, die den an der Front stark beschädigten VW gesehen hatten. Alle schilderten, dass er sehr schnell und rücksichtslos unterwegs gewesen sei. In Wigginghausen musste eine Frau von der Straße springen, als das Auto mit hoher Geschwindigkeit die Schwarze Ahe hinauf fuhr.

Bislang konnte der PKW nicht gefunden werden. Die Polizei hat Ermittlungen u.a. wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Gefährdung des Straßenverkehrs, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Verkehrsunfallflucht und Verstoß Waffengesetz aufgenommen.

Die Männer waren zu dritt. Eine Person war ca. 180 cm groß, trug eine Mütze und war dunkel gekleidet. Eine zweite Person war etwa 165 cm groß und trug ebenfalls Mütze sowie dunkle Kleidung.


 

Polizei stellt Handy sicher

Manchmal ist es nicht zu fassen: Mit Handy 21-mal Notufe 110 und 112 gewählt. (Symbolfoto pixabay)

Balve. Nachdem er am Neujahrstag 14-mal den Notruf der Polizei und siebenmal die Kreisleitstelle der Feuerwehr über die 112 angerufen hatte, handelte sich ein 53-jähriger Balver in der Nacht eine Anzeige ein. Ab 21.30 Uhr behelligte der Mann die Notruf-Zentralen. Einen Grund für seine Anrufe nannte er allerdings nicht.

Gegen 1 Uhr am Samstag schickte die Polizei einen Streifenwagen vorbei. Den Beamten gegenüber begründete der Mann seine Anrufe damit, dass er ein funktionierendes Telefon brauche, um mit seinem Anwalt zu sprechen. Außerdem kündigte er an, deshalb auch weiter die Notrufe zu betätigen. Die Polizeibeamten drohten an, ihn zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Gewahrsam zu bringen. Sie stellten sein Mobiltelefon sicher.


 

Moderne Kunst ?

Foto: Polizei Märkischer Kreis

Lüdenscheid. Ist das Modern Art oder kann das weg? Darüber machten sich Unbekannte wenig Gedanken. Am Ende ist und bleibt es eine Sachbeschädigung, was die Täter an der Altenaer Straße angerichtet haben.

Zwischen 3 und 6 Uhr verzierten Unbekannte am frühen Montagmorgen im Gartencenter eine Palette Blumenerde mit Holzlatten (Foto) und richteten dabei mehrere hundert Euro Schaden an. Die Erde stand frei zugänglich auf dem Gelände des Gartencenters. Sie ist von der Straße aus einsehbar. Daher hofft die Polizei auf Zeugenhinweise unter 02351/9099-0.


 

A46: Autofahrer stirbt nach Unfall

Arnsberg. Bei einem Verkehrsunfall am Samstag (2.1.) ist auf der A 46 bei Arnsberg ein Autofahrer tödlich verletzt worden. Offenbar war er nach einer Kollision mit der Mittelschutzplanke aus seinem Wagen ausgestiegen und von einem herannahenden Pkw erfasst worden.

Der 24-Jährige aus Herne war mit seinem Auto in Richtung Hagen unterwegs. Etwa in Höhe der Anschlussstelle Neheim-Süd geriet sein Wagen aus bislang ungeklärter Ursache offenbar ins Schleudern, prallte gegen die Mittelschutzplanke und kam in der Mitte der Fahrbahn zum Stehen. Als der 24-Jährige ausstieg, erfasste ihn der herannahende Pkw eines 25-Jährigen aus Wuppertal.

Der 24-Jährige verstarb noch am Unfallort. Eine 37-Jährige aus Wuppertal, die im Auto des 25-Jährigen saß, erlitt einen Schock und kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Vor Ort und nahe der Unfallstelle betreuten Polizeibeamte und Seelsorger bei Bedarf die Unfallzeugen und Angehörigen.

Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten musste die Richtungsfahrbahn komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Hüsten abgeleitet.


 

Schüsse auf Zug

Lüdenscheid. Am Samstagabend wurde gegen 21 Uhr auf der Bahnstrecke in Höhe der Wehberger Straße ein Zug von Unbekannten beschossen. Hierbei wurden nach bisherigen Erkenntnissen mehrere Fenster beschädigt. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Bei der Tätersuche wurde auch ein Hubschrauber eingesetzt.

Die Mordkommission in Hagen hat ihre Ermittlungen aufgenommen.


 

Winterberg macht dicht

Foto: Pressestelle Stadt Winterberg

Winterberg. Seit heute gibt es ein Betretungsverbot für sämtliche Pisten und zugehörigen Parkplätze in Winterberg, Altastenberg, Neuastenberg, Niedersfeld und Züschen geben. Darüber hinaus der Bereich rund um den Kahler Asten und der Großraumparkplatz Bremberg. Auch die Niedersfelder Hochheide wird nicht zugänglich sein. Das Betretungsverbot wird durch die Kräfte des Ordnungsamts und der Polizei kontrolliert und konsequent geahndet. Es gilt bis zum 10.01.2021. Das teilte die Stadt Winterberg mit.

In der Meldung heißt es weiter: Aufgrund der Verkehrssituation wurde bereits heute die B 480 temporär gesperrt. Sollte es die Situation morgen trotz der erweiterten Maßnahmen erneut erfordern, können weitere Sperrungen rund um Winterberg morgen wieder erfolgen.

Diese Maßnahmen mit einem Großaufgebot von Ordnungsamt, Sicherheitsdienst und Kreispolizeibehörde des Hochsauerlandkreises, ergänzt um auswärtige Kräfte der Bereitschaftspolizei und der Reiterstaffel, haben zahlreiche Verstöße gegen die CoronaSchVO NRW und die angeordnete Maskenpflicht sowie Verkehrsordnungswidrigkeiten geahndet. Aufgrund der heutigen Einsatzlage und des hohen Besucheransturms wird die Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis mit Unterstützung von auswärtigen Kräften Bereitschaftspolizei und unser Ordnungsamt auch morgen mit starken Kräften im Einsatz sein.

Bedauernd fügt die Stadt hinzu: Diese notwendigen Maßnahmen treffen nun sicherlich auch die Menschen, die sich regelkonform in unserer Natur aufgehalten haben. Das lässt sich in dieser Situation leider nicht vermeiden. Leider haben die vergangenen Tage jedoch auch zahlreiche Tagesausflügler zu uns gelockt, die sich nicht an die geltenden Regelungen halten und uns in eine Lage versetzt haben, die wir aus eigener Kraft nicht mehr stemmen konnten.


 

Kontrollen am Wochenende

© Pixabay | Symbolbild

Winterberg | Herscheid. Die Stadt Winterberg kontrolliert an diesem Wochenende die Einhaltung der Corona-Regeln. Unterstützt wird sie dabei von einer Einsatzhundertschaft und Teilen der Reiterstaffel der Polizei und wird alle notwendigen und verordneten Maßnahmen durchsetzen. Bußgelder werden dann ausgesprochen, wenn es notwendig wird.

„Dies ist der Weg, wie Winterberg zurzeit die Herausforderung händeln kann,“ heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Und weiter apelliert die Stadt : “ Bitte bleiben sie zuhause.“

Bereits Neujahr hatte das Ordnungsamt mehrere Anzeigen geschrieben. Hier gab es Verstöße gegen die Maskenpflicht und Kontaktbeschränkungen. Wegen des touristischen Übernachtungsverbots mussten auch Wohnmobile wieder abreisen.

 

Verkehrschaos auch in Herscheid

Auch die Gemeinde Herscheid bittet die Besucher auf andere Freizeitgebiete auszuweichen. Auch dort war es gestern wieder chaotisch. An der Nordhelle parkten Menschen mit ihren Autos die Straßen zu.

Dabei hatte der Landesbetrieb Straßen NRW dort  kurzfristig ein Halteverbot eingerichtet, damit die Straße für den Winterdienst frei bleibt. Ausserdem bittet die Gemeinde darum, nur auf ausgewiesenen Parkplätzen zu parken.


 

Mordkommission ermittelt

Winterberg. Bereits am Mittwochvormittag wurde ein Mann tot aufgefunden. Die Polizei wurde wegen eines Einbruchs alarmiert und fand den 65-Jährigen tot in seiner Wohnung. Aufgrund seiner Verletzungen kommt ein Gewaltdelikt in Betracht. Jetzt ermittelt die Mordkommission aus Dortmund.


 

Ruhige Silvesternacht im Sauerland

Lüdenscheid (Foto:pixabay)

Menden. Die Polizei im Hochsauerlandkreis hatte in der Nacht 53 Einsätze und musste dreimal wegen Sachbeschädigungen ausrücken. In zwei weiteren Fällen wurden Strafanzeigen wegen einer sexueller Beleidigung erstattet. In Arnsberg kam es zu einer gefährlichen Körperverletzung im Rahmen einer häuslichen Gewalt. In Brilon wurde in einem Fall gegen die Bestimmungen der Corona Schutzverordnung verstoßen.

Hagen

Die Silvesternacht in Hagen verlief weitestgehend friedlich – das ist die Bilanz der Polizei Hagen. Zwischen 18 Uhr und 3 Uhr wurden 115 Einsätze verzeichnet. Häufigster Einsatzanlass war das verbotene Abbrennen von Feuerwerkskörpern auf öffentlichen Wegen und Plätzen. Zudem gab es einige Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung, da sich Personen nach Mitternacht in größeren Gruppen sowie unzulässigen Personenkonstellationen auf den Straßen versammelt hatten.

Märkischer Kreis

Auch das Gesamtfazit der Polizei im Märkischen Kreis fällt positiv aus. Es blieb auf weiten Strecken ruhiger, als sonst in Silvesternächten. Es fielen insgesamt 154 Einsätze an. Davon hatten 51 einen Silvester-Bezug. Polizeibeamte stellten 15 Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung fest und sprachen 15 Mal Platzverweise aus.

Am Lüdenscheider Asenberg meldeten Zeugen eine Ruhestörung. Polizisten trafen vor Ort auf einen hochaggressiven 23-jährigen Lüdenscheider. Er weigerte sich dem Platzverweis zu folgen und musste überwältigt werden. Hierbei leistete er so heftigen Widerstand, dass zwei Polizeibeamte leicht verletzt wurden. Ein Alkoholtest ergab fast 2 Promille. Der Mann beging das neue Jahr mit einer Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte in einer Ausnüchterungszelle.

Am Vogelberg versuchten zwei Jugendliche kurz vor 3 Uhr einen Zigarettenautomaten mit Silvesterböllern aufzusprengen. Als das nicht funktionierte, griffen sie zum Brecheisen. Als die Polizei eintrifft, gingen beide stiften. Den Beamten gelingt kurz darauf die Festnahme eines 15-jährigen Lüdenscheiders. Seine Eltern holten ihn kurz darauf auf der Wache ab. Er muss sich wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls verantworten. Am Automaten entstand Sachschaden.

In Iserlohn brannte kurz nach Mitternacht eine Hecke an der Wagenfeldstraße. Die Feuerwehr löschte den Brand. Die Polizei geht von Feuerwerkskörpern als Brandursache aus. An der Refflingser Straße sahen Zeugen um Mitternacht mehrere Jugendliche, die an einem geparkten PKW mit Böllern hantierten. Als sie die Zeugen bemerkten, rannten sie weg. Kurz darauf gab es einen lauten Knall aus dem Motorraum. Der Ford wies teils massive Schäden auf. Das Dach war verbeult, die Windschutzscheibe gesplittert und Seitenscheiben zerstört. Im offenstehenden Tank steckten Böllerreste. Die Feuerwehr sicherte den PKW. Die Polizei ermittelt wegen versuchter Brandstiftung.

In Werdohl sollen kurz nach Mitternacht Personen am Pungelscheider Weg Böller in Richtung anderer Menschen geworfen haben. Zu Schaden kam niemand. Einen steckten die Tatverdächtigen in eine Mülltonne, die daraufhin aufplatzte. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

In Neuenrade erlitt eine Person schwere Gesichtsverletzungen an der Carl-Diem-Straße. Rettungswagen und Notarzt brachten den Verletzten ins Krankenhaus. Nach bisherigen Erkenntnissen detonierte ein Feuerwerkskörper vermutlich aufgrund einer Fehlzündung vor dem Gesicht des Opfers. Ein Fremdverschulden schließt die Polizei bislang aus.

Auch für die Feuerwehren in Iserlohn und Menden verlief der Jahreswechsel ruhig. Die Einsätze entsprachen einem normalen Werktag, heißt es aus Menden. Die allermeisten Bürgerinnen und Bürger hielten sich an die aktuell geltenden Regeln.


 

Sieben-Tages-Inzidenz unter 100

Märkischer Kreis. Der strenge Lockdown scheint im Märkischen Kreis erste Wirkungen zu zeigen. Die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner ist auf 98,2 gesunken. Allerdings meldet das Gesundheitsamt, dass sieben Märker und ein Niederländer verstarben.

Die gute Nachricht: 196 ehemals Coronainfizierte durften zu Sylvester die häusliche Quarantäne als nicht mehr ansteckend verlassen. Das Kreisgesundheitsamt verzeichnet kurz vor dem Jahreswechsel insgesamt 781 Männer und Frauen, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben. Mit ihnen stehen 1503 Kontaktpersonen unter Quarantäne. Seit Mittwoch gingen 97 neue positive Coronanachweise ein.


 

Kontrollen in der Silvesternacht

Arnsberg. Der Jahreswechsel nähert sich und das Verkaufsverbot von Feuerwerkskörpern wird den Jahresübergang wohl etwas leiser gestalten. Obwohl das Abbrennen im privaten Bereich erlaubt ist. Ordnungsamt und Polizei das Einhalten der Corona-Schutzverordnung verstärkt kontrollieren. Arnsberg und Winterberg für die Silvesternacht für einige Plätze in der Stadt ein Versammlungsverbot ausgesprochen. Dort ist das Zünden von Feuerwerk generell verboten. Betroffen sind folgende Bereiche:

  • Schlossruine
  • Gutenbergplatz
  • Europaplatz
  • Gebrüder-Apt-Platz vor dem Sauerlandtheater
  • Neheimer Markt
  • Hüstener Markt
  • Oeventrop Kirchstraße
  • Winterberg Obere Pforte

Die Stadt Meschede appelliert auf privates Feuerwerk zu verzichten.


 

Maßnahmen zum Corona-Jahreswechsel

 

Märkischer Kreis. Die Polizei erhöht in der Silvesternacht die Einsatzstärken auf den zehn Polizeiwachen im Kreisgebiet. Polizeibeamtinnen und -beamte werden in der Nacht verstärkt präsent sein. Anlasslose Kontrollen in Privaträumen werden nicht durchgeführt. Gleichwohl wird gemeldeten Verstößen sowohl im privaten, als auch im öffentlichen Raum, konsequent nachgegangen.

Der Verkauf von Feuerwerk ist verboten. Das Abbrennen privaten Feuerwerks, z.B. aus Restbeständen vom Vorjahr, ist jedoch erlaubt. Die Polizei appelliert trotzdem dringend, dieses Jahr darauf zu verzichten.

Die Stadt Iserlohn hat zusätzlich Verbotszonen im Bereich des Seilersee sowie des Danzturms erlassen. Alle Infos dazu gibt es bei : www.iserlohn.de .

Partys, Feiern und Ansammlungen sind weiterhin verboten. Bei Treffen gilt nach wie vor die Obergrenze von maximal fünf Personen aus zwei Haushalten (zuzüglich Kindern bis 14 Jahren).

 


Neues Sicherheitskonzept für Winterberg

Winterberg. Nachdem in den vergangenen Tagen jede Menge Tagestouristen ins Hochsauerland gekommen waren, zieht die Stadt Winterberg jetzt die Notbremse und hat zusammen mit dem Land NRW einen Maßnahmenkatalog erarbeitet.

Die Präsenz  von Ordnungsamt und Polizei wird massiv erhöht, damit die Einhaltung der Corona-Schutzregeln neben dem Verkehr besser überwacht werden kann. Man wolle gleichzeitig verhindern, dass Tagesausflügler sich andere Flächen zum Parken, beispielsweise in Wohngebieten, suchen. Die Stadt weist darauf hin, dass touristische Übernachtungen nach wie vor verboten sind. Hotels und Ferienwohnungen, die trotzdem Gäste beherbergen, müssen mit Geldstrafen von bis zu 5000 Euro rechnen, heißt es aus der Stadtverwaltung. Gäste, die sich widerrechtlich in Unterkünften einmieten, zahlen ein Bußgeld von 250 Euro pro Person. Die neuen Maßnahmen gelten ab morgen. (30.12.2020)

Unterstützung gabs am Dienstagmittag von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet. Er appellierte an die Bürger, auf Ausflüge ins Sauerland zu verzichten.

Bis zum 10.01.2021 sind die Rodellifte und Skilifte geschlossen. Das Rodeln an den Liften ist nicht erlaubt. Die Hütten und Toiletten sind geschlossen, es gibt keine Einkehr- oder Aufwärmmöglichkeiten.


 

Sieben-Tages-Inzidenz sinkt etwas

Märkischer Kreis | HSK. Das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises hat seit Montag 336 Personen als nicht mehr ansteckend aus der Quarantäne entlassen. In der gleichen Zeit wurden 36 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Leider sind acht weitere Todesopfer zu beklagen.

Kurz vor der Jahreswende sind im Märkischen Kreis 827 Menschen mit dem Coronavirus inzifiert. Mit ihnen stehen 1602 Kontaktpersonen unter Quarantäne. Die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner ist nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts auf 132,6 gesunken. Da aufgrund der Weihnachtsfeiertage nur wenig getestet wurde, sind die Zahlen allerdings nur mit Vorsicht zu bewerten.

Die Statistik des Gesundheitsamtes des Hochsauerlandkreises verzeichnete am Dienstag fünfzehn Neuinfizierte und 33 Genesene. Die 7-Tages-Inzidenz beträgt 95,5.

Insgesamt sind im Hochsauerlandkreis aktuell 263 Infizierte, 3.681 Genesene sowie 4.024 bestätigte Fälle gemeldet. Stationär werden 33 Personen behandelt, sechs intensivmedizinisch und davon werden zwei Personen beatmet. Am 24. Dezember ist eine 89-jährige Frau aus Brilon verstorben. Damit sind es 73 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion.


 

Touristen fallen in HSK ein

Winterberg. Jede Menge Tagestouristen sind wieder ins Hochsauerland gekommen. Egal ob Wilde Wiese oder Winterberg – Familien mit Kinder wollen Schlitten fahren. Die Wilde Wiese wird sehr wahrscheinlich gesperrt, falls der Ansturm weiterhin anhält. Das Ordnungsamt Sundern bittet die Tagestouristen inständig: Bleibt zuhause.

Die Stadt Winterberg will noch heute Nachmittag bekanntgeben, wie sie mit dem langen Silvesterwochenende umgeht. Ausserdem weist die Stadt darauf hin, dass touristische Übernachtungen nach wie vor verboten sind.


 

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 207,9

Märkischer Kreis. Die Gesundheitsdienste des Kreises melden sieben weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. 110 Menschen haben sich neu infiziert, die Sieben-Tage-Inzidenz ist auf 207,9 zurückgegangen. Das Kreisgesundheitsamt meldet aktuell 1.166 Personen, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben.

Aktuell verzeichnet das Kreisgesundheitsamt 1.166 Personen, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben. 61 weniger als noch einen Tag zuvor. Mit ihnen stehen 2.312 Kontaktpersonen unter häuslichen Quarantäne. Dem Kreis wurden 110 Neuinfektionen innerhalb eines Tages gemeldet.

Es gibt eine gute Nachricht: 6.253 Märker haben die Krankheit bereits überwunden.


 

Keine Gottesdienste an Weihnachten

Balve. Die Christusgemeinde in Balve hat sich kurzfristig entschlossen, den heutigen, besonderen Heiligabend-Gottesdienst “Bewegte Weihnacht” und die 3 folgenden Gottesdienste (27.12., 3.01. und 10.01.) ausfallen zu lassen! In einer Pressemeldung der Gemeinde heißt es, dass es trotz gutem Hygienekonzept anhand der derzeitigen allgemein hohen Infektionszahlen im Märkischen Kreis angemessen ist, hier vorsichtig und zurückhaltend zu sein.

Die Gemeinde wird neben der schon bekannten Andacht “Impuls” noch heute weitere Audio-Beiträge bereitstellen, mit Texten, die für den Gottesdienst heute Nachmittag gedacht waren. Die Andachten dauern in der Regel 5 Minuten.

Hier ist der Link: www.Christusgemeinde-Balve.de/impuls.mp3. Abspielbar mit jedem PC, Tablet oder Handy. Jeweils ältere Andachten, soweit vorhanden, können hier abgerufen werden: www.Christusgemeinde-Balve.de/impuls.htm .


 

Drei weitere Todesfälle

Märkischer Kreis. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Märkischen Kreis nähert sich dem Wert von 200. Das Robert-Koch-Institut meldet aktuell 197,9 Infizierte in den vergangenen sieben Tagen. Mit diesem Wert liegt der Kreis auf einem Mittelplatz gemessen an den Nachbarkommunen. Das teilte heute der Märkische Kreis mit.

Der Oberbergische Kreis meldet einen Wert von 226,8, Olpe 218,7, Hagen 212,5 und der Ennepe-Ruhr-Kreis 200,9. Geringere Inzidenz-Werte sind für den Kreis Unna (157,0), den Kreis Siegen-Wittgenstein (152,7), den Kreis Soest (136,5) sowie den Hochsauerlandkreis mit 107,8 registriert.

Aktuell verzeichnet das Kreisgesundheitsamt 1.045 Personen, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben. 149 Infizierte weniger als noch einen Tag zuvor. Mit ihnen stehen 2.544 Kontaktpersonen unter häuslichen Quarantäne. Dem Kreis wurden 46 Neuinfektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Sie verteilen sich wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Altena (+2), Hemer (+6), Iserlohn (+10), Kierspe (+1), Lüdenscheid (+8), Meinerzhagen (+4), Menden (+1), Nachrodt-Wiblingwerde (+2), Neuenrade (+2), Plettenberg (+1), Schalksmühle (+10) und Werdohl (-1, datenbereinigt). 192 konnten als geheilt aus der Quarantäne entlassen werden.

Leider sind auch wieder drei weitere Todesopfer in Zusammenhang mit einer Covid-19 Er-krankung zu beklagen. Es handelt sich dabei um eine 91-Jährige Iserlohnerin, einen 84 Jahre alten Mann aus Lüdenscheid sowie eine 78-Jährige aus Hemer. In den vergangenen sieben Tagen haben sich im Kreis nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 197,9 Menschen pro 100.000 Einwohner mit dem Virus angesteckt.

Die Gesundheitsdienste des Märkischen Kreises planen heute insgesamt 135 Abstriche, davon 9 an der Teststation in Lüdenscheid, 18 an der Station in Iserlohn und 108 mobil. Derzeit werden 140 Covid-19-Patienten stationär in Krankenhäusern behandelt, davon 28 intensivmedizinisch. 26 Personen müssen beatmet werden.

Seit Beginn der Pandemie im Februar haben sich insgesamt 7.179 Einwohner des Märkischen Kreises mit dem Coronavirus angesteckt. 6.035 Märker haben die Krankheit bereits überwunden. 99 sind in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben.


 

Kartellamt genehmigt Globus den Erwerb von bis zu 24 real-Standorten

Foto: Globus Sankt Wendel

St. Wendel. Das Bundeskartellamt hat heute mitgeteilt, dass Globus bis zu 24 Standorte von real übernehmen kann. Ob Menden dabei ist wird sich demnächst entscheiden.

Den Kauf von real in Hemer durch Kaufland hat das Kartellamt untersagt. Zu starke Marktkonzentration. Hier bleibt Real erstmal eigenständig.


tageschau © Nachrichtenstream

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