Herzlich Willkommen | Dienstag, 19.01.2021  |

Weniger Skitouristen

Symbolfoto pixabay

Meschede. An diesem Wochenende zog es insgesamt weniger Schneetouristen ins Sauerland. Zu keinem Zeitpunkt mussten Zufahrten oder Straßen gesperrt werden. Die Menschen hielten sich überwiegend an die Regeln. Auch am Sonntag waren die Kommunen der Ski- und Rodelgebiete sowie die Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis gut vorbereitet, um die Einhaltung der Coronaschutzverordnung und der ergänzenden Allgemeinverfügungen zu überwachen.

Insgesamt wurden im Bereich Winterberg 21 Verstöße gegen Coronaschutzverordnung festgestellt, die zu 21 Platzverweisen führten. In Sundern wurden 14 Verwarngelder erhoben und eine Anzeige geschrieben. Im Bereich Brilon wurden zwei weitere Verkehrsverstöße festgestellt.

Die Ordnungsämter der zuständigen Kommunen und die Polizei stehen auch in der nächsten Woche im ständigen Austausch. Gemeinsam wird die Situation weiterhin beobachtet und bewertet.


 

Keine Besucherströme im Sauerland

Hochsauerlandkreis. An Samstag zog es wenige Schneetouristen ins Sauerland. Die Menschen hielten sich grundsätzlich an die Coronaregeln.

In Winterberg musste das Ordnungsamt in 5 Fällen eingreifen. Hier wurden Verstöße gegen das geltende Betretungsverbot festgestellt. In Sundern stellte das Ordnungsamt lediglich einen Verstoß gegen die geltende Coronaschutzverordnung fest. Darüber hinaus wurden 12 Verkehrsverstöße in Sundern geahndet.

Die Menschen hatten die Appelle ernst genommen und sind zu Hause geblieben. Die Ordnungsämter der zuständigen Kommunen und die Polizei sind auch am Sonntag im Einsatz.


 

Hochzeitsfeier aufgelöst

Symbolfoto pixabay

Werdohl. Am Donnerstagabend hat die Polizei eine Hochzeitsfeier in der Bahnhofsstraße  aufgelöst. Bereits beim Eintreffen konnten die Beamten vor dem Haus „Partylärm“ aus einer Wohnung im Obergeschoss vernehmen. Als sie zum Haus gingen, wurde von mehreren Personen versucht, die Polizisten am Betreten des Hauses zu hindern. Bereits vor dem Haus stellten die eingesetzten Beamten Verstöße gegen die Corona Schutzverordnung fest.

Auf dem Weg zur Wohnung wurden die Polizeibeamten von zwei 19 und 24-jährigen Männern aggressiv verbal angegangen und diese versuchten, die Polizisten am Betreten der Wohnung zu hindern. Der 21-jährige bulgarische Wohnungsinhaber gab an, er feiere seine Hochzeit mit Verwandten und Bekannten (ca. 30 Personen).

Da die Beiden auch weiterhin die polizeilichen Maßnahmen erheblich störten wurden der 19 und 24-jährige Gast der Hochzeitsfeier festgenommen. Die Polizei löste die bulgarische Hochzeitsfeier auf und erteilte Platzverweise. Die Personalien der Teilnehmer wurden festgestellt und diese werden mit Anzeigen wegen des Verstoßes gegen die Corona Schutzverordnung rechnen müssen.

Die beiden in Gewahrsam genommenen alkoholisierten jungen Männer müssen sich zudem wegen Beleidigung und Widerstands verantworten. Die Ermittlungen dauern an.


 

Erneute Sperrung von Skigebieten


Menden. Auch an diesem Wochenende sind wieder zahlreiche Ski- und Rodelhänge im Sauerland für Besucher gesperrt.

Brilon, Winterberg, Schmallenberg und Willingen wollen den Ansturm vermeiden und weisen vorsorglich auf die Sperrungen hin. Winterberg bekommt auch an diesem Wochenende wieder Unterstützung von der Polizei. Die Stadt Sundern wird die Wildewiese bei Bedarf schließen.

Eine komplette aktuelle Auflistung der Sperrungen bekommen Sie in unserem Ticker.


 

A46 Lückenschluss

Hagen. Straßen.NRW hat das Gebiet für einen möglichen Lückenschluss der Autobahn 46 ausgeweitet. Erstmals wird nun auch das nördliche Mendener Stadtgebiet untersucht. Demnach könnte  auch Ostsümmern, Platte-Heide, Halingen, Bösperde und Schwitten von den Autobahnplanungen betroffen sein.

Alternativ wird auch eine neue Trasse im äußersten Süden von Menden-Lendringsen untersucht. Dort könnte ein neuer Autobahnabschnitt an die vorhandene B229 in Hüsten anschließen. Davon wären die Bereiche um Balve Eisborn betroffen.


 

Knut 2021

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Iserlohn. In Schweden wird am 13. Januar Weihnachten mit Knut ausgetrieben. Dann fliegen die Bäume buchstäblich aus dem Haus. In der Iserlohner Buchenstraße feiert man das Ende des Weihnachtsfestes etwas anders. Statt um den Weihnachtsbaum zu tanzen und die Süßigkeiten vom Baum zu plündern, wird man dort etwas handgreiflich.

In der Buchenstraße gab es am Mittwochabend Zoff. Die Polizei wurde gerufen, weil zwei Jugendliche einen anderen Jugendlichen mit einem „Stock“ verprügelt haben sollten. Vor Ort stellte sich der Stock als „Weihnachtsbaum“ heraus. Ein fliegendes Exemplar traf den Kopf eines 17-Jährigen. Ein 19-jähriger wurde ebenfalls verletzt.

Und so blieb den Polizeibeamten nichts anderes überig als Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung gegen zwei 15 und 17 Jahre alte Jugendliche zu schreiben.


 

Bisher rund 5.000 Personen geimpft

Foto: Märkischer Kreis

 

Märkischer Kreis. Die Impfungen durch mobile Teams in den Pflegeeinrichtungen laufen bisher problemlos. Rund 5000 Personen konnten dort bereits geimpft werden. Ab nächster Woche soll der erste Impfstoff auch an die Krankenhäuser geliefert werden.

Mangelnde Impfbereitschaft kann Dr. Gregor Schmitz, ärztlicher Leiter des Impfzentrums Märkischer Kreis, nicht feststellen. „Stand Mittwoch, 13. Januar, haben die mobilen Teams der Kassenärztlichen Vereinigung (KVWL) rund 5000 Personen in den Pflegeinrichtungen geimpft. Bis einschließlich Samstag (16. Januar) sind im Kreis weitere 1.700 Impfungen geplant“, erklärt der Arzt. Anhand der Bestelllisten für den Impfstoff kann er das sehr gut nachvollziehen. Leider spiegelt sich dieses positive Ergebnis noch nicht in der Statistik der KVWL wieder. „Die KVWL veröffentlicht nur die Daten der ihr zurück gemeldeten Impfungen. Diese Rückmeldung funktioniert leider sehr schleppend und ungenau“, weiß Dr. Schmitz.

Ab nächster Woche starten die Impfungen in den Krankenhäusern. Das Impfzentrum übernimmt die Bestellung der Impfdosen und die Terminkoordination. Ziel ist es, zügig das Personal in Risikobereichen gegen Corona zu impfen. Erste Priorität haben die Beschäftigten, die auf Isolier- oder Intensivstationen, in Notaufnahmen oder im Kontakt mit besonders gefährdeten Patientinnen und Patienten in der Onkologie oder Transplantationsmedizin arbeiten.

Die Krankenhäuser im Märkischen Kreis sind sehr gut auf die bevorstehenden Impfungen vorbereitet. Voraussichtlich ab 1. Februar sollen nach Aussagen des Landes Nordrhein-Westfalen die Impfungen am Impfstandort in der Historischen Schützenhalle in Lüdenscheid anlaufen. Hierfür schreibt der Märkische Kreis ab nächster Woche die Bürgerinnen und Bürger an, die 80 Jahre oder älter sind. In dem Brief gibt es nähere Informationen zu der Impfung und zur Terminvereinbarung. Auch Hinweise zur Anreise mit ÖPNV oder PKW werden nicht fehlen.

Die Terminvergabe erfolgt über die KVWL online und telefonisch ab Montag, 25. Januar, 8 Uhr. Wer das Schreiben des Kreises erhalten hat, kann online unter www.116117.de einen Termin vereinbaren. Darüber hinaus wird auch eine telefonische Terminvergabe unter den kostenfreien Telefonnummern 116 117 und unter 0800 116 117 02 möglich sein.

Wichtig: Eine Terminvergabe vor dem 25. Januar findet nicht statt, es gibt auch keine Wartelisten! Abhängig von der Menge der zur Verfügung stehenden Impfstoffe wird der Betrieb im Impfstandort Lüdenscheid nach und nach hochgefahren. Bis zu sechs Impfstraßen können hier parallel laufen. „Wir sind startklar!“, macht der ärztliche Leiter des Impfzentrums deutlich.

Derzeit wird vor allem der Impfstoff von Biontech/Pfizer verimpft, der eine spezielle Transport-, Kühl- und Aufbereitungsbedingungen erfordert. Daher kann der Impfstoff nicht in Hausarztpraxen verimpft werden. Impfungen durch den Hausarzt werden erst möglich sein, wenn ein Impfstoff zugelassen ist, der deutlich einfacher zu handhaben ist.


 

Keine Kita-Beiträge im Januar

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Märkischer Kreis. Im Märkischen Kreis wird für den Monat Januar auf die Erhebung der Elternbeiträge für die Betreuung in Kitas und in der Kindertagespflege verzichtet. Das teilt das Kreisjugendamt mit.

Um die Eltern in der aktuellen Situation zu entlasten, werden die Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung und Kindertagespflege im Januar erlassen. Bei bestehenden Einzugsermächtigungen wird der Kreis den Betrag für Januar nicht abbuchen. Eltern, die die Beiträge selbst einzahlen, beispielsweise als Dauerauftrag, werden gebeten, die Zahlung für diesen Monat auszusetzen. Sollte die Überweisung bereits getätigt worden sein, wird der Betrag verrechnet, teilt das Kreisjugendamt mit.

Im Märkischen Kreis gibt es 55 Kindertageseinrichtungen im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes, in denen knapp 3.500 Jungen und Mädchen betreut werden.

Hintergrund: Bund und Länder haben den Corona-bedingten Lockdown bis Ende Januar verlängert. Das Land NRW hat in diesem Zuge für die Kindertagesbetreuung an alle Eltern appelliert, ihre Kinder zu Hause zu betreuen, um das Infektionsrisiko zu minimieren. Die Betreuungsangebote in Kitas und Kindertagespflege werden aber nicht geschlossen. Unabhängig davon, ob die Betreuungsangebote in Anspruch genommen werden, wird der Elternbeitrag für Januar im Märkischen Kreis erlassen.


 

Backpfeife bei Parkplatzsuche

Herscheid. Im Streit um einen freien Parkplatz gab es am Sonntag an der Nordhelle eine Backpfeife für einen Autofahrer. Eine 27-jährige Gelsenkirchenerin verteidigte eine freie Fläche auf einem Wanderparkplatz in Herscheid mit Körpereinsatz.

Ein 32-jähriger Plettenberger erblickte am Nachmittag eine freie Parkbucht und wollte seinen Wagen in die Lücke lenken. Allerdings stand dort eine Frau mit Hund. Sie rief dem Fahrer zu, der Parkplatz sei „reserviert“. Der Fahrer ließ sich nicht beirren. Er rief zurück, dass man keine Parkplätze reservieren dürfe und rangierte auf die freie Fläche. Darauf habe die Frau gegen sein Auto getreten. Der Mann stieg aus und fing sich die Ohrfeige. Darauf rief er die Polizei.

Die Frau erklärt ihre Reaktion mit einer „Notwehr“. Der Fahrer habe beinahe ihren Hund überfahren (deshalb der abwehrende Fußtritt) und habe sie geschubst – deshalb der Schlag.


 

Neuer Trail im Bikepark

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Willingen. Jetzt ist es endlich so weit. „Der ‚neue‘ Enduro Trail ist die Attraktion in diesem Herbst in Willingen“, freut sich Bikeparkbetreiber Diddie Schneider. Als mittelschwerer Trail schließe er die Lücke zwischen der schweren Downhill und den leichten Flow Trails. Wichtig ist ihm zu betonen, dass die Streckenbauer streng unter Naturschutzaspekten arbeiten. „Wir greifen nicht mehr in die Natur ein wie unbedingt notwendig ist.“

Zukunftspläne

Damit ist die Ausgestaltung des Bikeparks Willingen noch nicht abgeschlossen. Zurzeit laufen Gespräche, den unteren Teil der Freeride neu zu gestalten. Zudem gibt es Überlegen, der 4X Strecke einen neuen Charakter zu geben. Kurzfristig soll auch ein verändertes Konzept für die Downhill entstehen. Viele Lines ermöglichen den Mountainbikern fast unbegrenzte Kombinationsmöglichkeiten. Um die Orientierung zu verbessern, soll es eine Beschilderung und optimierter Wegführung geben sowie Hinweise zu mittelschweren und schweren Streckenführungen.


 

Elternbeiträge für Kindertageseinrichtungen werden erlassen

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Hochsauerlandkreis. Das Kreisjugendamt erlässt die Elternbeiträge für Kindertageseinrichtungen im Januar 2021. Derzeit wird dafür ein Dringlichkeitsentscheid des Kreistages vorbereitet. Voraussetzung dafür ist, dass das Land NRW die bereits signalisierte Kostenbeteiligung von 50 Prozent tatsächlich übernimmt. Die Städte und Gemeinden für den Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes werden entweder bereits die Januarbeiträge nicht mehr einziehen oder diese später verrechnen.

Die Betreuungsangebote sind nicht geschlossen worden, das Land NRW hat aber wegen des Lockdowns an alle Eltern appelliert, ihre Kinder zuhause zu betreuen, um das Infektionsrisiko zu minimieren.


 

SEK-Einsatz in Menden

Menden. Am Samstagmittag hatte ein Einsatzkommando der Polizei zwei Männer (39 und 57 Jahre) festgenommen, nachdem ein Zeuge einen Live-Stream im Internet beobachtet hatte, indem ein Mann mutmaßlich eine Langwaffe vorgeführt hatte. Diese entpuppte sich allerdings als ein Fotostativ.

Der 57-jährige Wohnungsinhaber wurde wieder freigelassen. Gegen ihn lag kein Strafbestand vor. Der 39-jährige wurde in eine psychiatrische Einrichtung gebracht, weil er einen verwirrten Eindruck machte.


 

Präsenz der Polizei wirkt

Meschede. An diesem Wochenende kamen wesentlich weniger Schneetouristen ins Sauerland. Trotzdem waren viele Parkplätze gut gefüllt, allerdings nicht überfüllt. Lediglich die Zufahrt zum Skigebiet „Wilde Wiese“ in Sundern musste am Nachmittag zwischenzeitlich geregelt bzw. gesperrt werden. Die Menschen hielten sich überwiegend an die Ge- und Verbote. Trotzdem stellten die Ordnungskräfte insgesamt 23 Verstöße fest. Dabei handelt es sich um 23 Verstöße gegen das Betretungsverbot bzw. die Maskenpflicht oder die Allgemeinverfügungen. 23 Platzverweise wurden ausgesprochen und 15 Verkehrsverstöße festgestellt. Die Ordnungsämter der zuständigen Kommunen und die Polizei stehen auch in der nächsten Woche im ständigen Austausch. Gemeinsam wird die Situation beobachtet und bewertet.

An der Nordhelle gab es am Wochenende einen starker Zulauf von Tagestouristen, überwiegend aus dem Ruhrgebiet. Am Sonntag musste, aufgrund des hohen Verkehrs- und Parkaufkommens, die L 707 temporär gesperrt werden. Präsenzstreifen der Polizei und der Ordnungsbehörden stellten keine Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung fest. Die Polizei spricht einen Dank an alle Verkehrsteilnehmer aus, die sich Regelkonform verhalten haben.


 

Weniger Tagestouristen im Sauerland

Foto: Pressestelle Winterberg

Meschede. Aufgrund des hohen Besucheraufkommens im Sauerland am vergangenen Wochenende fanden am Samstag größere Einsätze der Polizei und der Ordnungsämter der Städte Brilon, Olsberg, Schmallenberg, Sundern und Winterberg statt. Ziel war es die Einhaltung der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) zu überwachen, die Maskenpflicht und die Betretungsverbote durchzusetzen.

Die umfangreichen Maßnahmen-Pakete der einzelnen Städte mit einer erheblichen personellen Verstärkung der Ordnungs-, Einsatz- und Sicherheitskräfte über die Sperrung der Schneegebiete im Zusammenspiel mit der Polizei hat die erhoffte Wirkung gezeigt, es haben sich heute (Samstag) weniger Tagestouristen als am vergangenen Wochenende auf den Weg ins Sauerland gemacht.

Insgesamt wurden 36 Verstöße gegen die geltenden Bestimmungen und die CoronaSchVO festgestellt:

Brilon, Schmallenberg und Olsberg

Hier wurden keine Verstöße gegen die CoronaSchVO festgestellt. Das Ordnungsamt in Olsberg stellte lediglich 7 Verkehrsverstöße fest.

Sundern
In Sundern wurden 8 Verstöße gegen die CoronaSchVO festgestellt. Diese betrafen die geltenden Kontaktbeschränkungen.

Winterberg
Es wurden insgesamt 28 Verstöße festgestellt. 24 Verstöße gegen das geltende Betretungsverbot und 4 Verstöße gegen die geltende Maskenpflicht.

Nordhelle

Auch hier kontrolliert die Polizei. Am Sonntag wurde die L707 zwischen Herscheid und Meinerzhagen gesperrt.

Auch am heutigen Sonntag werden die Städte gemeinsam mit der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis, welche erneut von auswärtigen Kräften der Bereitschaftspolizei unterstützt wird, im Einsatz sein.


 

Zwei Verdächtige festgenommen

Menden. Am Samstagmittag hat ein Einsatzkommando der Polizei zwei Männer (39 und 57 Jahre) festgenommen. Ein Zeuge meldete heute Morgen einen Live-Stream eines der Verdächtigen im Internet. Hierbei zeigte der Mann eine Langwaffe vor. Polizeibeamte sperrten den Bereich Am Hassenbruch ab, räumten das Wohnhaus und zogen Spezialeinheiten hinzu.

Die Hausbewohner wurden mit Bussen der MVG evakuiert und zur Wilhelmshöhe transportiert. Dort wurden sie betreut.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.


Update 15.44 Uhr:
Der vermisste 58-Jährige wurde soeben im Bereich Schäferland angetroffen. Er ist wohlauf. Eine Zeugin hatte den Gesuchten wieder erkannt und die Einsatzkräfte informiert.

Person vermißt

Lüdenscheid. Die Polizei fahndet aktuell nach einem Vermissten (Foto). Der 58-Jährige wurde zuletzt gegen 5 Uhr gesehen. Er verließ vermutlich zwischen 5 und 7 Uhr die psychiatrische Klinik an der Brüninghauser Straße. Der Gesuchte ist dement, desorientiert und benötigt Medikamente.

Beschreibung: Männlich, circa 168 cm groß, normale Statur, Halbglatze, trägt eine gelbe Weste, blau weiß-kariertes oder gestreiftes Hemd und eine blaue Jeans sowie eine runde Brille mit schwarzem Rand.

Hinweise auf den Aufenthaltsort des Mannes bitte sofort an den Notruf 110!


 

Sieben-Tages-Inzidenz steigt auf 165

Grafik: Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. Seit Freitag sind beim Gesundheitsamt des Märkischen Kreises 110 neue positive Coronanachweise eingegangen. 106 Männer und Frauen haben die Infektion überstandenen. Drei Märker und eine Niederländerin sind in Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

Im Märkischen Kreis tragen derzeit 795 Männer und Frauen den Coronavirus in sich. Seit gestern konnten 106 Personen nach einer Infektion die Quarantäne verlassen. Sie gelten als nicht mehr ansteckend. 110 labortechnisch-bestätigte Neuinfektionen meldet das Kreisgesundheitsamt am Samstag nach 24 Stunden.

Info

Am Sonntag und Montag kann der Märkische Kreis keine Zahlen zu Neuinfektionen an das Robert-Koch-Institut melden. Wegen Wartungsarbeiten an der 10kV-Anlage werden in der Kreisverwaltung sämtliche PCs und Anwendungen sowie die Telefonanlage von Samstag bis Montag 6.30 Uhr runtergefahren und der Strom komplett abgeschaltet.

Das bedeutet auch, dass die Ermittlungsteams für die Kontaktverfolgung und die Teststationen in Iserlohn und Lüdenscheid nicht arbeiten können. Am Montag, 11. Januar, werden deshalb auch keine Daten zur Entwicklung der Coronafallzahlen vorliegen.


 

Olpe: Skipisten gesperrt

Symbolfoto pixabay

Olpe. Aufgrund der erneut befürchteten Besucherströme am Wochenende haben die Kreisstadt Olpe, der Kreis Olpe sowie die Kreispolizeibehörde gemeinsam entschieden, das Gebiet rund um die Skihänge am Fahlenscheid weiträumig zu sperren.

Für die Skipisten am Fahlenscheid wird ein ordnungsrechtliches Betretungsverbot ausgesprochen. Auf der Bundesstraße 55 sind umfassende Kontrollen geplant. Zudem erfolgt auf dem betroffenen Streckenabschnitt eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 50 km/h. Die Kreisstraße 18 bleibt am Samstag und Sonntag in der Zeit von 9 bis 17 Uhr von Kruberg über Fahlenscheid, Kreisel B 55, Negerhöhenstraße und Biggesee gesperrt.

Polizei und Ordnungshüter sind am Wochenende im Einsatz, um den Verkehr umzuleiten und Ordnungswidrigkeiten zu ahnden. Verkehrswidrig abgestellte Fahrzeuge werden gegebenenfalls durch einen Abschleppdienst entfernt.

Die Kreisstadt Olpe, der Kreis Olpe und die Kreispolizeibehörde appellieren an alle potentiellen Besucher zu Hause zu bleiben und verweisen erneut darauf, dass die gesamte touristische Infrastruktur geschlossen ist.


 

Schneefall

Märkischer Kreis. Der angekündigte Schnee ist gefallen und hat zwischen 18 und 7 Uhr bislang 25 Polizei-Einsätze ausgelöst. Bei den 20 Verkehrsunfällen entstanden bislang glücklicherweise nur Sachschäden. An der Nordhelle fuhr sich ein LKW fest, konnte sich aber aus eigener Kraft befreien. Am Schäferland in Lüdenscheid stürzte ein Baum um. Die Feuerwehr beseitigte die Gefahrenstelle.


 

Fußball: Keine falschen Hoffnungen machen

Bleibt wohl noch länger im Schrank. Foto pixabay


Kamen.
Seit Ende Oktober ruht der Ball in den westfälischen Amateur- und Jugendspielklassen. Nach den jüngst angekündigten Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist sobald nicht damit zu rechnen, dass Fußballerinnen und Fußballer zurück auf die Plätze dürfen.

Diese Woche haben sich Bund und Länder darauf geeinigt, den Lockdown bis Ende Januar zu verlängern. Doch geht es im Februar bereits wieder los? Dazu Manfred Schnieders, Vizepräsident Amateurfußball des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW): „Ich möchte den Vereinen und Aktiven keine falschen Hoffnungen machen. Deswegen sollten wir nicht damit rechnen, dass schon im Februar wieder trainiert oder gespielt werden kann. Angesichts der aktuellen Zahlen und Maßnahmen wäre das auch fahrlässig – so leid es mir für die Clubs und die vielen Spielerinnen und Spieler tut.“

Auf unsere Frage ob es Bestrebungen des Verbandes eine baldige Wiederzulassung des Trainings- und Spielbetriebs zu erwirken, antwortete Schnieders: „Natürlich sind wir für unsere rund 2.500 westfälischen Vereine und vertreten ihre Interessen gegenüber den politischen Entscheidungsträgern. Wir sagen aber ganz klar: In der aktuellen Situation muss sich der Amateur- und Jugendfußball auch ein Stückweit hintenanstellen und seinen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten. Wir bauen keinen Druck auf, sondern befinden uns seit Beginn der Pandemie in regelmäßigen Gesprächen mit der Staatskanzlei. Die Zusammenarbeit ist konstruktiv und partnerschaftlich. Weder Staatskanzlei noch FLVW wollen den Breitensport verhindern. Solang Kinder und Jugendliche aber nicht in die Schule können, brauchen wir auch nicht über die Öffnung der Sportstätten sprechen.“

Wie nehmen Sie die Stimmung an der Basis wahr? Haben die Vereine noch diese Geduld?

Schnieders: „Leider muss ich feststellen, dass der Ton bisweilen rauer und Forderungen und Kritik vereinzelt lauter werden. Auch in den sozialen Medien. Deswegen an dieser Stelle noch einmal: Wir alle wünschen uns Normalität zurück. Im Alltag wie auch im Sport. Im Frühjahr haben sich die Vereine sehr solidarisch und rücksichtsvoll gezeigt. Das wünsche ich mir zurück. An dieser Stelle möchte ich den Vereinen versichern, dass wir – sobald ein Re-Start-Termin absehbar ist – auch wieder auf sie zugehen werden und den Austausch per Videokonferenzen intensivieren.“

Selbst wenn es erst im März wieder  losgehen könnte, hätten die Spielerinnen und Spieler rund vier Monate nicht trainieren können. Wie lang wäre die Vorbereitungszeit? „Wir haben uns im Moment für zwei Wochen ausgesprochen. Das ist angesichts der langen Pause sehr wenig, dessen sind wir uns bewusst. Ich gehe aber davon aus, dass die Trainer ihren Spielern zumindest in den überkreislichen Ligen Trainingspläne für ein individuelles Training mitgegeben haben, sodass die persönliche Fitness halbwegs gewährleistet ist. Ein Mannschaftstraining kann das sicher nicht ersetzen. Die Voraussetzungen sind jedoch für alle Mannschaften gleich. Möglich wäre aber auch eine stufenweise Rückkehr auf die Sportplätze, so wie im Frühjahr: Erst kontaktfrei, dann mit Kontakt. Das würde die Vorbereitungszeit natürlich verlängern. Sobald abzusehen ist, wann es wieder losgehen kann, werden wir die Vereine aber aktiv in die Entscheidungsfindung zur Vorbereitungszeit miteinbeziehen“, so Schnieders.


 

Sauerland macht die Skigebiete dicht

So leer wie auf dem Archivfoto werden die Sauerländer Wintersportgebiete am Wochenende sein.

Brilon. In den letzten Tagen seien immer mehr Ausflügler aus Ruhrgebiet und Rheinland nach Brilon gekommen, so die Stadt. Außerdem sei auf Privatflächen unerlaubt gerodelt worden. Aus diesem Grund wird der Skihang am Poppenberg mit Halteverbote und Strassensperrungen gekennzeichnet, damit es hier nicht mehr zu Verkehrsbehinderungen und Staus kommt.

Viele Menschen hatten vergangenes Wochenende in Winterberg für teils chaotische Verkehrsverhältnisse gesorgt. Dadurch weichten einige Besucher nach Willingen aus. Es kam zu langen Staus, etwa zwischen Brilon und Willingen. Damit es an diesem Wochenende keine Wiederholung gibt, hat Willingen ein Betretungsverbot für die Skipisten angekündigt. Das gilt ab sofort.

Auch Schmallenberg hat seit heute ein Betretungsverbot verordnet. Folgende Bereiche werden gesperrt:

  • Schmallenberger Höhenlift mit Rodelhang und Parkplätzen
  • Skilift Schanze mit Parkplätzen
  • Skilanglaufzentrum Westfeld mit Parkplätzen
  • Schwedenhang Westfeld/Ohlenbach mit Parkplätzen
  • Skilift Nordenau mit Parkplätzen
  • Skilift Ochsenkamp mit Parkflächen, Bad Fredeburg
  • Skilift Rimberg mit Parkflächen
  • Hunaulift und Parkflächen, Bödefeld
  • Skilift Hohe Lied mit Parkflächen, Gellinghausen
  • Skilift Sellinghausen mit Parkplatz
  • Skilift Harbecke

Die Stadt Schmallenberg weist darauf hin, dass es in diesen Bereichen ist es wiederholt zu Verstößen gegen die Coronaschutzmaßnahmen, insbesondere die Abstandsgebote bzw. das Verbot von Ansammlungen und Zusammentreffen im öffentlichen Raum gekommen sei. Zudem entstanden weitere Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung. So wurden wiederholt Rettungswege blockiert, oder wegen Fehlens der entsprechenden Infrastruktur, die Notdurft im öffentlichen Raum bzw. Vorgärten und Hauseingängen verrichtet sowie Müll illegal entsorgt. Bisherige Appelle in Presse und Rundfunk bzw. Fernsehen, auf entsprechende Tagesausflüge zu verzichten, hätten nicht zu einer Reduzierung der Besucherzahlen geführt. Auch eine Verringerung der Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung seien nicht feststellbar gewesen, so die Stadt.

Alle Städte sind sich einig, dass Verstöße gegen die getroffenen Anordnungen als Ordnungswidrigkeit geahndet werden.


 

HSK: Neue Zahlen

Hochsauerlandkreis. Am Donnerstag verzeichnet die Statistik des Gesundheitsamtes des Hochsauerlandkreises 50 Neuinfizierte und acht Genesene. Die 7-Tages-Inzidenz beträgt 74,7 (Stand: 07. Januar, 0 Uhr).

Damit gibt aktuell 256 Infizierte, 3.947 Genesene sowie 77 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Stationär werden 44 Personen behandelt, 18 davon intensivmedizinisch und neun Personen werden beatmet. Insgesamt sind es nun 4.280 bestätigte Fälle.


 

Deutlicher Anstieg der Neuinfektionen

Foto: Pressestelle Märkischer Kreis


Märkischer Kreis.
172 Neuinfektionen verzeichnet der Märkische Kreis seit Mittwoch. Gleichzeitig haben 130 Männer und Frauen den Virus seit gestern überwunden. Zwei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung wurden gemeldet.

Nach den Berechnungen des Robert-Kochinstituts haben sich im Märkischen Kreis in den letzten sieben 120,9 Personen pro 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus angesteckt. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 847 Infizierte und 1.183 Kontaktpersonen. 172 neue positiven Coronanachweise sind seit Mittwoch beim Kreisgesundheitsamt eingegangen.


 

Schnelles Internet: Glasfaserausbau nimmt Fahrt auf

Der Breitbandausbau im Märkischen Kreis macht deutliche Fortschritte. Der Anteil der Gigabitversorgung steigt signifikant. Foto: Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen


Märkischer Kreis.
Der Breitbandausbau im Märkischen Kreis macht deutliche Fortschritte. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran und nehmen immer mehr Tempo auf. Das ist gut so, weil den Bürgerinnen und Bürgern das Thema zurecht unter den Nägeln brennt. Zahlreiche Anfragen dazu, die mich persönlich erreichen, belegen den Bedarf“, sagt Landrat Marco Voge.

Der Märkische Kreis profitiert von diversen Förderprojekten des Bundes sowie des Landes Nordrhein-Westfalen. Ein Beispiel ist das „Regionale Wirtschaftsförderprogramm“, das insbesondere Gewerbetreibende, aber auch umliegende Privathaushalte berücksichtigt. Den historisch gewachsenen Industrie- und Gewerbeansiedlungen im Märkischen Kreis kommt das entgegen. „Der Ausbau erfolgt in 42 Gewerbegebieten“, berichtet Sergej Rudsinski, Gigabitbeauftragter des Märkischen Kreises, und ergänzt: „Mehr als 940 Unternehmern und Nachfragern ist der Zugang zu einem gigabitfähigen Glasfaseranschluss eingerichtet worden. Tiefbautechnisch sind die ausführenden Baufirmen zu 99 % fertig. Das bedeutet, dass die Hauptkabeltrassen vor den Grundstücken in den vergangenen beiden Jahren gelegt wurden.“ Im nächsten Schritt sollen die Hausanschlüsse folgen.

Übrigens: Eigentümer, die sich noch nicht für den Ausbau entschieden haben, können das nachholen. Wichtig dabei: Für die Anbindung an den Hausanschluss auf dem Grundstück erhebt der Netzbetreiber eine pauschale Installationsgebühr in Höhe von knapp 800 Euro.


 

Gesundheitscampus St. Elisabeth bekommt Förderung

Symbolfoto pixabay

Iserlohn. Die Katholischen Kliniken im Märkischen Kreis (KKiMK) schaffen 168 zusätzliche Ausbildungsplätze im Gesundheitscampus St. Elisabeth. Die Erweiterung, die bereits in diesem Jahr begonnen hat, soll bis zum Jahr 2023 vollzogen werden. Zwei zusätzliche Pflegepädogogen sind bereits eingestellt, um den Start von zwei weiteren Klassen zu ermöglichen. Der Schulstandort muss nun an die neuen Anforderungen angepasst und erweitert werden. „Dies ist nur möglich Dank der großzügigen Fördersumme von 3,5 Millionen Euro vom Gesundheitsministerium NRW“, sagt KKiMK-Geschäftsführer Henning Eichhorst.

Der Gesundheitscampus St. Elisabeth ist auf dem Gelände des St. Elisabeth Hospitals in Iserlohn angesiedelt und hatte bisher Platz für 175 Auszubildende. Viele davon verbleiben in der KKiMK, sodass regelmäßig examiniertes Personal die hohen Qualitätsstandards der Klinikgesellschaft erfüllt.

Besondere Unterstützung hat die Fachschule für Pflegeberufe aus der heimischen Politik erfahren. „Unser ausdrücklicher Dank geht insbesondere an unseren Landtagsabgeordneten Thorsten Schick und Landrat Marco Voge, die unseren Antrag vollumfänglich unterstützt haben“, sagt KKiMK-Geschäftsführer Thomas Wülle.

„Der Anfang in den bestehenden Räumlichkeiten am St. Elisabeth Hospital ist gemacht“, sagt Schulleiter Michael Schäfer. Weitere personelle und bauliche Unterstützung werden benötigt, um die zusätzlichen Schulräume mit Leben zu füllen. „Wir freuen uns, Dank der Förderung des Landes NRW, der Öffentlichkeit bald neue Räumlichkeiten vorstellen zu können. Die verstärkte Ausbildung von Pflegekräften ist eine der zentralen Herausforderungen im Gesundheitswesen der kommenden Jahre und hat für den regionalen Gesundheitsstandort in Iserlohn und Umgehung zukunftsweisenden Charakter“, sagt Schulleiter Michael Schäfer.

Info

Zur Trägerschaft der Katholischen Kliniken im Märkischen Kreis gehören vier gemeinnützige Gesellschaften mbH mit einem Plankrankenhaus an zwei Standorten, drei Altenheimen, einem Pflegezentrum und drei betreuten Wohnanlagen sowie der Gesundheitscampus St. Elisabeth. An den Standorten Iserlohn (St. Elisabeth Hospital) und Menden (St. Vincenz Krankenhaus) gibt es 408 Krankenhausbetten. In Iserlohn, Menden und Balve stehen insgesamt 258 Altenheimplätze sowie 78 Pflegeplätze zur Verfügung.


 

Lockdown: Es geht in die Verlängerung

Berlin. Heute haben Bund und Länder die Verlängerung des Lockdowns bis zum 31.Januar beschlossen. Es darf sich nur noch mit einer einzelnen Person außerhalb des eigenen Haustandes getroffen werden. Schulen und Kitas haben weiterhin nur eine Notbetreuung und es gibt kein Präsenzunterricht bis Ende Januar.

Einschränkungen gibt es bei einer Inzidenz von über 200. Bund und Länder haben beschlossen, dass ab diesem Inzidenzwert der Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den eigenen Wohnort begrenzt werden soll. Die neuen Ausgangsbeschränkungen würden derzeit nur die Stadt Herne betreffen.

Am 25. Januar wollen die Regierungschefs von Bund und Ländern die Corona-Lage neu bewerten und über weitere Maßnahmen für Februar beraten.


 

Impfungen laufen nach Plan

Märkischer Kreis. Wie der Kreis heute mitteilt, laufen die Impfungen in den rund 60 stationären Pflegeeinrichtungen bisher nach Plan. Aktuell sind ca. 2250 Impfungen durchgeführt oder terminiert worden.

Bis Ende der Woche hat die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) Termine in insgesamt 19 Pflegeinrichtungen koordiniert. 2250 Impfungen sind geplant. Ab nächster Woche hat das Land NRW erneut eine Zuteilung von Impfstoff in Aussicht gestellt.

Obwohl zahlenmäßig mehr jüngere Personen an COVID-19 erkranken als ältere, besteht für Senioren ein vielfach höheres Risiko einen schweren COVID-19 Verlauf zu erleiden oder sogar einer stationären Behandlung zu bedürfen. Um diesen besonders gefährdeten Personenkreis zu schützen und auch die Einsatzfähigkeit der Krankenhäuser zu erhalten, werden derzeit gemäß den Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen vorrangig die Bewohner und Mitarbeiter in Pflegeheimen geimpft.

Auf Grund der komplizierten Lagerung, Aufbereitung und mengenmäßigen Lieferung – in jeder Impfstoffflasche befindet sich der Impfstoff für sechs Personen – kann die Impfung durch die mobilen Impfteams nur an Orten durchgeführt werden, an denen viele Personen gleichzeitig geimpft werden können. Auch ein Weitertransport nach Auflösung des Impfstoffs ist nicht mehr möglich, da er äußerst empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen ist. Aus diesen Gründen sind derzeit Impfungen von älteren Mitbürgern die zu Hause leben nicht im Rahmen von Hausbesuchen möglich.

Sobald die Impfungen in den Pflegeheimen beendet ist und genügend Impfstoff zur Verfügung steht, werden die Impfungen in den Impfzentren begonnen. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen und die Impfzentren können sofort in Betrieb gehen.
Hier können dann auch einzelne Personen geimpft werden. Die notwendigen Termine für die Impfzentren werden zentral vergeben. Sobald der Impfbeginn in den Zentren feststeht, werden die Terminservicestellen freigeschaltet und die Kontaktdaten veröffentlicht. Die Gruppe der über 80-jährigen Bürgerinnen und Bürger wird hierzu innerhalb der nächsten Wochen angeschrieben. Der Märkische Kreis bittet um etwas Geduld.


 

Großfahndung nach VW-Golf

Lüdenscheid. Fast wie im Krimi. Die Polizei wollte am Vormittag einen verdächtigen weißen VW Golf – vermutlich GTI – an der Kalve anhalten. Das Kennzeichen des Fahrzeugs ist als gestohlen gemeldet. Doch der Fahrer gab Vollgas und  flüchtete mit etwa 100 km/h vor der Streife. Im Kurvenbereich zur Saarlandstraße kam der Fahrer nach rechts von der Straße ab und kollidierte mit drei geparkten Autos.

Die Polizeibeamten versuchten den Fluchtwagen einzukesseln. Unter Vorhalt der Schusswaffe forderten sie die drei Insassen zum Aussteigen auf. Daraufhin gab der Fahrer Gas, stieß leicht gegen den Streifenwagen und fuhr zurück den Straßburger Weg hinab. Ein Polizist musste zur Seite springen, um nicht überfahren zu werden. Er blieb unverletzt. Beim Wegfahren hielt ein Beifahrer eine Schusswaffe aus dem Auto in Richtung der Polizeibeamten, gab jedoch keinen Schuss ab. Der Fahrer richtete etwa 20.000 Euro Sachschaden an.

Im Zuge der Fahndung sprachen Polizisten mit mehreren Zeugen, die den an der Front stark beschädigten VW gesehen hatten. Alle schilderten, dass er sehr schnell und rücksichtslos unterwegs gewesen sei. In Wigginghausen musste eine Frau von der Straße springen, als das Auto mit hoher Geschwindigkeit die Schwarze Ahe hinauf fuhr.

Bislang konnte der PKW nicht gefunden werden. Die Polizei hat Ermittlungen u.a. wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Gefährdung des Straßenverkehrs, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Verkehrsunfallflucht und Verstoß Waffengesetz aufgenommen.

Die Männer waren zu dritt. Eine Person war ca. 180 cm groß, trug eine Mütze und war dunkel gekleidet. Eine zweite Person war etwa 165 cm groß und trug ebenfalls Mütze sowie dunkle Kleidung.


 

Polizei stellt Handy sicher

Manchmal ist es nicht zu fassen: Mit Handy 21-mal Notufe 110 und 112 gewählt. (Symbolfoto pixabay)

Balve. Nachdem er am Neujahrstag 14-mal den Notruf der Polizei und siebenmal die Kreisleitstelle der Feuerwehr über die 112 angerufen hatte, handelte sich ein 53-jähriger Balver in der Nacht eine Anzeige ein. Ab 21.30 Uhr behelligte der Mann die Notruf-Zentralen. Einen Grund für seine Anrufe nannte er allerdings nicht.

Gegen 1 Uhr am Samstag schickte die Polizei einen Streifenwagen vorbei. Den Beamten gegenüber begründete der Mann seine Anrufe damit, dass er ein funktionierendes Telefon brauche, um mit seinem Anwalt zu sprechen. Außerdem kündigte er an, deshalb auch weiter die Notrufe zu betätigen. Die Polizeibeamten drohten an, ihn zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Gewahrsam zu bringen. Sie stellten sein Mobiltelefon sicher.


 

Moderne Kunst ?

Foto: Polizei Märkischer Kreis

Lüdenscheid. Ist das Modern Art oder kann das weg? Darüber machten sich Unbekannte wenig Gedanken. Am Ende ist und bleibt es eine Sachbeschädigung, was die Täter an der Altenaer Straße angerichtet haben.

Zwischen 3 und 6 Uhr verzierten Unbekannte am frühen Montagmorgen im Gartencenter eine Palette Blumenerde mit Holzlatten (Foto) und richteten dabei mehrere hundert Euro Schaden an. Die Erde stand frei zugänglich auf dem Gelände des Gartencenters. Sie ist von der Straße aus einsehbar. Daher hofft die Polizei auf Zeugenhinweise unter 02351/9099-0.


 

A46: Autofahrer stirbt nach Unfall

Arnsberg. Bei einem Verkehrsunfall am Samstag (2.1.) ist auf der A 46 bei Arnsberg ein Autofahrer tödlich verletzt worden. Offenbar war er nach einer Kollision mit der Mittelschutzplanke aus seinem Wagen ausgestiegen und von einem herannahenden Pkw erfasst worden.

Der 24-Jährige aus Herne war mit seinem Auto in Richtung Hagen unterwegs. Etwa in Höhe der Anschlussstelle Neheim-Süd geriet sein Wagen aus bislang ungeklärter Ursache offenbar ins Schleudern, prallte gegen die Mittelschutzplanke und kam in der Mitte der Fahrbahn zum Stehen. Als der 24-Jährige ausstieg, erfasste ihn der herannahende Pkw eines 25-Jährigen aus Wuppertal.

Der 24-Jährige verstarb noch am Unfallort. Eine 37-Jährige aus Wuppertal, die im Auto des 25-Jährigen saß, erlitt einen Schock und kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Vor Ort und nahe der Unfallstelle betreuten Polizeibeamte und Seelsorger bei Bedarf die Unfallzeugen und Angehörigen.

Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten musste die Richtungsfahrbahn komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Hüsten abgeleitet.


 

Schüsse auf Zug

Lüdenscheid. Am Samstagabend wurde gegen 21 Uhr auf der Bahnstrecke in Höhe der Wehberger Straße ein Zug von Unbekannten beschossen. Hierbei wurden nach bisherigen Erkenntnissen mehrere Fenster beschädigt. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Bei der Tätersuche wurde auch ein Hubschrauber eingesetzt.

Die Mordkommission in Hagen hat ihre Ermittlungen aufgenommen.


 

Winterberg macht dicht

Foto: Pressestelle Stadt Winterberg

Winterberg. Seit heute gibt es ein Betretungsverbot für sämtliche Pisten und zugehörigen Parkplätze in Winterberg, Altastenberg, Neuastenberg, Niedersfeld und Züschen geben. Darüber hinaus der Bereich rund um den Kahler Asten und der Großraumparkplatz Bremberg. Auch die Niedersfelder Hochheide wird nicht zugänglich sein. Das Betretungsverbot wird durch die Kräfte des Ordnungsamts und der Polizei kontrolliert und konsequent geahndet. Es gilt bis zum 10.01.2021. Das teilte die Stadt Winterberg mit.

In der Meldung heißt es weiter: Aufgrund der Verkehrssituation wurde bereits heute die B 480 temporär gesperrt. Sollte es die Situation morgen trotz der erweiterten Maßnahmen erneut erfordern, können weitere Sperrungen rund um Winterberg morgen wieder erfolgen.

Diese Maßnahmen mit einem Großaufgebot von Ordnungsamt, Sicherheitsdienst und Kreispolizeibehörde des Hochsauerlandkreises, ergänzt um auswärtige Kräfte der Bereitschaftspolizei und der Reiterstaffel, haben zahlreiche Verstöße gegen die CoronaSchVO NRW und die angeordnete Maskenpflicht sowie Verkehrsordnungswidrigkeiten geahndet. Aufgrund der heutigen Einsatzlage und des hohen Besucheransturms wird die Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis mit Unterstützung von auswärtigen Kräften Bereitschaftspolizei und unser Ordnungsamt auch morgen mit starken Kräften im Einsatz sein.

Bedauernd fügt die Stadt hinzu: Diese notwendigen Maßnahmen treffen nun sicherlich auch die Menschen, die sich regelkonform in unserer Natur aufgehalten haben. Das lässt sich in dieser Situation leider nicht vermeiden. Leider haben die vergangenen Tage jedoch auch zahlreiche Tagesausflügler zu uns gelockt, die sich nicht an die geltenden Regelungen halten und uns in eine Lage versetzt haben, die wir aus eigener Kraft nicht mehr stemmen konnten.


 

Kontrollen am Wochenende

© Pixabay | Symbolbild

Winterberg | Herscheid. Die Stadt Winterberg kontrolliert an diesem Wochenende die Einhaltung der Corona-Regeln. Unterstützt wird sie dabei von einer Einsatzhundertschaft und Teilen der Reiterstaffel der Polizei und wird alle notwendigen und verordneten Maßnahmen durchsetzen. Bußgelder werden dann ausgesprochen, wenn es notwendig wird.

„Dies ist der Weg, wie Winterberg zurzeit die Herausforderung händeln kann,“ heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Und weiter apelliert die Stadt : “ Bitte bleiben sie zuhause.“

Bereits Neujahr hatte das Ordnungsamt mehrere Anzeigen geschrieben. Hier gab es Verstöße gegen die Maskenpflicht und Kontaktbeschränkungen. Wegen des touristischen Übernachtungsverbots mussten auch Wohnmobile wieder abreisen.

 

Verkehrschaos auch in Herscheid

Auch die Gemeinde Herscheid bittet die Besucher auf andere Freizeitgebiete auszuweichen. Auch dort war es gestern wieder chaotisch. An der Nordhelle parkten Menschen mit ihren Autos die Straßen zu.

Dabei hatte der Landesbetrieb Straßen NRW dort  kurzfristig ein Halteverbot eingerichtet, damit die Straße für den Winterdienst frei bleibt. Ausserdem bittet die Gemeinde darum, nur auf ausgewiesenen Parkplätzen zu parken.


 

Mordkommission ermittelt

Winterberg. Bereits am Mittwochvormittag wurde ein Mann tot aufgefunden. Die Polizei wurde wegen eines Einbruchs alarmiert und fand den 65-Jährigen tot in seiner Wohnung. Aufgrund seiner Verletzungen kommt ein Gewaltdelikt in Betracht. Jetzt ermittelt die Mordkommission aus Dortmund.


 

Ruhige Silvesternacht im Sauerland

Lüdenscheid (Foto:pixabay)

Menden. Die Polizei im Hochsauerlandkreis hatte in der Nacht 53 Einsätze und musste dreimal wegen Sachbeschädigungen ausrücken. In zwei weiteren Fällen wurden Strafanzeigen wegen einer sexueller Beleidigung erstattet. In Arnsberg kam es zu einer gefährlichen Körperverletzung im Rahmen einer häuslichen Gewalt. In Brilon wurde in einem Fall gegen die Bestimmungen der Corona Schutzverordnung verstoßen.

Hagen

Die Silvesternacht in Hagen verlief weitestgehend friedlich – das ist die Bilanz der Polizei Hagen. Zwischen 18 Uhr und 3 Uhr wurden 115 Einsätze verzeichnet. Häufigster Einsatzanlass war das verbotene Abbrennen von Feuerwerkskörpern auf öffentlichen Wegen und Plätzen. Zudem gab es einige Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung, da sich Personen nach Mitternacht in größeren Gruppen sowie unzulässigen Personenkonstellationen auf den Straßen versammelt hatten.

Märkischer Kreis

Auch das Gesamtfazit der Polizei im Märkischen Kreis fällt positiv aus. Es blieb auf weiten Strecken ruhiger, als sonst in Silvesternächten. Es fielen insgesamt 154 Einsätze an. Davon hatten 51 einen Silvester-Bezug. Polizeibeamte stellten 15 Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung fest und sprachen 15 Mal Platzverweise aus.

Am Lüdenscheider Asenberg meldeten Zeugen eine Ruhestörung. Polizisten trafen vor Ort auf einen hochaggressiven 23-jährigen Lüdenscheider. Er weigerte sich dem Platzverweis zu folgen und musste überwältigt werden. Hierbei leistete er so heftigen Widerstand, dass zwei Polizeibeamte leicht verletzt wurden. Ein Alkoholtest ergab fast 2 Promille. Der Mann beging das neue Jahr mit einer Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte in einer Ausnüchterungszelle.

Am Vogelberg versuchten zwei Jugendliche kurz vor 3 Uhr einen Zigarettenautomaten mit Silvesterböllern aufzusprengen. Als das nicht funktionierte, griffen sie zum Brecheisen. Als die Polizei eintrifft, gingen beide stiften. Den Beamten gelingt kurz darauf die Festnahme eines 15-jährigen Lüdenscheiders. Seine Eltern holten ihn kurz darauf auf der Wache ab. Er muss sich wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls verantworten. Am Automaten entstand Sachschaden.

In Iserlohn brannte kurz nach Mitternacht eine Hecke an der Wagenfeldstraße. Die Feuerwehr löschte den Brand. Die Polizei geht von Feuerwerkskörpern als Brandursache aus. An der Refflingser Straße sahen Zeugen um Mitternacht mehrere Jugendliche, die an einem geparkten PKW mit Böllern hantierten. Als sie die Zeugen bemerkten, rannten sie weg. Kurz darauf gab es einen lauten Knall aus dem Motorraum. Der Ford wies teils massive Schäden auf. Das Dach war verbeult, die Windschutzscheibe gesplittert und Seitenscheiben zerstört. Im offenstehenden Tank steckten Böllerreste. Die Feuerwehr sicherte den PKW. Die Polizei ermittelt wegen versuchter Brandstiftung.

In Werdohl sollen kurz nach Mitternacht Personen am Pungelscheider Weg Böller in Richtung anderer Menschen geworfen haben. Zu Schaden kam niemand. Einen steckten die Tatverdächtigen in eine Mülltonne, die daraufhin aufplatzte. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

In Neuenrade erlitt eine Person schwere Gesichtsverletzungen an der Carl-Diem-Straße. Rettungswagen und Notarzt brachten den Verletzten ins Krankenhaus. Nach bisherigen Erkenntnissen detonierte ein Feuerwerkskörper vermutlich aufgrund einer Fehlzündung vor dem Gesicht des Opfers. Ein Fremdverschulden schließt die Polizei bislang aus.

Auch für die Feuerwehren in Iserlohn und Menden verlief der Jahreswechsel ruhig. Die Einsätze entsprachen einem normalen Werktag, heißt es aus Menden. Die allermeisten Bürgerinnen und Bürger hielten sich an die aktuell geltenden Regeln.


 

Sieben-Tages-Inzidenz unter 100

Märkischer Kreis. Der strenge Lockdown scheint im Märkischen Kreis erste Wirkungen zu zeigen. Die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner ist auf 98,2 gesunken. Allerdings meldet das Gesundheitsamt, dass sieben Märker und ein Niederländer verstarben.

Die gute Nachricht: 196 ehemals Coronainfizierte durften zu Sylvester die häusliche Quarantäne als nicht mehr ansteckend verlassen. Das Kreisgesundheitsamt verzeichnet kurz vor dem Jahreswechsel insgesamt 781 Männer und Frauen, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben. Mit ihnen stehen 1503 Kontaktpersonen unter Quarantäne. Seit Mittwoch gingen 97 neue positive Coronanachweise ein.


 

Kontrollen in der Silvesternacht

Arnsberg. Der Jahreswechsel nähert sich und das Verkaufsverbot von Feuerwerkskörpern wird den Jahresübergang wohl etwas leiser gestalten. Obwohl das Abbrennen im privaten Bereich erlaubt ist. Ordnungsamt und Polizei das Einhalten der Corona-Schutzverordnung verstärkt kontrollieren. Arnsberg und Winterberg für die Silvesternacht für einige Plätze in der Stadt ein Versammlungsverbot ausgesprochen. Dort ist das Zünden von Feuerwerk generell verboten. Betroffen sind folgende Bereiche:

  • Schlossruine
  • Gutenbergplatz
  • Europaplatz
  • Gebrüder-Apt-Platz vor dem Sauerlandtheater
  • Neheimer Markt
  • Hüstener Markt
  • Oeventrop Kirchstraße
  • Winterberg Obere Pforte

Die Stadt Meschede appelliert auf privates Feuerwerk zu verzichten.


 

Maßnahmen zum Corona-Jahreswechsel

 

Märkischer Kreis. Die Polizei erhöht in der Silvesternacht die Einsatzstärken auf den zehn Polizeiwachen im Kreisgebiet. Polizeibeamtinnen und -beamte werden in der Nacht verstärkt präsent sein. Anlasslose Kontrollen in Privaträumen werden nicht durchgeführt. Gleichwohl wird gemeldeten Verstößen sowohl im privaten, als auch im öffentlichen Raum, konsequent nachgegangen.

Der Verkauf von Feuerwerk ist verboten. Das Abbrennen privaten Feuerwerks, z.B. aus Restbeständen vom Vorjahr, ist jedoch erlaubt. Die Polizei appelliert trotzdem dringend, dieses Jahr darauf zu verzichten.

Die Stadt Iserlohn hat zusätzlich Verbotszonen im Bereich des Seilersee sowie des Danzturms erlassen. Alle Infos dazu gibt es bei : www.iserlohn.de .

Partys, Feiern und Ansammlungen sind weiterhin verboten. Bei Treffen gilt nach wie vor die Obergrenze von maximal fünf Personen aus zwei Haushalten (zuzüglich Kindern bis 14 Jahren).

 


Neues Sicherheitskonzept für Winterberg

Winterberg. Nachdem in den vergangenen Tagen jede Menge Tagestouristen ins Hochsauerland gekommen waren, zieht die Stadt Winterberg jetzt die Notbremse und hat zusammen mit dem Land NRW einen Maßnahmenkatalog erarbeitet.

Die Präsenz  von Ordnungsamt und Polizei wird massiv erhöht, damit die Einhaltung der Corona-Schutzregeln neben dem Verkehr besser überwacht werden kann. Man wolle gleichzeitig verhindern, dass Tagesausflügler sich andere Flächen zum Parken, beispielsweise in Wohngebieten, suchen. Die Stadt weist darauf hin, dass touristische Übernachtungen nach wie vor verboten sind. Hotels und Ferienwohnungen, die trotzdem Gäste beherbergen, müssen mit Geldstrafen von bis zu 5000 Euro rechnen, heißt es aus der Stadtverwaltung. Gäste, die sich widerrechtlich in Unterkünften einmieten, zahlen ein Bußgeld von 250 Euro pro Person. Die neuen Maßnahmen gelten ab morgen. (30.12.2020)

Unterstützung gabs am Dienstagmittag von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet. Er appellierte an die Bürger, auf Ausflüge ins Sauerland zu verzichten.

Bis zum 10.01.2021 sind die Rodellifte und Skilifte geschlossen. Das Rodeln an den Liften ist nicht erlaubt. Die Hütten und Toiletten sind geschlossen, es gibt keine Einkehr- oder Aufwärmmöglichkeiten.


 

Sieben-Tages-Inzidenz sinkt etwas

Märkischer Kreis | HSK. Das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises hat seit Montag 336 Personen als nicht mehr ansteckend aus der Quarantäne entlassen. In der gleichen Zeit wurden 36 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Leider sind acht weitere Todesopfer zu beklagen.

Kurz vor der Jahreswende sind im Märkischen Kreis 827 Menschen mit dem Coronavirus inzifiert. Mit ihnen stehen 1602 Kontaktpersonen unter Quarantäne. Die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner ist nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts auf 132,6 gesunken. Da aufgrund der Weihnachtsfeiertage nur wenig getestet wurde, sind die Zahlen allerdings nur mit Vorsicht zu bewerten.

Die Statistik des Gesundheitsamtes des Hochsauerlandkreises verzeichnete am Dienstag fünfzehn Neuinfizierte und 33 Genesene. Die 7-Tages-Inzidenz beträgt 95,5.

Insgesamt sind im Hochsauerlandkreis aktuell 263 Infizierte, 3.681 Genesene sowie 4.024 bestätigte Fälle gemeldet. Stationär werden 33 Personen behandelt, sechs intensivmedizinisch und davon werden zwei Personen beatmet. Am 24. Dezember ist eine 89-jährige Frau aus Brilon verstorben. Damit sind es 73 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion.


 

Touristen fallen in HSK ein

Winterberg. Jede Menge Tagestouristen sind wieder ins Hochsauerland gekommen. Egal ob Wilde Wiese oder Winterberg – Familien mit Kinder wollen Schlitten fahren. Die Wilde Wiese wird sehr wahrscheinlich gesperrt, falls der Ansturm weiterhin anhält. Das Ordnungsamt Sundern bittet die Tagestouristen inständig: Bleibt zuhause.

Die Stadt Winterberg will noch heute Nachmittag bekanntgeben, wie sie mit dem langen Silvesterwochenende umgeht. Ausserdem weist die Stadt darauf hin, dass touristische Übernachtungen nach wie vor verboten sind.


 

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 207,9

Märkischer Kreis. Die Gesundheitsdienste des Kreises melden sieben weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. 110 Menschen haben sich neu infiziert, die Sieben-Tage-Inzidenz ist auf 207,9 zurückgegangen. Das Kreisgesundheitsamt meldet aktuell 1.166 Personen, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben.

Aktuell verzeichnet das Kreisgesundheitsamt 1.166 Personen, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben. 61 weniger als noch einen Tag zuvor. Mit ihnen stehen 2.312 Kontaktpersonen unter häuslichen Quarantäne. Dem Kreis wurden 110 Neuinfektionen innerhalb eines Tages gemeldet.

Es gibt eine gute Nachricht: 6.253 Märker haben die Krankheit bereits überwunden.


 

Keine Gottesdienste an Weihnachten

Balve. Die Christusgemeinde in Balve hat sich kurzfristig entschlossen, den heutigen, besonderen Heiligabend-Gottesdienst “Bewegte Weihnacht” und die 3 folgenden Gottesdienste (27.12., 3.01. und 10.01.) ausfallen zu lassen! In einer Pressemeldung der Gemeinde heißt es, dass es trotz gutem Hygienekonzept anhand der derzeitigen allgemein hohen Infektionszahlen im Märkischen Kreis angemessen ist, hier vorsichtig und zurückhaltend zu sein.

Die Gemeinde wird neben der schon bekannten Andacht “Impuls” noch heute weitere Audio-Beiträge bereitstellen, mit Texten, die für den Gottesdienst heute Nachmittag gedacht waren. Die Andachten dauern in der Regel 5 Minuten.

Hier ist der Link: www.Christusgemeinde-Balve.de/impuls.mp3. Abspielbar mit jedem PC, Tablet oder Handy. Jeweils ältere Andachten, soweit vorhanden, können hier abgerufen werden: www.Christusgemeinde-Balve.de/impuls.htm .


 

Drei weitere Todesfälle

Märkischer Kreis. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Märkischen Kreis nähert sich dem Wert von 200. Das Robert-Koch-Institut meldet aktuell 197,9 Infizierte in den vergangenen sieben Tagen. Mit diesem Wert liegt der Kreis auf einem Mittelplatz gemessen an den Nachbarkommunen. Das teilte heute der Märkische Kreis mit.

Der Oberbergische Kreis meldet einen Wert von 226,8, Olpe 218,7, Hagen 212,5 und der Ennepe-Ruhr-Kreis 200,9. Geringere Inzidenz-Werte sind für den Kreis Unna (157,0), den Kreis Siegen-Wittgenstein (152,7), den Kreis Soest (136,5) sowie den Hochsauerlandkreis mit 107,8 registriert.

Aktuell verzeichnet das Kreisgesundheitsamt 1.045 Personen, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben. 149 Infizierte weniger als noch einen Tag zuvor. Mit ihnen stehen 2.544 Kontaktpersonen unter häuslichen Quarantäne. Dem Kreis wurden 46 Neuinfektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Sie verteilen sich wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Altena (+2), Hemer (+6), Iserlohn (+10), Kierspe (+1), Lüdenscheid (+8), Meinerzhagen (+4), Menden (+1), Nachrodt-Wiblingwerde (+2), Neuenrade (+2), Plettenberg (+1), Schalksmühle (+10) und Werdohl (-1, datenbereinigt). 192 konnten als geheilt aus der Quarantäne entlassen werden.

Leider sind auch wieder drei weitere Todesopfer in Zusammenhang mit einer Covid-19 Er-krankung zu beklagen. Es handelt sich dabei um eine 91-Jährige Iserlohnerin, einen 84 Jahre alten Mann aus Lüdenscheid sowie eine 78-Jährige aus Hemer. In den vergangenen sieben Tagen haben sich im Kreis nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 197,9 Menschen pro 100.000 Einwohner mit dem Virus angesteckt.

Die Gesundheitsdienste des Märkischen Kreises planen heute insgesamt 135 Abstriche, davon 9 an der Teststation in Lüdenscheid, 18 an der Station in Iserlohn und 108 mobil. Derzeit werden 140 Covid-19-Patienten stationär in Krankenhäusern behandelt, davon 28 intensivmedizinisch. 26 Personen müssen beatmet werden.

Seit Beginn der Pandemie im Februar haben sich insgesamt 7.179 Einwohner des Märkischen Kreises mit dem Coronavirus angesteckt. 6.035 Märker haben die Krankheit bereits überwunden. 99 sind in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben.


 

Kartellamt genehmigt Globus den Erwerb von bis zu 24 real-Standorten

Foto: Globus Sankt Wendel

St. Wendel. Das Bundeskartellamt hat heute mitgeteilt, dass Globus bis zu 24 Standorte von real übernehmen kann. Ob Menden dabei ist wird sich demnächst entscheiden.

Den Kauf von real in Hemer durch Kaufland hat das Kartellamt untersagt. Zu starke Marktkonzentration. Hier bleibt Real erstmal eigenständig.


tageschau © Nachrichtenstream

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