Herzlich Willkommen | Freitag, 02.12.2022  |

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Spatenstich für neuen Radweg

Von links: Katja Siwek (FDP-KTA), Rudolf Hilgenroth, Daniel Schulze Tertilt (Ortsvorsteher Balve-Mellen), Hubert Sauer (CDU-KTA), Manfred Fischer (Leiter des Gebäudemanagements MK), Hubertus Schulte-Filthaut (Vorsitzender Bau- und Straßenausschuss), Landrat Marco Voge, Dr. Jacqueline Bila (Erste Beigeordnete der Stadt Sundern), Dag Mlody (Planungsbüro), Carsten Glänzel (für die Kreisstraßen zuständig) und Sven Rothauge (Bauamt Stadt Balve). Foto: Alexander Bange | Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. In dieser Woche ist der Startschuss für den neuen Radweg entlang der Kreisstraße 34 hinter Balve-Mellen bis zum Restaurant „Meilenweit“ in Sundern gefallen, teilte der Märkische Kreis mit.  Landrat Marco Voge hat am Donnerstag mit zahlreichen weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmern den Spatenstich für den Radweg gesetzt. Der Radweg beginnt an einem Wirtschaftsweg der Sorpestraße in Balve-Mellen und wird zukünftig über etwa 1,5 Kilometer bis zum Restaurant „Meilenweit“ in Sundern führen. Die Kosten betragen insgesamt 2,7 Millionen Euro, wobei 95 Prozent vom Land NRW übernommen werden. Baustart ist in der nächsten Woche. Im Idealfall wird eine Fertigstellung im Juni 2023 angepeilt.

Der Wunsch nach einer Radnetzanbindung von Balve zur Sorpesee-Talsperre besteht schon lange. 2018 starteten die konkreten Planungen. Die Ausschreibung dieses kreisübergreifenden Projektes des Märkischen Kreises, der Städte Balve und Sundern sowie des Hochsauerlandkreises erfolgte Anfang des Jahres. Den Zuschlag zum Bau des Radweges erhielt das Straßenbauunternehmen Rudolf Hilgenroth aus Sundern.

In dem mehr etwa 1,5 Kilometer langen Bereich werden viele Erdbewegungen erforderlich sein. Es wird mit einem Erdaushub von insgesamt ca. 15.000 m3 gerechnet. Zudem werden zwei große Stützwände gebaut. Die asphaltierte Oberfläche wird am Ende der Baumaßnahme etwa 2,50 Meter breit sein.


 

Wald in Sundern brennt erneut

Sundern. Heute ist der Brand im Waldgebiet in Sundern-Stemel erneut aufgeflammt. Die Feuerwehr hat nun mit dem Feuer auf einer Fläche von ca. 60 000 Quadratmeter zu kämpfen. Hier entzünden sich immer wieder neue Feuer.

Die Polizei sucht mittlerweile nach Zeugen, denn sie schließt Brandstiftung nicht aus. Gestern hatte es auch in Brilon und Marsberg gebrannt.

Die Polizei erreichen Sie unter folgenden Rufnummern:

  • Sundern : 02933 / 90 200
  • Brilon: 02961 /90 200
  • Marsberg: 02992 / 90 200 3711

 

In Sundern brennt der Wald

Sundern. Seit dem Mittag ist die Feuerwehr in Stemel im Großeinsatz um den Brand in einem ca. 30 000 Quadratmeter großen Waldstück zu bekämpfen. Rund 300 Feuerwehrleute und 2 Hubschrauber sind laut Medienberichten im Einsatz.

Das Feuer ist nicht unter Kontrolle. Unterstützt wird die Feuerwehr von Kameraden aus dem HSK und dem Märkischen Kreis. Die Feuerwehr rechnet damit, dass der Einsatz noch Stunden dauern wird. Autofahrer sollten den Bereich umfahren. Umleitungen sind ausgeschildert.

Update

Seit dem Dienstagabend hat die Feuerwehr das Gebiet unter Kontrolle. Zwischenzeitlich hatte es sich auf ca. 35 000 Quadratmeter ausgedehnt.


 

Explosion in Hemer

Hemer. Nachdem es am Freitagabend in Hemer-Westig eine Explosion in einem Mehrfamilienhaus gegeben hatte, suchten Rettungsmannschaften die verschütteten Personen. Im Laufe der Nacht konnte aus den Trümmern eine 32-jährige Frau und ein 36-jähriger Mann lebend gerettet werden. Eine 57-Jährige wurde am Samstagmorgen tot aus den Trümmern geborgen.

Das Haus wurde bei dieser heftigen Explosion vollständig zerstört. Die Ermittlungen zur Ursache der Explosion dauern an.

Update:

Die 32-jährige Frau, die durch die Rettungskräfte zunächst aus den Trümmern gerettet werden konnte, ist in Folge ihrer schweren Verletzungen verstorben. Der 36-jährige Mann schwebt immer noch in Lebensgefahr.


 

Ruhrtalradweg bleibt offen

Foto: Land NRW

Iserlohn. In den letzten Wochen haben die Bezirksregierung Arnsberg, der Märkische Kreis, der Eigentümer und die Stadtverwaltung weitere Gespräche geführt. Danach stehen die Zeichen gut, dass der Ruhrtalradweg im Bereich des Lettenhofs auf lange Sicht offen bleibt. Der Antrag auf Wegesperrung ist beim Märkischen Kreis zurückgezogen worden und es konnte eine gemeinsame Perspektive für den Ruhrtalradweg nördlich des Lettenhofs skizziert werden. Dabei verständigte man sich vorerst auf einen Suchkorridor für ein neues Teilstück, welches den Radweg parallel zur Ruhr durch das Ruhrtal führt.

Da die Planungs-, Beteiligungs- und Genehmigungsverfahren für ein solches Teilstück in der Regel eine längere Vorbereitungszeit benötigen, haben sich die Gesprächspartner darauf verständigt, das Vorhaben gemeinsam mit hoher Priorität voranzubringen.

In der Zwischenzeit soll der Ruhrtalradweg im Bereich des Lettenhofs offen bleiben. Damit das dauerhaft so bleibt, richten sich die Beteiligten in einem gemeinsamen Appell an die erholungssuchenden Besucher:

„Bitte nehmen Sie Rücksicht auf die Arbeit auf dem landwirtschaftlichen Betrieb. Tragen sie dazu bei, dass die Arbeit auf dem Hof und die Versorgung der Tiere weiterhin sicher ablaufen kann. Halten Sie den Weg frei von Müll und schließen Sie bitte das Tor hinter sich!“


 

Hemer entwickelt sich weiter

Marco Junge vom Planungsbüro Rücken und Partner präsentierte den Entwurf für die Markus Mertens Vermögensverwaltung im Foyer des Hallenbades. Foto: Stadt Hemer

Hemer. Am Montagabend hat Hemers Bürgermeister Christian Schweitzer das neueste Projekt in der Stadt vorgestellt. Nach dem Abriss des Hademarebades folgen Gastronomie, Wohnen, Handel und Pflege an dieser Stelle. „Wir stellen heute die Entwicklung des Bestandsbades in der Entwurfsplanung vor und freuen uns damit auf das nächste städtebauliche Großprojekt“, leitete Schweitzer ein. Vorausgegangen sei dem Präsentationstermin ein nicht-öffentlicher Wettbewerb im Haupt- und Finanzausschuss. Dabei sei der Investor, die Markus Mertens Vermögensverwaltung GmbH, als Sieger hervorgegangen, dessen Planungen ausführlich vorgestellt wurden.

Kurze Rückblende: Mit der Errichtung des neuen Hallenbades auf der Fläche des ehemaligen Bahnhofes Hemer ist die Aufgabe des bisherigen Hallenbadstandortes am Hademareplatz verbunden. Mit der Aufstellung eines neuen Bebauungsplanes soll der Weg freigemacht werden, diese sehr zentrale innerstädtische Fläche neu zu entwickeln und damit langfristigen Leerstand oder die Entstehung einer Brachfläche zu vermeiden.

In Zusammenarbeit mit dem Generalplaner Rücken & Partner wurde das Konzept von der Markus Mertens Vermögensverwaltung entwickelt: Es sieht eine Nutzungsmischung aus Wohnen, Gastronomie, Handel, Pflege, Bürofläche und Parken vor. Ziel der Planung ist ein ausgewogener Nutzermix, der dem urbanen Umfeld entspricht und den umgebenden öffentlichen Raum aufwertet.

Der Entwurf zeichnet sich aus, durch eine gegliederte Bebauung, die das Grundstück optisch auflockert und zukünftig eine attraktive Durchwegung ermöglicht. Die Wegeführung von der Bushaltestelle an der Bahnhofsstraße über den Hademareplatz zur Fußgängerzone wird über eine Gebäudefuge gelenkt. Die vorhandene Topografie wird durch Treppen und Rampenanlagen berücksichtigt. Statt einem massiven Betonbauwerk soll das Panorama durch Holz- und Klinkerverkleidungen aufgewertet werden.

Die Dachflächen sollen als Gründächer ausgebildet werden. Dies trägt zum Mikroklima in der Stadt bei und entlastet die Kanalisation indem die Entwässerungsmengen verringert und zurückgehalten werden. Zudem wird der Feinstaub gebunden und die Artenvielfalt gefördert. Eine großflächige Photovoltaikanlage soll auf dem Dach entstehen, um den Strombedarf regenerativ abzudecken, bzw. dessen Bereitstellung zu unterstützen. Der durch die neue Planung ausgelöste Bedarf an Pkw-Stellplätzen wird im Zuge des Verkehrs- und Mobilitätskonzeptes noch ermittelt werden.


 

Neu: Bike & Ride Anlage am Bahnhof Neheim-Hüsten

Foto: Stadt Arnsberg

Arnsberg. Bequem mit dem Fahrrad zum Bahnhof, parken, dann mit öffentlichen Verkehrsmitteln weiterfahren: Für Pendler*innen und Reisende wird es am Bahnhof Neheim-Hüsten komfortabler, denn die neue Bike & Ride (B+R) Anlage mit insgesamt 94 Stellplätzen, (70 davon verschließbar), wurde eröffnet. Mit dem zusätzlichen Parkangebot für Fahrräder wird das Umsteigen zwischen ÖPNV und Fahrrad deutlich entspannter.

Bislang standen nur 12 Fahrradboxen zur Verfügung.

Foto: Stadt Arnsberg

Zuvor gab es am Bahnhof Neheim-Hüsten die Möglichkeit, die Fahrräder in zwölf Fahrradboxen oder an Fahrradbügeln abzustellen. Die Boxen wurden bisher durch die Stadt Arnsberg verwaltet und mussten für mindestens ein Jahr angemietet werden. Die Kosten hierfür betrugen 72 Euro pro Jahr. Da diese Option nicht hinreichend flexibel war und die Fahrradbügel durch ihre öffentliche Zugänglichkeit keinen hohen Schutzfaktor aufwiesen, konnte diese Situation durch die Inbetriebnahme der Bike-and-Ride-Anlage nun deutlich verbessert werden. Die Stadt Arnsberg leistet damit einen aktiven Beitrag, die vernetzte klimaunterstützende Mobilität zu fördern.

Vernetzte klimaunterstützende Mobilität

Möglich wurde dies durch die Schaffung weiterer verschließbarer Fahrradabstellplätze sowie der Nutzung des digitalen Buchungs- und Zugangssystems für Fahrradabstellanlagen „radbox.nrw“, welches den Kommunen in den Verbandsgebieten vom Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und Nahverkehr Rheinland (NVR) seit diesem Jahr zur Verfügung gestellt wird. Die Stadt Arnsberg ist die erste Kommune im NWL, die dieses System etabliert. Durch Schnittstellen im Hintergrund wird radbox.nrw mit anderen Systemen wie zum Beispiel „DeinRadschloss“ im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) verknüpft, so dass sich Reisende künftig für jeden Standort NRW-weit über das Angebot von Fahrradabstellplätzen informieren und einen Platz buchen und bezahlen können. Für die Radfahrenden in und durch Arnsberg bedeutet dies eine größtmögliche Flexibilität beim Reisen und/oder Pendeln, ein weiterer Schritt zu einer vernetzten Mobilität.

Geringe Mietkosten für Nutzer

Um die Fahrradboxen und die Sammelschließanlage nutzen zu können, wird ein kleines Entgelt in Form einer Miete erhoben. Die Nutzung einer Fahrradbox mit einer Mindestdauer von drei Stunden kostet 0,20 Euro. Die Höchstmietdauer beträgt ein halbes Jahr, bei Kosten von 48,00 Euro. Fünf der zehn Fahrradboxen verfügen über eine Möglichkeit, den Akku des E-Bikes oder Pedelecs zu laden.

Registrierung erforderlich

Für die Nutzung der Fahrradabstellanlage ist eine einmalige Registrierung auf der Seite www.radbox.nrw notwendig. Danach kann auf der Seite ausgewählt werden, ob ein Stellplatz in der Sammelschließgarage oder eine Fahrradbox gemietet werden soll. Es ist möglich, vorab einen Stellplatz für die nächsten Tage zu buchen. Eine Buchung kann auch spontan vor Ort erfolgen. Die Boxen und die Sammelschließanlage werden derzeit über die Eingabe der Nummer der Box oder des Stellplatzes und des TAN-Codes auf dem Bedienterminal geöffnet. Die Angaben erhalten Nutzer:innen nach dem Buchungsvorgang, sowohl in der Ansicht des Buchungsportals als auch zusätzlich per E-Mail. Der Dienstleister von NWL und NVR entwickelt derzeit noch eine Schnittstelle, mit der die Buchungsmöglichkeit in andere vorhandene Apps wie zum Beispiel der Fahrplanauskunft integriert werden kann.

90 Prozent Förderung

Die Kommunen im Verbandsgebiet des NWL können sich die Bike-and-Ride-Anlagen mit einem Fördersatz von 90 Prozent fördern lassen. Dieses Angebot hat die Stadt Arnsberg in Anspruch genommen und die Fahrradabstellanlagen am Bahnhof Neheim-Hüsten errichtet. Die Anlage besteht aus insgesamt drei Komponenten: zwölf kostenlose und überdachte Fahrradbügel, zehn doppelstöckig errichtete Fahrradboxen sowie sechzig Stellplätze (doppelstöckig) in einer abschließbaren Sammelschließgarage.


 

Landesmittel für Feuerwehrgerätehaus

FW Oeventrop Förderbescheid (Foto: Stadt Arnsberg)

Arnsberg. Landesmittel in Höhe von 219.257 Euro erhält jetzt die Stadt Arnsberg für die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses in Oeventrop. Den Förderbescheid übergab Regierungspräsident Hans-Josef Vogel am Donnerstag, 23. Juni 2022, an Jörg Freitag, Leiter Recht/Compliance der Stadt Arnsberg sowie an Martin Känzler, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Arnsberg und den Führer des Oeventroper Löschzuges, Oliver Pietz.

Übergabe am Gerätehaus Oeventrop

Jörg Freitag sagte zu, dass mit der Übergabe des Förderbescheides nun zügig mit der Umsetzung des Projektes begonnen wird, das bis Ende 2023 abgeschlossen sein soll. Er überbrachte für den derzeit erkrankten Bürgermeister Ralf Paul Bittner den Dank für die Unterstützung. Bittner kündigte an, dass er sich sobald als möglich selber vor Ort über die Maßnahme informieren will.

Bürgermeister Bittner dankt für Unterstützung Für Regierungspräsident Hans-Josef Vogel ist nicht nur die mit der Förderung verbundene verbesserte Infrastruktur wichtig, sondern auch die Wertschätzung der ehrenamtlichen Arbeit der Feuerwehr. Regierungspräsident Vogel: „Das Ehrenamt ist ein Herzstück im Leben von Städten und Gemeinden. Die Menschen vor Ort stehen in vielen Krisensituationen füreinander ein. Unsere örtlichen Feuerwehren sind dabei insbesondere in der Ehrenamtsstruktur ländlicher Regionen zuverlässige Partner. Die Fördermittel des Landes sind zur Unterstützung dieser Arbeit ein wichtiger Beitrag.“


Polizeieinsatz an Schule

Arnsberg. Zu einem größeren Polizeieinsatz kam es Mittwochmorgen an einer Neheimer Sekundarschule in der Graf-Galen-Straße. Ein 17-jähriger Schüler war mit einer Softairpistole zur Schule gekommen. Nachdem er deswegen für den Tag von der Schule suspendiert wurde, soll er geäußert haben, dass er mit einer echten Schusswaffe wiederkommen würde. Durch die eingesetzten Polizisten wurde der Bereich um die Schule großräumig abgesperrt. Schülerinnen und Schüler schlossen sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften in den Klassenräumen ein.

Der 17-Jährige konnte kurze Zeit später in der Neheimer Innenstadt festgenommen werden. Er trug lediglich die Softair-Pistole bei sich. Eine echte Schusswaffe konnte weder bei ihm, noch an seiner Wohnanschrift gefunden werden. Die Schülerinnen und Schüler konnten das Schulgebäude anschließend verlassen. Der Einsatz wurde in den Mittagsstunden beendet. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der 17-Jährige entlassen.


 

Autofrühling in Sundern!

Foto: Stadtmarketing Sundern

Sundern. Es ist wieder soweit. Am Sonntag ist Autofrühling in Sundern. Eine feste Konstante im Veranstaltungskalender aller Auto-Enthusiasten findet in diesem Jahr endlich wieder auf dem Rathausplatz in Sundern statt. Regionale Autohäuser präsentieren hier rund 100 ihrer aktuellen Fahrzeuge aller Größen und Preisklassen. Fachkundige Mitarbeiter der Autohäuser stehen mit Rat und Tat zur Seite und es darf nach Herzenslust gefachsimpelt werden. Das breit gefächerte Ausstellerangebot wird abgerundet durch Motorräder, KFZ-Sachverständige und die Fahrschulen aus Sundern. Der Autofrühling am Rathausplatz ist von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Showkünstler begeistern Besucher

Ein besonderes Highlight dieses Veranstaltungs-Sonntages wird der Stelzenläufer sein, der auf dem Rathausplatz nicht zu übersehen sein wird. Der als Künstler des Jahres 2020 im Bereich Walk Act ausgezeichnete Oliver Kessler hat Kunstfiguren für jede Gelegenheit in liebevoller Detailarbeit erschaffen, die einfach sehens- und staunenswert sind. „Uns fiel es bei dieser großen Auswahl an Figuren nicht leicht, uns zu entscheiden, doch passend zum Thema Autofrühling wird nun ein Transformer mit beeindruckender Größe von über 4 Metern über den Rathausplatz flanieren, zusätzlich werden in der Fußgängerzone zwei „frühlingshafte Blumenwiesen“ flanieren und für positive Stimmung sorgen“ so Jennifer Schmitt von der Stadtmarketing.

Auf dem Rathausplatz wechselt sich der Transformer mit der Band Quincy Calling aus Köln ab, die die Besucher unplugged musikalisch begleitet. In kreativen und überraschenden Arrangements machen sich Paul und Matthias (Vater und Sohn) von Quincy Calling bekannte Hits aus Pop, Funk und Soul zu Eigen. Viel Platz für Improvisation hält die Musik lebendig, lässt sie atmen und macht jede Show einzigartig.

Beliebter Oldtimer-Korso wieder dabei

Der vom Museumsverein „Alte Kornbrennerei“ organisierte Oldtimerkorso darf auch in diesem Jahr nicht fehlen. Nach einer aussichtsreichen Tour durch das Sauerland werden die ca. 50 Boliden gegen 14 Uhr über den Kreisverkehr in die Fußgängerzone einbiegen und am Brunnen einzeln vorgestellt. Abschließend können die Oldtimer in aller Ruhe auf dem Parkplatz der Polizei und auf dem Rathausplatz inspiziert und das eine oder andere Gespräch mit den Besitzern geführt werden. Wer danach noch ein wenig Nostalgie tanken möchte, ist im Museum „Alte Kornbrennerei“ in unmittelbarer Nachbarschaft genau richtig.

Verkaufsoffener Sonntag in der Fußgängerzone

Zum verkaufsoffenen Sonntag öffnen die Einzelhändler in der Sunderner City ab 13.00 Uhr ihre Geschäfte und werden ergänzt durch diverse Marktstände, die sich entlang der Fußgängerzone positionieren. „Unsere Einzelhändler stehen ebenso wie die Markthändler am 08.05. parat und freuen sich auf viele interessierte Kunden, denen sie ihr frühlingshaftes Angebot vorstellen können“, erklärt Jennifer Schmitt.

Weitere Highlights für Groß und Klein

Vor dem Oldtimer-Korso können Sie sich ab ca. 13.00 Uhr bei der Modenschau bei ewelina – fashion for woman von den neuesten Trends inspirieren lassen und das eine oder andere Kleidungsstück direkt shoppen.

Im letzten Jahr ist der Inmotion Fitness-Treff in die ehemalige Stadtgalerie im Lockweg gezogen. Am Veranstaltungstag bietet das Team kostenlose Körperdiagnose mit „mescan“ an. Der „mescan“ ist ein Portal in die neue Welt der smarten Optimierung von Training, Ernährung und Regeneration und checkt den ganzen Körper in gerade einmal 45 Sekunden. Je nach Nachfrage werden zudem 2-3 mal kostenlose „Jumpingstunden“ für Jedermann zum Mitmachen angeboten.

Das Eiscafé Stella am Levi-Klein-Platz hat sich mit dem Engagement der drei Hauptfiguren der „Paw Patrol Maskottchen Show“, die auch im Movie Park auftreten, etwas ganz Besonders für die kleinen Besucher einfallen lassen. Sie dürfen sich auf eine tolle Zeit mit Animation, Ballons, Spiel und Tanz freuen. Los geht es von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr auf dem Levi-Klein-Platz.

Viel Spaß ist für die kleinsten Besucher des Autofrühlings auch auf dem Franz-Josef-Tigges-Platz im Karussell „Babyflug“ und auf der Hüpfburg von Westenergie garantiert.

„Ein besonderer Dank geht wieder an unsere langjährigen und neu hinzugewonnen Sponsoren, ohne die die Veranstaltungen der Stadtmarketing Sundern eG nicht zu realisieren wären. Ein großer Dank geht ebenso an die fleißigen Helfer im Hintergrund und die Crew, die den Ausschank an den Getränkewagen übernimmt“ so Jennifer Schmitt.

So steht einem Sonntagsausflug nach Sundern nichts mehr im Wege.


 

Deilinghofen – Geldautomat gesprengt

Die Sprengung richtete in dem Geschäftsraum erheblichen Schaden an. Foto: Polizei MK

Hemer. In Deilinghofen wurde in der vergangenen Nacht der Geldautomat der Sparkasse  gesprengt. Anwohner beobachteten mindestens fünf Personen in schwarzer Kleidung, die mit einem dunklen Audi und einem Golf 7 GTI mit gelbem Kennzeichen flüchteten.

Die Explosionen richteten erheblichen Schaden im Geschäftsraum an. Untersuchungen durch einen Statiker ergaben keine erheblichen Gebäudeschäden, so dass die Bewohner des Hauses wieder in ihre Wohnungen zurückkehren konnten. Die Polizei sucht nun Zeugen, welche die flüchtenden Autos gesehen oder andere verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Telefon 02372/9099-0.


 

„Alles muss raus“ – Ausverkauf bei real in Menden

Bald ist Schluss am Bösperder Weg: „Einmal hin – nichts mehr drin.“

Menden. Bei real in Menden, Bösperder Weg 43, startet vor der Schließung zu Ende Mai 2022 der große Ausverkauf. Dabei wird es im gesamten Markt Preisnachlässe geben.

Zur Zeit läuft der umfangreiche Ausverkauf mit großen Rabatten auf alle Produkte im Markt, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Tausende von Artikeln wurden bereits reduziert und müssen raus, darunter auch Warenbestände aus dem Lager. Die Schnäppchenjagd hat bereits am Montag begonnen.

Der Markt wird bis zur Schließung auch weiterhin regulär für die Kundinnen und Kunden in Menden geöffnet bleiben. „Aufgrund der außergewöhnlichen Rabatte in unserem Markt rechnen wir damit, dass besonders in den stark nachgefragten Sortimenten die Angebote schnell vergriffen sein werden“, sagt Bernd Beine, Geschäftsleiter bei real in Menden.

Ende Juni schließt real in Hemer. Auch dort wird es Rabattaktionen geben.


 

Geldautomat in Arnsberg gesprengt

Arnsberg. Drei unbekannte Täter haben in der Nacht zum Mittwoch einen Geldautomaten an der Voßwinkeler Straße gesprengt. Nach derzeitigem Erkenntnisstand der Polizei machte das Trio Beute.

Anwohner hatten zwei Explosionen aus dem Bereich der Bankfiliale gehört. Bei der Nachschau sahen sie zwei Personen in der Bank. Eine weitere Person saß in einem tiefergelegtem, dunklen Golf GTI mit verdunkelten Scheiben und HSK-Kennzeichen vor der Bank. Als ein Zeuge einen der Täter ansprach, schrie dieser den Zeugen an und warf eine Metallstange in seine Richtung. Die Täter entfernten sich mit dem Auto in Richtung Neheim.

Trotz der direkt eingeleiteten Fahndung, mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers, gelang dem Trio die Flucht. Laut Zeugen trugen die Täter Sturmhauben. Sie waren männlich, zwischen 20 und 45 Jahre alt, dunkel gekleidet und haben sich in einer osteuropäischen Sprache unterhalten. Personen wurden durch die Explosionen nicht verletzt. An dem Gebäude entstand ein Sachschaden. Aktuell wird davon ausgegangen, dass die Täter Festsprengstoff verwendet haben.

Nach Informationen der Polizei wurden die Kennzeichen in der Nacht zu Mittwoch in der Echthauser Straße von einem PKW entwendet. Wem sind in der Tatnacht oder in den Tagen zuvor im Bereich der Voßwinkler Straße und Echthauser Straße verdächtige Personen aufgefallen. Wer kann Angaben zu dem flüchtigen Auto geben? Hinweise richten Sie bitte an die Polizeiwache in Arnsberg unter der 02932 / 90 200.


Willkommensfest für Kriegsflüchtlinge

Iserlohn. Unter dem  Motto „Frieden für die Ukraine – Solidarität für geflüchtete Menschen“ lädt Iserlohn in enger Kooperation mit Vereinen, Kirchen, Institutionen und Unternehmen am kommenden Samstag, (30. 04.2022), in der Zeit von 15 bis 19 Uhr zu einem großen Fest rund um das Parktheater ein.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Michael Joithe und der Generalkonsulin der Ukraine Iryna Shum sowie einem gemeinsamen Ökumenischen Friedensgebet, präsentieren auf der Bühne mehrere Iserlohner Gruppen Live-Musik – unter anderem die „Rock- und Pop-Fabrik“, Die Guternauten, die Multikulturelle Kinderwelt Iserlohn und der Popchor RiSE UP! der Evangelischen Kantorei Iserlohn.

Kindern wird mit Hüpfburg, Kinderkarussell, Torwandschießen, Kinderschminken, Buttons erstellen, Glitzer-Tattoo- und Airbrush-Tattoo-Aktionen in Zirkuspavillons ein abwechslungsreiches Spiel- und Spaßangebot geboten. Für das leibliche Wohl wird mit Kaffee, Kuchen, Waffeln, Obst- und Schokoladenstand, Crepes, ukrainischen Teigwaren sowie Pommes, Würstchen, vegetarischen Speisen und Kaltgetränken von der Veranstaltungsgemeinschaft gesorgt.

Außerdem gibt es Informationen über Berufsangebote und Studienmöglichkeiten, Sportangebote sowie über Beratungsangebote für Frauen und Mädchen.

Der Reinerlös der gemeinsamen Veranstaltung ist für die praktische Unterstützung von geflüchteten Menschen aus der Ukraine in Iserlohn bestimmt.


 

 

Lesung mit Tanja Maljartschuk in der Alten Synagoge Meschede

Am Dienstag, 22. März,19 Uhr, findet eine Lesung mit in Wien lebenden Ukrainerin Tanja Maljartschuk in der alten Synagoge in Meschede statt. (Foto: privat)

Meschede. Am Dienstag, 22. März, 19 Uhr, findet eine Lesung mit der in Wien lebenden Ukrainerin Tanja Maljartschuk in der Alten Synagoge in Meschede statt. Sie thematisiert in ihren Texten die Suche nach Zugehörigkeit und der Macht der Erinnerung. Im April dieses Jahres wird sie für ihren Roman „Blauwal der Erinnerung“ mit dem Usedomer Literaturpreis ausgezeichnet. Die Auszeichnung erfolgt unabhängig von der aktuellen Situation in der Ukraine. Die Literatur von Tanja Maljartschuk wird in der Alten Synagoge in Meschede im Mittelpunkt stehen.

In den nächsten Wochen lebt und arbeitet die Autorin im Rahmen des Literaturprogramms stadt.land.text NRW 2022 im Sauerland. Maljartschuk studierte Philologie an der Prykarpattia National Universität in ihrer Heimatstadt Iwano-Frankiwsk in der Westukraine und arbeitete einige Jahre als Fernsehjournalistin in Kiew. Seit 2011 ist sie wohnhaft in Österreich. Sie veröffentlichte zahlreiche Essays, u. a. in der FAZ und in Die Zeit sowie Hörfunkbeiträge im ORF. Für ihre literarischen Arbeiten wurde sie mehrmals ausgezeichnet, u. a. 2016 mit dem Preis „Buch des Jahres der BBC Ukraine“ und 2018 mit dem „Ingeborg-Bachmann-Preis“ für die Erzählung „Frösche im Meer“.

Ihre Arbeiten werden online auf der Internetseite www.stadt-land-text.de und live bei Lesungen und Performances in ganz Nordrhein-Westfalen präsentiert. Stadt.land.text NRW wird im Rahmen des Förderprogramms des RKP – Regionales Kulturprogramm NRW vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft gefördert und von der regionalen Koordinierungsstelle, dem Kulturbüro Sauerland, unterstützt.

Eintritt wird nicht erhoben, um Spenden wird gebeten. Interessierte können sich im Kulturbüro Sauerland unter 0291 94-1806 für die Veranstaltung anmelden.


 

Märkischer Kreis aktiviert Ukraine-Krisenstab

Märkischer Kreis. Der Märkische Kreis bereitet sich auf Flüchtende aus der Ukraine vor. Dazu ist ein Krisenstab aktiviert worden. Darüber informierte Landrat Marco Voge die Mitglieder des Kreisausschusses.

Der Märkische Kreis erlebt in diesen Tagen eine riesige Hilfsbereitschaft. Hilfsorganisationen, aber auch viele Privatpersonen bieten Menschen aus der Ukraine Unterstützung an – mit Geld- und Sachspenden, Hilfsgütern- und Transporten sowie mit dem Ziel, Geflüchteten spontan ein Dach über dem Kopf zu geben. Landrat Marco Voge lobte im Kreisausschuss des Märkischen Kreises die Welle der Solidarität und Hilfsbereitschaft. Er informierte die Abgeordneten darüber, dass der Kreis einen Krisenstab aktiviert hat, dem unter anderem Mitarbeitende aus den Bereichen Ausländerbehörde, Katastrophenschutz, Gesundheit und Öffentlichkeitsarbeit angehören.

Vorbereitungen

Für alle Menschen, die auf eigene Faust aus der Ukraine nach Deutschland und nach Nordrhein-Westfalen kommen und nicht bei Verwandten oder Freunden unterkommen können, sind die Landes-Erstaufnahme-Einrichtungen erste Anlauf-Adresse. Dort erhalten die Flüchtenden einen Schlafplatz, Verpflegung sowie eventuell notwendige medizinische Versorgung. Derzeit verfügt NRW über 33 Landesunterkünfte mit mehr als 21.000 Plätzen, von denen vor einer Woche rund 12.000 belegt waren. Das Land hat zusätzlich Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften aufgefordert, ihren Leerstand anzugeben. Auf einer „Wohnraumkarte“ sollen freie Wohnungen eingetragen werden. Städte und Gemeinden sollen Zugriff auf dieses digitale Verzeichnis haben. Sollten in den Städten und Gemeinden die Aufnahmekapazitäten ausgeschöpft sein und darüber hinaus ein (vorübergehender) Unterbringungsbedarf entstehen, wird der Märkische Kreis darauf reagieren, kündigte Voge an: „Wie viele Flüchtende wann im Märkischen Kreis ankommen, ist aktuell noch nicht absehbar. Als Kreis treffen wir selbstverständlich alle möglichen Vorbereitungen, um Menschen, die vor dem Krieg fliehen, Schutz zu bieten. Dazu gehört auch die Planung von Unterkünften. Wir stehen in engem Austausch mit den Städten und Gemeinden sowie Hilfsorganisationen, um uns gemeinsam möglichst auf jede denkbare Lage vorzubereiten und flexibel reagieren zu können.“

Im Kreis leben mehr als 300 ukrainische Staatsangehörige

Im Märkischen Kreis sind aktuell (Stand: 1. März 2022) etwas mehr als 300 ukrainische Staatsangehörige wohnhaft. Ukrainische Staatsangehörige können mit biometrischem Pass visumfrei in die Europäische Union, also auch nach Deutschland, einreisen. Sie dürfen sich 90 Tage lang visumfrei in Deutschland aufhalten. Nach Ablauf der 90 Tage können sie aufgrund der derzeitigen Lage in der Ukraine die Verlängerung des Aufenthalts bei der Ausländerbehörde für weitere 90 Tage beantragen.

Weitere Antworten auf oft gestellte Fragen gibt es auf der Homepage des Bundesinnenministeriums


 

Neue Betrugsmasche

Hochsauerlandkreis. Unbekannte Täter versuchen seit einiger Zeit mit einer neuen Betrugsmasche zum Erfolg zu kommen. Dazu verschicken sie an meistens ältere Mitbürger über WhatsApp Messenger Nachrichten. In diesen Nachrichten geben sie sich als Verwandte aus, die angeblich eine neue Telefonnummer haben. Deswegen taucht der Kontakt auch nicht mit einem bekannten Namen sondern nur mit einer Telefonnummer auf bei WhatsApp auf. In den WhatsApp Nachrichten spielen die Täter eine finanzielle Notlage vor und die vermeintlichen Betrugsopfer werden aufgefordert, Geld auf bestimmte Konten zu überweisen. Diese Konten sollen dann zum Beispiel dem Vermieter, dem man noch Geld schuldet oder einem Verkäufer, der noch den Kaufpreis für eine bestimmte Ware erhalten muss, gehören. Im Hochsauerlandkreis ist es zu einigen Betrugsversuchen mit dieser Masche gekommen. Erfolg hatten die Täter bislang hier noch nicht. Nehmen Sie auf keinen Fall Überweisungen nach Erhalt einer solchen WhatsApp vor. Im Zweifel wenden Sie sich an Ihre Polizeidienststelle.


 

Arnsberg bringt alle Akteure und Initiativen der Ukrainehilfe in der Stadt zusammen

Netzwerktreffen Ukraine (Foto: Stadt Arnsberg)

Arnsberg. Vor den Kriegshandlungen in der Ukraine sind inzwischen Hunderttausende von Menschen geflohen und haben sich außerhalb ihrer Heimat in Sicherheit gebracht. In Arnsberg sind inzwischen über 400 Menschen angekommen, die hier die eine erste gut betreu-te Station zum Ankommen gefunden haben.

Die Hilfe für die Geflüchteten in der Stadt Arnsberg wird seit Anfang der Auseinandersetzung von vielen Initiativen begleitet und unterstützt. Mit einem ersten Netzwerktreffen hat die eigens dafür eingerichtete Koordinierungsstelle KsA Ukrainehilfe der Stadt Arnsberg die vielen bereits Aktiven aus der Stadt jetzt zusammen gebracht. Im Sauerlandtheater Arnsberg gab es am Donnerstag einen intensiven Austausch, mit dem die Hilfe für die Geflüchteten auf einer breiten Basis gefördert, abgestimmt und koordiniert wird.

Hilfe für Geflüchtete auf breiter Basis

Unter der Leitung der städtischen Koordinierungsstelle für sonstige Unterstützungsangebote KsA Ukrainehilfe, Esther von Kuczkowski, wurden bei dem Netzwerktreffen die drei wichtigen Stützen der Stadtgemeinschaft – Ehrenamt, Hauptamt sowie Hilfsorganisationen und Institutionen zusammen gebracht. Mehr als 100 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus allen Stadtteilen Arnsbergs brachten dazu ihre Ideen und Vorschläge in kleinen Arbeitsgruppen an einem Thementisch zusammen. Konkret wurde an sechs Thementischen zu den Bereichen # Bildung, Erziehung und Betreuung # Kultur, Freizeit und Sport # Berufe und Talente # Gesundheit, Soziales und Behördliches # Wohnen und Familie # Spenden und Sponsoring gearbeitet.

Mitarbeitende aus der Stadt moderierten den Austausch und unterstützten mit Tipps und Hinweisen aus ihrer täglichen Berufspraxis. Sehr gezielt konnten einzelne Initiativen ihre Möglichkeiten einbringen und auf bereits laufende Unterstützungsangebote hinweisen. Teilnehmende des Netzwerktreffens nutzten zudem die Chance, sich an verschiedenen Thementischen Input für ihre ehrenamtliche Unterstützungsarbeit zu holen und sich dabei mit anderen Helfer:innen auszutauschen.

Ehrenamtliche Unterstützungsarbeit

Die Ergebnisse des ersten Netzwerktreffens fließen nun ein in eine Darstellung der gesamten Unterstützungsangebote für die vielfältige Ukrainehilfe in der Stadt Arnsberg. Diese wird allen Beteiligten zur Verfügung gestellt und auch zukünftig den Austausch in der Stadt weiter fördern. „Mit diesem ersten Netzwerktreffen ist es gelungen, alle Aktivitäten und Unterstützungsangebote themenbezogen zu bündeln und ein breites Informationsangebot für alle Helferinnen und Helfer zur Verfügung zu stellen“, sagt die Leitung der Koordinierungsstelle der Stadt Arnsberg, Esther von Kuczkowski. Weitere Netzwerktreffen zur Ukrainehilfe in der Stadt Arnsberg sollen folgen. Unter der Mailadresse ukrainehilfe@arnsberg.de können Anregungen geäußert, Fragen gestellt oder Kontakte geknüpft werden.

Patenprojekt für Geflüchtete

Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde auch das Patenprojekt für Geflüchtete aus der Ukraine vorgestellt, das von der Fachstelle Zukunft Alter der Stadt Arnsberg unterstützend begleitet wird. Mit dem Patenprojekt wird eine direkte Form der Unterstützung und Begleitung der Geflüchteten in Arnsberg ermöglicht, die das Ankommen in der Stadt erleichtert. Am kommenden Donnerstag, 24. März, findet um 14 Uhr ein Treffen der an Patenschaften interessierten Bürger:innen aus der Stadt Arnsberg statt. Anmeldungen dazu werden per Mail an b.beckmann@arnsberg.de erbeten.

Zahlreiche Unterstützungsangebote

Die Stadt Arnsberg freut sich über die zahlreichen Unterstützungsangebote und das vielfältige ehrenamtliche Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger für die Menschen aus der Ukraine und weist in diesem Zusammenhang noch einmal auf ihre vielfältigen Unterstützungsangebote im Zusammenhang mit der Ukrainehilfe in Arnsberg hin. So gibt es einen Überblick über die Möglichkeiten der Unterstützung auf der städtischen Homepage unter www.arnsberg.de/ukraine. Hier finden sich auch die weiteren Mail-Kontakte und Telefonnummern für alle, die sich z.B. als „Macher:innen“ in die Renovierung leer stehenden Wohnraums oder als Paten die Begleitung von Geflüchteten in Arnsberg einbringen möchten.


 

A45: Künstler hinterlassen Friedensbotschaft

Lüdenscheid. „Lasst uns Brücken bauen“. So lautet der 300m lange Schriftzug den 70 Künstler am Wochenende auf die stillgelegte Rahmedetalbrücke aufgetragen haben. Auch die Ukraine-Flagge und ein Peace-Zeichen sind zu sehen.

In einer Geheimaktion wurden ein paar Tonnen weiße Farbe auf einer Fläche von 6000 Quadratmetern aufgetragen. Nebenbei wurde auch ein Video produziert, dass bei YouTube abrufbar ist.


A45: Ersatzquartiere für Fledermäuse, Wanderfalken und Haselmäuse

Auch im Beirat der Unteren Naturschutzbehörde nahm die Situation rund um die A45 und der Neubau der Autobahntalbrücke Rahmede einen Schwerpunkt ein.  Foto: Sven Prillwitz | Stadt Lüdenscheid

Märkischer Kreis. Auch im Beirat der Unteren Naturschutzbehörde des Märkischen Kreises nahm die Situation rund um die A45 und der Neubau der Autobahntalbrücke Rahmede einen Schwerpunkt ein. Klaus Gillmann und Simon Söhnchen, Landespfleger bei der Niederlassung Westfalen der Autobahn GmbH, informierten in der vergangenen Woche ausführlich über bisher erfolgte Maßnahmen sowie den aktuellen Planungsstand zum Neubau der Brücke. Einig waren sich alle im Beirat der Unteren Naturschutzbehörde, dass der Neubau der Talbrücke Rahmede alternativlos ist – unter Berücksichtigung aller umweltrechtlichen Aspekte.

Simon Söhnlein informierte über die ausgeführten Fällarbeiten unterhalb der Brücke, die Historie zur Biotoptypenkartierung und der faunistischen Kartierungen sowie über diverse Vor-Ort-Arbeitskreistermine, unter anderem mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Die Artenschutzmaßnahmen kommen dabei sehr gut voran. So seien für Wanderfalken ebenso wie für die mehr als 1.000 Zwergfledermäuse Ersatzquartiere gefunden worden. Für die Fledermäuse sollen bis zum Sommer sieben „Türmchen“ und zwei Türme (als „Pfeilerersatz“) entstehen. Für Haselmäuse sind 300 Kobel geplant. Auch bei den Ausgleichs- und Kompensationsflächen sei man bereits „sehr gut aufgestellt“.

Die Vertreter der Autobahn GmbH bestätigten im Beirat der Unteren Naturschutzbehörde, dass die Sprengung der Brücke möglichst in diesem Jahr erfolgen soll. Wann der Neubau stattfindet, hänge unter anderem davon ab, ob ein Planfeststellungsverfahren mit einer Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden müsse. Im Optimalfall könne der Neubau der Talbrücke Rahmede 2023 starten, je nach Verfahrensart, Prüfungen und Maßnahmen aber auch 2024.


 

Neue Fahrzeuge für die Notfallrettung

v.l.n.r.: Marc Ramspott, stellv. Wachleiter Meschede/Eslohe, Michael Struwe, Wachleiter Meschede/Eslohe, Dr. Karl Schneider, Landrat Jörg Kinkel, Sachgebietsleiter „Kreiseigene Rettungswachen“, Jürgen Schneider, Sachbearbeiter Fahrzeugtechnik im Sachgebiet „Operative Dienste, Leitstelle und Technik“, Frank Brücher, stellv. Sachgebietsleiter „Kreiseigene Rettungswachen“. Foto: HSK

 

Hochsauerlandkreis. Der Fachdienst Rettungsdienst, Feuer- und Katastrophenschutz des Hochsauerlandkreises hat fünf neue Rettungswagen (RTW) erhalten. Landrat Dr. Karl Schneider übergab die Fahrzeuge offiziell in Meschede an den Rettungsdienst.

Ab sofort werden die neuen Rettungswagen mit Allradantrieb an den Wachen in Meschede, Eslohe, Winterberg und Medelon im Einsatz sein. Medizinisch sind die Fahrzeuge kreisweit einheitlich mit Defibrillator/EKG, Beatmungsgerät, Notfallrucksack und speziellem Material für die Versorgung von verunfallten Personen und für Kindernotfälle ausgestattet.

Wie bei der vergangenen Neuanschaffung in 2021 haben die Rettungswagen elektrisch bedienbare Trageneinzugs-Systeme, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rückenschonend Personen in das Fahrzeug und aus dem Rettungswagen transportieren können.


 

Das Nächste bitte: Sturmtief „Antonia“

Frankfurt. Ein neues Sturmtief rollt heran und bringt wieder Sturmböen und vereinzelt orkanartige Böen. Für den Hochsauerlandkreis und den Märkischen Kreis hat der Deutsche Wetterdienst eine Unwetterwarnung für die Zeit von heute Abend 22 Uhr bis 3 Uhr am Montagmorgen herausgegeben.

HSK: In der Nacht zum Montag sind mit Durchzug einer Kalltfront kurzzeitig orkanartige Böen oder Orkanböen zwischen 110 km/h (Bft11) und 120 km/h (Bft 12) vor allem in Verbindung mit kräftigen Schauern oder lokalen Gewittern wahrscheinlich.

MK: Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 km/h (15m/s, 30kn, Bft 7) und 70 km/h (20m/s, 38kn, Bft 8) aus südwestlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit Sturmböen bis 80 km/h (22m/s, 44kn, Bft 9) gerechnet werden.


 

Sturmtief Zeynep

Foto: Feuerwehr Iserlohn

Iserlohn. Das Unwetter ist vorbei. Mehr als 75 wetterbedingte Einsätze hatte die Feuerwehr in Iserlohn in den vergangenen 24 Stunden zu bewältigen. Durch das Sturmtief mit seinen orkanartigen Böen wurden zahlreiche Bäume entwurzelt und stürzten um, Äste brachen ab, Straßen und Wege waren nicht passierbar, Gebäude und Fassaden nahmen Schaden.

Ein spektakulärer Einsatz ereignete sich am Eichendorffweg in Letmathe. Dort wirbelte der Sturm ein komplettes Carportdach durch die Luft. Die ca. 20 Quadratmeter große Bedachung blieb anschließend auf dem Dach des Einfamilienhauses liegen und wurde dort von der Feuerwehr notdürftig mit Spanngurten gesichert.

Auch im Hochsauerlandkreis gab es zahlreiche, sturmbedingte Einsätze. Zumeist waren Streckensperrungen wegen umgestürzter Bäume erforderlich. Auch heute sind die Einsatzkräfte noch im Sauerland unterwegs.


 

Unwetter über dem Sauerland

Menden. Heftiger Sturm zum Teil mit Orkanböen zieht zur Zeit über das Sauerland (18.02.2022). Teilweise gibt es heftige Regenschauer. Die Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes geht aktuell bis 20 Uhr. Am späten Abend zieht das Unwetter ostwärts weiter und der Wind lässt deutlich nach, so die Prognose der Metereologen.

Auch heute können wieder Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Der Bahnverkehr ist im Norden Deutschlands und in weiten Teilen NRWs bis mindestens Samstag Vormittag eingestellt. Aktuelle Infos: http://bahn.de/aktuell und http://bahn.de/sonderkulanz. Kostenlose Hotline: 08000996633.


Bis zu 800 Einsatzkräfte im Märkischen Kreis im Einsatz

Märkischer Kreis. Zwei Sturmtiefs sind in der Nacht zu Donnerstag sowie am Vormittag über den Märkischen Kreis hinweggezogen. In der Spitze waren im Kreisgebiet knapp 800 Einsatzkräfte von Feuerwehren und Hilfsorganisationen im Einsatz. Kreisbrandmeister Michael Kling zieht eine Zwischenbilanz.

Die Sturmtiefs „Xandra“ und „Ylenia“ haben den Menschen und den Einsatzkräften im Märkischen Kreis eine unruhige Nacht zu Donnerstag beschert. „Im Kreisgebiet ist der Wind am Mittwoch ab 17 Uhr deutlich aufgefrischt. Ab 21 Uhr wurde es richtig stürmisch. Höhepunkte des Sturms waren in der Zeit zwischen 0 und 2.30 Uhr sowie von 3.30 bis ca. 7 Uhr. Dabei sind im Kreis laut Meteorologen in der Spitze Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h registriert worden. Das ist an der Grenze zum Orkan“, berichtet Kreisbrandmeister Michael Kling aus der Stabstelle im Brand- und Rettungsdienstzentrum Rosmart. Von hier aus erfolgte gemeinsam mit der Kreisleitstelle (sieben Disponenten) der Informationsfluss an die Feuerwehren und die Koordination der Einsätze. „Die Einsatzleitung ist in kommunaler Hand geblieben. Dieses Konzept und diese Stabsstruktur haben sich hervorragend bewährt.“

Den ganzen Donnerstag und vermutlich auch Teile des Freitags über werden die Aufräumarbeiten durch umgestürzte Bäume oder große, abgefallene Äste noch andauern.

Achtung: Nächster Sturm am Freitagnachmittag

Auch für den dritten Sturm binnen drei Tagen sind Stabstelle und Einsatzkräfte gewappnet. Am Freitagnachmittag ab ca. 16 Uhr soll das Sturmtief „Zeynep“ mit Orkanböen von bis zu 130 km/h NRW und den Märkischen Kreis treffen. Michael Kling: „Alle Feuerwehren sind auf die kommende Lage wieder gut vorbereitet.“


Sturmfolgen: Vorsicht auf dem Weg zur Schule und in die Kita

Arnsberg. Das aktuelle Unwetter hat auch in Arnsberg teils nicht direkt sichtbare Folgen hinterlassen: Bäume können im aufgeweichten Boden leichter umkippen, lose Äste oder Baumkronen abknicken und herunterfallen. In Wäldern und auf Waldwegen herrscht Lebensgefahr. Dementsprechend ist auch auf dem Weg zu Schule und in die Kindertageseinrichtung sowie an weiteren öffentlichen Orten nach einem Orkan ganz besondere Vorsicht geboten. Darüber hinaus wurde für die Zeit von Freitag bis Samstag eine weitere Sturmlage angekündigt.

Schulweg & Weg zur Kita

Da einige Schulen und Kindertageseinrichtungen direkt an Wäldern liegen und die Wege an Waldstücken entlangführen, die aktuell ein hohes Risiko darstellen, appelliert die Stadt Arnsberg:

Kinder und Jugendliche sollten diese Schulwege aktuell unbedingt vermeiden, um ein mögliches Verletzungsrisiko durch möglicherweise herabfallende Äste auszuschließen. Eltern müssen sehr sorgfältig abwägen, ob der Schulweg zumutbar ist. Im Zweifelsfall sollten Kinder zur Schule gebracht oder alternative Routen besprochen werden.

Sportstätten bleiben geschlossen

Aufgrund der weiterhin angespannten Wetterlage bleiben die Turnhallen, Sporthallen, Sportplätze und Lehrschwimmbecken bis einschließlich Samstag, 19. Februar, geschlossen. Die betroffenen Schulen und Vereine werden durch die Stadt kurzfristig informiert.

Radwege

Auch die Radwege müssen derzeit noch achtsamer als sonst befahren werden: Die Technischen Dienste verschaffen sich aktuell ein Schadensbild durch Behinderungen auf den Wegen und haben bereits mit Aufräumarbeiten begonnen. Bis alle Unfallgefahren und Barrieren beseitig sind, wird um besondere Vorsicht beim Befahren gebeten.

Friedhöfe, Grünanlagen, Spielplätze

Der Besuch von Friedhöfen, städtischen Grünanlagen und Spielplätzen soll weiterhin auch am kommenden Wochenende dringend vermieden werden. Bürger*innen werden eindringlich gebeten, sich nicht dort aufzuhalten und so selbst in Gefahr zu begeben.

Wochenmarkt Neheim

Ob der Wochenmarkt am Samstag in Neheim stattfinden kann, ist noch offen. Die Entscheidung wird von der weiteren Wetterprognose abhängig gemacht, die Händler werden entsprechend informiert.


 

Meschede: Geldautomatensprengung

Meschede. Und schon wieder wurde ein Geldautomat im Sauerland gesprengt. Zeugen meldeten der Polizei gegen 2 Uhr an der Straße „Lanfertsweg“ einen lauten Knall über den Polizeinotruf. Laut ihren Beobachtungen seien vier männliche Personen in einem schwarzen Audi geflüchtet. Augenscheinlich hatten die Täter einen Geldautomaten in einer Bankfiliale gesprengt. Nach ersten Erkenntnissen wurde Festsprengstoff verwendet. Durch die Explosion wurden die Filiale und ein Nachbargebäude beschädigt. Verletzt wurde niemand.

Trotz der direkt eingeleiteten, kreisübergreifenden Fahndung gelang den Tätern die Flucht. Die Beamten verloren den Fluchtwagen auf der Autobahn 2 im Bereich Dortmund aus den Augen.

Erste Ermittlungen ergaben, dass die Kennzeichen des flüchtigen Audi in der Nacht zu Donnerstag in der Straße „Rümmecketal“ in Meschede von einem PKW entwendet wurden.

Wem sind in der Tatnacht im Bereich des Lanfertswegs oder der Straße „Rümmecketal“ verdächtige Personen aufgefallen. Wer kann Angaben zu dem flüchtigen Fahrzeug geben? Hinweise richten Sie bitte an die Polizeiwache in Meschede unter der 0291 / 90 200.


 

MK: SEK durchsucht Wohnungen

Hagen. Am Donnerstagmorgen (10.02.2022) führte das zuständige Kommissariat der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts des unerlaubten Handels von Betäubungsmitteln Durchsuchungsmaßnahmen an insgesamt neun Objekten in Iserlohn, Nachrodt, Dortmund und Hagen-Hohenlimburg durch.

Dabei kamen auch SE-Kräfte zum Einsatz. 9 Personen im Alter zwischen 25 und 35 Jahren wurden vorläufig festgenommen. Bei der Durchsuchung von 9 Objekten konnten die Einsatzkräfte Betäubungsmittel im niedrigen Kilobereich und eine fünfstellige Bargeldsumme auffinden. Eine Gartenlaube in Iserlohn diente als Depot.

Aufgrund fehlender Haftgründe wurden die 9 Verdächtigen nach der Vernehmung entlassen. Die aufgefundene Betäubungsmittel und das Bargeld wurden beschlagnahmt.


 

A45: Schreiben an die Landesregierung

Die Sperrung der Autobahn 45 bei Lüdenscheid infolge der Schäden an der Talbrücke Rahmede ist eine schwere Belastung für die Region. Foto: Sven Prillwitz | Stadt Lüdenscheid

Märkischer Kreis. Die Auswirkungen der gesperrten A45-Talbrücke Rahmede sind enorm. Ein breites Bündnis aus dem Märkischen Kreis wendet sich daher ebenfalls an die Landesregierung und die Landesministerien. Appell: Unterstützung für den Wirtschaftsstandort und Lebensraum sowie „größtmögliche Rückendeckung“ auf allen Ebenen.

Die Sperrung der Autobahn 45 bei Lüdenscheid infolge der Schäden an der Talbrücke Rahmede ist eine schwere Belastung für die Region. Darin sind sich alle einig. Diese Einigkeit ist bereits im Dezember in einem gemeinsamen Schreiben an die Bundesregierung und die Bundesministerien deutlich geworden. Nun wendet sich ein breites Bündnis aus dem Märkischen Kreis an die Landesregierung. Zu den Unterzeichnern zählen der Landrat, die Bürgermeisterin und die Bürgermeister, Bundestags- und Landtagsabgeordnete sowie Vertreter der Kammern und Verbände. In dem Schreiben wird das gesamtgesellschaftliche Interesse an möglichst schnellen Lösungen betont sowie an eine nachhaltige Unterstützung für eine der stärksten Industrieregionen in Nordrhein-Westfalen und ganz Deutschlands appelliert.

Im Kern geht es um den Neubau der Talbrücke Rahmede mit der Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren, um eine nachhaltige Unterstützung für den Wirtschaftsstandort und Lebensraum, um eine Verbesserung des Güterverkehrs über das Schienennetz sowie um zügige Maßnahmen im nachgelagerten Straßennetz. Die Situation verlangt aus Sicht des breiten Bündnisses daher Anstrengungen und Problemlösungen auf allen Ebenen.

Landrat Marco Voge: „Es geht in beiden Schreiben um ein starkes gemeinsames Zeichen für die gesamte Region: parteiübergreifend, einmütig, geschlossen. Es freut mich sehr, dass wir weiterhin so einen breiten Schulterschluss zeigen. Parteipolitik bringt uns nicht weiter und ist bisher von den Beteiligten vermieden worden. Uns geht es als Region darum, dass schnell eine neue Brücke steht. Vielen Dank an alle, die auch dieses Schreiben mittragen und unterzeichnet haben.“

In dem Schreiben werden unter anderem die bisherigen konstruktiven Zusammentreffen der beteiligten Stellen erwähnt. Gleichzeitig wird appelliert, gemeinsam Lösungen zu finden sowie unter Beteiligung aller politischen Ebenen und gesellschaftlicher Akteure konkrete Maßnahmen einzuleiten. An das Land wurden die Aspekte rund um das nachgelagerte Straßennetz, den Schienenverkehr und den Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) sowie Unterstützung für Wirtschaft, Anwohner und weitere Betroffene adressiert.

Voge und alle weiteren Unterzeichner stellen die Probleme dar, die die Sperrung der verkehrlichen Lebensader aufgrund der speziellen Topografie und der nicht vorhandenen Ausweichrouten für die Region bedeuten. In der ganzen Umgebung sei eine enorme Zunahme der Verkehrsbelastung zu verzeichnen. Das Bündnis schreibt: „Insgesamt können die Straßen, die teilweise auch noch vom Hochwasserereignis beschädigt sind, die zusätzlichen Verkehrsbelastungen nicht aufnehmen.“

Zu den Forderungen zählen, die entsprechenden Maßnahmen im Straßennetz des Märkischen Kreises prioritär zu behandeln und bereits jetzt perspektivisch entsprechende finanzielle Mittel und Planungen auf den Weg zu bringen. Die höhere Belastung über die kommenden Jahre dürfe keine neuen Probleme im Straßennetz mit sich bringen. Die Unterzeichner und damit das breite gesellschaftliche Bündnis der Region wollen weiter mit allen Kräften „diese gewaltige Aufgabe gemeinsam meistern“.


 

Achtung Immobilienbetrüger

Menden. Ein Mendener wäre beinahe auf Betrüger hereingefallen. Er hatte den Hausverkauf in der vergangen Woche auf einem bekannten Immobilienportal entdeckt. Er klickte auf den Button „Anbieter kontaktieren“ und erhielt eine E-Mail der angeblichen Eigentümerin. Der weitere Mail-Kontakt wurde auf Englisch geführt. Die Betrügerin log dem Mendener vor, dass sie nur für kurze Zeit in Deutschland gewohnt und nun eine Firma beauftragt habe, die Immobilie zu verkaufen. Für eine Besichtigung müsse er online eine Reservierung veranlassen. Auf einer Internetseite er jedoch aufgefordert, für den Besichtigungstermin eine Reservierungsgebühr von mehreren tausend Euro zu zahlen. Das erweckte sein Misstrauen, weshalb er sich ohne Termin auf den Weg zu dem Objekt machte.

Die Masche ist bei der Polizei in ähnlichen Fällen bekannt: Immer wieder bieten Betrüger Wohnungen zur Miete oder Ferienwohnungen für den Urlaub an. Sie sitzen angeblich im Ausland und können deshalb nicht für eine Besichtigung nach Deutschland bekommen. Die Interessenten sollen für den Ortstermin mit Makler oder den Schlüssel eine Vorleistung erbringen. Doch der Schlüssel kommt nie oder die auf eigene Faust angereisten Urlauber stehen vor einem verschlossenen oder belegten Feriendomizil im Ausland.


 

A45: Talbrücke Rahmede kann gesprengt werden

Am Montag begannen die Fällarbeiten unter der Talbrücke Rahmede. Anschließend kann die Beschaffenheit des Untergrundes untersucht werden. Foto: Autobahn GmbH

Berlin | Lüdenscheid. Am Nachmittag kam die erlösende Nachricht: Die Rahmedebrücke auf der Nord-Südachse der A45 wird gesprengt. Das gab Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) am Montag bekannt. Die technischen Voraussetzungen für die Brücke seien gegeben und damit geht der Neubau deutlich schneller, als die Brücke Stück für Stück abzubauen. Die Hoffnung auf einen beschleunigten Neubau ist gestiegen.

Die Talbrücke bei Lüdenscheid ist seit dem 2. Dezember voll gesperrt.


 

Dieb bekommt Stromschlag

Altena. Nach einem wahrscheinlich heftigen Stromschlag haben Kupferkabel-Diebe am vergangenen Mittwochabend am Schwarzenstein von ihrem Werk abgelassen. Anwohner und Betriebe an der Werdohler Straße saßen deshalb jedoch zeitweise im Dunkeln.

Ein Mitarbeiter des Netzbetreibers fand die Ursache in einem seit Jahren leerstehenden Mehrfamilienhaus: Im Keller wurde ein Hochspannungskabel durchtrennt. Der gesamte Stromkasten war schwarz. Der oder die Verursacher müssen einen kräftigen Stromschlag bekommen und sich dabei stark verletzt haben. Der Energieversorger stellte die Stromversorgung in der Straße wieder her. Gemeinsam mit dem Ordnungsamt besichtigten Polizeibeamte am nächsten Morgen das Objekt. Dort lagen bereits diverse andere, von den Wänden gerissene Kabel zum Abtransport bereit.

Möglicherweise sind die Diebe am Donnerstagabend zurückgekehrt. Ein Zeuge informierte um 18.45 Uhr die Polizei: Er hörte einen lauten Knall und sah nun mehrere Unbekannte mit einem Fahrzeug vor dem Mehrfamilienhaus stehen. Sie fuhren mit einem silbernen Fahrzeug davon in Richtung Werdohl. Wie sich herausstellte, wurde eine Fensterscheibe eingeschlagen. Eine Nahbereichsfahndung der Polizei verlief ohne Ergebnis.

Die Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 9199-0.


 

Bewaffneter Raub auf Tankstelle

Fröndenberg. Ein bislang unbekannter Täter betrat am Dienstagabend gegen gegen 20.22 Uhr den Verkaufsraum der Tankstelle an der Westicker Straße. Er gab zunächst vor etwas kaufen zu wollen. Während die 20-jährige Mitarbeiterin mit dem Kassiervorgang beschäftigt war, zog der Täter eine Pistole aus seiner Jacke und bedrohte damit die junge Frau. Anschließend begab sich der Täter hinter den Verkaufstresen und entnahm einen dreistelligen Bargeldbetrag aus der geöffneten Kasse. Danach flüchtete er zu Fuß in westliche Richtung. Eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung der Polizei verlief erfolglos. Die Mitarbeiterin beschreibt den Täter wie folgt:

35 bis 40 Jahre alt, 165 bis 170 cm groß, er trug ein blaue Mund-Nasen-Schutzmaske, Bart, schwarze Jacke mit Kapuze, blaue Jeans und braune Lackschuhe.

Zeugen, die den Täter gesehen oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben werden gebeten, sich an die Polizeiwache Unna unter der Rufnummer 02303-921 3120 zu wenden.


 

Ausspähen von Daten durch E-Mail

Hochsauerlandkreis. Am Sonntag und Montag erhielten mehrere Geschäfte und Institutionen in Meschede eine betrügerische Email. Um den Eindruck einer offiziellen Nachricht entstehen zu lassen, wurde als Absender der Nachricht die leicht verfälschte Email Adresse des Landrates des Hochsauerlandkreises verwendet. Auffällig an der Adresse ist, dass hinter der offiziellen Email Adresse des Landrats in Klammern noch eine Adresse mit der Endung @web.de steht.

Der Zusatz kommt in der offiziellen Email Adresse von Landrat Dr. Karl Schneider nicht vor. In der Nachricht werden die Empfänger über ein angebliches Dokument des Robert Koch-Instituts hingewiesen, welches wichtige Corona Informationen enthalten soll. Die Nachricht ist signiert mit „Der Landrat“.

Unter der Signatur sind die Anschrift und die Erreichbarkeit des Landrats hinterlegt. Die Empfänger der Email werden aufgefordert, einen im Text als Link hinterlegten Download zu tätigen um an die Informationen zu gelangen. Der Download führt jedoch nicht zu Corona Informationen des Robert Koch-Instituts sondern zu einer Website, über die sich eine Schadsoftware auf dem Rechner des Empfängers installiert. Über diese Schadsoftware können Daten des Adressaten ausgespäht werden.

Die Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet und ermittelt in dem Fall. Wer eine solche Email empfangen hat, sollte auf keinen Fall den Download durchführen. Hinweise in dem Fall melden Sie bitte an die Polizeiwache Meschede unter der Rufnummer 0291-90200.


 

Geldautomat gesprengt

Foto: Polizei Märkischer Kreis

Menden. In der Nacht von Samstag auf Sonntag (30.01.2022 gegen 02:05 Uhr), wurde der Geldautomat im „Kaufland“ an der Holzener Straße gesprengt. Die Täter schlugen dazu offenbar zunächst die Glastür des Marktes ein, bevor sie den Geldautomat im Eingangsbereich sprengten.

Die Täter flüchteten noch bevor die Polizei eintraf. Eine sofort eingeleitete Fahndung, bei der auch ein Hubschrauber zum Einsatz kam, verlief bislang ergebnislos. Durch die Detonation entstand auch am Gebäude Sachschaden.

Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die in der Nacht verdächtige Fahrzeuge oder Personen im Bereich Bösperde beobachtete haben. Hinweise bitte an die Polizei in Menden 02373-9099-0.


Betrugsgeschäft in eigener Wohnung

Arnsberg-Neheim. Am vergangenen Donnerstag kehrte ein älterer Mitbürger aus Arnsberg vom Einkaufen nach Hause zurück. Nachdem er in die Wohnung ging, stand plötzlich ein ca. 45 Jahre alter Mann mit südländischem Aussehen hinter ihm in der Wohnung.

Der unbekannte Mann bot ihm drei Jacken zum Kauf an. Der Täter erzählte dem Arnsberger eine mitleiderregende Geschichte und sagte, dass er dringend Bargeld bräuchte. Dazu wolle er die drei Jacken verkaufen. Der Rentner ging mit dem unbekannten Tatverdächtigen zur Bank, hob mehrere hundert Euro ab und übergab das Geld dem Unbekannten. Dafür erhielt er die drei Jacken.

Einen Tag später kamen dem Geschädigten Zweifel an dem Haustürgeschäft. Die herbeigerufene Polizei nahm eine Strafanzeige auf, da es sich bei den Jacken augenscheinlich um minderwertige Ware handelt.

Die Polizei rät, Fremden gegenüber misstrauisch zu sein, insbesondere wenn sie finanzielle Notlagen angeben. Treten sie resolut auf und informieren sie die Polizei.


A45: Güter auf die Schiene?

Lüdenscheid. Seit Anfang Januar steht fest, über die Talbrücke Rahmede wird jahrelang kein Fahrzeug mehr fahren. Die Brücke muß abgerissen und neu gebaut werden.

Nun muß umgedacht werden. Am 3. Februar gibt es eine Videokonferenz, um Wege zu finden, mehr Güterverkehr auf die Schiene zu verlagern.


 

Real in Hemer gerettet

Hemer. Erst kann das Aus. Nun geht es weiter. Real überlebt. Ein Investor hat die 60 restlichen Märkte gekauft und will sie unter dem Namen erhalten und modernisieren. Das berichtet das Handelsblatt.

Der neue Investor sind die Unternehmerfamilie Tischendorf und ein Team von Real-Managern. Die Transaktion wurde bereits im Dezember 2021 vertraglich vereinbart und soll zum 30. Juni 2022 wirksam werden. Damit gibt es für die am Standort Hemer beschäftigten Mitarbeiter wieder Hoffnung.

Der Verkauf soll die Zukunft der rund 60 Standorte und der noch etwa 5000 Arbeitsplätze sichern, so die russische SCP Retail Investments. Der Investor SCP hatte den Filialisten mit 276 Standorten im Juni 2020 von der Metro gekauft und anschließend in Teilen an Wettbewerber weiterverkauft.

Der Mendener Markt gehört nicht zu den Übernahmekandidaten. Er wird am 31. Mai geschlossen und umgebaut. Wer diesen Markt übernimmt ist nicht bekannt.


 

Auto überholt Polizei mit 200 km/h auf dem Seitenstreifen

Soest. Ein 23-Jähriger aus Bad Sassendorf hat am Montagabend seinen wohl vorerst letzten Trip mit dem auf seinen Vater zugelassenen Mercedes AMG unternommen. Nachdem er auf der A44 in Richtung Dortmund mit rund 200 km/h auf dem Seitenstreifen einen Streifenwagen des Hauptzollamts Bielefeld in Höhe der Anschlussstelle Erwitte/Anröchte überholt hatte, wurde die Fahrt kurze Zeit später durch die Polizei beendet. Die Polizei beschlagnahmte seinen Führerschein.

Anhalten wollte der 23-Jährige nach dem riskanten Überholmanöver zunächst allerdings nicht. Mit überhöhter Geschwindigkeit lenkte er den Mercedes AMG über einen Rastplatz mit Versorgungsweg, ignorierte Anhaltezeichen und auch das Blaulicht des ihn verfolgenden Streifenwagens. Auf der Lippstädter Straße in Soest konnte das Fahrzeug letztendlich angehalten werden.

Der Fahrer ist für die Polizei kein Unbekannter und bereits in der Vergangenheit durch die Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen aufgefallen.

Den 23-Jährigen erwartet nun eine Strafanzeige wegen verbotener Kraftfahrzeugrennen und wegen Nötigung im Straßenverkehr. Außerdem wurde ein Bericht an das Straßenverkehrsamt zwecks Überprüfung der Fahreignung des jungen Mannes gefertigt. Er dürfte jetzt vorerst genug Zeit haben, gemeinsam mit seinen drei Mitfahrern (31, 25, 24) über die immensen Gefahren überhöhter Geschwindigkeit im Straßenverkehr nachzudenken.

 


Stadt warnt vor unseriösem Kabelanschlussvertrieb

Arnsberg. Die Stadt warnt aktuell vor angeblichen Mitarbeiter:innen der Firma „Vodafone“, die auf unseriöse Weise versuchen, neue Verträge für den Kabelanschluss zu vertreiben. Beim Ordnungsamt der Stadt Arnsberg gehen in den letzten Wochen vermehrt Hinweise dazu vornehmlich aus dem Stadtteil „Arnsberg“ ein.

Die vorgeblichen Mitarbeiter der Firma Vodafone verlangen dabei unangekündigt Zugang zur Wohnung, um den Kabelanschluss zu überprüfen. Den Bewohnern wird mitgeteilt, dass in Kürze der Anschluss abgeschaltet wird und daher dringend ein neuer Vertrag abzuschließen sei, um weiherhin ungestört Internet- und TV-Angebote nutzen zu können.

Diese Vertriebsmethoden sind laut Angaben der Gewerbeordnung nicht zulässig, schreibt die Stadt in einer Pressemitteilung. Ferner weist die Ordnungsbehörde darauf hin, dass Vertriebsmitarbeiter bei Haustürgeschäften in Besitz einer gültigen und vom zuständigen Ordnungsamt ausgestellten und mitzuführenden Reisegewerbekarte mit Dienstsiegel sein müssen.


 

Spaziergänger in Arnsberg

Arnsberg. Was vor einigen Wochen in Deutschland begann, setzt sich auch im Sauerland fort. Spaziergänge. Und so fand auch am Samstagnachmittag in Arnsberg ein angemeldeter Spaziergang statt, berichtet die Polizei.

Etwa 220 Teilnehmer trafen sich am Arnsberger Bahnhof und gingen friedlich durch Alt-Arnsberg. Der Aufzug endete planmäßig im Bereich der Ruhrstraße. Hier löste sich die Versammlung wieder auf. Es kam zu keinen Störungen. Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung wurden nicht festgestellt.


 

A45: Rahmedebrücke wird abgerissen

Lüdenscheid. Seit Freitagmittag steht fest, dass die marode Autobahnbrücke an der A45 abgerissen werden muss. Das teilte die Autobahn Westfalen in einer Pressekonferenz mit. Mit Planung und Bauzeit für die neue Brücke geht die Autobahn GmbH mit einer Fertigstellung in fünf Jahren aus.

Christoph Brünger von der SIHK sagte in einer Reaktion auf die Hiobsbotschaft: „Vor dem Hintergrund der Sorge, dass eventuell neben der Rahmedebrücke noch weitere Talbrücken der A45 gesperrt werden müssten, macht die kurzfristige Aufrüstung der Ruhr-Sieg-Strecke Sinn und sollte umgehend in Angriff genommen werden“.

Fachleute wollen jetzt prüfen, ob die Brücke möglichst schnell gesprengt werden kann.


 

Real-Markt schließt in Menden

Menden. Seit heute ist klar was mit dem Real-Markt am Bösperder Weg geschieht. Er schließt zum 31. Mai 2022. Damit ist Real nach Plaza und Extra in Menden auch Geschichte.

Der Laden wird ab Juni umgebaut. Das bestätigte ein Real-Sprecher gegenüber Antenne Sauerland. Grund für die Schließungen seien „Planungen des neuen Betreibers, die weitreichende konzeptionelle und bauliche Veränderungen beinhalten“. Eine Äußerung zum neuen Betreiber gab es von Real-Seite allerdings nicht. Eins steht wohl fest – Globus kommt nicht nach Menden. Ebenfalls bleibt unklar, wann der Markt wieder öffnen wird.

Für Real in Hemer sieht es schlecht aus. Hier hat die SCP Group keinen Käufer gefunden. Somit wird der Laden am 30. Juni 2022 abgewickelt und geschlossen.

 


 

Spitzentreffen zur A45: Unbürokratisch und schnell handeln

Die Sauerlandlinie A 45 ist eine Hauptschlagader für die Wirtschaftsregion Südwestfalen. Foto: Guido Raith | Märkischer Kreis

 

Märkischer Kreis. Schnelle und unbürokratische Wege einzuschlagen, um die Region schnell zu entlasten, darauf einigten sich am Montag, (13.12.2021), Vertreter von Politik und Verwaltung bei einem „Spitzentreffen“ zur A45-Talbrücke Rahmede in Lüdenscheid. Die Autobahn GmbH, das Land NRW, der Märkische Kreis und die Stadt Lüdenscheid hatten zu dem Gespräch geladen, um mögliche Wege aus der aktuellen Krise zu suchen. Die A 45-Talbrücke Rahmede musste vor anderthalb Wochen komplett für den Verkehr gesperrt werden, weil Untersuchungen starke Verformungen am Stahlgerüst der Brücke ergeben hatten.

Ina Brandes, Verkehrsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, sagte: „Die Sauerlandlinie ist eine Lebensader für Südwestfalen und für Nordrhein-Westfalen. Das Land setzt sich mit ganzer Kraft dafür ein, die Mobilität in der Region besser und sicherer zu machen. Wir müssen jetzt drei Dinge tun: Erstens muss die Brücke schnell wieder für den PKW-Verkehr flottgemacht werden. Zweitens muss der Verkehrsfluss auf den Umleitungsstrecken weiter verbessert werden. Drittens muss der Ersatzneubau der Brücke beschleunigt werden. Wir setzen uns deshalb beim Bund dafür ein, dass zukünftig solche reinen Ersatzbauwerke ohne Umweltverträglichkeitsprüfung und erneute Planfeststellung realisiert werden. Damit sind wir Jahre schneller. Meinen herzlichen Dank an alle Gesprächspartner heute in Lüdenscheid für den wichtigen und notwendigen Austausch.“

Landrat Marco Voge ergänzte: „Die aktuelle Situation rund um die A 45 ist für den Märkischen Kreis und die anliegenden Städte und Gemeinden sowie für die gesamte Region ein Worst-Case-Szenario. Für unsere heimische Wirtschaft ist die A45 die Lebensader. Auch für sie ist die Sperrung ein schwerer Schlag. Es droht der Verlust Tausender Arbeitsplätze. Deshalb ist es im ersten Schritt immens wichtig, die Brücke statisch so schnell es geht zu ertüchtigen. Anwohner müssen entlastet werden, Ein- und Auspendler schnellstmöglich eine Perspektive aufgezeigt bekommen. Deshalb muss dem Neubau der Rahmedetalbrücke höchste Priorität eingeräumt werden. Dafür sind eine Planungsbeschleunigung, deutlich verkürzte Genehmigungsverfahren sowie Ausschreibungen erforderlich. Mit den betroffenen Kommunen und Kreisen, der Autobahn GmbH, Straßen.NRW, der Polizei, politischen Vertretern sowie der Wirtschaft setzen wir alles daran, möglichst schnell pragmatische Lösungen im Sinne der Region und der Menschen hier zu finden. Vielen Dank an Verkehrsministerin Ina Brandes, dass Sie heute hier vor Ort war, unsere Anliegen aufgenommen und uns Unterstützung zugesagt hat.“

Gerhard Rühmkorf aus dem Bundesverkehrsministerium sagte: „Der schnellen Schadensbehebung, der beschleunigten Planung und Herstellung des Ersatzbauwerks und der sicheren Führung des Umleitungsverkehrs misst das Bundesministerium für Digitales und Verkehr höchste Bedeutung bei. Die Wiederherstellung der verkehrswichtigen Sauerlandlinie liegt bei der Autobahn GmbH des Bundes in guten Händen und wird auch seitens des Ministeriums begleitet werden. Die Mittel für die erforderlichen Maßnahmen stehen bereit.“

„Wenn es nach mir geht, sollte die neue Brücke in fünf Jahren stehen“, hofft Elfriede Sauerwein-Braksiek, die Leiterin der Niederlassung Westfalen der Autobahn. Planungsrechtliche Hindernisse müssten dafür aus dem Weg geräumt werden, um Zeit zu gewinnen. „Wir muten der Region im Moment zu viel zu“, so Sauerwein-Braksiek. In etwa drei Monaten wolle man die alte Brücke zumindest soweit verstärkt haben, damit PKW wieder darüberfahren können. „Dann wären die Umleitungsstrecken zumindest schonmal zahlenmäßig weniger belastet“. Ähnlich gebaute Brücken der A45 würden derzeit neben den üblichen Kontrollen zusätzlich auf Schäden untersucht. „Mit der Laserscan-Methode sehen wir mehr als mit dem bloßen Auge.“ Die Autobahn Westfalen wolle in den nächsten Jahren das Planungs- und Baumanagement bei der A45 und seiner 60 Talbrücken weiter verbessern. „Wir wollen schnell planen und bauen, und nutzen dabei auch die Ideen der Bauwirtschaft“, sagte Sauerwein-Braksiek.

Bürgermeister Sebastian Wagemeyer: „Ich freue mich sehr, dass sich die Ministerin heute die Zeit genommen hat, mit uns als Betroffenen vor Ort zu reden. Ich halte dies auch für ein ganz wichtiges Signal an die Menschen unserer Stadt und Region, deren Lebensqualität sich durch die Durchtrennung der Lebensader A45 in dramatischerweise verschlechtert hat. Es war ein sehr guter Austausch. Sie hat bekräftigt, dass wir nun alle erdenkliche Unterstützung bekommen, um die extrem schwierige Verkehrssituation in den kommenden Monaten und Jahren hier in Lüdenscheid und der Region bewältigen zu können. Diese Unterstützung ist für unsere Unternehmen, den Handel, die Pendler und nicht zuletzt alle Bürgerinnen und Bürger unerlässlich.“


 

Impfzentrum eröffnet

Das Deutsche Rote Kreuz, der Kreis und der Sauerlandpark eröffnen gemeinsames Impfzentrum 

Foto: Sauerlandpark Hemer

Märkischer Kreis. Die Nachfrage nach Erst- und Auffrischungsimpfungen im Märkischen Kreis hat in den vergangenen Tagen und Wochen deutlich zugenommen. Mit zusätzlichen Impfangeboten soll die niedergelassene Ärzteschaft bei der Impfkampagne unterstützt werden. Über den Impfbus hinaus sind bereits private Initiativen von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten und Hilfsorganisationen in den Städten und Gemeinden initiiert worden, bei denen der Kreis zum Teil beratend und koordinierend tätig war. Nun kommt ein Impfzentrum am Sauerlandpark in Hemer hinzu.

Seit Montag, 29. November kann ein vorbildliches Partnermodell umgesetzt werden. Das Impfzentrum am Sauerlandpark ist ein Kooperationsprojekt des Märkischen Kreises, der die Impfstoffbestellung, die Meldungen ans Robert-Koch-Institut (RKI) sowie die Abrechnung mit der KVWL organisiert, des Sauerlandparks in Hemer, der die Räumlichkeit, Infrastruktur und Logistik stellt, sowie des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), das die gesamte medizinische Koordination, sowie die Personalbereitstellung übernimmt. Landrat Marco Voge: „Zuerst möchte ich mich bei allen bedanken, die hier in Hemer, aber auch im gesamten Märkischen Kreis daran mitwirken, Impfangebote vor Ort zu schaffen. Ein breites und niederschwelliges Netz von Impfmöglichkeiten ist unser gemeinsames Ziel. Hier sind wir mit verschiedenen Maßnahmen auf einem guten Weg. Ein wichtiger Baustein ist dabei dieses Impfzentrum, dass das DRK gemeinsam mit dem Sauerlandpark betreibt und das mit Hilfe des Kreises realisiert wurde.

Es sind Erst- und Zweitimpfungen aber auch Booster- bzw. Drittimpfungen möglich. „Wir bitten alle Menschen, die Impfungen erhalten möchten, auf keinen Fall unangemeldet zu uns zu kommen. Wir müssen diese Personen abweisen. Voraussetzung für eine Impfung ist ein Termin, der ausschließlich online über die Homepage des Impfzentrums ´impfzentrum-hemer.de` vereinbart werden kann“, erklärt Daniel Witt vom DRK Hemer. Anders als das Schnelltest-Zentrum am Sauerlandpark ist das Impfzentrum nicht als ´DRIVE-THRU`- Impf-Zentrum organisiert. Nicht vergessen dürfen die zu Impfenden ihren Personalausweis und – falls vorhanden – ihren Impfpass und ihre Krankenversichertenkarte. Bei Booster- oder Drittimpfungen sollten Besucherinnen und Besucher des Impfzentrums ihre kompletten Impfunterlagen mitbringen. Unter 16-Jährige brauchen eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten, die über die Homepage ebenfalls downloadbar ist.

Die Öffnungszeiten ab Dienstag, 30. November: Montag bis Freitag: 14:00 Uhr – 20:00 Uhr Samstag: 10:00 Uhr – 13:30 Uhr und 14:30 Uhr – 19:00 Uhr Sonntag: 10:00 Uhr – 16:00 Uhr Der Sauerlandpark Hemer unterstützt das Impfzentrum als logistischer Partner, hat den Aufbau binnen einer Woche realisiert. „Wir danken vor allem unseren Partnern, die wir seit Jahren aus unseren Veranstaltungskooperationen kennen. Aus Verbundenheit zu uns und dem Wissen, dass jede Impfung dafür sorgt, dass wir diese Pandemie in den Griff bekommen, haben sie uns auf außergewöhnliche Weise unterstützt. Das gilt auch für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in den vergangenen Tagen, neben dem Aufbau des Wintergartens, viele Überstunden gemacht haben“, ergänzt Thomas Bielawski, Geschäftsführer des Sauerlandparks Hemer. Alle weiteren Informationen finden die Impf-Interessierten auf der Homepage des Impfzentrums: impfzentrum-hemer.de .

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