Herzlich Willkommen | Samstag, 24.07.2021  |

Archiv 2021

 

Digitale Impfzertifikate

Märkischer Kreis. Das Impfzentrum in Lüdenscheid ist das erste Impfzentrum in Westfalen, in dem ab sofort elektronische Impfzertifikate ausgestellt werden. Zusammen mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) hat das Leitungsteam um den ärztlichen Leiter Dr. Gregor Schmitz in der vergangenen Woche die technischen Voraussetzungen geschaffen, um die QR-Codes zu erstellen. Dr. Schmitz: „Alle Personen, die jetzt in Lüdenscheid geimpft werden, erhalten auf Wunsch direkt vor Ort einen Ausdruck mit einem QR-Code. Darin sind außer den Personendaten das Impfdatum, der verwendete Impfstoff sowie der Hinweis, ob es sich um eine Erst- oder Zweitimpfung handelt, hinterlegt. Dieser QR-Code kann dann in die CovPass-App oder in die Corona-WarnApp eingelesen werden.“ Bis Ende Juni sollen auch in Iserlohn die digitalen Impfnachweise folgen.

Ausserdem bekommen alle Personen, die bereits zweimal in den Impfzentren geimpft worden sind, in den nächsten Tagen die digitalen Impfzertifikate per Post zugesandt. Im nächsten Schritt werden dann Personen mit einer Erstimpfung das digitale Impfzertifikat erhalten.


 

Illegales Rennen mit Motorrädern

© Polizei im Märkischen Kreis

Iserlohn. Zwei Jugendliche lieferten sich Mittwochnachmittag mit ihren Motorrädern ein Rennen und bauten zudem einen Unfall. Ein 15-Jähriger verletzte sich leicht. Er hatte keinen Führerschein.

Zeugen berichteten, dass die Jugendlichen zunächst auf dem Hemberg-Parkplatz ihre Runden gedreht hätten. Dabei seien sie viel zu schnell gewesen, hätten keine Helme getragen und seien stehend auf dem Motorrad herumgefahren. Kurz vor Eintreffen der Polizei fuhren beide vom Parkplatz davon.

In einer 30er-Zone seien andere Verkehrsteilnehmer mit stark überhöhter Geschwindigkeit geschnitten worden, berichteten Zeugen. Eine Sozia auf einem der Motorräder habe die Fahrt offenbar mit ihrem Handy gefilmt.

Wenig später tauchten sie erneut auf. Dieses Mal an Pater und Nonne. Zeugen schilderten später halsbrecherische Überholmanöver. An dieser Stelle besteht ein Überholverbot. An der Igelstraße verlor der 15-Jährige in einer Kurve schließlich die Kontrolle über seine Yamaha. Er kollidierte mit einer Schutzplanke und verletzte sich leicht. Während der Fahrt trugen beide Fahrer T-Shirts und kurze Hosen. Einer fuhr mit Badelatschen.

Polizeibeamte beschlagnahmten beide Motorräder, den Führerschein des 16-Jährigen sowie das Mobiltelefon der Sozia (15). An der Aprilia des 16-Jährigen befand sich kein Kennzeichen. Es war jedoch zugelassen.

Die Polizei ermittelt nun u.a. wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Teilnahme an einem illegalen Kraftfahrzeugrennen.


 

Schlag gegen Drogenkriminalität

Hochsauerlandkreis. Am Dienstag gelang den Ermittlern der Kriminalpolizei ein erneuter Schlag gegen die Drogenkriminalität im Hochsauerlandkreis, dem Kreis Soest und Unna. Nach intensiven Ermittlungen in der Betäubungsmittelszene durchsuchten die Beamten fünf Wohnungen in Brilon, eine Wohnung in Olsberg, zwei Wohnungen in Möhnesee, eine Wohnung in Lippstadt und eine Wohnung in Bergkamen. Mit der Hilfe von Diensthunden stellten die Ermittler circa 370 Gramm Marihuana, etwa ein Kilo Amphetamin, Ecstasy-Tabletten und geringe Mengen an anderen Drogen sicher. Neben den Betäubungsmitteln konnte ein hoher vierstelliger Betrag an Bargeld beschlagnahmt werden.

Acht Tatverdächtige im Alter von 20 bis 51 Jahren wurden vorläufig festgenommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die Polizei nimmt die Drogenkriminalität ernst und wird weiterhin konsequent gegen Straftäter vorgehen.


Unfall in Müschede

Arnsberg. Am Mittwochmorgen ist es zu einem Verkehrsunfall an der Rönkhauser Straße an einem unbeschrankten Bahnübergang gekommen. Ein 48-jähriger Mann aus Iserlohn überquerte zu Fuß einen an einer Werksausfahrt befindlichen Bahnübergang. Hierbei wurde er von einer fahrenden Lok erfasst. Der Mann erlitt schwerste Verletzungen und wurde in eine Spezialklinik geflogen. Die Rönkhauser Straße wurde für fast zwei Stunden gesperrt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.


Stufe 1 ab Mittwoch

Märkischer Kreis. Ohne Corona-Schnelltest ins Freibad oder ins Restaurant – ab Mittwoch, (16.06.2021), ist das wieder möglich. Wir haben im Märkischen Kreis eine stabile 7-Tage-Inzidenz von unter 35, deshalb gilt die Inzidenzstufe 1. Sie bringt Lockerungen der Corona-Schutzverordnung.

>>Uns hier geht es zu Stufe 1 und den damit verbundenen Regeln <<


 

Glasfasernetz wird ausgebaut

Hochsauerlandkreis. Mit der Vertragsunterzeichnung von Landrat Dr. Karl Schneider mit der Deutschen Telekom in dieser Woche (07.06.) hat der Hochsauerlandkreis die förderrechtlichen Grundlagen und Aufträge zum Breitbandausbau im 6. Call abgeschlossen. Aus heutiger Sicht wird der Glasfaserausbau mit weiteren 3.222 FTTB-Anschlüssen bis 2025 fertiggestellt sein. Neben der flächendeckenden Versorgung vieler Orte der zwölf kreisangehörigen Kommunen werden unter anderem 900 Unternehmen in 29 Gewerbegebieten und fünf Krankenhäuser versorgt.

„Damit nimmt der Hochsauerlandkreis weiterhin eine führende Rolle beim öffentlich geförderten Glasfaserausbau in Südwestfalen ein“, bestätigte Reinhard Rohleder, Mitunterzeichner und kommunaler Ansprechpartner der Deutschen Telekom für den Breitbandausbau​ in der Region, den Kurs des Hochsauerlandkreises. Mit einer kompetenten, schlüssigen und beharrlichen Strategie haben sich der Hochsauerlandkreis und seine Städte und Gemeinden für die Versorgung des ländlichen Raumes mit schnellem Internet eingesetzt.

„Das letzte Kapitel eines langen, aber sehr erfolgreichen Weges ist heute aufgeschlagen worden. Alles, was beim öffentlichen Breitbandausbau förderfähig war, hat der Hochsauerlandkreis berücksichtigen können“, zog Landrat Dr. Karl Schneider eine Erfolgsbilanz. Und die kann sich sehen lassen. Beim Glasfaserausbau im Hochsauerlandkreis kommt inzwischen eine Gesamtfördersumme von fast 80 Millionen Euro von Bund und Land zum Zuge. Dr. Schneider dankte in diesem Zusammenhang auch dem Gigabit-Koordinator Ludger Laufer und der kreiseigenen TeleKommunikationsGesellschaft Südwestfalen, die mit Kompetenz und Engagement stets das Ziel der flächendeckenden Versorgung im Auge gehabt haben.

„Wir haben Erfahrungen sammeln können, die sich über Jahre ausgezahlt haben. Ich bin sehr zuversichtlich, den Plan bis zur Fertigstellung der weiteren Glasfaserinfrastruktur bis 2025 einzuhalten“, so Dr. Schneider abschließend.


 

Digitaler Impfpass ab Montag

Berlin. Am Montag (14. Juni) kommt der digitale Impfausweis. Ab dann soll man sich in vielen Apotheken den digitalen Nachweis einer vollständigen Impfung nachträglich ausstellen lassen können. Das teilte die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände am Dienstag in Berlin mit.

Welche Apotheken den Nachweis erstellt und ob die Apotheke eurer Wahl dabei ist, erfahrt ihr bald auf der Seite des Deutschen Apothekerverbandes. Dort braucht ihr einfach nur eure Postleitzahl eingeben. (https://www.mein-apothekenmanager.de/)

Bereits zuvor soll die freiwillige Anwendung namens „CovPass“ nach Angaben aus dem Bundesgesundheitsministerium für alle Interessenten in den App-Stores für Smartphones zur Verfügung stehen.


 

MK: Weitere Lockerungen

Lüdenscheid. Die Inzidenz im Märkischen Kreis liegt nun schon seit einigen Tagen unter der 50er-Marke. Aktuell liegt sie bei 27,4 Prozent. Aktuell (09.06.) bei 33,9. Damit darf ab Freitag (11.06.) auch die Innengastronomie wieder öffnen. Allerdings müssen Gäste einen negativem Corona-Test vorweisen. Im Aussenbereich wird kein Test mehr benötigt. Bäder, Saunen, Fitnessstudios, Indoorspielplätze, Theater und Kinos dürfen wieder mit Test und begrenzter Personenzahl öffnen.


 

Neustart – Elspe Festival

Lennestadt. Nach einem Jahr Pause startet das Elspe-Festival. Ab sofort können wieder bis zu 1800 Besucher die Karl-May-Abenteuer ansehen. Auch die Außengastronomie darf wieder öffnen. Besucher müssen sich vorher registrieren und einen Nachweis über die 3G G’s mitbringen.

Ein bewährtes Hygienekonzept und ein völlig neu gestalteter Saalplan mit exakt festgelegten Abstandsregeln tragen dazu bei, das Infektionsrisiko für die Gäste so gering wie möglich zu halten und geben den Besuchern die notwendige Sicherheit, den Tag in Elspe wie gewohnt mit allen fünf Sinnen genießen zu können.

„Wir freuen uns ganz besonders auch darüber, dass wir mit der Sommersaison 2021 nun endlich die Gegenleistung für mehr als 35.000 seit mehr als einem Jahr gekaufte und bezahlte Tickets erbringen können.“ so Geschäftsführer Philipp Aßhoff. Und weiter: „Für das damit erwiesene Vertrauen und die Geduld unseren treuen Festival-Besucher möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken.“


 

Über 4,4 Millionen Euro für Digitalpakt Schule


Hochsauerlandkreis.
Schulministerin Yvonne Gebauer überreichte Landrat Dr. Karl Schneider im Kreishaus Meschede einen symbolischen Scheck über 4,4 Millionen Euro aus dem Digitalpakt Schule. Mit der Übergabe der Förderbescheide am Mittwoch, 2. Juni, für die Schulen in Trägerschaft des Hochsauerlandkreises kann die Digitalisierungsstrategie fortgesetzt werden.

Schulministerin Yvonne Gebauer (l.) übergibt den symbolischen Scheck für die Förderbescheide des Landes NRW an Landrat Dr. Karl Schneider (r.). / Foto: Pressestelle HSK

„Digitales Lehren und Lernen wird auch künftig eine wichtige Rolle spielen. Dieses Fördergeld ist eine gute Investition für die Bildung im Hochsauerlandkreis“, sagte Ministerin Gebauer und bedankte sich für die gute Konzeption der Kreisverwaltung. Landrat Dr. Schneider freute sich über die Mittel, von denen die fünf Berufskollegs und die sieben Förderschulen des Kreises profitieren werden: „Diese vielen technischen Innovationen, die mit dem Digitalpakt erreicht werden sollen, sind erst dann ein brauchbarer Werkzeugkoffer für die Vermittlung von Wissen und Bildung, wenn er gemeinsam den Lehrkräften wie auch den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung steht und genutzt werden kann.“ Er hofft dabei auch weiterhin auf die Lehrkräfte, die der wichtigste Faktor bei der Umsetzung sind.

Konkret fließen die Mittel in folgende Projekte: Mit dem ersten Antrag aus dem Förderprogramm soll die strukturelle Verkabelung an den zwölf Kreisschulen modernisiert werden inklusive des Neubaus des Berufskollegs Berliner Platz. Hier fließen aus dem Digitalpakt insgesamt knapp 2,55 Mio. Euro, das sind 90 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten in Höhe von 2,83 Mio. Euro.

Aus einem zweiten Antrag wurden Fördermittel in Höhe von etwa 992.000 Euro bewilligt, das sind ebenfalls 90 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten von rund 1,1 Mio. Euro. Diese Investition ist für den Ausbau der WLAN-Netze mit etwa 320 „Access-Points“ an den Schulen sowie in die Beschaffung digitaler Interaktionsgeräte wie Beamer, Whiteboards und interaktiven Displays gedacht.

Eine kleine Fördersumme von 22.500 Euro fließt in eine Kabelverbindung auf dem Campus der Franziskusschule und der Roman-Herzog-Schule in Brilon. In dem Gesamtbetrag von 4,4 Millionen Euro sind noch weitere Mittel aus verschiedenen Sofortprogrammen des Landes NRW enthalten beispielsweise für Schülerendgeräte.


 

Konzert mit Sarah Connor verschoben

Hemer. Im Sauerlandpark Hemer wird aufgrund der Corona-Pandemie nun auch im zweiten Jahr kein großes Open Air – Konzert stattfinden können. Schweren Herzens musste das Management von Sarah Connor nun die Ende August geplante Show ins kommende Jahr verlegen.

Neuer Termin ist am Sonntag, 21. August 2022. Alle Karten behalten ihre Gültigkeit. Das teilte der Park in einer Pressemitteilung mit.


Zweijährige von Hund gebissen

Eslohe. Am Samstagabend erlitt ein zweijähriges Mädchen in Obersalwey schwere Bissverletzungen von einem Hund. Nach den bisherigen Ermittlungen war das Kind gegen 19 Uhr unbemerkt in eine Auseinandersetzung von zwei Hunden geraten. Hierbei biss einer der Hunde das Kind. Die junge Esloherin erlitt hierbei schwere Verletzungen. Eine Rettungshubschrauber flog das Kind in ein Krankenhaus.


HSK: Brand einer Waldhütte

Arnsberg-Hüsten. Am Samstagabend gegen 21.30 Uhr kam es zu einem Brand einer Wanderhütte in einem Waldstück am Wicheler Weg. Die Waldhütte brannte hierbei vollständig aus. Durch die Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf den angrenzenden Wald verhindert werden. Zeugen hatten zwei Jugendliche gesehen, die sich zuvor dort aufgehalten haben und anschließend geflüchtet sind.

Die beiden männlichen Personen werden wie folgt beschrieben: beide ca. 16-17 Jahre alt, sehr schlank und blonde Haare. 1. Person 170-180 cm, weißes Basecap der Marke Adidas, T-Shirt, weiße Schuhe und Bundeswehrrucksack. 2. Person, schwarzes Basecap. Wer kann Angaben zu den beiden Jugendlichen machen?

Hinweise nimmt die Polizei in Arnsberg unter 02932-90200 entgegen.


 

Online Veranstaltungsreihe startet

Sundern. Am 04.06.2021 startet in Sundern erstmals eine Online-Veranstaltungsreihe, in der sich alles um die Malerei, das Mixen von Cocktails und das Kochen eines leckeren Essens dreht. Für die Realisation wurde die Alleslöser Eventagentur aus Sundern mit ins Boot geholt.

Tolle Akteure gefunden
Für die Kochveranstaltungen konnte Sybille Rohe-Tekath gewonnen werden, die bereits seit Jahren erfolgreich Kochevents im Werksverkauf Die Fabrik abhält. Eine Liste der verwendeten Zutaten steht im Vorfeld unter www.sundernonscreen.de als Einkaufsliste bereit, so dass zuhause 1:1 nachgekocht werden kann.

Grafik: Stadtmarketing Sundern

Die Künstlerin Elke Frommhold aus Sundern führt an den Kunstabenden aus ihrem Atelier in Stockum durch das Programm. Schritt für Schritt zeigt Frau Frommhold, wie ein Kunstwerk mit einfachen Techniken entstehen kann. Nicht jeder hat die erforderlichen Malutensilien parat. Daher wird ein Komplettpaket mit Farben, Leinwand und Pinseln angeboten, das bei Anmeldung direkt (kostenpflichtig) mitbestellt werden kann.

Der gleiche Service wird auch für die Cocktailabende eingerichtet. Waldemar Suppes bietet ein unterhaltsames Programm und verspricht somit einen feucht fröhlichen Abend. Auch hier kann ein Zusatzpaket mit allen nötigen Utensilien dazugebucht werden, sollte man nicht alle Zutaten zu Hause haben.

„Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und planen schon heute den Ausbau der Online-Veranstaltungsreihe für den Herbst“, so Jennifer Schmitt von der Stadtmarketing Sundern eG, die die Veranstaltungsreihe mit ins Leben gerufen und umgesetzt hat.

Termine

  • 04.06.2021 ab 19 Uhr Kunstabend mit Elke Frommhold
  • 11.06.2021 ab 19 Uhr Cocktailabend mit B54Cocktails
  • 18.06.2021 ab 19 Uhr Kochabend mit Sybille Rohe-Tekath
  • 25.06.2021 ab 19 Uhr Kunstabend mit Elke Frommhold
  • 02.07.2021 ab 19 Uhr Cocktailabend mit B54 Cocktails
  • 09.07.2021 ab 19 Uhr Kochabend mit Sybille Rohe-Tekath

Kostenfreie Teilnahme nach Anmeldung
Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist für alle Interessierten kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung unter www.sundernonscreen.de ist allerdings zwingend erforderlich, da so der Zugangscode herausgegeben werden kann. Für jedes Event gibt es einen individuellen Zugangscode.


 

HSK: Betrüger erbeuten Bargeld und Schmuck

Arnsberg. Im Laufe des Dienstags nutzten Betrüger die Gutmütigkeit einer älteren Frau aus Bergheim schamlos aus. Sie gaben sich als Angehörige der Dame aus, die in einen Unfall verwickelt seien und nun dringen Geld für die Versicherung benötigten. Außerdem würde Schmuck als „Sicherheit“ benötigt. Eine Frau von der Versicherung würde vorbeikommen und es abholen. Am Nachmittag erschien sie bei der Arnsbergerin und gab sich als die Vertreterin der Versicherung aus.

Sie wird wie folgt beschrieben: 25 – 30 Jahre alt,1,60-1,65 cm groß,osteuropäischer Akzent,normale Körperstatur, kurze, braune Haare.

Der Täterin wurde ein fünfstelliger Bargeldbetrag und wertvoller Schmuck übergeben. Hinweise richten sie bitte an die Polizeiwache in Arnsberg unter der 02932 / 90 200.


 

Luca-App: Schlüsselanhänger ab Mittwoch

Hochsauerlandkreis. Die Schlüsselanhänger für die Luca-App sind in der Kreisverwaltung angekommen und werden am Dienstag, 25. Mai, an die Ausgabestellen der Städte und Gemeinden

Grafik: culture4life GmbH

sowie an die Kreishäuser in Arnsberg, Brilon und Meschede verteilt. Der Hochsauerlandkreis hatte bereits Mitte April für den Einsatz von „Luca“ 15.000 Schlüsselanhänger bestellt, die nun ab Mittwoch, 26. Mai, kostenlos in den Bürgerinfos der Kreishäuser Arnsberg, Brilon und Meschede sowie in den Bürgerbüros der Städte und Gemeinden ausgegeben werden.

Der Schlüsselanhänger kann alternativ zur Smartphone-App eingesetzt werden. Aber auch hier müssen sich die Nutzer einmalig registrieren: https://app.luca-app.de/registerBadge. Dafür ist die Seriennummer des Anhängers erforderlich.


 

Notbremse außer Kraft

Märkischer Kreis. Da die Inzidenz im Märkischen Kreis seit fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter dem Wert von 100 liegt, treten seit Pfingstsonntag die Regelungen der Bundesnotbremse außer Kraft und es gilt die Coronaschutzverordnung des Landes. Das hat das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) per Allgemeinverfügung bestätigt. Damit fallen auch die Ausgangsbeschränkungen fallen weg.

Die aktuelle Inzidenz liegt bei 91,66 Prozent. Wenn sie wieder steigt, dürfte es noch vor Ende der Woche wieder einen Schritt zurück zur Bundesnotbremse geben.

Landrat Marco Voge appelliert, mit den zusätzlichen Öffnungsschritten verantwortungsbewusst umzugehen und weiterhin konsequent die Regeln einzuhalten: „Wir sind auf dem richtigen Weg, ein Stück der lang ersehnten Normalität zurückzugewinnen. Unser Ziel ist es weiterhin, die Inzidenz konstant zu senken und die Infektionslage nachhaltig einzudämmen. Die wichtigsten Bausteine hierzu sind weiterhin Impfen, Schnelltests, Vorsicht und Rücksichtnahme.“

Einzelhandel
Alle Geschäfte des Einzelhandels können wieder öffnen. Auch Geschäfte, die nicht der Grundversorgung dienen, dürfen mit negativem Testergebnis wieder ohne Terminbuchung besucht werden. Erforderlich bleibt aber die Begrenzung der Kundenanzahl. Zulässig ist ein Kunde pro 20 Quadratmeter.

Gastronomie
Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Kneipen, Cafés, Kantinen, Mensen und anderen gastronomischen Einrichtungen ist im Außenbereich und mit negativem Testergebnis für Gäste und Bedienung zulässig. Weiterhin möglich sind auch die Belieferung mit Speisen und Getränken sowie der Außer-Haus-Verkauf von Speisen und Getränken.

Freizeiteinrichtungen
Kleinere Außeneinrichtungen werden wieder erlaubt. Etwa: Minigolf, Kletterparks, Hochseilgarten. Voraussetzung ist ein negatives Testergebnis. Freibäder werden für die Sportausübung (keine Liegewiesen) geöffnet. Die Besucheranzahl in Freibädern wird begrenzt.

Kontaktbeschränkungen
Private Treffen von zwei Hausständen mit maximal fünf Personen oder Angehörigen eines Haushalts plus einer weiteren Person sind erlaubt. Kinder bis zu 14 Jahren zählen dabei nicht mit. Vollständig geimpfte und genesene Personen mit entsprechender Bestätigung werden ebenfalls nicht mitgezählt. Sind sämtliche zusammenkommenden Personen nach den dafür geltenden Vorschriften als vollständig geimpft oder genesen anzusehen, besteht für diese Zusammenkunft damit keine Begrenzung der Personenzahl oder Haushalte.

Konzerte                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          Sind unter freiem Himmel sind mit maximal 500 Personen und negativem Test möglich. Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnliche Einrichtungen dürfen nach vorheriger Terminbuchung besucht werden. In geschlossenen Räumen ist ein Besucher pro 20 Quadratmeter Ausstellungsfläche erlaubt.Die Museen des Märkischen Kreises (Deutsches Drahtmuseum, Burg Altena, Luisenhütte) öffnen voraussichtlich am 28. Mai. Nähere Informationen zum Buchungssystem werden rechtzeitig veröffentlicht.

Sport
Kontaktfreier Sport auf Sportanlagen unter freiem Himmel ist nun wieder mit bis zu 20 Personen zulässig. Kontaktsport unter freiem Himmel in Gruppen ist wie bei den allgemeinen Kontaktbeschränkungen sowie für Gruppen von bis zu 20 Kindern bis einschließlich 14 Jahre zulässig. Zuschauer sind im Freien mit negativem Test unter Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit ausschließlich auf Sitzplätzen erlaubt, jedoch nur bis zu 20 Prozent der Zuschauerkapazität, und insgesamt nicht mehr als 500 Personen.

Körpernahe Dienstleistungen
Körpernahe Dienstleistungen, bei denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, sind zulässig, beispielsweise Friseur, Gesichtsbehandlung, Kosmetik, Fußpflege, Nagelstudios, Maniküre, Massage, Tätowieren oder Piercen. Wenn der Kunde nicht durchgehend Maske trägt, ist Voraussetzung, dass sowohl Kunde und Personal ein negatives Testergebnis vorlegen. Ausgenommen von der Testpflicht sind medizinische notwendige Leistungen (etwa Physio- oder Ergotherapeuten, Podologen und medizinische Fußpflege, Hebammen, Hörgeräteakustiker, Optiker).

Bei allen Regelungen, die ein negatives Testergebnis erfordern, gilt: Der Test darf bei Inanspruchnahme des Angebots nicht älter als 48 Stunden sein und muss von einer bestätigten und akkreditierten Teststelle kommen. Möglich ist auch, dass der Test durch den Arbeitgeber durchgeführt und zugelassen ist: Dort kann auch ein begleiteter Selbsttest möglich sein.

Weitere Informationen gibt es im Internet: https://t1p.de/o30j


 

Bundesnotbremse ab Freitag außer Kraft

Hochsauerlandkreis. Der Hochsauerlandkreis hat in den letzten fünf aufeinanderfolgenden Werktagen einen Inzidenzwert unter 100 verzeichnen können, so dass die aktuell für den Kreis geltende Corona-Bundesnotbremse am Freitag, 21. Mai, außer Kraft tritt.

Das Land NRW hat eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen, die der Kreisverwaltung nun vorliegt. Damit gelten ab Freitag, 21. Mai, wieder die geltenden landesweiten und örtlichen Regelungen. So entfällt die Ausgangssperre und Corona-Schnelltests haben eine Gültigkeit von 48 Stunden.


 

Großeinsatz für Ausländerbehörde und Polizei

Auch ein Haus in Halver kontrollierten die Einsatzkräfte. Foto: Hendrik Klein | Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. Etwa 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ausländerbehörde des Märkischen Kreises waren an einem Großeinsatz in sechs Privathäusern in Halver, Lüdenscheid, Herscheid und Neuenrade beteiligt.

Auslöser der groß angelegten Durchsuchung von zahlreichen Wohnungen unter Federführung der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis sowie der Staatsanwaltschaft Hagen waren Ermittlungen gegen eine größere Personengruppe und die Vollstreckung von Durchsuchungsbeschlüssen. Die Beschuldigten halten sich unter Verwendung gefälschter EU-Ausweise im Bundesgebiet auf. Darüber hinaus sollten mehrere Haftbefehle vollstreckt werden. Den Personen werden untere anderem Urkundenfälschung und ein Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz vorgeworfen.

Der Aktion in den sechs Objekten in Halver, Lüdenscheid, Neuenrade und Herscheid waren Ermittlungen der Polizei Nürnberg vorausgegangen, die in einen Sammelverfahren wegen Urkunden- und Dokumentenfälschung gegen mehrere Beschuldigte durch die Staatsanwaltschaft Hagen weiterverfolgt wurden.

In den durchsuchten Objekten konnten zwei gesuchte Personen angetroffen werden. Sie wurden zur Identitätsfeststellung festgehalten und im Anschluss an die zuständige Ausländerbehörde übergeben. Die hat ferner auch gefälschte Aufenthaltsgenehmigungen in einem albanischen Pass festgestellt. Die Fälschung wurde durch die griechischen Behörden bestätigt.

Der Aufenthaltsort der übrigen Personen Bedarf weiterer Ermittlungen. Die Durchsuchungsaktion verlief ohne besondere Vorkommnisse. Im Verlaufe der weiteren sich anschließenden Ermittlungen der Ausländerbehörde Märkischer Kreis konnten insgesamt sieben weitere Personen festgestellt werden. Sie haben nach Abschluss aller Maßnahmen das Bundesgebiet innerhalb kürzester Zeit zu verlassen.


 

Ab Montag Öffnungen im Einzelhandel

Märkischer Kreis. Seit fünf Werktagen liegt der 7-Tage-Inzidenzwert im Märkischen Kreis unter 150. Am Freitag lag der Wert bei 112,38 pro 100.000 Einwohner. Ab Montag, 17. Mai, ist im Bereich des Einzelhandels Terminshopping mit negativem Testergebnis erlaubt („Click & Meet & Test“).

Der Test muss an einer anerkannten Teststelle erfolgt sein (oder bestätigt durch Arbeitgeber) und darf laut aktueller gesetzlicher Regelung nicht älter als 24 Stunden sein. Das Ergebnis muss digital oder schriftlich vorgelegt werden. Kinder bis zum Schuleintritt sind vom Testerfordernis ausgenommen.


 

Rückkehr zum Wechselunterricht

Erst ab einer stabilen Inzidenz von 50 darf die Innengastronomie wieder öffen.

Menden. Seit fünf Werktagen liegt der 7-Tage-Inzidenzwert im Märkischen Kreis unter 165. Das Robert-Koch-Institut meldet heute 115,5 Infizierte pro 100.000 Einwohner.

Gemäß den Regelungen in Zusammenhang mit der „Bundes-Notbremse“ ist damit ab Montag, 17. Mai der Wechselunterricht an allen Schulformen möglich. Das Gesundheitsministerium hat dies mit einer Allgemeinverfügung festgestellt und am Donnerstag bestätigt. Auch die Kindertagesstätten können zu diesem Zeitpunkt dementsprechend den Notbetrieb verlassen.

Die Schulen im Märkischen Kreis sind seit dem 24. März in Distanzunterricht. Für Landrat Marco Voge ist die Rückkehr zum Wechselunterricht „ein erster wichtiger Schritt. Es bleibt zu hoffen, dass in den kommenden Monaten, besonders für die Kinder und Jugendlichen, wieder stückweise Normalität einkehrt.“

Angesichts sinkender Zahlen ist im Hochsauerlandkreis ab Freitag „Click & Meet“ wieder möglich. Dort liegt die 7-Tages-Inzidenz aktuell bei 112 Prozent.


 

Benefizgala erneut verschoben

Foto: Wolfgang Richter, Freundeskreis La Vie Sundern / Balve

Sundern-Hachen. Der Veranstalter muß seine Benefizgala mit der Münchner Zwietracht erneut verschieben. Der neue Termin ist nun Samstag der 17. Juli 2021. Um 19.30 startet die Veranstaltung. Aufgrund des aufwendigen Hygienekonzeptes werden die Hallentore schon um 18 Uhr geöffnet.

Unterstützt werden das Kinderhospiz in Olpe und der Verein Seelenbeben in Winterberg. „Wir hoffen jetzt, das die nächsten Wochen eine Planungssicherheit bringt und wir am 17.7. die Münchner Zwietracht in der Halle in Hachen präsentieren und begrüßen dürfen“, so der Freundeskreis La Vie. Natürlich sind alle Gäste gerne in Tracht und Dirndln gesehen.

Interessierte können sich einen der wenigen noch übrig gebliebenen Tische hier reservieren: zwietracht-gala21.de@web.de. Eine Abendkasse vor Ort in der Schützenhalle in Hachen wird es am Veranstaltungstag nicht geben.


 

HSK: Motorradkontrollen

Meschede. Am Samstag fanden im östlichen Kreisgebiet Geschwindigkeits- und Motorradkontrollen statt. Trotz kühlen Temperaturen nutzten einige Motorradfahrer das sonnige und trockene Wetter. Insgesamt kontrollierten die Polizisten über 30 Biker.

Zehn von ihnen fielen wegen zu hoher Geschwindigkeit auf. Ein Motorradfahrer war mit 115 km/h bei erlaubten 70 unterwegs. Ihn erwarten ein empfindliches Bußgeld und ein Fahrverbot. Die meisten Kradfahrer hielten sich an die geltenden Regeln und fuhren angemessen. Auffälliger waren allerdings einige Autofahrer. Insgesamt 79 Geschwindigkeitsverstöße wurden an verschiedenen Messstellen festgestellt.

Leider kam es am Sonntag zu einigen Verkehrsunfällen mit Motorradfahrern. In den meisten Fällen waren es sogenannte Alleinunfälle. Geschwindigkeit ist der Killer Nr.1. Motorradfahren ist Kopfsache. Gerade zu Beginn der Motorradsaison sollte man sich wieder an seine Maschine gewöhnen. Das Überschätzen der eigenen Fähigkeiten und das Unterschätzen der Strecken können schnell zu einem schweren Verkehrsunfall führen.

Auch die Autofahrer müssen sich wieder an die Biker gewöhnen. Gegenseitige Rücksichtnahme und Vorsicht sind wichtige Faktoren zur Vermeidung von Verkehrsunfällen!


Lockerungen für Geimpfte und Genesene

Märkischer Kreis. Für vollständig Geimpfte und Genesene entfallen die Corona-Beschränkungen. Bundestag und Bundesrat haben der Ausnahmenverordnung der Bundesregierung zugestimmt. Sie gilt ab Sonntag, 9. Mai.

Kontaktbeschränkungen entfallen

  • Geimpfte und Genese werden bei einer privaten Zusammenkunft oder ähnlichen sozialen Kontakten nicht mehr in Bezug auf die geltenden Regeln zu Kontaktbeschränkungen mitgezählt.

Ausgangssperren entfallen

  • Die geltenden Ausgangsbeschränkungen entfallen. Für Geimpfte und Genesene greifen die zurzeit noch geltenden Regeln zum Aufenthalt außerhalb der Wohnung in den Abend- und Nachtstunden nicht mehr.

Ausnahmen von Quarantänepflichten

  • Die Quarantäne entfällt bei Kontakt zu einer erkrankten Person. Ausnahme: Kontakt zu einer Person mit einer Virusvariante, die vom Robert-Koch-Institut als besorgniserregend eingestuft ist und Einreisen aus einem Virusvariantengebiet bei bestimmten Ausnahmen von den Corona-Schutzmaßnahmen, bei denen ein negativer Test Voraussetzung ist: Der nötige Nachweis eines negativen Testergebnisses als Zugangsvoraussetzung entfällt (zum Beispiel beim Friseur, Fußpflege, einem Besuch im Botanischen Garten oder Zoo). Damit werden die beiden genannten Personengruppen mit negativ Getesteten gleichgestellt.

Ausübung von Sport

Die Beschränkungen, dass kontaktloser Individualsport nur allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts möglich ist, sind für Geimpfte und Genesene aufgehoben.Wichtig: Neben den genannten Lockerungen sind Genesene und Geimpfte weiterhin zum Tragen einer Maske und dem Einhalten der geltenden Abstandsregelungen sowie Hygiene- und Schutzkonzepten verpflichtet.

Mitführen von Nachweisen für Lockerungen notwendig
Genesene und Geimpfte müssen sich mit gültigen Belegen ausweisen. „Das Dokument muss in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form vorliegen“ so die Verordnung. Gültig sind folgende Nachweise:

 

Geimpfte

  • Dokument über den Erhalt der vollständigen Impfung, zum Beispiel gelber Impfpass. Die Impfung muss mindestens 14 Tage zurückliegen.

Genesene

  • Nachweis über einen positiven PCR-Test (oder einen anderen Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt.

Hier können sich Betroffene per E-Mail an das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises wenden. Für Anfragen ist ein Postfach eingerichtet worden: coronabescheinigung@maerkischer-kreis.de. Da mit einer hohen Anzahl an Anträgen zu rechnen ist, kann die Beantwortung dauern.


 

Raubserie aufgeklärt?

Arnsberg. Am Donnerstagabend haben zwei Männer den Nettomarkt an der Kreuzstraße in Arnsberg überfallen. Zunächst stellten sie sich in die Warteschlange einer Kasse und erweckten den Anschein, Waren kaufen zu wollen. Kurz darauf bedrohten sie die Kassiererin mit einer Schusswaffe und forderten die Herausgabe von Bargeld. Anschließend flüchteten die Täter mit ihrer Beute aus dem Geschäft.

Die Polizei leitete direkt eine Fahndung nach den Tätern ein. Hierbei bemerkten Zivilkräfte der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis einen verdächtigen Pkw im Grenzbereich zum Märkischen Kreis in Hövel. Im Fahrzeug befanden sich vier Personen. Auf zwei Insassen passte die Beschreibung der mutmaßlichen Täter. Bei der Durchsuchung des Autos fanden die Beamten eine Schusswaffe sowie die mutmaßliche Beute. Die Polizei nahm die vier Insassen vorläufig fest. Die Waffe, das Geld sowie das Fahrzeug wurden sichergestellt.

Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen Mann und eine Frau aus Neuenrade (19 und 30) sowie zwei Männer aus Werdohl (25). Sie stehen im Verdacht, für eine Serie von Raubüberfällen im Märkischen Kreis verantwortlich zu sein. Konkrete Zusammenhänge und Tatabläufe werden gegenwärtig geprüft.

Die Ermittlungen werden durch die Staatsanwaltschaft Hagen und eine Ermittlungskommission der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis geführt.


 

MK: Inzidenzwert sinkt auf 168,4

Lüdenscheid. 130 neue labor-technisch bestätigte Coronafälle zählt der Märkische Kreis innerhalb eines Tages. 159 vormals Infizierte konnten die häusliche Quarantäne verlassen. Leider wurden auch vier weitere Todesfälle aktenkundig.

Der Inzidenzwert ist nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts im Märkischen Kreis weiter gesunken. Danach haben sich in den letzten sieben Tagen 168,4 Menschen pro 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus angesteckt.

Aktuell tragen 1.410 Männer und Frauen den Virus in sich. Sie dürfen ihr Haus beziehungsweise ihre Wohnung nicht verlassen. Ebenfalls in häuslicher Quarantäne befinden sich 1.519 Kontaktpersonen. In den letzten 24 Stunden haben sich 130 Verdachtsfälle labor-technisch bestätigt.


 

Lockerung der Quarantäne

Märkischer Kreis. Das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises weist auf wichtige Änderung in der aktuellen Corona-Test- und Quarantäneverordnung hin: Wer als Kontaktperson eines Infizierten keine Symptome hat und über einen vollständigen Impfschutz verfügt, muss nicht mehr in Quarantäne.

Vollständig geimpft sind Personen am 15. Tag nach der zweiten Impfung mit BioNTech/Pfizer, Moderna oder AstraZeneca. Bei dem Impfstoff Johnson & Johnson reicht eine Impfung aus. Entwickelt die Kontaktperson trotz vorausgegangener Impfung Symptome, so muss sie sich unverzüglich in häusliche Isolierung begeben und sich zeitnah einem PCR-Test beim Hausarzt unterziehen. Das teilte der Märkische Kreis am Vormittag in einer Pressemitteilung mit.


 

Drogenbande in Meschede aufgeflogen

Meschede. Am Mittwoch gelang den Ermittlern der Kriminalpolizei im HSK ein erneuter Schlag gegen die Drogenkriminalität. Nach intensiven Ermittlungen in der Betäubungsmittelszene durchsuchten die Beamten insgesamt sieben Wohnungen im Stadtgebiet von Meschede.

Mit der Hilfe von Diensthund Ramsey stellten die Ermittler circa zehn Gramm Heroin und geringe Mengen an Haschisch, Ecstasy, Marihuana sowie mehrere Einheiten Substitutionsmedikamente sicher. Neben den Drogen konnte ein dreistelliger Bargeldbetrag und diverse Waffen beschlagnahmt werden.

Die Tatverdächtigen im Alter von 25 bis 55 Jahren wurden vorläufig festgenommen.


 

Fahrradunfälle

Sundern. Zu zwei Fahrradunfälle mussten Polizei und Rettungsdienst am Dienstag ausrücken. Am Sorpesee stürzte am frühen Dienstagabend ein 63-jähriger Rennradfahrer. Der Sunderner fuhr um über den Randweg am Seeufer von Langescheid nach Amecke. Als er eine Gruppe von Inlinern überholte, musste der Mann entgegenkommenden Radfahrern ausweichen. Hierbei stürzte er. Mit schweren Verletzungen brachte der Rettungsdienst den Sunderner in ein Krankenhaus.

Ohne Fremdeinwirkung stürzte in Hövel eine 50-jährige Frau von ihrem Fahrrad. Die Frau war am Abend auf der Kreisstraße in Richtung Bundesstraße gefahren. Bei dem Sturz erlitt sie leichte Verletzungen. Sie wurde durch den Rettungsdienst versorgt. Da die Sundernerin vermutlich unter Alkoholeinfluss stand, wurde ihr im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen.


Verstöße gegen die Corona Schutzverordnung

Hochsauerlandkreis. In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es im gesamten Kreisgebiet zu 12 Einsätzen der Polizei, bei denen Verstöße gegen die Corona Schutzverordnung festgestellt wurden. Es wurden seitens der Polizei im Rahmen der Einsätze 28 Anzeigen gegen die betroffenen Personen erstattet.

Herausragend war ein Einsatz am Freitag Abend im Winterberger Ortsteil Altenfeld. Hier wurde der Polizei eine sogenannte „Corona-Party“ gemeldet. Junge Erwachsene hatten einen alten Linienbus zum „Partybus“ umfunktioniert und unter Mißachtung der Auflagen der Corona Schutzverordnung gefeiert.

Bei Eintreffen der Polizei flüchteten einige Partygäste. Es konnten noch acht Personen angetroffen und gestellt werden. Bei der Durchsuchung der Gäste konnten 400gr Marihuana sichergestellt werden.

Gegen den Besitzer der Drogen wird nun, neben der Anzeige wegen des Verstoßes gegen die Corona Schutzverordnung, auch wegen Besitz von Drogen und dem Verdacht des Drogenhandels ermittelt. Gegen die anwesenden Partygäste wurden ebenfalls Anzeigen wegen des Verstoßes gegen die Corona Schutzverordnung erstattet. Die Party wurde durch die Polizei aufgelöst, die Gäste erhielten Platzverweise.


 

Bundes-Notbremse greift im Märkischen Kreis

Märkischer Kreis. Ab Samstag, dem 24. April, 0 Uhr, gilt bundesweit das Infektionsschutzgesetz in seiner aktuellen Fassung. Bei einer Inzidenz über 100 greifen damit auch für den Märkischen Kreis einheitliche Maßnahmen, um die dritte Welle der Corona-Pandemie zu brechen.

Der Kreis hebt daher die Teile seiner Allgemeinverfügung auf, die von der vierten Fassung des Infektionsschutzgesetzes nun ohnehin bundeseinheitlich festgelegt werden.

Die Ausgangssperre gilt von 22 Uhr abends bis 5 Uhr morgens. Sport draußen und alleine ist bis 24 Uhr erlaubt.

Was gilt im MK? Laut dem Gesetz greifen Maßnahmen für Kreise und kreisfreie Städte mit einer 7-Tages-Inzidenz über 100. Damit gelten im Märkischen Kreis ab Samstag 24. April folgende Regeln:

• Kontaktbeschränkungen für private Treffen drinnen und draußen: Weiterhin sind nur Treffen eines Haustandes mit einer weiteren Person möglich – das gilt sowohl in der Öffentlichkeit, als auch im privaten Raum. Kinder unter 14 Jahren sind ausgenommen.

• Ausgangsbeschränkungen: Im Zeitraum zwischen 22 Uhr und 5 Uhr soll nur derjenige das Haus verlassen, wer etwa zur Arbeit geht, medizinische Hilfe braucht oder den Hund ausführen muss. Bis 24 Uhr wird es allerdings möglich sein, alleine draußen zu joggen oder spazieren zu gehen.

• Tägliche Versorgung gesichert – Einzelhandel bleibt geschlossen: Geöffnet bleiben der Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Gartenmärkte und der Großhandel. In allen Fällen bleiben natürlich die Beachtung entsprechender Hygienekonzepte und die Maskenpflicht Voraussetzung.

• Körpernahe Dienstleistungen – nur in Ausnahmen: Körpernahe Dienstleistungen dürfen nur zu medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken in Anspruch genommen werden. Ausnahme: der Friseurbesuch und die Fußpflege, allerdings nur, wenn die Kundinnen und Kunden einen höchstens 24-Stunden alten negativen Corona-Test vorlegen können – und nur mit Maske (FFP-2 oder vergleichbar). Bis zu einer etwaigen anderen Regelung durch das Land bleiben vorerst auch weiter Selbsttest zulässig. Andere körpernahe Dienstleistungen sind untersagt.

• Eingeschränkte Freizeit- und Sportmöglichkeiten: Gastronomie und Hotellerie, Freizeit- und Kultureinrichtungen bleiben bei einer Inzidenz über 100 geschlossen. Ausnahmen: Außenbereiche von zoologischen und botanischen Gärten. Sie können mit aktuellem negativen Test besucht werden.Berufssportler sowie Leistungssportler der Bundes- und Landeskader können weiterhin trainieren und Wettkämpfe austragen – wie gehabt ohne Zuschauer und unter Beachtung von Schutz- und Hygienekonzepten. Für alle anderen gilt: Sport ja, aber alleine, zu zweit oder nur mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes. Ausnahme: Kinder bis 14 Jahre können draußen in einer Gruppe mit bis zu fünf anderen Kindern kontaktfrei Sport machen.

• Kein Präsenzunterricht bei einer Inzidenz über 165: Bei einer Inzidenz über 165 ist der Präsenzunterricht in Schulen untersagt. Ebenso ist die Regelbetreuung in Kitas untersagt. Mögliche Ausnahmen: Abschlussklassen und Förderschulen.

• Homeoffice: Mit der Aufnahme in das Infektionsschutzgesetz wird die Homeoffice-Pflicht verstärkt. Beschäftigte haben jetzt auch die Pflicht, Homeoffice-Angebote wahrzunehmen, wenn es möglich ist.

• Sinkt die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen unter 150 wird es zudem bei allen weiteren Geschäften möglich sein, mit Termin und mit einem aktuellen negativen Testergebnis einzukaufen. Im Dienstleistungsbereich bleibt alles, was nicht ausdrücklich untersagt wird, offen, also beispielsweise Fahrrad- und Autowerkstätten, Banken und Sparkassen, Poststellen und ähnliches.

Bis Montag, 26. April, gilt weiterhin eine Maskenplicht bei Fahrgemeinschaften.


 

Ausgangssperre im Märkischen Kreis bleibt

Lüdenscheid. Erst am Montag hatte der Kreis eine neue Ausgangssperre verhängt. Die wurde heute vom Verwaltungsgericht Arnsberg erneut gekippt, nachdem einige Bürger dagegen Einspruch erhoben hatten.

Der Märkische Kreis legt nun Beschwerde dagegen ein. Damit bleibt die Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr bestehen. Und zwar solange bis es eine Entscheidung in der nächsten Instanz gibt. Dafür ist das Oberverwaltungsgericht in Münster zuständig.

Es ist eine bundesweite nächtliche Ausgangssperre geplant. Sie würde die Maßnahme des Kreises ablösen, falls die Inzidenz im Märkischen Kreis nicht sinkt. Der Bundestag hat die Notbremse heute beschlossen. Morgen muss noch der Bundesrat darüber abstimmen.


Erfolgreicher Impfaktionstag

Ab Mittwoch können auch Menschen der Jahrgänge 1948 und 1949 Impftermine Buchen. Foto: Alexander Bange | Märkischer Kreis

Lüdenscheid. Sehr gut gelaufen ist der Impfaktionstag am Wochenende bei niedergelassenen Ärzten. Die Zahl von 100.000 Schutzimpfungen gegen COVID-19 wurde geknackt. Allein am Wochenende hat es im Kreis mehr als 8.000 Impfungen gegen das Coronavirus gegeben – mehr als 4.000 an den Standorten in Lüdenscheid und Iserlohn sowie ca. 4.500 bei niedergelassenen Ärzten.

Hintergrund war ein Impfaktionstag. Das Leitungsteam des Impfzentrums hatte niedergelassenen Ärzten, die ihre Bereitschaft signalisiert und ihren Bedarf angemeldet hatten, Impfstoff des Unternehmens AstraZeneca zur Verfügung gestellt. Die Lieferung in Kühlboxen erfolgte am Donnerstag mit Unterstützung der Feuerwehren. 45 niedergelassene Arztpraxen beteiligten sich an der Aktion. Geimpft wurden vorwiegend chronisch kranke Menschen der Altersklasse 60plus mit AstraZeneca.

Weitere Jahrgänge können Impftermine buchen

In den nächsten Tagen erhalten die Bürgerinnen und Bürger der Jahrgänge 1948 und 1949 Post vom Märkischen Kreis. Sie werden eingeladen, sich einen Impftermin geben zu lassen.

Die Impfterminvergabe ist ab Mittwoch, 21. April, 8 Uhr, für alle Bürgerinnen und Bürger, die 1949 oder früher geboren sind, geöffnet. Gebucht werden können diese Termine in einem der 28 Impfzentren in Westfalen-Lippe über das Buchungsportal der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL): Entweder online unter www.116117.de (Direktlink: https://impfterminservice-kvwl.service-now.com) oder telefonisch unter 0800/116 117 02.

Wie die KVWL weiter mitteilt, sind Partner-Impftermine möglich. Das Alter des Lebenspartners ist dabei nicht entscheidend – wichtig ist, dass der Termin für den Lebenspartner aktiv gebucht wird. Wann weitere Jahrgänge einen Impftermin buchen können, entscheidet das NRW-Gesundheitsministerium. Kurzfristige Änderungen sind möglich.


Friedrich Merz ist Bundestagskandidat

Neheim-Hüsten. Am Ende war es eine sportliche Kampfabstimmung im Stadion Große Wiese. Dort hat heute die HSK-CDU Friedrich Merz zum Bundestagskandidaten gewählt.

Auf Merz entfielen über 300 der insgesamt 459 gültigen Stimmen der Delegierten. Deutlich mehr als auf den aktuellen CDU-Bundestagsabgeordneten, Patrick Sensburg. Merz kritisierte den Zustand der Bundesunion harsch. Falls er in den Bundestag einziehen sollte, wolle er Berlin auch unbequeme Dinge ansprechen.

Patrick Sensburg lässt nach zwölf Jahren als HSK-Bundestagsabgeordneter seine politische Zukunft offen.


Ausgangssperre wird verschärft

Lüdenscheid. Der Märkische Kreis hat die nächtliche Ausgangsbeschränkung ab Montag (19.04.2021) noch einmal verschärft. Das Spazierengehen, Radfahren oder Joggen ist während der Sperre auch verboten – und zwar in der Zeit von 21 Uhr abends bis 5 Uhr morgens. Diese neue Allgemeinverfügung ist mit dem NRW-Gesundheitsministerium abgestimmt worden, teilte der Märkische Kreis am Abend mit.

Die in der neuen Verfügung angepassten Regelungen der Ausgangssperre im Märkischen Kreis orientieren sich am Gesetzentwurf der Bundesregierung zum neuen Infektionsschutzgesetz. Die Allgemeinverfügung des Märkischen Kreises gilt vorläufig bis zum 26. April, 24 Uhr.

Landrat Marco Voge appelliert eindringlich: „Es geht darum, die Kontakte – und hier ganz konkret auch private, gesellige Zusammenkünfte in den Abendstunden – zu reduzieren. Ausgangsbeschränkungen spricht man nicht leichtfertig aus. Sie haben zum Ziel, dass abends keine Besuche zwischen verschiedenen Haushalten stattfinden. Wir haben Verständnis dafür, dass bei vielen Menschen, die sich vorbildlich an die Regeln halten, die Akzeptanz für schärfere Maßnahmen schwindet. Wir müssen aber weiter das Infektionsgeschehen im privaten Raum eindämmen. Dazu sind die Einschränkungen für eine gewisse Zeit nötig. Denn nur gemeinsam können wir die Welle brechen.“

Erst in dieser Woche hatte das Verwaltungsgericht Arnsberg die nächtliche Ausgangssperre gekippt. 12 Einsprüche von Bürgern dagegen waren erfolgreich. Der Kreis akzeptiert das nicht und hat angekündigt, vor das Oberverwaltungsgericht Münster zu ziehen.


 

Cannabisplantage entdeckt

Arnsberg | Soest. Am Dienstagmorgen hat die Polizei aus Soest und dem Hochsauerlandkreis eine Lagerhalle in Arnsberg und jeweils eine Wohnung in Werl und Ense durchsucht. In einer Lagerhalle in der Raiffeisenstraße in Arnsberg fanden die Beamten dann 300 Marihuanapflanzen, fast 100 Gramm geerntetes Marihuana und über 800 Gramm Amphetamin.

Bei den beiden Gärtnern, ein 36-Jähriger aus Werl und ein 46-jähriger Mann aus Ense, fanden parallel mit Unterstützung von Soester Einsatzkräften Durchsuchungen beider Wohnungen statt. In der Wohnung des 36-jährigen Tatverdächtigen fanden die Ermittler ca. 30 Gramm Amphetamin und eine vierstellige Summe Bargeld. Die Drogen und das Bargeld wurden sichergestellt.


 

Allgemeinverfügung wird weiter angewendet

Märkischer Kreis. Der Märkische Kreis legt Beschwerde gegen einen Beschluss des Verwaltungsgerichts Arnsberg ein – auch in enger Abstimmung und auf ausdrückliche Aufforderung des NRW-Gesundheitsministeriums. Die Allgemeinverfügung des Kreises mit der Ausgangssperre wird bis auf weiteres weiter angewendet.

Der Märkische Kreis hat in enger, auch juristischer Abstimmung mit dem Land gezielte Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erlassen. Die mit dem NRW-Gesundheitsministerium abgestimmte Allgemeinverfügung ist seit dem 9. April gültig. Mit der darin verankerten Ausgangssperre sind zielgerichtete Maßnahmen ergriffen worden, die zum Infektionsgeschehen im Kreis passen. „Das Thema hat aktuell eine große landes- und bundespolitische Tragweite. Darum stehen wir im engen Austausch mit dem Ministerium, das uns ausdrücklich dazu aufgefordert und darin bestärkt hat, in dieser Fragestellung eine Entscheidung der nächsthöheren Instanz herbeizuführen“, sagt Landrat Marco Voge.

Hintergrund: Am Dienstag hat das Verwaltungsgericht Arnsberg in einem Eilbeschluss einem Antrag gegen die durch die Allgemeinverfügung des Kreises erlassene Ausgangsbeschränkung stattgegeben. Der Kreis wird Beschwerde gegen diesen Beschluss einlegen. Bis auf weiteres bleibt die Allgemeinverfügung des Kreises in Kraft. Heißt: Der Vollzug der Allgemeinverfügung durch die Ordnungsbehörden und die Polizei wird nach Entscheidung des Krisenstabs nicht ausgesetzt.

Das Verwaltungsgericht Arnsberg macht deutlich, dass Ausgangsbeschränkungen „grundsätzlich ein geeignetes Mittel zur Pandemiebekämpfung und damit zum Schutz von Leben und Gesundheit sowie der Funktionsfähigkeit des Gesundheitssystems darstellen“. Wörtlich heißt es: „Durch die getroffene Maßnahme werden nächtliche Kontakte von in verschiedenen Haushalten lebenden Personen erschwert, sodass im Hinblick auf den erheblichen Beitrag privater Zusammenkünfte zum Infektionsgeschehen […] zumindest eine gewisse Abschwächung der weiteren Ausbreitung von Infektionen […] zu erwarten ist.“
Darüber hinaus verfolgt die Anordnung der Ausgangsbeschränkung laut Verwaltungsgericht einem „legitimen Zweck“. Gemeint ist damit die Eindämmung der weiteren Verbreitung des Coronavirus und „der damit einhergehenden Gefahren für die Bevölkerung“. Die Gefahrenlage im Märkischen Kreis sei „weiterhin als ernst einzuschätzen“ – vor allem im Hinblick auf eine mögliche Überlastung des Gesundheitswesens. Den Beschluss begründet das Verwaltungsgericht Arnsberg unter anderem damit, dass weitere Begründungen erforderlich seien, inwieweit private Kontakte zur Nachtzeit außerhalb von Unterkünften einen Anteil am Infektionsgeschehen aufweisen.

Aufgrund des weiterhin hohen Infektionsgeschehens und dem nach den Osterferien wieder gestiegenen 7-Tage-Inzidenzwert (201,6 am Dienstag) waren und sind aus Sicht des Krisenstabs schärfere Maßnahmen notwendig. In enger Abstimmung mit dem NRW-Gesundheitsministerium wird der Kreis daher gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Arnsberg Beschwerde einlegen. Ziel ist weiterhin, die derzeitige Infektionswelle zu brechen.

Das Verfahren landet somit vor dem Oberverwaltungsgericht Münster. Das Instrument der Ausgangssperre wird aktuell auch auf Bundesebene im Rahmen des neuen Infektionsschutzgesetzes diskutiert und soll einem Kabinettsbeschluss vom Dienstag zufolge bundesweit zukünftig für Kreise ab einer Inzidenz von mehr als 100 in Kraft treten.
„Wir haben den Beschluss und die Begründung des Verwaltungsgerichts Arnsberg detailliert im Krisenstab analysiert. Unser Ziel bleibt eindeutig: Das Infektionsgeschehen im Kreis gezielt und passgenau einzudämmen. Dafür sind bei uns weiterhin Maßnahmen über die landesweiten Regeln hinaus notwendig. Mein Dank gilt ausdrücklich allen, die sich weiterhin diszipliniert an die Regeln halten und Kontakte meiden. Uns ist bewusst, dass schärfere Maßnahmen auch diejenigen treffen, die sich an die Regeln halten. Sie richten sich aber vor allem an diejenigen, die mit unvorsichtigem Verhalten das Infektionsgeschehen anfachen. Deshalb sind die Verschärfungen nach wie vor richtig“, sagt Landrat Marco Voge.

Der Krisenstab des Märkischen Kreises appelliert an die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger, weiterhin konsequent die AHAL (Abstand-Händehygiene-Alltagsmaske-Lüften)-Regeln einzuhalten und Kontakte, besonders im privaten Bereich, auf ein Minimum zu beschränken. „Das Virus unterscheidet nicht zwischen öffentlichem und privatem Raum.“


 

MK: Nächtliche Ausgangssperre gekippt

Arnsberg. Am Mittag hat das Verwaltungsgericht Arnsberg die Ausgangssperre für den Märkischen Kreis gekippt. Die Richter begründeten ihre Entscheidung gegen eine nächtliche Ausgangssperre mit ernstlichen Zweifeln an der Rechtmäßigkeit der Regelung.

Demnach hat der Märkische Kreis in seiner Verfügung nicht ausreichend dargelegt, dass eine Ausgangssperre zwingend nötig ist, um das Infektionsgeschehen einzudämmen. Ausserdem kann das Gericht nicht nachvollziehen, warum gerade private Kontakte zur Nachtzeit einen ins Gewicht fallenden Anteil am gesamten Infektionsgeschehen haben sollen.

Der Beschluss ist noch nicht rechtskräftig. Der Kreis berät zur Zeit, ob er Widerspruch einlegt. Dann muß der Fall vor dem Oberverwaltungsgericht Münster verhandelt werden.


 

Polizei zieht Ausgangssperren-Bilanz

Junggesellenabschied, Bringdienste und Tanz ums Feuer

Märkischer Kreis. Junggesellenabschied, Bringdienste, Party und „…mal eben eine Pizza geholt.“ All das führte in der Nacht zum Sonntag zu Anzeigen wegen Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkungen.

Fast gespenstische Ruhe herrschte in der Nacht ab etwa 1 Uhr im Märkischen Kreis. Es gab praktisch keinen Straßenverkehr mehr. Die Bevölkerung hielt sich weitestgehend an die erweiterte Allgemeinverfügung des Märkischen Kreises und die damit verbundene Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr nachts.

Wie in der Nacht zuvor, so kontrollierte die Polizei auch in der vergangenen Nacht wieder Verkehrsknotenpunkte und die bekannten Treffpunkte. Die Kontrollfahrten sowie Hinweise aus der Bevölkerung führten zu einer Reihe von Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

Am Samstagabend, noch vor Beginn der Ausgangssperre, gegen 18.30 Uhr, hörten Anwohner bei Plettenberg-Selscheid Hilfeschreie und lautes Brüllen aus dem Wald. Die Polizei entdeckt etwa 15 feiernde Personen, die beim Eintreffen des Streifenwagens flüchteten. Die Gruppe feierte offenbar einen Junggesellenabschied. Die Polizeibeamten konnten zwei Männer fixieren und weitere Personalien ermitteln. Sie schrieben insgesamt vier Anzeigen wegen der Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung.

Vier weitere Anzeigen gab es gegen 20 Uhr an der K5 in Plettenberg, ungefähr in Höhe des ehemaligen Freibades. Vier Personen tanzten dort um ein Lagerfeuer.

Zeitgleich informierten Anwohner von der Bismarckstraße in Altena die Polizei über randalierende Jugendliche auf dem Schulhof des Burggymnasiums. Als die drei Jungs die Polizeibeamten entdeckten, flüchten zwei von ihnen, liefen aber der zweiten Streifenwagen-Besatzung direkt in die Arme. Die Jugendlichen (16, 17 und 17) aus drei verschiedenen Haushalten rochen stark nach Cannabis. Bei zweien fand die Polizei Cannabis und Zubehör. Sie bekamen Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung.

Kurz vor 20.30 Uhr weigerte sich der Kunde einer Tankstelle an der Mendener Straße in Menden, im Verkaufsraum eine Maske zu tragen. Die Polizei wurde geholt. Die Beamten schrieben eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung und erteilten einen Platzverweis.

Die Lüdenscheider Polizei schrieb in dieser Nacht 14 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen. Häufigste Erklärung für den Aufenthalt außerhalb der eigenen vier Wände: „Hol- und Bringdienste“ für Bekannte und Freunde, die „mal eben“ gefahren werden mussten. Ein hungriger Mann war auf dem Weg, um sich auf der Raststätte an der Sauerlandlinie eine Pizza zu kaufen. Seine Erklärung, er habe „vergessen, einzukaufen“, schützte auch ihn nicht vor einer Anzeige. Gegen 23 Uhr traf eine Streife einen Spaziergänger an der L694 (Versetalsperre/Klamer Brücker). Seine Erklärung, ihm sei „die Decke auf den Kopf“ gefallen, zählte ebenfalls nicht.

Weitere Einsätze wurden an die örtlichen Ordnungsämter abgegeben, die grundsätzlich zuständig sind. Dort werden alle Verstöße gegen Corona-Schutzverordnung und Allgemeinverfügung bearbeitet und die Höhe der Bußgelder festgelegt.

Polizei und Ordnungsämter werden auch in den kommenden Tagen konsequent Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung und die Allgemeinverfügung des Märkischen Kreises ahnden.


 

Nächtliche Ausgangssperre im Märkischen Kreis

Lüdenscheid. Für den Märkischen Kreis gilt ab morgen, (9.04.2021), eine nächtliche Ausgangssperre. Sie beginnt 21 Uhr am Abend und endet 5 Uhr morgens. Das hat der Kreis am Donnerstagnachmittag beschlossen und begründet das mit dem extrem hohen Corona-Infektionsgeschehen. Seit Wochen ist der Kreis landesweit Hotspot Nummer 1. Die Sieben-Tage-Inzidenz betrug am Donnerstag bei 179,2 Neuinfektionen je 100000 Einwohner.

Ausnahmen gelten dabei nur in dringenden Fällen: So unter anderem bei medizinischen Notfällen, dem Weg zur Arbeit oder beruflicher Tätigkeit, bei der Fürsorge oder Betreuung, dem Gottesdienstbesuch oder dem Besuch von Ehe- oder Lebenspartnern in deren Wohnung.

Die Verfügung gilt in Anlehnung an die aktuelle Coronaschutzverordnung des Landes zunächst bis zum 18. April. „Wir setzen weiter auf zielführende Maßnahmen, die zum Infektionsgeschehen in unserem Kreis passen und von denen wir uns ganz gezielt Effekte erhoffen. Sehr viele Menschen halten sich vorbildlich an die Regeln und meiden Kontakte. Leider nicht alle, was dazu führt, dass wir weiter viele Infektionen im privaten Umfeld haben“, sagt Landrat Marco Voge und ergänzt: „Unsere Maßnahmen richten sich weiter an diejenigen, die mit unvorsichtigem und unkooperativem Verhalten das Infektionsgeschehen anfachen. Wir brauchen diese Verschärfungen, um gemeinsam die dritte Welle zu brechen und eine Überlastung der Krankenhäuser zu vermeiden und die gefährdeten Bevölkerungsgruppen zu schützen.“

Die weitere Verschärfung richtet sich in erster Linie an diejenigen, die nicht verantwortungsvoll handeln und somit andere gefährden. Alle Maßnahmen werden stetig auf ihre Verhältnismäßigkeit geprüft und bei den Entscheidungen wird Wert auf zielgerichtete Mittel gelegt. Jede Verschärfung ist auch immer eine Einschränkung der Grundrechte, mit der verantwortungsvoll umgegangen werden muss, erklärte der Krisenstab am Nachmittag und ergänzte: „Verstöße gegen Regelungen der CoronaSchVO, die mit dieser Allgemeinverfügung wirksam werden, gilt als Ordnungswidrigkeit wird mit einem Bußgeld geahndet.“

Schulen bleiben im Distanzunterricht

Ausserdem sind ab Montag die Schulen für eine Woche geschlossen. Es wird reinen Distanz-Unterricht geben. Bereits am 23. März hat der Märkische Kreis aufgrund des Infektionsgeschehens kreisweit die Wiederaufnahme des Distanzunterrichts verfügt. Frühzeitig haben sich Krisenstab sowie die zuständigen Stellen mit der Frage zum Schulbetrieb nach den Osterferien befasst und sich dazu mit dem NRW-Gesundheitsministerium und dem Schulministerium in Verbindung gesetzt. Am Nachmittag gab das Land kurzfristig bekannt, dass NRW-weit die Schulen in den Distanzunterricht wechseln. Abschlussklassen bleiben davon ausgenommen.

Wichtig ist es dem Märkischen Kreis, die Planungssicherheit für alle Beteiligten zu erhöhen sowie einen Wechsel zwischen Distanz- und Wechselunterricht zu vermeiden. Es gelte weiterhin mögliche Infektionen aus den Schulen in den privaten Raum und innerhalb der Schulen zu vermeiden, so der Krisenstab.

Die Allgemeinverfügung des Märkischen Kreises finden Sie nach Veröffentlichung im Internet: www.maerkischer-kreis.de/der-kreis/amtliche-bekanntmachungen/index.php


 

Polizei löst Corona-Party in Ferienhaus auf

Brilon. Die Polizei wurde am Freitagabend zu einem Ferienhaus gerufen, aus dem laute Musik zu hören war. Beim Anblick der Streifenwagen versuchten mehrere Personen aus den Fenstern zu flüchten. Diese wurde zur Personalienfeststellung festgehalten.

Im Haus trafen die Beamten auf insgesamt 19 junge Erwachsene aus vielen Orten Deutschlands (z.B.: Baden-Baden, Oberharz am Brocken und Duisburg). Das Haus wurde für ein Business-Meeting für fünf Personen angemietet. Neben einer Zapfanlage, einer Musikanlage und mehreren Sekt- und Champagnerflaschen waren alle Personen mit Reisegepäck angereist.

Gegen alle Teilnehmer der Party wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Nach ersten Erkenntnissen verabredeten sich die jungen Erwachsenen via Instagram.


 

Spazierwege in Sundern am Sorpesee

Foto: Stadtmarketing Sundern | Jennifer Schmitt


Sundern.
Auch in Sundern ist es leider nicht zu übersehen – jahrzehntelang gewachsene Wälder werden aktuell vom Borkenkäfer vernichtet. Viele Wanderwege sind durch den Abtransport der gefällten Bäume arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Da macht das Wandern in vielen Bereichen Sunderns momentan nicht so viel Spaß.

Da der Wanderboom jedoch erfreulicherweise anhält, hat Barbara Geuecke von der Stadtmarketing Sundern eG Wege ausgesucht, bei denen keine Beeinträchtigung durch Holzfällarbeiten zu erwarten sind.

Im neu aufgelegten Booklet werden kleine, feine und aussichtsreiche Spazierwege vorgestellt. Das Besondere dieses Booklets ist, dass die Wege barrierefrei bzw. barrierearm sind. Somit sind sie vor allem für ältere und gehbeeinträchtigte Personen geeignet, die sich lange Wanderungen nicht zutrauen, aber dennoch spazieren gehen möchten.

Auch Familien kommen bei diesen Spazierwegen auf ihre Kosten, denn sie sind nicht nur Kinderwagen freundlich sondern teils auch sehr lehrreich. Auf dem Airlebnisweg gibt es neben vielen interessanten Informationen einen Wassererlebnisplatz, den Barfußweg, ein Spielschiff aus Holz und einen Kinderspielplatz. Da kommt garantiert keine Langeweile auf.

Das Spazierwege-Booklet liegt ab sofort im Stadtmarketing-Büro aus.


 

Impfstelle Iserlohn in Betrieb

Die zusätzliche Impfstelle in Iserlohn hat, wie geplant, am Donnerstag, 1. April, ihren Betrieb aufgenommen. Foto: Hannah Heyn | Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. Die Impfstelle in Iserlohn-Dröschede hat am Donnerstag ihren Betrieb aufgenommen. Am Standort der ehemaligen Firma Kottmann werden zunächst Personen der Altersklasse 80plus und bald die 79-Jährigen geimpft.

In Westfalen-Lippe ist der Märkische Kreis der einzige Kreis, der neben dem Hauptimpfzentrum eine zweite Impfstelle anbietet. Die Räume am Standort der ehemaligen Firma Kottmann / Unisan im Gewerbegebiet Dröschede sind seit Anfang Februar angemietet. Hier werden seit Donnerstag im ersten Schritt Personen der Altersgruppe 80plus aus Balve, Hemer, Iserlohn und Menden geimpft, die ursprünglich einen Termin in Lüdenscheid gebucht hatten, diesen nun aber zeitgleich und ganz unkompliziert in Iserlohn wahrnehmen können.

Die Impfstelle in Dröschede wird, ebenso wie das Impfzentrum Lüdenscheid, täglich bis einschließlich Ostermontag in der Zeit zwischen 8 und 20 Uhr geöffnet sein.  In der ersten Woche wird mit bis zu 250 Impfungen pro Tag gerechnet. Mit zunehmender Impfstoffverfügbarkeit werden im April insgesamt acht Impfstraßen im Märkischen Kreis genutzt – sechs in Lüdenscheid und zwei in Iserlohn.

In Dröschede wird auch ein Teil der insgesamt 3.466 Menschen aus dem Kreis geimpft, die 79 Jahre alt und in diesen Tagen eingeladen worden sind. Sie können ab dem 6. April einen Termin für Lüdenscheid oder Iserlohn buchen – entweder telefonisch unter 0800 116 117 02 oder online unter www.116117.de. Zudem wird es dieses Mal möglich sein, im Rahmen der Terminvergabe auch einen zeitgleichen Impftermin für den Lebenspartner zu buchen (sogenannte „Partner-Termine“). Das Alter des Lebenspartners ist dabei nicht entscheidend.


AstraZeneca-Impfungen für über 60-Jährige 

Hochsauerlandkreis. Am heutigen Mittwochmorgen hat es Fehlinformationen gegeben, dass alle Bürgerinnen und Bürger über 60 Jahren im Impfzentrum Olsberg eine AstraZeneca Impfung erhalten. Das ist falsch, denn weiterhin sind Berechtigungen und Termine erforderlich. Die Impfungen der Berufsgruppen und der über 80-Jährigen laufen normal weiter.

Der HSK bittet alle Personen ohne eine Impf-Berechtigung und einen Termin nicht zum Impfzentrum Olsberg anzureisen. Eine große Anzahl von Interessierten ist bereits schon vor Ort und muss leider wieder zurückgewiesen werden.

Aktuelle Informationen zum Umgang mit dem AstraZeneca-Impfstoff über die Feiertage liegen dem Hochsauerlandkreis noch nicht vor.


Impfung mit AstraZeneca für Unter-60-Jährige gestoppt

Symbolfoto: Mathis Schneider | Märkischer Kreis

Menden. Nachdem das Land NRW alle Impfungen mit AstraZeneca gestoppt hat, sind die Termine mit diesem Impfstoff für Unter-60-Jährige im Impfzentrum Hochsauerlandkreis für Mittwoch, 31. März, abgesagt worden. Die Betroffenen, die an diesem Tag einen Termin gehabt hätten, wurden per Mail über die Absage informiert. Das Impfzentrum bittet diesen Personenkreis, nicht nach Olsberg zu fahren.

Für den 1. und 2. April steht ein Sonderkontingent des Landes NRW mit BioNTech zur Verfügung, so dass alle gebuchten Termine wahrgenommen werden können. Das Impfzentrum wartet auf weitere Informationen des Landes NRW, um weiter planen zu können. Es steht noch nicht fest, wie die Impfungen ab dem 3. April fortgeführt werden.

Auch im Impfzentrum des Märkischen Kreises wird vorläufig nicht mit dem Covid-19-Impfstoff von AstraZeneca geimpft. Die mit diesem Vakzin für die nächsten Tage vereinbarten Termine werden wie vorgesehen stattfinden. Verimpft wird statt AstraZeneca dann der Impfstoff von BioNTech.

Impfungen, die mit AstraZeneca vorgesehen waren, finden ab Mittwoch, 31. März, ganz regulär statt. Dann wird statt mit AstraZeneca mit BioNTech und Moderna geimpft. Bis Ostermontag betrifft das insgesamt 260 Impfungen.


 

Hochsauerlandkreis entscheidet sich für Test-Option

Hochsauerlandkreis. Der Hochsauerlandkreis hat sich am heutigen Montag, 29. März, für die Test-Option entschieden.

Nachdem der Kreis drei Tage die Sieben-Tage-Inzidenz von 100 überschritten hatte, hat das Land NRW am Sonntag, 28. März, die Notbremse angeordnet. „Durch das Ziehen der Test-Option besteht aber nun die Möglichkeit, dass Menschen in der Region weiter Einkaufen und auch andere Dienste wahrnehmen können“, erläutert Landrat Dr. Karl Schneider die Entscheidung. „Allerdings werden wir die Entwicklung der Infektionszahlen genau beobachten und wenn notwendig, von uns aus die Bremse ziehen“, so Landrat Dr. Schneider weiter.

Mit einem kostenlosen Schnelltest aus einem der offiziellen Testzentren können folgende Angebote und Leistungen weiterhin in Anspruch genommen werden: u.a. in Bibliotheken, Museen, Burgen, Tierparks, in nicht privilegiertem Einzelhandel oder auch körpernahe Dienstleistungen. Dafür ist ein bestätigtes negatives Testergebnis (nicht älter als 24 Stunden) erforderlich und vorzuzeigen.

Von dieser Entscheidung profitiert auch das Sauerland-Museum, das weiter geöffnet bleiben kann.


 

Wochenendbilanz der Polizei

Märkischer Kreis. Am vergangenen Wochenende mußte die Polizei im gesamten Kreis wegen Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung ausrücken. Hier nur eine kleine Auswahl:

  • Der ganze Stress begann bereits am Donnerstag. Die Polizei mußte mehrfach gegen Schülerinnen und Schüler vorgehen, die rudelweise und alkoholisiert im ganzen Stadtgebiet Halver ihr Unwesen trieben. Feiernde Jugendliche riefen immer wieder Polizei und Ordnungsamt auf den Plan und trieben ein Katz-Maus-Spiel. Gegen 15 Uhr wurde die Polizei zur Kampstraße gerufen. 50 bis 60 Jugendliche flüchteten als der Streifenwagen anrückte. Sie hinterließen ein Müllfeld und ihre Rucksäcke. Die Polizei stellte die Taschen sicher und stellte die Personalien von rund 20 Jugendlichen fest, um sie für weitere Maßnahmen ans Ordnungsamt weiterzugeben. Ein 18-Jähriger landete in Gewahrsam.
  • Am frühen Abend bremsten Jugendlichen auf der Von-Vincke-Straße in Halver ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr aus, um in aller Ruhe über die Straße zu gehen. Ein Jugendlicher zeigte dem Fahrer den Mittelfinger.
  • Auf dem Bolzplatz Wefelshohl in Lüdenscheid rief der Ordnungsdienst der Stadt die Polizei zur Unterstützung. Dort hatten sich 15 Personen versammelt. Das Ordnungsamt fertigte mehrere Anzeigen.
  • Zeugen meldeten am Freitag, kurz vor Mitternacht, 15-20 Personen am Höher Weg in Lüdenscheid. Als der Streifenwagen vorfuhr, rannten alle in den dortigen Wald. Polizisten fanden am Treffpunkt eine Geldbörse sowie Cannabis und stellten beides sicher. Ein 19-jähriger Lüdenscheider hatte es zunächst nicht eilig wegzulaufen. Er entfernte sich nur zögerlich, beleidigte die Beamten und drohte ihnen Schläge an. Als sich die Polizisten näherten, entschloss er sich dann doch zur Flucht. Bei der Fahndung fand ihn eine Streife kurz darauf auf der Herscheider Landstraße. Beim Versuch ihn festzuhalten, schlug er einen Beamten mit der Faust. Die Beamten überwältigten ihn und nahmen ihn mit. Der mit über einem Promille stark angetrunkene Mann durfte nach Ausnüchterung seine Zelle wieder verlassen. Gegen ihn wird wegen Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Ein Polizist wurde leicht verletzt.
  • Auf dem Parkplatz eines Schnellimbissrestaurants an der Carl-Benz-Straße in Menden hielten sich ebenfalls 15 Jugendliche auf. Zeugen alarmierten die Polizei. Bei Eintreffen der Streife rannten alle davon.
  • Nicht weit vom Schnellimbiss entfernt, meldeten in Menden mehrere Zeugen am Samstagabend unabhängig voneinander etwa 50 Fahrzeuge mit 50-100 Personen, die sich auf dem Parkplatz des Hellweg-Baumarktes am Hönnenwerth aufhielten. Teilweise hätten die Personen keine Masken getragen, teilt die Polizei mit. Fahrzeuge seien mit quietschenden Reifen über den Platz gefahren. Als die Polizei vorfuhr, entfernten sich alle in verschiedene Richtungen.
  • Weitere Zeugen meldeten etwa 40 Fahrzeuge im Bereich Voßwinkel / Wimbern, an der Grenze zum Hochsauerlandkreis, die teils mit überhöhter Geschwindigkeit über die B7 fahren würden.
  • Die Polizei zeigte massiv Präsenz im Raum Menden, Iserlohn und auch Hemer, wo immer wieder vereinzelte Fahrzeuggruppen, bestehend aus 5-10 Fahrzeugen auffielen.

Seit dem 1. Oktober 2020 gingen 476 Hinweise auf Corona-Verstöße bei der Polizei im Märkischen Kreis ein, die teilweise auch von den Ordnungsämtern abgearbeitet wurden. Während im Oktober noch 26 Einsätze anstanden, lag der Höchststand im Februar bei 134. Im Monat März waren es bislang 72 (Stand: 29.03., 10.30 Uhr).

Die Polizei toleriert keine Angriffe auf Einsatzkräfte oder Mitarbeiter*innen von Ordnungsbehörden und wird konsequent dagegen vorgehen.


 

Notbremse: Inzidenzwert über 100

Meschede. Auch im Hochsauerland greift die Notbremse. Der Wert ist am Wochenende über die Hundertermarke auf 113,17 gestiegen.

Damit darf sich ab morgen ein Haushalt nur noch mit einer weiteren Person im öffentlichen Raum treffen. Geschäfte, die nicht zum täglichen Bedarf gehören, dürfen nur noch einen Abholservice anbieten.

Der Kreis könnte bei Geschäften und anderen Einrichtungen eine Ausnahme machen, wenn Kunden einen tagesaktuellen negativen Corona-Schnelltest vorlegen können. Ob der HSK das macht, wird im Laufe des Tages entschieden.


 

Impfstelle Iserlohn startet

Die zusätzliche Impfstelle in Iserlohn wird, wie geplant, ab Donnerstag, 1. April, ihren Betrieb aufnehmen. Foto: Hannah Heyn | Märkischer Kreis

 

Märkischer Kreis. Am Gründonnerstag startet die Impfstelle in Iserlohn. Im Gewerbegebiet Dröschede am ehemaligen Standort der Firma Kottmann / Unisan (Lanferkamp 3). Im ersten Schritt sind Personen der Altersklasse 80plus aus den Städten Balve, Hemer, Iserlohn und Menden am Freitag darüber informiert worden, dass sie ihren für das Impfzentrum Lüdenscheid gebuchten Termin in der Impfstelle in Iserlohn-Dröschede wahrnehmen können – und zwar am selben Tag und zur selben Uhrzeit wie vereinbart. Diese Möglichkeit besteht ausdrücklich nur für diesen Personenkreis 80plus. Eine aktive Umbuchung ist nicht erforderlich. Das teilt der Märkische Kreis mit.

Landrat Marco Voge freut sich: „Seit Dezember hat der Märkische Kreis konsequent das Ziel einer zweiten Impfstelle mit Standort in Iserlohn verfolgt. Der kontinuierliche und hartnäckige Einsatz hat sich nun ausgezahlt. Wir freuen uns, dass ab dem 1. April wie geplant auch in Iserlohn-Dröschede geimpft wird.“

Nach dem aktuellen Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums können Personen über 70 Jahre ab dem 6. April einen Termin buchen und ab dem 8. April geimpft werden. Diese Personengruppe soll voraussichtlich jahrgangsweise eingeladen werden. Nach Abstimmungen auf Landesebene sollen weitere Informationen folgen.


 

Motorradsaison startet

Foto: Frank Pawlack, Polizei HSK

Meschede. Pünktlich zu Ostern wird es wieder wärmer und das Wetter meint es auch gut mit uns. Klassisch beginnt rund um Ostern die Motorradsaison. Doch schon an den ersten warmen Tagen waren die ersten Biker auf den Straßen unterwegs. Doch bedauerlicherweise sind schon jetzt acht Motorradfahrer bei Unfällen verletzt worden.

Im letzten Jahr gab es 136 Motorradunfälle im HSK, teilt die Polizei des Hochsauerlandkreises mit. Hierbei wurden 131 Menschen verletzt und fünf Motorradfahrer getötet. Bei dreiviertel der Unfälle waren die Motorradfahrer die Unfallverursacher. Die Ursache lag bei jedem dritten Unfall an zu hoher Geschwindigkeit. Viele Menschen kommen aus den umliegenden Kreisen, dem Ruhrgebiet oder den Benelux-Staaten um auf den beliebten Motorradstrecken zu fahren. Das spiegelt sich bei den Unfällen wieder.

Dreiviertel der verunglückten Motorradfahrer kommen nicht aus dem HSK. Viele unterschätzen die lange Anreise oder die anspruchsvollen Strecken. Für Motorradfahrer ist es überlebenswichtig die eigene Geschwindigkeit und die Maschine richtig einschätzen zu können. Deswegen sind Pausen enorm wichtig. Ob ich einen Verkehrsunfall überlebe hängt auch vom Zufall ab. Ich kann durch die richtige Schutzausrüstung aber die Wahrscheinlichkeit erhöhen. Gerade nach dem Winter und der längeren Fahrpause muss man die Maschine wieder kennenlernen.

Ein Fahr- und Sicherheitstraining kann hier sinnvoll sein. Motorradfahren ist Kopfsache! Unterschätze ich die Strecke? Überschätze ich meine Fähigkeiten? Ich bin in erster Linie für mich selbst verantwortlich! Doch auch Autofahrer müssen sich wieder an Motorräder im Straßenverkehr gewöhnen und aufmerksamer sein. Die Geschwindigkeit ist häufig schwieriger einzuschätzen und die Motorräder sind auf ländlichen Straßen häufig schlechter sichtbar. Auch in diesem Jahr werden wird die Polizei an vielen Strecken im Sauerland Motorräder kontrollieren, um die Verkehrsunfälle zu reduzieren. Jeder Tote und jeder Verletzte ist einer zu viel. Die Menschen sollen gerne ins Sauerland kommen, um die Strecken und die Landschaften zu genießen. Hier ist kein Platz für Raser und Drängler. Fahren Sie vorsichtig!


MK: Regeln ab Montag

Märkischer Kreis. Das Land NRW hat am Freitag eine neue Coronaschutzverordnung veröffentlicht, die ab Montag und zunächst bis zum 18. April auch im Märkischen Kreis gilt. Zudem aktualisiert der Kreis seine Allgemeinverfügung. Sie tritt parallel ab Montag, 29. März, in Kraft.

In dieser neuen Coronaschutzverordung sind weitere Maßnahmen für Kreise und kreisfreie Städte enthalten, die an mindestens drei Werktagen hintereinander die Sieben-Tage-Inzidenz von 100 überschreiten. Die Regeln gelten damit auch für den Märkischen Kreis. Zu den Maßnahmen zählen unter anderem Kontaktbeschränkungen oder Vorgaben für den Einzelhandel.

Die aktualisierte Allgemeinverfügung beinhaltet über die Maßnahmen der Coronaschutzverordnung hinaus zudem folgende Punkte:

In der neuen Coronaschutzverordnung sind im öffentlichen Raum nur Treffen mit höchstens einer Person aus einem anderen Hausstand möglich. Eine Ausnahme gilt vom 1. bis 5. April: In diesem Zeitraum dürfen sich öffentlich zwei Hausstände mit insgesamt maximal fünf Personen treffen (Kinder unter 14 Jahren nicht mitgezählt). Die in der Coronaschutzverordnung aufgeführten und für den öffentlichen Raum vorgesehenen Kontaktbeschränkungen gelten also auch wie zuvor im Privatbereich (§2 Abs. 1a CorSchVO).

Weiterhin gilt ab Montag wie bisher die Maskenpflicht bei Fahrgemeinschaften (ausgenommen die fahrzeugführende Person). Auch für körpernahe Dienstleistungen (zum Beispiel Friseure) hatte der Kreis bereits Maßnahmen verfügt, die ab dem 27. März gelten. Für Termine bei Friseuren und körpernahen Dienstleistungen muss auch nach dem 29. März ein tagesaktueller, negativer Schnelltest vorgelegt oder vor Ort ein Selbsttest durchgeführt werden. Ausgenommen sind Kinder bis zum Schuleintritt.

Der Einzelhandel darf ab Montag nicht mehr öffnen.


 

Hausdurchsuchung – Pakete unterschlagen

Menden. Die Polizei ermittelt gegen einen 43-jährigen Paketdienst-Mitarbeiter, bei dem am Montag unterschlagene Paket-Sendungen gefunden wurden.

Nach internen Ermittlungen eines Paket-Stützpunktes in Iserlohn zog die Firma bereits am Montag die Polizei hinzu. Ein langjähriger Mitarbeiter räumte zunächst die Unterschlagung von drei Sendungen ein. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde beim Amtsgericht ein Durchsuchungsbefehl beantragt.

Bei der Durchsuchung in Menden kamen fast 200 mutmaßlich unterschlagene Artikel zum Vorschein, darunter vor allem hochpreisige Elektronik wie iPhones und andere Smartphones, Apple-Watches, Staubsauger-Roboter, Spielekonsolen und Notebooks, aber auch Küchengeräte, Besteck, Schmuck und Parfüme. Der geschätzte Gesamtwert liegt bei mindestens 75.000 Euro. Die Polizei stellte die mutmaßlich unterschlagenen Gegenstände sicher. Der Mitarbeiter war in dem Stützpunkt unter anderem für die Verladung zuständig und hatte Zugriff auf die Scan-Systeme.

Die Polizei hat begonnen, die Gegenstände zu katalogisieren und zu fotografieren. Gemeinsam mit dem Paketversender soll in den nächsten Wochen versucht werden, die rechtmäßigen Empfänger oder Eigentümer ausfindig zu machen.


 

Über Radweg gequetscht, Zaun umgerissen und geflohen

Menden. Ein 82-jähriger Autofahrer „quetschte“ sein Auto am Donnerstagnachmittag über die „Molle“, einem reinen Geh- und Radweg, der zum Bahnhof in Menden-Bösperde führt. Zeugen informierten die Polizei über einen angeblich „verwirrten“ älteren Autofahrer auf dem stark von Fußgängern und Radfahrern frequentierten Weg. Am Ende verengt sich der Weg immer mehr.

Rundum ist der Wagen zerkratzt und verbeult. Das  seien „Altschäden“, sagt der Fahrer. Foto: Polizei MK

Genau dort riss der Wagen einen 60 Meter langen Stabmattenzaun aus der Verankerung und fuhr einen Ferngas-Pfosten um. Die Fußgänger versuchten, den Wagen anzuhalten. Doch der Fahrer setzte seine Fahrt unbeirrt fort und war verschwunden, bevor die Polizei eintraf.

Die Zeugen konnten der Polizei das Kennzeichen mitteilen. Deshalb bekam der Senior kurze Zeit später Besuch von der Polizei. Er bestätigte, dass er an einem Zaun „entlang geratscht“ sei. Aber er habe den Zaun keinesfalls beschädigt, nur den eigenen Wagen. Bei den diversen Schrammen, Lackspuren und Beulen rund um sein Auto handle es sich allerdings um „Altschäden“. Die Polizei sicherte Spuren und verglich die Schäden an Radweg und Fahrzeug.

Zumindest steht fest, dass sein Wagen deutlich breiter ist als der Radweg. Die Polizei stellte den Führerschein des 82-Jährigen sicher und schrieb eine Anzeige wegen einer Unfallflucht. Unfallflucht ist eine Straftat. Jeder fünfte Verkehrsunfall im MK ist ein Unfall mit Flucht. Die Aufklärungsquote im Märkischen Kreis liegt bei 90,8 Prozent. Das unerlaubte Entfernen vom Unfallort kostet mindestens vorübergehend die Fahrerlaubnis.

Überigends, die Polizei kann bei der Straßenverkehrsbehörde anregen, die Fahrtüchtigkeit eines Autofahrers überprüfen zu lassen.


 

Stadt Iserlohn holt ehemaligen Mitarbeiter zurück


Iserlohn.
Ein ehemaliger Mitarbeiter des Ordnungsamtes in Iserlohn hatte nach der Beendigung seines Arbeitsverhältnisses bei der Stadt Iserlohn eine Viertelmillion Euro als Abfindung bekommen. Das Arbeitsverhältnis war zum 30. April 2019 per Auflösungsvertrag und Zahlung der Abfindungssumme beendet worden. Darüber war vor zwei Jahren der Bürgermeister zurückgetreten.

Nun soll der Mitarbeiter wieder für die Stadt arbeiten. Zur Zeit laufen zwei Verfahren an verschiedenen Gerichten. Um den finanziellen Schaden für die Stadt Iserlohn so gering wie möglich zu halten, soll nun von der Möglichkeit Gebrauch gemacht werden, den ehemaligen Mitarbeiter über das Instrument der Prozessbeschäftigung vorübergehend zu beschäftigen. Denn sollte das Arbeitsgericht im laufenden Prozess tatsächlich zu der Auffassung gelangen, der Auflösungsvertrag sei nichtig, wäre der Mitarbeiter nach wie vor Beschäftigter der Stadt Iserlohn und ihm würden dann rückwirkend entsprechende Lohnzahlungen zustehen. Möglich erscheint ein noch jahrelang andauernder Rechtsstreit. Demnach ist es ist völlig ungewiss, ob das Verfahren in dem am 7. April 2021 anberaumten Kammertermin beendet, in erster Instanz fortgesetzt oder in die nächste Instanz gehen wird.

Ein Ende des Verfahrens ist daher derzeit nicht absehbar und so könnte tatsächlich die nachzuzahlende Lohnsumme die Höhe der an die Stadt zurückzuzahlenden Abfindung irgendwann überschreiten. Der ehemalige Mitarbeiter hat der Stadt gegenüber ausdrücklich aufgezeigt, dass er gewillt ist, alles dafür zu tun, damit die Abfindungssumme schnellstmöglich an die Stadt zurückfließen kann.


Vogelgrippe in Menden nachgewiesen

Die Geflügelpest ist im Märkischen Kreis angekommen. Der Kreis bereitet eine Allgemeinverfügung vor, in der ein Sperrbezirk sowie ein Beobachtungsbereich festgelegt werden. Foto: Thomas Weinstock/Märkischer Kreis

 

Märkischer Kreis. Die Vogelgrippe ist im Märkischen Kreis angekommen. Sie wurde in einem Betrieb in Menden nachgewiesen. In einer Legehennenhaltung in Menden ist der Verdacht auf das Vorliegen der Aviären Influenza (Vogelgrippe) festgestellt worden. Das teilt der Märkische Kreis mit.

Der Betrieb hatte 100 Junghennen aus der Region Paderborn gekauft. Bei dem Ursprungsbetrieb war bereits am 20. März die Erkrankung festgestellt worden. Die vorher nach Menden verkauften Tiere waren leider auch schon infiziert und zeigten deutliche Krankheitserscheinungen.

Der Verdacht hat sich inzwischen bestätigt. Als Erreger wurde das hochpathogene Influenza A-Virus des Subtyps H5 amtlich nachgewiesen. Der betroffene Bestand wurde gesperrt und die Tötung der Tiere aus Tierschutzgründen und zur Ausschaltung des Seuchenherdes angeordnet und durchgeführt. Das Virus ist hoch ansteckend und befällt neben Hühnern auch Puten, Enten und Tauben. Eine Verbreitung der Krankheit in andere Geflügelbestände muss unbedingt verhindert werden.

Das Veterinäramt hat eine Allgemeinverfügung in Vorbereitung, danach werden ein Sperrbezirk sowie ein Beobachtungsgebiet eingerichtet. Für beide Restriktionsgebiete gilt dann eine Aufstallungspflicht für alle Geflügelbestände. Geflügelhalter werden gebeten, ihre Bestände dem Veterinäramt zu melden. Das kann per E-Mail unter Veterinaer@maerkischer-kreis.de geschehen.


 

Polizei zieht alkoholisierten Busfahrer aus dem Verkehr

Plettenberg. Die Polizei hat am Mittwochmorgen einen alkoholisierten Busfahrer aus dem Linienverkehr gezogen. Ein Fahrgast hatte den Fahrer auf der Linie 54 dabei beobachtet, wie er immer wieder aus einer braunen Glasflasche trank. Außerdem roch es nach Alkohol. Der Zeuge informierte die Polizei.

An der Bushaltestelle Oberstadt stiegen um 7.20 Uhr Polizeibeamte mit dem Alkohol-Testgerät in den Bus. Sie entdeckten eine offene Flasche Pils. Der freiwillige Atemalkoholtest ergab einen Wert von über einer Promille. Auf der Polizeiwache wurde dem Busfahrer von einem Arzt eine Blutprobe entnommen. Die Polizei stellte den Führerschein sicher.


 

HSK: Landrat und Bürgermeister für Luca-App

Grafik: culture4life GmbH

Hochsauerlandkreis. Landrat Dr. Karl Schneider und die zwölf Bürgermeister der Städte und Gemeinden im Hochsauerlandkreis haben sich in ihrer Konferenz für die Einführung der Luca-App ausgesprochen. Das Kreisgesundheitsamt versucht, eine entsprechende Lizenz zu erwerben und die technischen Voraussetzungen für den Einsatz zu schaffen. Nur im Gesundheitsamt können die gesicherten Daten wieder entschlüsselt und Infektionsketten schnell und lückenlos nachverfolgt werden.

Der Landrat und die Bürgermeister wollen beispielsweise allen Gastronomiebetrieben, Einzelhändlern oder Veranstaltern im Sauerland die Möglichkeit bieten, dass sich Gäste durch das Scannen eines QR-Codes einchecken können. Damit entfällt das lästige „Blätter ausfüllen“ und die Daten werden digital übermittelt. „Eine einheitliche App für ganz Nordrhein-Westfalen wäre wünschenswert gewesen, wir wollten aber nicht mehr länger auf Vorgaben warten. Deshalb hoffen wir nun auf eine schnelle Umsetzung und viele Teilnehmer sowie Betreiber“, war sich die Runde einig. Landrat Dr. Schneider geht sogar noch einen Schritt weiter: „Diese Funktionen der Luca-App hätte die Corona-Warn-App des Bundes auch bieten müssen. Wir dürfen nicht immer am Datenschutz scheitern, erst recht nicht in einer solchen Krisensituation.“


 

Merkel kassiert „Osterruhe“ wieder ein

Berlin. Nach einer spontanen Runde der Ministerpräsidenten hat Kanzlerin Merkel das Aus der „Osterruhe“ verkündet und sich bei den Bürger und Bürgerinnen entschuldigt.


 

Betrunkener schlägt Rettungssanitäter

Hemer. In Hemer meldeten Zeugen gestern einen hilflosen Mann. Der 70-jährige Iserlohner lag volltrunken in einer Bushaltestelle an der Iserlohner Straße auf dem Boden. Ein Rettungswagen wurde gerufen und brachte den Mann ins Elisabeth-Krankenhaus.

Auf der Fahrt dorthin kippte die Stimmung. Schon beim Transport sei er nach Angaben der Rettungskräfte sehr aggressiv geworden. Plötzlich schnallte er sich ab, stand auf und schlug dem 36-jährigen Rettungsassistenten mit der Faust ins Gesicht. Anschließend pinkelte der Tatverdächtige in den Rettungswagen. Das Opfer wurde leicht verletzt.

Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.


 

Märkischer Kreis erweitert Allgemeinverfügung

Märkischer Kreis. Der Märkische Kreis erweitert in Abstimmung mit dem NRW-Gesundheitsministerium seine Allgemeinverfügung. Zudem gehen die weiterführenden Schulen, die Grundschulen und die Förderschulen – ausgenommen sind die Abschlussklassen – ab Mittwoch in den Distanzunterricht.

Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen haben Bund und Länder eine Verschärfung der geltenden Maßnahmen beschlossen. In NRW soll voraussichtlich ab dem 29. März die sogenannte „Notbremse“ in Kraft treten.

Der Märkische Kreis hat darüber hinaus im engen Austausch mit dem NRW-Gesundheitsministerium seine Allgemeinverfügung erweitert. Für Termine bei Friseuren und körpernahen Dienstleistungen nach Paragraf 12 der NRW-Coronaschutzverordnung muss demnach ein tagesaktueller, negativer Schnelltest vorgelegt oder vor Ort ein Selbsttest durchgeführt werden. Diese Regelung gilt ab Samstag, 27. März.

Darüber hinaus hat der Märkische Kreis mit dem NRW-Gesundheitsministerium abgestimmt, dass die weiterführenden Schulen, die Grundschulen und die Förderschulen ab Mittwoch, 24. März, in den Distanzunterricht gehen werden. Ausgenommen sind die Abschlussklassen.
In Bezug auf Kindertageseinrichtungen bleibt es den Eltern freigestellt, ob sie ihre Kinder in die Kitas bringen.

Über sämtliche Maßnahmen sind die Bürgermeisterin sowie die Bürgermeister der 15 Städte und Gemeinden am Dienstagmorgen in einer gemeinsamen Videokonferenz informiert worden.


 

Frau bei Familiendrama getötet

Neuenrade. Am Freitagnachmittag ist es zu einer Auseinandersetzung zwischen einer getrennt lebenden Familie gekommen. Dabei wurde eine 24-jährige Frau getötet. Die junge Frau verstarb trotz notärztlicher Erstversorgung in der Wohnung. Der Tatverdächtige, ein 22-Jähriger, wurde im Krankenhaus versorgt und festgenommen.

Am Samstag fand im Beisein der Staatsanwaltschaft die Obduktion der jungen Frau statt. Nach bisherigen Ermittlungen soll bei der Auseinandersetzung auch ein Messer im Spiel gewesen sein.

Die beiden gemeinsamen Kinder (2 und 3 Jahre alt) wurden in die Obhut des Jugendamtes übergeben. Die Ermittlungen zum Tatgeschehen dauern an.


Geflügelpest in Putenmastbetrieb

Eslohe. In einem Putenmastbetrieb in Eslohe-Cobbenrode ist wahrscheinlich die Geflügelpest, auch Vogelgrippe genannt, ausgebrochen. Das teilt das Veterinäramt des Hochsauerlandkreises mit.

Innerhalb kurzer Zeit sind in dem Betrieb mehrere hundert Tiere verendet. Eine Laboruntersuchung ist in einem veterinärmedizinischen Fachlabor für Geflügelkrankheiten erfolgt und der Verdacht auf Vorliegen des Erregers H5N8 wurde mittlerweile bestätigt. Es wurden weitere Proben genommen, die derzeit beim Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Westfalen (CVUA-Westfalen) analysiert werden. Die formale Bestätigung des Seuchenausbruchs steht noch aus. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) wurde eingeschaltet.

Das Virus ist hoch ansteckend und deshalb muss eine Verbreitung in andere Geflügelbestände verhindert werden. Nach der Geflügelpestverordnung muss daher der gesamte Geflügelbestand des Halters getötet werden. Das Kreisveterinäramt wird einen Sperrbezirk (Radius mindestens drei Kilometer) sowie ein Beobachtungsgebiet (Radius mindestens zehn Kilometer) einrichten.

Der Sperrbezirk und das Beobachtungsgebiet betreffen auch den Kreis Olpe. Eine Aufstallungspflicht wird für das gesamte Beobachtungsgebiet angeordnet. Alle Geflügelhalter im Kreis sollten ihre Tiere genau beobachten und Verdachtsfälle unverzüglich dem Veterinäramt melden (Telefon: 0291/94-1143, Mail: veterinaeramt@hochsauerlandkreis.de). Auch der Fund von toten Wildvögeln sollte dort angezeigt werden.


 

MK: Neue Corona-Regeln
Märkischer Kreis.
Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis liegt, (Stand 18. März), bei 180,9. Sie ist damit seit dem 8. März (126,8) kontinuierlich angestiegen. Ein Grund: die ansteckendere, britische Virusmutation B.1.1.7, die mittlerweile in fast 65 Prozent aller Infektionsfälle nachgewiesen wird. Die Kontaktverfolgung im Kreis gelingt weiterhin engmaschig – auch dank der Unterstützung der Bundeswehr. In den Kliniken ist die Situation stabil. Allerdings steigt die Zahl der Corona-Patienten auf den Intensivstationen. Im Zusammenhang mit einem zunehmend dichter werdenden Netz an Schnellteststellen im Kreis rechnet der Krisenstab damit, dass zukünftig eine größere Dunkelziffer von Infektionen entdeckt wird und die Inzidenz weiter steigen kann. Das teilte der Kreis am Donnerstag mit.

Mit gezielten Maßnahmen will der Märkische Kreis der Ausbreitung des Coronavirus entgegensteuern. Dazu gilt ab Freitag, 19. März, eine Allgemeinverfügung, die im engen Austausch mit dem NRW-Gesundheitsministerium erarbeitet worden ist. Darüber sind die Bürgermeisterin und die Bürgermeister der Städte und Gemeinden in einer gemeinsamen Videokonferenz informiert worden. „Wir setzen auf verhältnismäßige Maßnahmen, die zum Infektionsgeschehen in unserem Kreis passen und von denen wir uns ganz gezielt Effekte erhoffen. Sehr viele Menschen halten sich schon jetzt auch im privaten Bereich vorbildlich an die geltende Coronaschutzverordnung und meiden Kontakte. Unsere Maßnahmen richten sich an diejenigen, die mit unvorsichtigem Verhalten das Infektionsgeschehen anfachen“, sagt Landrat Marco Voge und ergänzt: „Maßnahmen brauchen Akzeptanz in der Bevölkerung. Wir wollen zielgerechtete und präzise Verschärfungen, die Wirkung zeigen, um gemeinschaftlich das Coronavirus zu bekämpfen.“

Aus Sicht des Krisenstabes ist die Rücknahme der landesweiten Öffnungsschritte im Gesamtkontext und auf lokaler Ebene nicht das geeignete Mittel. In Abwägung aller Faktoren und mit dem Ziel einer zielstrebigen Reaktion auf die aktuelle Lage hat der Märkische Kreis eine Allgemeinverfügung erlassen.

Sie beinhaltet folgende Punkte:

  • Kontaktbeschränkungen auch im privaten Raum
    Im Märkischen Kreis werden sehr viele Ansteckungen – mehr als 70 Prozent aller Infektionen – im privaten Bereich registriert.Das bedeutet, dass maximal fünf Personen aus zwei Hausständen im privaten Raum zusammenkommen dürfen.
  • An Schulen und Kindertageseinrichtungen muss im Umkreis von 150 m ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden
    In den Schulen und Kitas kommen sehr gute Hygienekonzepte zur Anwendung. Eine große Infektionsgefahr besteht laut Krisenstab aber, wenn außerhalb der Gebäude – zum Beispiel auf dem Heimweg oder auf dem Weg zu Bus und Bahn – keine Schutzmasken getragen werden. Ziel ist es, Ansammlungen ohne Schutzmasken vor und in der Nähe dieser Gebäude zu vermeiden.
  • Maskenpflicht bei Fahrgemeinschaften (ausgenommen die fahrzeugführende Person)
  • Erweiterte Vorgaben zur Rückverfolgbarkeit
    Die Coronaschutzverordnung vom 12. März sieht unter anderem auch Lockerungen beim Jugendsport unter freiem Himmel vor. Demnach dürfen Gruppen von höchstens 20 Kindern bis einschließlich 14 Jahre sowie bis zu zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen draußen trainieren. Im Märkischen Kreis muss dafür ab sofort die Rückverfolgbarkeit sichergestellt werden. Um im Fall von Infektionsketten die Nachverfolgung besser gewährleisten zu können, müssen nach § 4a der CoronaschutzVO unter anderem Name, Adresse und Telefonnummer dokumentiert werden. Gleiches gilt bei Angeboten der Sozial- und Jugendhilfe (nach § 7 Abs. 1a CoronaschutzVO).

 

Kein zweites Impfzentrum im HSK

Arnsberg. Es wird kein zweites Impfzentrum für den Hochsauerlandkreis geben. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe hat eine zweite Impfstelle abgelehnt. Das teilte die Kreisverwaltung am Dienstag mit. Außerdem sei nicht genug Impfstoff vorhanden. Ab April sollen die Hausärzte impfen.

Der Märkische Kreis darf in Iserlohn Anfang April ein zweites Impfzentrum in Betrieb nehmen.


 

HSK: Auch Impf-Stopp für AstraZeneca

Hochsauerlandkreis. Der Impfstopp für AstraZeneca hat Montagnachmittag, (15. März), auch das Impfzentrum Hochsauerlandkreis überrascht. Von den täglich 260 geplanten Impfungen mit AstraZeneca im Impfzentrum in Olsberg konnten nur 160 stattfinden. Bei den mobilen Teams fallen in dieser Woche voraussichtlich 2.740 geplante Impfungen aus.

Noch gestern wurden die Impfungen für AstraZeneca für den Dienstag per Mail abgesagt. Das Impfzentrum hat entschieden, auch die Impfungen für den 17. und 18. März zu stornieren. Alle Betroffenen werden gebeten, ihr Mailkonto zu kontrollieren und eventuell auch in den Spamordner zu schauen. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat angekündigt, am Donnerstag, 18. März, eine Analyse zu AstraZeneca vorzulegen. Das Impfzentrum in Olsberg hofft, dass dort eine Entscheidung getroffen wird, wann zeitnah wieder geimpft werden kann.

Das Impfzentrum bittet, nicht nach Olsberg anzureisen. Es ist untersagt, derzeit AstraZeneca zu verimpfen. Das gilt auch für die Zweitimpfung. Die Impfstoffanlieferungen durch das Land wurden eingestellt. Der BionTech-Impfstoff steht nicht als Ersatz zur Verfügung. Er ist insbesondere für den Personenkreis über 80 Jahre vorbehalten. Diese Termine finden wie geplant statt.

Die Mitarbeiter des Impfzentrums werden sich mit allen Personen, deren Termin storniert wurde, in Verbindung setzen – entweder per Mail oder telefonisch – und einen neuen Termin vereinbaren. Die Zweittermine bleiben zunächst erhalten und können wahrgenommen werden, sobald die Freigabe wieder erteilt ist.


 

Kreis stoppt Impfungen

Märkischer Kreis. Auch im Märkischen Kreis werden die Impfungen mit dem Covid-19-Impfstoff von AstraZeneca ausgesetzt. Die Entscheidung betrifft sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen.

Das Paul-Ehrlich-Institut empfiehlt nach intensiven Beratungen zu den in Deutschland und Europa aufgetretenen schwerwiegenden thrombotischen Ereignissen die vorübergehende Aussetzung der Impfungen mit dem Covid-19-Impfstoff AstraZeneca. Das gilt auch für den Märkischen Kreis. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA wird nun entscheiden, ob und wie sich die neuen Erkenntnisse auf die Zulassung des Impfstoffes auswirken.

Im Impfzentrum des Märkischen Kreises sind nach Verkündung der Nachricht direkt die Impfungen mit AstraZeneca ausgesetzt worden. Betroffen davon waren am Montag knapp 250 geplante Impfungen. Auch in den nächsten Tagen werden die geplanten Impfungen mit AstraZeneca weder im Impfzentrum noch mit den mobilen Teams durchgeführt.

Die Impfungen mit den Impfstoffen von BionTech und Moderna werden dagegen wie geplant fortgesetzt.


 

Das Autokino ist zurück

Foto: Sauerlandpark Hemer

Hemer. Der Sauerlandpark hat es wieder getan. Zusammen mit dem Filmpalast Iserlohn startet der Park in Hemer eine Neuauflage des beliebten Autokinos. Ab Donnerstag, 18.03.2021, geht es in die zweite Runde!

Die Vorstellungen gibt es immer donnerstags bis sonntags auf dem Blücherplatz. Geplant ist das Ganze bis Ende April. Am Karfreitag gibt es kein Autokino. Pro Auto dürfen zwei Erwachsene und die im eigenen Haushalt lebenden Kinder sitzen.

Tickets gibt es ab sofort auf den Internetseiten des Sauerlandparks und des Filmpalastes. Eine Abendkasse gibt es nicht. Die Karten kosten pro Fahrzeug 16,50 Euro.


 

Märkischer Kreis setzt auf Luca-App

„Wir wollen, dass die Luca-App auch bei uns einheitlich genutzt werden kann“, sagt Landrat Marco Voge, der die Luca-App bereits installiert hat. Foto: Alexander Bange | Märkischer Kreis

 

Märkischer Kreis. Der Märkische Kreis setzt auf eine einheitliche App zur Kontaktnachverfolgung. Statt sich in Listen mit Anschrift und Telefonnummer einzutragen, könnten Nutzer der Kontaktnachverfolgungs-App „Luca“ beim Besuch von Restaurants oder im Einzelhandel ihre hinterlegten Daten etwa per QR-Code übermitteln. Die App speichert, wer wann und mit wem vor Ort war. Für den Gastgeber wird nur ein Zahlencode sichtbar, sodass der Datenschutz garantiert ist. Stellt sich nun im Nachhinein heraus, dass einer der Gäste mit Covid-19 infiziert war, kann er seine Kontakte mithilfe von „Luca“ an das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises übermitteln. Das Gesundheitsamt kann dann eine Anfrage beim Gastgeber stellen, damit dieser die Daten freigibt.

„Wir wollen, dass die Luca-App auch bei uns einheitlich genutzt werden kann“, sagt Landrat Marco Voge und ergänzt: „Je mehr Menschen sich daran beteiligen, umso besser. Wir setzen damit frühzeitig ein ganz klares Signal, mit einer digitalen Lösung mehr Chancen für Gastronomie, Handel oder Kultureinrichtungen zu ermöglichen und ihnen die nötige Planungssicherheit zu geben.“ Die App soll dazu beitragen, bei weiteren Öffnungsschritten die Lage mit einer guten Kontaktnachverfolgung unter Kontrolle zu behalten.

Die Daten aus der Kontaktnachverfolgungs-App lassen sich in die Software des Gesundheitsamtes einpflegen, sodass es hier eine Zeitersparnis gegenüber der Kontaktverfolgung per Papierbogen gibt. Dafür werden die entsprechenden Voraussetzungen und Schnittstellen beim Gesundheitsamt geschaffen.


 

Weiterhin einheitliches Vorgehen im MK

Märkischer Kreis. Im Rahmen der heutigen Bürgermeisterkonferenz haben sich  die Bürgermeister und Landrat Marco Voge darauf verständigt, eine gemeinsame Erklärung abzugeben. Dabei waren sich alle Beteiligten einig, dass eine gemeinsame Linie aller 15 Städte und Gemeinden mit dem Kreis wichtig ist. Der hohe Inzidenzwert im Märkischen Kreis beschäftigt viele Menschen und ist ein emotionales Thema in der Bevölkerung. Aus diesem Grund ist ein hohes Maß an Verlässlichkeit ebenso notwendig, wie ein einheitliches Vorgehen.

Ein wichtiges Thema war die geplante Wiederaufnahme des Unterrichts an den weiterführenden Schulen am kommenden Montag, 15. März. Vor dem Schulstart an den weiterführenden Schulen im Märkischen Kreis soll die gemeinsame Vorgehensweise erklärt werden: Insgesamt ist das Infektionsgeschehen auch innerhalb des Kreises sehr unterschiedlich. Einigkeit herrschte, dass die Regelungen kreisweit einheitlich seien sollten. Ein „Wettbewerb“ oder „Gegeneinander“ dürfe nicht entstehen. Die Einigkeit der kommunalen Familie und ein gemeinsamer Weg seien wichtig. Aus diesem Grund werden der Märkische Kreis sowie die Städte und Gemeinden sich an die einheitlichen Vorgaben und Maßnahmen des NRW-Schulministeriums halten.


 

Polizei rettet Uhu

Foto: Polizei Märkischer Kreis

Balve. Die Polizei hat am Mittwochmorgen im Hönnetal einen verletzten Uhu von der Straße geholt. Um 6.40 Uhr meldete ein aufmerksamer Bürger das verletzte Tier auf der Fahrbahn der B 229 (Helle).

Er leitete den Verkehr an dem Tier vorbei, bis der Streifenwagen eintraf. Dem aufgeplusterten Nachtvogel mit dem verletzten Auge ging es schlecht. Die Polizeibeamten holten sich Rat bei einer Falknerei.

So konnten sie den Greif fachgerecht mit einer Decke aufnehmen und bei den Skyhunters – der „Falknerei in Nature“ – in Menden abliefern. Dort wird das Männchen (ein „Terzel“) von einem Tierarzt behandelt. Gute Besserung!


 

Neheim-Moosfelde: Schuss auf Bus

Arnsberg. Am Montagabend schoss ein bislang unbekannter Täter auf einen Linienbus in Moosfelde. Verletzt wurde niemand. Der Bus wurde beschädigt.

Nach Angaben der Polizei schoss der Täter vermutlich vom Gelände der Grundschule auf den Bus. Dieser war um 19.25 Uhr auf der Eschenstraße in Richtung Moosfelder Ring unterwegs. Das Geschoss traf ein Fenster auf der rechten Fahrzeugseite. Hier wurde die äußere Scheibe der Doppelverglasung zerstört.

Im Bus befanden sich neben dem Busfahrer zwei Fahrgäste. Eine Frau entfernte sich noch vor dem Eintreffen der Polizei. Diese wird gebeten, sich als Zeugin bei der Polizei in Arnsberg zu melden.

Wer kann Angaben zum Schützen machen? Wem sind am Montagabend zwischen 19 Uhr und 19.30 Uhr verdächtige Personen im Bereich der Grundschule aufgefallen? Zeugen setzen sich bitte mit der Polizei in Arnsberg unter 02932 – 90 200 in Verbindung.


 

Schnelltest-Zentrum im Sauerlandpark

Früher wurden hier Panzer repariert. Ab kommenden Montag wird hier getestet. Foto: Sauerlandpark Hemer

Hemer. Im Kampf gegen die Corona-Pandemie setzen Bund und Land zukünftig, neben ihrem Impfkonzept, auf eine umfangreiche Teststrategie. Damit möglichst viele Bürgerinnen und Bürger in großer Zahl getestet werden können, wird in Hemer ein Schnelltest-Zentrum geschaffen, das bereits in den kommenden Tagen geöffnet werden soll. Intensive Gespräche mit der Genehmigungsbehörde, dem Märkischen Kreis, sind bereits geführt, die notwendigen Anträge sind bereits eingereicht worden. Im Gegensatz zu den Testzentren in Iserlohn und Lüdenscheid werden in der Felsenmeerstadt Antigen-Schnelltests angeboten, die, anders als sogenannte PCR-Tests, ihr Ergebnis bereits nach nur 15 Minuten liefern. Sie sind zum Beispiel für Besucher von Altenpflegeeinrichtungen üblich.

Betrieben wird das neue Schnelltestzentrum vom Ortsverein Hemer des Deutschen Roten Kreuzes, in logistischer Zusammenarbeit mit der Sauerlandpark Hemer GmbH. Der Schnelltest selbst wird durch geschultes medizinisches Personal durchgeführt, dass diese Aufgabe im Auftrag des DRK übernimmt. Dazu wird ein Nasen- und Rachenabstrich durchgeführt. „Wir sind sehr froh, in unserer Stadt diese Aufgabe übernehmen zu dürfen. Dank der logistischen und technischen Erfahrung unseres Partners können wir den Aufbau des Schnelltest-Zentrums in kürzester Zeit umsetzen und uns auch beim Betreiben auf die Unterstützung des Parks verlassen“, unterstreicht Daniel Witt vom DRK Hemer e.V. Läuft alles nach Plan, sollen dort bereits am Montag in einer Woche, also am 15. März, erste Antigen-Schnelltests durchgeführt werden.

Als Standort haben sich die Verantwortlichen für den Parkplatz ´Panzerplatte` an den Schleppdächern am Ende der Platanenallee entschieden. „Hier haben wir alles, was wir an technischer Infrastruktur brauchen. Baulich sind bereits Container geordert, die wir benötigen. Aufgrund aller in den letzten Jahren gemachten Erfahrungen sind wir in der Lage, die An- und Abfahrt, aber auch die Parkplatzsituation ohne große Herausforderungen, auch Zeiten mit vielen Besucherinnen und Besuchern, zu koordinieren“, so Thomas Bielawski, Geschäftsführer des Sauerlandparks. Gemeinsam mit Sauerlandpark-Partnern wird nicht nur das komplizierte Terminmanagement koordiniert, sondern erfolgt auch die Datenermittlung bis hin zum abschließend digital versandten Testergebnis, dass bereits eine Viertelstunde nach Beginn der Testung vorliegen soll. Im Fall eines negativen Testergebnisses wird ein digitales Dokument zur Verfügung gestellt, dass von allen Institutionen akzeptiert wird. Sollte ein positives Corona-Schnelltestergebnis festgestellt werden, können die Betroffenen im Schnelltest-Zentrum sofort einen PCR-Test machen, so dass das Schnelltest-Ergebnis noch einmal in einem Labor verifiziert werden kann. Die Öffnungszeiten sollen schnellstmöglich im Detail festgelegt werden.

Derzeit ist geplant, neben den Wochenenden auch an Wochentagen bis in die Abendstunden den Test-Service anzubieten. Bund und Länder verbinden mit den massenhaften Schnelltestmöglichkeiten die Hoffnung, mehr Normalität zu ermöglichen und den Lockdown weiter aufzuheben, bis jedem ein Impfangebot gemacht werden kann. Jeder Bundesbürger hat ab sofort das Recht, sich einmal in der Woche schnelltesten zu lassen. Die Kosten dafür übernimmt der Bund, für alle Nutzer ist der Test kostenlos. „Ich betrachte dieses Schnelltestzentrum als weiteren Schritt in die richtige Richtung und bin den Beteiligten sehr dankbar dafür, wie schnell hier alle erforderlichen Schritte angegangen wurden. Schnelltests sind ein wesentlicher Baustein, um unseren Alltag in den Schulen und Betrieben sicherer zu machen und weiteren Branchen wie Kultur, Handel und Gastronomie zu helfen“, so Christian Schweitzer, Bürgermeister der Stadt Hemer.


Übergangsregelung für Corona-Schnelltests

Hochsauerlandkreis. Mit der neuen Coronaschutzverordnung ab dem 8. März haben Bürgerinnen und Bürger wieder die Möglichkeit, verschiedene Angebote bei sogenannten körpernahen Dienstleistungen wahrnehmen zu können. Die Voraussetzung ist oft ein negatives Corona-Schnelltest-Ergebnis.

Derzeit liegt noch keine neue Bundestestverordnung vor, die festlegt, wer in welchem Umfang Anspruch auf einen Schnelltest hat und wer die Testleistung erbringen darf. Daher gilt zunächst eine Übergangslösung im Hochsauerlandkreis sowie im gesamten Bundesland, die das Land NRW am späten Sonntagabend per Allgemeinverfügung geregelt hat.

Demnach werden „Ärzte, Zahnärzte, ärztlich oder zahnärztlich geführte Einrichtungen, medizinische Labore und auch Apotheken vorläufig mit der Leistungserbringung zur Vornahme von Bürgertestungen nach § 4a der Coronavirus-Testverordnung einschließlich der nachfolgenden PCR-Testungen nach der Coronavirus-Testverordnung beauftragt, wenn sie bereits vor dem 8. März 2021 eine Diagnostik durch Antigen-Tests zur patientennahen Anwendung (PoC-Antigen-Tests) angeboten haben“, zur Durchführung der Testungen bereit und in der Lage sind sowie die Mindestanforderungen gemäß der Anlage zu dieser Allgemeinverfügung erfüllen.

Die Regelung gilt bis einschließlich zum 15. März 2021. Wie die längerfristige Vorgehensweise sein wird, steht derzeit noch nicht fest. Sobald dem Hochsauerlandkreis Informationen zum Schnelltest-Verfahren vorliegen, gibt er diese kurzfristig bekannt.


 

Falsche Polizisten machen Beute

Olsberg. Nahezu täglich werden der Kreispolizeibehörde Anrufe gemeldet, in denen falsche Polizisten versuchen an das Geld ihrer Opfer zu gelangen. In den meisten Fällen reagieren die Angerufenen richtig. Sie legen auf und rufen die echte Polizei. In Olsberg gelang es den Täter am Wochenende jedoch Beute zu machen.

Am Samstagabend klingelt das Telefon einer 83-jährigen Seniorin. Am Telefon meldete sich ein „Herr Linnemann“. Er gab an Polizist zu sein und erklärte, dass in der Nachbarschaft Einbrecher festgenommen wurden. Bei der Festnahme wurde bei einem Täter ein Zettel gefunden. Auf diesem stand die Adresse der Angerufenen. Da nicht alle Einbrecher festgenommen werden konnten, ging „Herr Linnemann“ davon aus, das die Täter das Haus der Seniorin als nächstes aufsuchen würden. Zur Sicherheit sollte die Olsbergerin ihre Wertsachen in eine Tasche packen und vor der Tür abstellen. Die Polizei würde diese dann abholen.

Am nächsten Tag könnten die Gegenstände wieder bei der Polizei abgeholt werden. Aufgrund der äußerst geschickten Gesprächsführung ging die Seniorin davon aus, dass es sich am Telefon tatsächlich um die Polizei handelte. Sie packte die Tasche und stellte diese vor das Haus. In der Tasche befanden sich hochwertige Münzen. Am Sonntagmorgen erschien die Frau dann bei der Polizei um die Tasche abzuholen. Schockiert musste sie erfahren, dass sie Opfer einer Straftat wurde. Der Anrufer sprach hochdeutsch und hörte sich relativ jung am Telefon an. Das Telefonat dauerte etwa vier Stunden. Im Hintergrund spielten die Täter Funkgeräusche und weitere Stimmen ein. Somit verstärkten sie den Eindruck, dass es sich um die echte Polizei handelte. Wer die Tasche abholte, konnte die Frau nicht erkennen.

Schutz vor Trickbetrüger

So können Sie sich vor den Trickbetrügern schützen: Zeigen Sie ein gesundes Misstrauen und sprechen Sie mit Angehörigen, Freunden und Nachbarn über die Situation. – Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach den Hörer auf. Das ist keinesfalls unhöflich. – Sollte sich ein Anrufer als Polizist ausgeben und nach ihrem Vermögen fragen, legen Sie sofort wieder auf und wählen Sie den echten Polizeiruf 110. – Bei einem Anruf der echten Polizei erscheint niemals die 110 im Display des Telefons. Übergeben Sie niemals Wertsachen an fremde Personen. – Je mehr Menschen die Vorgehensweise der Betrüger kennen, desto schwerer haben es die Täter! Sprechen Sie daher mit Ihren älteren Mitmenschen und machen Sie diese auf die Betrugsmasche aufmerksam!


 

Schüsse auf offener Straße

Plettenberg. Am Samstagabend wurden im Bereich Königstraße/Oesterweg/Ratscheller Weg aus einem Fahrzeug Schüsse abgegeben.

Unabhängige Zeugen meldeten der Polizei zwei Fahrzeuge, die hintereinander in Richtung Oesterweg fuhren. Aus dem vorderen Fahrzeug (BMW) sei aus dem Schiebedach von einer Person auf einen dahinter fahrenden kleinen Kombi geschossen worden.

Die Polizei stellte bisher fünf Platzpatronenhülsen sicher. Die Ermittlungen dauern an.

Weitere Zeugen des Vorfalls, die Hinweise zu den Fahrzeugen und/oder den Schützen geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Plettenberg in Verbindung zu setzen.


 

MK: Krisenstab macht Wochenende

Lüdenscheid. Der Märkische Kreis steht auf Platz 2 in der Rangliste der NRW-Inzidenzwerte. Der Sieben-Tages-Wert liegt aktuell bei 125,1.

Ab Montag greift die neue NRW-Coronaschutzverordnung und gilt auch für den Märkischen Kreis. Der Kreis wird trotz der hohen Zahlen keinen Sonderweg beschreiten und beabsichtigt zur Zeit keine spezielle Verordnung zu erlassen. Zunächst nicht – denn jetzt ist erstmal Wochenende.

In der aktuellen Samstagsausgabe der Westfalenpost verweist Kreissprecher Hendrik Klein auf das Wochenende. Man werde sich am Montag zusammensetzen.

Somit gilt ab Montag auch für den Märkischen Kreis die erlassene Corona-Schutzverordnung für Nordrhein-Westfalen. Unter anderem können Buchhandlungen, Schreibwarengeschäfte, Blumengeschäfte und Gartenmärkte ihren Betrieb wiederaufnehmen.

Alle übrigen Einzelhandelsgeschäfte können mit Terminvergabe und begrenzter Kundenzahl öffnen. Gleiches gilt auch für körpernahe Dienstleistungsbetriebe mit Hygienekonzepten. Hier ist gegebenenfalls auf die Durchführung eines Schnelltests zu achten.


 

Patient gerät in Brand

Menden. Gestern Abend ist im Mendener St.-Vincenz-Krankenhaus ein 71-jähriger Patient in Brand geraten. Krankenschwestern hörten gegen 19.30 Uhr Hilfeschreie aus einem Krankenzimmer. Als sie in das Zimmer kamen, stand das T-Shirt des Mannes in voller Ausdehnung in Flammen.

Die Mitarbeiterinnen löschten das Feuer mit einer Decke. Der Senior musste mit lebensgefährlichen Brandverletzungen in eine Spezialklinik verlegt werden. Ein Feuerzeug lag an dem Bett.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Ein Fremdverschulden scheidet nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen aus.


 

Angriff auf Stadtbedienstete

Menden. Mitarbeiter des Ordnungsamtes kontrollierten am Mittwochnachmittag die Einhaltung der Maskenpflicht im Freizeitzentrum Biebertal. Nach einer ersten Ermahnung der anwesenden Eltern gingen sie kurz vor 17 Uhr eine zweite Runde über den Spielplatz.

Ein Pärchen trug weiterhin keine Maske und wurde von den Mitarbeitern aufgefordert zu gehen. Gemeinsam mit ihrem Kind verließen sie den Spielplatz. Beim Verlassen drehte sich ein 22-jähriger Iserlohner zu den Ordnungskräften um und pöbelte sie in aggressivem Tonfall an. Die Aufforderung sich auszuweisen quittierte das Paar mit einem Fluchtversuch.

Den Mitarbeitern gelang es die 19-jährige Iserlohnerin festzuhalten. Nach übereinstimmenden Zeugenangaben kehrte ihr Begleiter darauf zurück, zog ein Pfefferspray und sprühte damit einem 36-jährigen Mitarbeiter mehrfach ins Gesicht. Das Opfer wurde leicht verletzt.

Als die Anwesenden die Polizei verständigten, rannte der Tatverdächtige davon. Er konnte nicht mehr angetroffen werden. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Verstoß gegen das Waffengesetz und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Ein Verfahren hinsichtlich des Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung wird durch die Stadt Menden geprüft.


 

Corona Gipfel: Lockdown geht weiter

Ende März kann die Aussengastronomie unter Auflagen wieder öffnen

Berlin. Der Lockdown wird bis zum 28.März verlängert. Die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich in folgenden Punkten.

Bereits von Montag an werden die Kontaktbeschränkungen leicht gelockert. Dann sollen sich bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten wieder treffen können. Das gesellschaftliche Leben soll stufenweise wieder zurückkehren. Nachdem seit Montag Friseure wieder öffnen durften, sollen als nächstes bundesweit Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte öffnen. Körpernahe Dienstleistungen können mit aktuellen Tests ebenfalls getätigt werden.

Ab 8. März darf der Einzelhandel, (1 Kunde pro 10 bzw. 20 qm, abhängig von der Verkaufsfläche), öffnen. Bei einem Inzidenzwert von unter 50. Schon ab einem Wert von 100 darf im Einzelhandel per Terminbuchung eingekauft werden. Museen, Zoos, Gedenkstätten ectr. dürfen ebenfalls mit Termin besucht werden.

14 Tage später (22.03.21) , jeweils mit aktuellem Schnelltest und einem Inzidenzwert unter 100:

  • Aussengastronomie, Kultureinrichtungen wie Theater, Konzert- und Opernhäusern sowie Kinos und Sportstätten .

 Inzidenzwert unter 50 (ohne Schnelltest):

  • Aussengastronomie, Kultureinrichtungen wie Theater, Konzert- und Opernhäusern sowie Kinos und Sportstätten .

14 Tage später (05.04.21) , jeweils mit aktuellem Schnelltest und einem Inzidenzwert unter 100:

  • Einzelhandel (1 Kunde pro 10 bzw. 20 qm, abhängig von der Verkaufsfläche), Sport (Fitnesstudios ect.) ohne Test

Inzidenzwert unter 50 (ohne Schnelltest):

  • Freizeitveranstaltungen im Aussenbereich (max. 50 Teilnehmer)

Die nächste Ministerpräsidentenkonferenz ist am 22.03.2021. Hier wird entschieden wie es mit den weiteren Bereichen wie Gastronomie, Hotels, Kultue, Veranstaltungen, Reisen und Hotels weitergeht.

Hausärzte sollen spätestens ab April Corona-Schutzimpfungen durchführen, vielleicht auch schon Ende März. Sofern es genug Impfstoff gibt. Schnelltests soll es erst im April geben.


 

HSK: Es gibt Fördermittel

Düsseldorf. Sundern und Arnsberg profitieren beim „Förderprogramm Nahmobilität 2021“ von Geldern des Landes NRW und des Bundes. Sundern erhält 48.500 Euro für den Radweg am Sorpe-Vorbecken in Amecke und Arnsberg 32.000 Euro für die Öffentlichkeitsarbeit Nahmobilität 2021. Das teilte der Landtagsabgeordnete für den Hochsauerlandkreis Klaus Kaiser (CDU) mit.

Klaus Kaiser: „Ich freue mich sehr, dass die beiden Städte mit der Förderung der Nahmobilität ein attraktives Verkehrswegenetz ausbauen, aus dem jeder Einzelne wählen kann. Damit leben wir nicht nur gesünder, sondern tun auch etwas fürs Klima.“


 

Weitere Impfzentren im Sauerland

Der Kreis bekommt „Grünes Licht“ vom Land Nordrhein-Westfalen und wird eine Impfstelle mit zwei weiteren Impfstraßen in Iserlohn einrichten. Landrat Marco Voge: „Eine sehr gute Nachricht vor allem für die Menschen bei uns im Kreis.“ Foto: Hendrik Klein | Märkischer Kreis

Menden. Heute gab es einen neuen Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums. Demnach können jetzt auch zwei Impfzentren pro Landkreis in Betrieb gehen.

Geimpft werden soll ab 1.April, neben der historischen Schützenhalle Loh in Lüdenscheid, auch im Gebäude des ehemaligen Unternehmens Kottmann im Gewerbegebiet Iserlohn-Dröschede. In Dröschede ist das Ziel, zügig zwei Impfstraßen mit jeweils 20 zu impfenden Personen pro Stunde einzurichten. Somit können dort am Tag bis zu 500 Personen zusätzlich geimpft werden.

Die vier nördlichsten Städte im Märkischen Kreis (Balve, Hemer, Menden und Iserlohn) vereinen ca. 190.000 Einwohner auf sich. In diesen vier Städten beläuft sich der Anteil der Bevölkerung, der 65 Jahre und älter ist, auf ca. 43.000 Personen. „Langfristig muss natürlich die Impfung bei unseren Hausärzten das Ziel sein. Bis dahin ist der zweite Standort eine ganz wichtige Säule“, sagte der Landrat des Märkischen Kreises Marco Voge am Montagnachmittag. Selbstverständlich würden die Planungen mit allen Beteiligten im Kreis fortgesetzt, da der Erlass des Landes unter anderem auch mögliche Kooperationen mit bis zu fünf Schwerpunktpraxen vorsieht.

Voge: „Eine sehr gute Nachricht vor allem für die Menschen bei uns im Kreis. Und ein Meilenstein für die weiteren Impfungen. Damit wird ein wichtiger Beitrag für eine hohe Impfbereitschaft geleistet.“

Die Kassenärztliche Vereinigung hat bereits angekündigt, dass sie sich um das Personal kümmern wird. Der Kreis hat die Bundeswehr zur Unterstützung angefragt, damit der geplante Zwölf-Stunden-Betrieb gewährleistet werden kann.

Auch im Hochsauerlandkreis wird ein zweites Impfzentrum eingerichtet. Es soll am Klinikum in Arnsberg entstehen.


 

 

Hohe Inzidenz besonders in lokalen Ereignissen begründet

In den kommenden Monaten sind im Impfzentrum am Standort in Lüdenscheid bereits mehr als 16.000 Impfungen pro Monat vorgesehen. Foto: Alexander Bange | Märkischer Kreis


Märkischer Kreis.
Die aktuelle 7-Tages-Inzidenz im Märkischen Kreis ist besonders in lokalen Ereignissen begründet. Kreisverwaltung und Landrat erläutern die aktuelle Situation und die Strategie für das weitere Vorgehen: „Uns ist es wichtig, die aktuell hohe Inzidenz-Zahl transparent zu erklären“, sagt Landrat Marco Voge.

Der Märkische Kreis hat nun NRW-weit eine der höchsten 7-Tages-Inzidenzen mit 120,4 Infizierten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Die Ursachen dafür sieht der Krisenstab allen voran in einzelnen lokalen Ereignissen mit jeweils einer größeren Anzahl an Infizierten begründet. So kam es zuletzt vermehrt in Krankenhäusern und Unternehmen zu Ausbrüchen. Diese Ereignisse treiben zurzeit die Inzidenz auf den gesamten Kreis gesehen in die Höhe. Darüber hinaus ist nach wie vor ein diffuses Verbreitungsgeschehen besonders auch im privaten Bereich zu erkennen. Auch aufgrund der zunehmenden Verbreitung der ansteckenderen britischen Variante B.1.1.7 (47,1 Prozent). Auch diese trägt zur steigenden Inzidenz bei.

Die intensive Nachverfolgung bleibt eine zentrale Aufgabe der Gesundheitsbehörden. Dieses geschieht akribisch – besonders auch in betroffenen Unternehmen – und in enger Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden.
Positiv zu beobachten sind erste Erfolge der Impfungen. So ist die Anzahl der Infizierten in den Pflegeheimen zuletzt deutlich rückläufig. „Wir werden schon zum Wochenende die Zweitimpfungen in sämtlichen Altenpflegeheimen im Märkischen Kreis abgeschlossen haben“, erklärt Marco Voge. „Der Schutz unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie der vulnerablen Gruppen hat nach wie vor Priorität“, so der Landrat: „Wir hoffen, dass die Impfkampagne mit Zunahme der Impfstoffmengen nun schnell Wirkung zeigt.“ Bereits jetzt gehe allerdings die Anzahl der zu beklagenden Todesfälle zurück. Waren es im Dezember noch 76 und im Januar 71 sind es in diesem Monat bislang 40 Todesfälle. In den kommenden Monaten sind im Impfzentrum am Standort in Lüdenscheid bereits mehr als 16.000 Impfungen pro Monat vorgesehen.

Breitangelegte Teststrategie
Ein weiterer wichtiger Baustein wird laut der Ankündigungen der Bundesregierung künftig eine breitangelegte Teststrategie. Diesbezüglich hat auch der Märkische Kreis erste Vorkehrungen getroffen, um vorbereitet zu sein. „Die ersten Gespräche im Kreishaus haben stattgefunden, damit wir unsere Hausaufgaben machen und bereit sind, wenn die Vorgaben von Bund und Land klar sind“, erklärt der Landrat. Im Anschluss an die Konferenz der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin plant Landrat Voge eine gemeinsame Videokonferenz mit den Städten und Gemeinden, um sehr kurzfristig auch die Maßnahmen vor Ort zu koordinieren. Voge: „Die flächendeckende Impfung ist für den Märkischen Kreis das wichtigste Mittel im Kampf gegen das Coronavirus und eine gemeinsam angelegte breite Teststrategie ein weiterer wichtiger Baustein einer Öffnungsstrategie – auch, um dauerhaft ein noch klareres Bild vom Infektionsgeschehen zu bekommen.“

Aber auch jeder einzelne könne seinen Beitrag leisten, die Pandemie einzudämmen. Bei den Corona-Schutzmaßnahmen dürfe auch im privaten Bereich nicht nachgelassen werden.


 

Jetzt aber fix

Menden. Nun aber schnell in die Apotheke, denn der erste von  zwei Berechtigungsscheinen für eine vergünstigte Ausgabe von FFP2-Masken läuft am 28.Februar ab. Der zweite Abholschein kann bis 15. April eingelöst werden. Pro Schein kostet das 2 Euro.


 

14 Neuinfektionen gemeldet

14 labortechnisch bestätigte Coronainfektionen wurden dem Kreisgesundeitsamt neu gemeldet. Foto: Mathis Schneider | Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. Vierzehn Neuinfektionen meldet das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises innerhalb der letzten 24 Stunden. Damit haben sich seit Ausbruch der Pandemie 11.339 Männer und Frauen mit dem Virus angesteckt – 10.602 haben die Krankheit überwunden.

493 Menschen sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert, 41 weniger als noch am Wochenende. Insgesamt befinden sich somit 1.570 Märker in häuslicher Quarantäne.

Laut Robert-Koch-Institut haben sich in den letzten sieben Tagen 93,1 Menschen pro 100.000 Einwohner mit dem Virus angesteckt. Seit Beginn der Pandemie sind 244 Menschen im Märkischen Kreis in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben. Neue Todesfälle wurden nicht gemeldet.


 

Angriff auf Notfallsanitäter

Hemer. Ein 67-jähriger Mann hat am Samstag einen Notfallsanitäter angegriffen. Der erheblich alkoholisierte Mann ließ sich nach einem Sturz vom Rettungsdienst versorgen und in die Paracelsus-Klinik bringen. Bis dahin verhielt sich der Patient kooperativ. Am Krankenhaus angekommen, stieg er allein aus dem Rettungswagen aus.

Nun kippte seine Stimmung. Er ging auf den 25-jährigen Mitarbeiter der Feuerwehr los und versuchte, ihn aus dem Rettungswagen zu ziehen. Der 25-Jährige riss sich los. Der Patient entfernte sich einige Meter, kam zurück und holte zum Faustschlag aus. Der Schlag traf auf ein Klemmbrett, das der Sanitäter zum Schutz vor sich hielt. Der erheblich betrunkene Patient torkelte, stürzte erneut und entfernte sich wieder vom Rettungswagen. Einige Meter entfernt blieb er stehen.

Dort nahm ihn die Polizei in Empfang und begleitete ihn in die Ambulanz, damit seine Wunden ambulant versorgt werden konnten. Die Polizeibeamten schrieben eine Anzeige wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Personen.


 

76 Platzverweise gegen junge Autofahrer

Neheim. Ein Treffen von etwa 60 Autofahrern in der Neheimer Innenstadt rief am Samstagabend die Polizei auf den Plan. Gegen 23 Uhr beschwerten sich mehrere Anwohner der Innenstadt bei der Polizei. Autofahrer waren mit quietschenden Reifen und hupend durch den Innenstadtbereich gefahren. Teilweise sollen die Teilnehmer mit ihren Fahrzeugen gedriftet und gerast sein. Zudem sah ein Zeuge einen Autofahrer mit einer Pistole in die Luft schießen.

Am Parkplatz des Schlachthofwegs sammelte sich ein Großteil der zumeist jungen Erwachsenen. Die Teilnehmer zeigten sich wenig kooperativ. Immer wieder verließen Fahrzeuge den Parkplatz und kehrten kurze Zeit später wieder zurück. Zudem fuhren noch weitere Teilnehmer des Treffens durch den Neheimer Innenstadtbereich. Insgesamt waren über 60 Fahrzeuge an dem Treffen beteiligt.

Mit Unterstützung der umliegenden Polizeiwachen brachte die Polizei die Situation unter Kontrolle. Die Teilnehmer wurden überprüft und auf die Einhaltung der Verkehrsregeln hingewiesen. Zudem sperrten die Beamten den Parkplatz ab und sprachen 76 Platzverweise aus. Rechtsverstöße wurden von der Polizei nicht festgestellt.

Als die Polizei den gemeldeten Pistolenschützen kontrollieren wollte, flüchtete dieser mit seinem Auto. Nach wenigen Metern stieg er aus und lief in Richtung des Möhneflusses. Hier sprang der 35-jährige Arnsberger schließlich ins Wasser und stürzte. Die Beamten reagierten schnell. Sie sprangen ebenfalls in das Wasser und fischten den Mann aus der Möhne. Der Sprung in den kalten Fluss hätte ohne die Hilfe der Polizei möglicherweise schlimme Folgen für den Flüchtigen gehabt. Es zeigte sich, dass der Mann erheblich unter Alkoholeinfluss stand. Ein Test ergab einen Wert von etwa 1,8 Promille. In der Polizeiwache wurde ihm eine Blutprobe entnommen. In seinem Fahrzeug fanden die Polizisten ein geladenes Magazin für eine Schreckschusswaffe. Eine Waffe fanden die Beamten nicht.

Gegen den 35-jährigen wird nun wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie wegen einer Trunkenheitsfahrt ermittelt.


 

Corona-Ausbruch in zwei Krankenhäusern

Menden. Nachdem es im Iserlohner St. Elisabeth Hospital einen Coronaausbruch gegeben hat, ist jetzt auch die Geriatrie des St.-Vincenz-Krankenhauses in Menden von einem Ausbruch betroffen. Weil es nur eine Abteilung in Menden betrifft werden auch weiterhin Patienten angenommen. In Iserlohn wurde ein Aufnahmestopp verhängt.

Die betroffenen Mendener Patienten sind nun auf der Isolierstation untergebracht. Die verbliebenen Patienten sind räumlich getrennt in der Geriatrie untergebracht. Unter den Erkrankten ist auch die britische Virusvariante gefunden worden, die als besonders ansteckend gilt.

Bis alle Testergebnisse vorliegen werden auf der Geriatrie werden erstmal keine neuen Patienten aufgenommen.


 

Tödlicher Unfall mit Schneemobil

Winterberg. Am Freitagvormittag hat es einen tödlichen Unfall auf einer Skipiste am Herrloh gegeben. Laut Polizei fuhr ein 50-jähriger Angestellter des dortigen Skiclubs mit einem Schneemobil und einem Mitarbeiter einer Firma, die technische Arbeiten an der Piste durchführte, den Hang in Richtung Tal. Aus bislang ungeklärter Ursache verlor der Winterberger die Kontrolle über das Fahrzeug und kollidierte mit einem Kassenhäuschen. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Sein 52-jähriger Beifahrer wurde schwer verletzt. Der Mann aus Lennestadt wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Die Hintergründe des Unfalls sind bislang unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.


 

Stabiler Arbeitsmarkt trotz Corona-Pandemie

Foto: Derian | Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. Der Arbeitsmarkt im Märkischen Kreis bleibt trotz der Corona-Pandemie stabil. Das betonte Volker Riecke, Geschäftsführer des Jobcenters Märkischer Kreis, im Ausschuss für Soziales und Gesundheit. „Sehr erfreulich“ sei die vergleichsweise unterdurchschnittliche Arbeitslosigkeit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

„Es ist eine sehr positive Entwicklung, dass wir eine unterdurchschnittliche Arbeitslosigkeit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in unserem Kreis haben“, sagte Riecke. Bundesweit liegt der Anteil der Jugendlichen an allen Arbeitslosen im SGB II bei acht Prozent, in Nordrhein-Westfalen bei 7,7 Prozent und im Märkischen Kreis auf stabilem Niveau bei 7,2 Prozent.


 

Fußgängerin meldet Autorennen

Brilon. Am Mittwochabend beobachtete eine Frau zwei Autos auf der Hoppecker Straße. Nach Angaben der Frau beschleunigten die Fahrzeuge mit aufheulenden Motoren und Reifenquietschen aus dem Kreisverkehr heraus. Anschließend rasten sie in Richtung der Bundesstraße 251. Ein Pkw überholte dabei den anderen. Kurze Zeit später kam ein dritter Pkw aus dem Kreisverkehr an der Gartenstraße gefahren. Der Wagen kürzte ab und fuhr linksherum durch den Kreisel. Dabei wäre es fast zum Zusammenstoß mit einem unbeteiligten Pkw gekommen. Der dritte Pkw musste ausweichen und drohte hierbei umzukippen. Anschließend rast auch dieses Auto in Richtung Bundesstraße 251 weiter.

Beschreibungen der drei Autos liegen bislang nicht vor. Nun sucht das Verkehrskommissariat Brilon nach weiteren Zeugen. Wer kann Angaben zu den drei Autos machen? Insbesondere der Autofahrer, welcher am Kreisverkehr beinahe mit dem dritten Auto zusammengestoßen wäre, wird gebeten sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Hinweise nimmt die Polizei in Brilon unter 02961 – 90 200 entgegen.


 

Sauerländer telefonieren viel im Auto

Meschede. Die Polizei hat in Eslohe und Arnsberg 300 Autofahrer kontrolliert. Dabei haben die Beamten 36 Handyverstösse registriert. Fast jeder zehnte Autofahrer telefonierte während der Fahrt, so das Ergebnis dieser Kontrollen. Wer erwischt wird zahlt!

Telefonieren im Auto startet bei 100 Euro und einem Punkt in Flensburg. Bei einer Verkehrsgefährdung kostet das 150 Euro und zwei Punkte. Wer einen Unfall dadurch verursacht ist mit 200 Euro und zwei Punkten dabei.

Auch telefonierende Fahrradfahrer werden zur Kasse gebeten. Hier ist es allerdings preiswerter. Mit 55 Euro ist man dabei.


 

Zahlen steigen wieder

73 Neuinfektionen wurden bei den Coronatests festgestellt. Foto: Mathis Schneider |Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. Das Kreisgesundheitsamt meldet 73 Neuinfektionen mit dem Coronaviurs in den vergangenen 24 Stunden. Die Anzahl der Erkrankten steigt damit wieder an – auf 474.

Innerhalb einer Woche haben sich rund 83 Menschen auf 100.000 Einwohner gerechnet neu mit Corona infiziert. Der Märkische Kreis ist damit beim Inzidenzwert laut dem Robert-Koch-Institut hinter Hagen und Solingen auf Platz 3 in Nordrhein-Westfalen.

Erst ab einer konstanten Inzidenz von 35 stellt die Bundesregierung Lockerungen in Aussicht. Problematisch scheinen im Märkischen Kreis die Mutationen des Corona-Virus zu sein. Zuletzt war immer häufiger die britische Variante nachgewiesen worden.


 

Bürgerwald in Suttrop soll aufgeforstet werden

Foto: Westkalk

Warstein.Mit ihrer diesjährigen Weihnachtsspende unterstützt die Firma Westkalk das Bürgerwald-Projekt der heimischen Bürgerstiftung. Die Prokuristen Verena Adler und Marius Risse übergaben die Spende in Höhe von 3000 Euro an Heinz Tschernisch und Christian Korff, Vorstand der Bürgerstiftung.

„Wir schätzen das Engagement sehr. Denn wir wissen, dass dieses Familienunternehmen seine Verantwortung für Mensch und Natur tagtäglich und ernsthaft wahrnimmt – weit über diese Spende hinaus“, sagt Heinz Tschernisch. Verena Adler: „Für Warstein ist der Wald ein ganz wesentlicher Identifikationsfaktor. Das ist uns bewusst. Es ist tragisch, dass Klimawandel und Borkenkäfer hier in der Heimat zum großen Fichtensterben geführt haben. Wir wissen aber, dass die Bürgerstiftung gut mit dem Geld umgehen wird. Das macht Hoffnung.“ Konkret wird mit der Spende die städtische Fläche in Suttrop an der Stockmecke unterstützt.

Inzwischen hat die Bürgerstiftung für das Projekt 17 000 Euro gesammelt. Das Projekt wird sicherlich noch bis 2021 laufen. Investiert wird in insgesamt vier kommunale Waldflächen. Zum Teil wurde dort schon wiederaufgeforstet. „Wir beauftragen einen entsprechenden Forstdienstleister und wir nehmen natürlich Einfluss auf die Auswahl der Bäume“, erläutert Korff. Unter den neuen Baumarten sind Douglasie, Esskastanie, Stieleiche, Buche und andere Hölzer. „Auf keinen Fall Fichte“, so Heinz Tschernisch.


 

Das wird teuer

Altena. Die Polizei kontrollierte am Dienstag die Geschwindigkeit auf der B236 am Ortsausgang Richtung Werdohl. Gegen 15 Uhr näherte sich ein Audi der Messstelle und zeigte dem Mitarbeiter den Mittelfinger. Der nahm die Verfolgung auf und rief Unterstützung hinzu. Im Bereich Höllmecke gelang es einer Streife den Mann anzuhalten. Der 28-jährige Werdohler am Steuer leugnete die Tat. Er muss sich nun wegen Beleidigung verantworten.


 

Professionelle Unterstützung

Lothar Buddinger (Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie), Volker Schmidt (Fachbereichsleiter für Gesundheit), Sozialarbeiterin Agnes Stachowiak und Landrat Marco Voge. Foto: Alexander Bange | Märkischer Kreis


Menden.
Hell und freundlich: So präsentieren sich die neuen Räume am Hönne-Berufskolleg des Märkischen Kreises in Menden, in denen die Mitarbeiterinnen des Sozialpsychiatrischen Dienstes, des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes sowie der Betreuungsstelle des Kreises jetzt arbeiten.

„Sie sind für Menschen da, die unter seelischen Belastungen leiden, psychisch krank sind oder sich in einer Lebenskrise befinden. Sie helfen Menschen, die sich nicht mehr anders zu helfen wissen und die auf eine professionelle Unterstützung angewiesen sind. Das ist eine unschätzbar wichtige Arbeit vor Ort“, sagte Landrat Marco Voge. Gemeinsam mit Volker Schmidt, Fachbereichsleiter für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz, nahm er sich die Zeit, um die neuen Räume in Augenschein zu nehmen und mit den Mitarbeiterinnen sowie Fachdienstleiter Lothar Buddinger ins Gespräch zu kommen. Neben dem Sozialpsychiatrischen Dienst und der Betreuungsstelle ist auch der Kinder- und Jugendärztliche Dienst von der Brückstraße zum Hönne-Berufskolleg umgezogen.

Auf zwei Etagen sind die Fachdienste Sozialpsychiatrischer Dienst / Betreuungsstelle sowie Kinder- und Jugendärztlicher Dienst jetzt untergebracht. Knapp 335 Quadratmeter Fläche und sieben Büroräume umfasst die Ebene des sozialpsychiatrischen Dienstes sowie der Betreuungsstelle, zwei Behandlungs- und fünf Büroräume hat die Ebene des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes.

Die Mitarbeiterinnen des Sozialpsychiatrischen Dienstes beraten und vermitteln Hilfen für Menschen mit seelischen Erkrankungen wie zum Beispiel Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen sowie psychischen Störungen im Alter. Auch für Menschen, die Probleme im Umgang mit Alkohol und Medikamenten haben, sind die Sozialarbeiterinnen Renate Kimmel, Claudia Treese und Agnes Stachowiak erste Ansprechpartnerinnen. Im vergangenen Jahr wurden in Menden rund 220 Personen beraten.

Lothar Buddinger, Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erläuterte als Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes, dass nicht nur Betroffene, sondern oft auch Angehörige und Freunde den Sozialpsychiatrischen Dienst als erste Anlaufstelle bei Fragen im Umgang mit einer Erkrankung und den möglichen Folgen wahrnehmen: „Durch die Möglichkeit, die Klienten zu Hause besuchen zu können und somit einen Eindruck von den konkreten Lebensumständen zu erhalten, ist eine effektive Hilfe und Beratung möglich.“ Die Zusammenarbeit mit vielen anderen Institutionen ist selbstverständlich – zum Beispiel mit der Hans-Prinzhorn-Klinik in Hemer, dem Betreuten Wohnen für Menschen mit seelischen Erkrankungen und Suchterkrankungen, mit Tagesstätten, Selbsthilfegruppen sowie Heimeinrichtungen.

Wichtige Beratung über Vorsorgevollmachten
Indra Knop und Beate Wirth von der Beratungsstelle klären Notwendigkeiten einer rechtlichen Betreuung ab und informieren über Vorsorgevollmachten. Im vergangenen Jahr haben sie in 463 Fällen im Auftrag des zuständigen Amtsgerichtes geklärt, ob und in welchem Umfang bei den Betroffenen eine rechtliche Betreuung erforderlich ist und wer als Betreuer in Frage kommt. In der überwiegenden Zahl der Fälle handelt es sich bei den rechtlichen Betreuern um Familienangehörige. Neben dieser sogenannten „Sachverhaltsermittlung“ beraten die Sozialarbeiterinnen auch über Vorsorgevollmachten (216 Fälle in 2020). Hier können interessierte Bürgerinnen und Bürger rechtzeitig festlegen, wer ihre Interessen im Falle einer Erkrankung oder Behinderung vertritt und ihre Angelegenheiten regelt.

Auch der Kinder- und Jugendärztliche Dienst des Märkischen Kreises ist in den Hofeskamp (Menden) umgezogen. Die Schuleingangsuntersuchungen finden fortan in den neugestalteten Räumlichkeiten statt.


 

Bundeswehr unterstützt Klinikum Hochsauerland

Bundeswehr unterstützt Klinikum Hochsauerland bei Schnelltest. Foto: HSK


Hochsauerlandkreis.
Seit Montag (15.02.) unterstützt die Bundeswehr das Klinikum Hochsauerland (KHS) bei der Durchführung von Besucher-Schnelltests. Insgesamt zehn Soldaten der 4. Kompanie des Aufklärungsbataillons 7 aus Ahlen/Westf. kommen an den vier Standorten des KHS zum Einsatz. „Wir freuen uns sehr über die tatkräftige Unterstützung“, betont Werner Kemper, Sprecher der Geschäftsführung am KHS. Ohne Schnelltests ist das Betreten der Krankenhäuser nicht möglich, aber das wird im Arbeitsalltag der Häuser immer mehr zu einem logistischen und organisatorischen Aufwand. „So sinnvoll und wichtig die Schnelltest an den Eingängen sind: Wir brauchen unsere Beschäftigten dringend für unsere Patienten, die auf den Stationen behandelt werden“, sagt Kemper. Im Auftrag des KHS hatte der Hochsauerlandkreis deshalb einen Antrag bei der Bundeswehr auf Unterstützung gestellt.

„Wie freuen uns, dass wir das Personal des Klinikums entlasten können“, erklärt Oberstleutnant Stefan Pieper, Beauftragter der Bundeswehr für zivilmilitärische Zusammenarbeit im Hochsauerlandkreis. Die Bundeswehr steht deshalb im Rahmen ihrer Möglichkeiten nicht nur für Krankenhäuser, sondern auch für Alten- und Pflegeheime zu Verfügung. „Covid-19 zeigt, dass wir alle als Gemeinschaft gefordert sind“, sagt Pieper. „Und mit Einsätzen wie den am KHS leisten wir als Bundeswehr unseren Beitrag.“

Am KHS werden die Soldaten zunächst bis zum 07. März bei den Testungen aushelfen. Zum Einsatz kommen von montags bis sonntags in der Zeit von 7:30 bis 16:30 Uhr vier Soldaten im Karolinen Hospital Hüsten, zwei Soldaten im St.-Johannes Hospital Neheim sowie jeweils zwei weitere Soldaten im Marienhospital Arnsberg und St.-Walburga Krankenhaus Meschede. Nach diesen drei Wochen sollen die Soldaten der Bundeswehr durch Freiwillige Tester abgelöst werden. Dementsprechend sind Freiwillige aufgerufen, sich gerne auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit (www.arbeitsagentur.de/corona-testhilfe) oder sich bei deren gebührenfreie Hotline (0800 4 555 532) zu informieren.

Die Bundeswehr ist mit dieser Aktion bereits zum vierten Mal im Hochsauerlandkreis im Einsatz: Seit vergangenem November leistet sie dem Kreisgesundheitsamt bei der Corona-Kontaktpersonennachverfolgung Unterstützung. Im Januar hatte die Stadt Winterberg um Hilfe bei der Bewältigung des Ansturms auf die Skigebiete gebeten. Dass die Bundeswehr nun bei Schnelltests für Personal und Besucher von Einrichtungen unterstützt, war auf Initiative der Bundesregierung Mitte Januar auf den Weg gebracht worden.


 

Baugenehmigung für Hallenbad-Neubau erteilt

Hemer. Der nächste wichtige Meilenstein zum Hallenbad-Neubau an der Bahnhofstraße ist gesetzt! Die Baugenehmigung für das größte Bauprojekt in Hemer seit der Landesgartenschau 2010 vor.“Die Baugenehmigung ist eine weitere gute Nachricht für Hemer. Trotz der Corona-Pandemie befindet sich die Stadt Hemer in ständigem Austausch mit allen Akteuren“, erklärte Bürgermeister Christian Schweitzer sichtlich erfreut. Noch am heutigen Vormittag erfolgte die regelmäßige Videokonferenz mit der Projektgruppe bestehend aus Vertretern des Architekturbüros Hooper (Niederlande), des Büros „Design, Technik und Funktion“ (für die technische Gebäudeausrüstung; Velbert), des Büros „AJG Ingenieure“ (München) und der Stadt Hemer.

Darin seien auch die nächsten Schritte festgelegt worden. In der Ausführungsplanung werden jetzt die Leistungsverzeichnisse für die Vergaben an Bauunternehmen erstellt. Schweitzer: „Sobald der städtische Haushalt 2021 beschlossen und durch den Märkischen Kreis freigegeben ist und der Fördermittelgeber den finalen Bescheid zugestellt hat, können die Ausschreibungen veröffentlicht werden. Alle Beteiligten arbeiten akribisch an dem Ziel, den ersten Spatenstich noch im ersten Halbjahr 2021 feiern zu können.“


 

Neue Fahrzeuge für die HSK-Notfallrettung

Foto: HSK

 

Meschede. Der Fachdienst Rettungsdienst, Feuer- und Katastrophenschutz des Hochsauerlandkreises hat fünf neue Rettungswagen, drei Notarzteinsatzfahrzeuge und vier Mannschaftstransportfahrzeuge erhalten. Landrat Dr. Karl Schneider übergab die Fahrzeuge offiziell in Meschede an den Rettungsdienst.

Die neuen Rettungswagen werden ab sofort an den Wachen in Winterberg, Olsberg sowie Marsberg im Einsatz sein. Zwei der Mannschaftstransportwagen sind als Dienstfahrzeuge eingeplant und über die zwei weiteren Fahrzeuge können sich die Auszubildenden der Rettungsdienstschule des Hochsauerlandkreises freuen.

Passend zum flächendeckenden Winter-Einbruch konnten die Mitarbeiter des Rettungsdienstes die neuen Fahrzeuge mit Allradantrieb ausprobieren und bewerten die Funktion als äußerst positiv und praxistauglich. Dank eines elektrisch bedienbaren Trageneinzugs-Systemskönnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rückenschonend Personen in das Fahrzeug und aus dem Rettungswagen transportieren. Darüber hinaus haben die Rettungswagen die neuste LED-Lichttechnologie und ein sogenanntes „Kreuzungsblitzsystem“, ein integriertes Blaulicht in den Stoßstangen.


 

Starker Zuwachs an Elektroautos

Der Kreis betreibt sowohl am Kreishaus in Lüdenscheid als auch am Standort des Gertrud-Bäumer-Berufskollegs eine Stromtankstelle. Foto: Mathis Schneider | Märkischer Kreis

 

Märkischer Kreis. In den vergangenen fünf Jahren hat sich die Zahl der Zulassungen von Autos mit Elektro- oder Hybridantrieb im Märkischen Kreis verdreißigfacht. Wurden 2016 rund 100 Fahrzeuge zugelassen, waren es 2020 mehr als 3.000. Das geht aus Auswertungen der Bürgerbüros des Kreises hervor. Aktuell sind rund 6.000 PKW mit diesen Antriebsarten angemeldet. Vor vier Jahren gerade mal 113. Insgesamt gibt es 254.096 PKW im Kreis.

Nach Einschätzung des Straßenverkehrsamts ist der Zuwachs unter anderem auf staatliche Förderungen bei der Anschaffung eines E-Autos zurückzuführen: eine Anschaffungsprämie, und Steuerbefreiung für zehn Jahre. Christoph Haber, stellvertretender Leiter des Bürgerbüros in Lüdenscheid, rechnet damit, dass sich der Trend fortsetzt: „Die technische Weiterentwicklung – zum Beispiel die Verbesserung von Batterien und Reichweite – ist in den vergangenen Jahren stark vorangetrieben worden.“ Eine weitere Alternative zum Verbrenner bieten Wasserstoffautos. Diese spielen im Märkischen Kreis jedoch noch keine Rolle. Kein einziges ist bisher gemeldet. Auch gibt es im Kreisgebiet keine Tankmöglichkeit.

Petra Schaller, Klimaschutzbeauftragte des Kreises, freut sich über den Zuwachs: „Elektromobilität ist ein Baustein auf dem Weg in die Zukunft. Durch die verbesserten Reichweiten kommt man mit jedem E-Auto einmal durch den Kreis und wieder zurück.“ Nicht zu vergessen sei allerdings, dass es für Langstrecken nicht die beste Option sei: „Wer weiter wegfahren will, sollte mit der Bahn fahren“. Schaller, deren Auto auch elektrisch fährt, rechnet vor, dass 100 Kilometer rund vier Euro an Strom kosten.

Gemeinsam mit den Zulassungen ist auch die Anzahl an Ladestationen gewachsen. Gab es 2017 noch 23 Ladesäulen für PKW, gibt es mittlerweile im Kreisgebiet 41 Stationen mit 75 Ladepunkten. Für E-Bikes sind 26 Möglichkeiten zum Stromtanken registriert. „80 Prozent der E-Auto-Fahrer tanken allerdings privat“, merkt Petra Schaller an.

Interessierte können sich an die Klimaschutzbeauftragte Petra Schaller wenden: Telefonisch unter 02351 9666361 oder per E-Mail an p.schaller@maerkischer-kreis.de. Dort können auch neue Tankstellen seitens Unternehmen gemeldet werden.


Krisenstab verteilt medizinische Masken

Die Feuerwehren aus den Städten und Gemeinden holen die Masken beim Kreis ab und liefern sie in die Rathäuser zur genauen Verteilung. Im Bild die Feuerwehr Hemer. Foto: Michael Kling/Märkischer Kreis

 

Märkischer Kreis. 101.000 Masken verteilt der Krisenstab des Märkischen Kreises gemeinsam mit der Einsatzleitung und allen Feuerwehren aus dem Kreis an Bedürftige.

Nach einem Beschluss des Landes Nordrhein-Westfalen sollen Masken mit medizinischem Standard (FFP2/KN95) an bedürftige Personen schnell und unbürokratisch verteilt werden. Der Kreis hat diese von der Bezirksregierung Arnsberg erhalten. Die Masken sind für Leistungsberechtigte ab 6 Jahren nach Sozialgesetzbuch (SGB) XI und SGB II sowie Asylbewerber gedacht. Das betrifft über 8.000 Personen im Kreis.

Jeder Bedürftige erhält zehn Masken. Vor Ort übernehmen die Kommunen die Weitergabe an die Betroffenen. Die jeweilige Feuerwehr holt die Pakete beim Kreis ab und liefert sie in die Rathäuser. Um die Zuweisung zu ermöglichen hat der Krisenstab die laufenden Fälle und die Zugänge in diesen Personenkreisen in den Städten und Gemeinden ausgewertet und so die Berechtigten ermittelt.

Für den Personenkreis der Wohnungslosen und für die Tafeln werden landesweit nochmals drei Millionen Masken zur Verfügung gestellt. Die Verteilung erfolgt nicht über die Krisenstäbe.


 

Sauerlandpark öffnet wieder

Hemer. Der Sauerlandpark Hemer hat ab Dienstag, (09.02.2021), wieder für die Besucher geöffnet. Allerdings wurde zunächst mit der Stadt vereinbart, die maximale Besucherzahl im Park auf täglich 1000 Gäste zu beschränken.

„Unsere Erfahrungen belegen, dass das unter strikter Berücksichtigung aller Corona-Regeln, für uns zu handhaben sein wird. Wir weisen allerdings ausdrücklich darauf hin, dass allen Regeln Folge zu leisten ist und die Einhaltung kontrolliert wird“, so Parkgeschäftsführer Thomas Bielawski. Er weiß, dass das bis auf wenige Ausnahmen im vergangenen Jahr kein Problem war. „Dennoch gilt, wenn es zu viele Menschen gibt, die sich nicht an die Gegebenheiten halten, werden wir den Park wieder für alle schließen.“


 

Wetter- und Verkehrslage aktuell ruhig

Menden. Trotz der bestehenden Unwetterwarnungen blieb der Hochsauerlandkreis bislang von entsprechenden Folgen verschont. So ereigneten sich seit gestern witterungsbedingt nur 11 Verkehrsunfälle mit Blechschäden. Vereinzelte Gefahrenstellen durch Schneeverwehungen und umgestürzte Bäume wurden zeitnah beseitigt. Aktuell besteht nur eine Sperrung der Kreisstraße 11 (K11) zwischen Grevenstein und Berge bis ca. 16 Uhr, da hier Bäume auf die Fahrbahn zu stürzen drohen.

Auch im Märkischen Kreis ist die Lage entspannt. In der vergangenen Nacht musste die Polizei lediglich 22 Einsätze witterungsbedingt wahrnehmen. Es gab sechs Verkehrsunfälle ohne Personenschaden mit einem Gesamtsachschaden von etwas mehr als 30.000 Euro. An 16 Gefahrstellen musste die Polizei umgestürzte Bäume oder andere Gegenstände von der Fahrbahn räumen. Lediglich eine Person kam auf Grund der Glätte zu Fall und zog sich Verletzungen zu. Einige der gemeldeten Ruhestörungen erwiesen sich als „Schneeballwerfende Jugendliche“, bei denen die Polizei keine Verstöße gegen die Coronaregeln feststellen konnte. Der Busverkehr der MVG  ist im Märkischen Kreis eingestellt worden.

In Hagen war es trotz angekündigtem Unwetter größtenteils unauffällig und ruhig. Um Obdachlose vor der Kälte zu schützen, suchten Einsatzkräfte im Rahmen ihrer Streifenfahrten aktiv nach Personen und boten entsprechende Hilfe an.

Ansonsten halten sich viele Sauerländer und Besucher an die Empfehlungen, nicht mit dem Auto zu fahren.


 

Winterwetter

Menden. Schnee, Sturm und Eisregen prophezeien uns die Meteologen für dieses Wochenende. Die Bild Zeitung spricht sogar davon, dass wir in einigen Teilen Deutschlands nicht mal mehr aus der Haustür kommen. Laut einiger Wetterdienste drohen Schneesturm und eisige Kälte. In der Mitte Deutschlands wird Eisregen erwartet. Im Süden soll es Frühling werden.

Wo genau in Nordrhein-Westfalen das Unwetter die Menschen treffen wird kann erst ab Samstagnachmittag gesagt werden. Von Niedersachsen strömt winterlich kalte Frostluft nach Nordrhein-Westfalen. Von Belgien her strömt milde Luft heran. Beide Luftmassen prallen genau über uns aufeinander. Niederschläge können dann zum Teil als Schnee, zum Teil aber auch als Eisregen niedergehen.

Nach letzten Wettermodellen wird das Sauerland höchstens östlich einiges an Schnee mitbekommen. Der Rest wird sich mit Eisregen begnügen müssen.

Angesichts was an diesem Wochenende auf uns zurollen soll, macht uns nicht nervös. Der Sauerländer ist halt gelassen.


 

Safer Internet Day

Meschede. Auf welche Gefahren kann ich im Internet stoßen? Wie gehen Betrüger vor? Wie kann ich mich vor Datenmissbrauch schützen? Diese und viele andere Fragen beschäftigen die Menschen. Betrüger nutzen alle Möglichkeiten, um an das Geld der Bürgerinnen und Bürger zu kommen. Die Vorgehensweisen sind vielfältig. Der Schutz kann einfach sein.

Wie einfach der sein kann, erfahren Sie am kommenden Dienstag, (09.02.2021), im Rahmen des Safer Internet Day. Die Polizei im Hochsauerlandkreis bietet von 11 bis 12 Uhr eine kostenlose Telefonhotline für Interessierte an. Unter der 0291/908770 können Sie mit den Experten Kontakt aufnehmen. Die „Verbraucherinitiative/Digital Kompass“ bietet von 12  bis 13 Uhr anschließend eine Live Konferenz (via Zoom) zum Thema an, die zeitgleich auf Facebook gestreamt wird.

Neugierig geworden? Sie können schon heute spannende Informationen hierzu im Internet finden unter: www.polizei-beratung.de


 

Bundeswehr unterstützt Caritasverband Meschede

v.l.n.r. Leutnant Stefan Pieper, Soldat Maximilian Büsse, Caritasvorstand Peter Fuhrmanns, Soldat Muhammed Yücel, Pflegedienstleitung Alexandra Gierse und Iwona Langer, Leiterin des Seniorenzentrums. Foto: Caritas


Meschede.
 Seit Montag (1. Februar) helfen zwei Bundeswehrsoldaten dem Caritasverband Meschede bei der Durchführung von Schnelltests in den Einrichtungen aus. Zuvor hatten die Pflege- und Eingliederungshilfeeinrichtungen die Möglichkeit, ihre Unterstützungsbedarfe dem Hochsauerlandkreis zu melden. Denn der Aufwand, Schnelltests für Besucher, Bewohner und Mitarbeiter durchzuführen – ohne ein negatives Testergebnis ist ein Betreten der Einrichtungen nicht möglich – wird für die Einrichtungen immer mehr zur Arbeitsbelastung.

Die Soldaten werden bis zum 21. Februar den Einrichtungen des Caritasverbandes bei den Testungen aushelfen. „Durch das Unterstützungs-Angebot der Bundeswehr bleibt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen wieder mehr Zeit für die Pflege der Bewohner“ sagt Regine Clement, Leiterin der WTG-Behörde des Hochsauerlandkreises.

Die Bundeswehr ist mit dieser Aktion bereits zum dritten Mal im Hochsauerlandkreis im Einsatz: Seit vergangenem November helfen Kameraden dem Kreisgesundheitsamt bei der Corona-Kontaktpersonennachverfolgung. Im Januar hatte die Stadt Winterberg um Hilfe bei der Bewältigung des Ansturms auf die Skigebiete gebeten. Dass die Bundeswehr nun bei Schnelltests für Personal und Besucher von Einrichtungen unterstützt, war auf Initiative der Bundesregierung Mitte Januar auf den Weg gebracht worden.

„Der Schutz von Menschen, die gepflegt, betreut oder behandelt werden, hat für den Bund eine große Bedeutung“, erklärt Oberstleutnant Stefan Pieper, Beauftragter für zivilmilitärische Zusammenarbeit beim Hochsauerlandkreis. „Deshalb stehen wir auch anderen Alten- und Pflegeheimen sowie Krankenhäusern mit Unterstützungsbedarf im Rahmen unserer Möglichkeiten zur Verfügung.“


 

Klimaschutz im HSK

Neues Internetportal www.klimaschutz-hsk.de der Kreisverwaltung (Foto: HSK)

Hochsauerlandkreis. Wie sich der Hochsauerlandkreis für den Klimaschutz engagiert und welche Möglichkeiten es gibt, sich selbst zu beteiligen, darüber Informiert die Kreisverwaltung Hochsauerlandkreis ab sofort über eine neu entwickelte Internetseite, die unter www.klimaschutz-hsk.de zu erreichen ist.

In modernem Design werden verschiedene Möglichkeiten zum Klimaschutz und Kontaktstellen benannt. Neben der Vorstellung eigener Aktivitäten liegt der Schwerpunkt insbesondere auf den zahlreichen Projekten und Dienstleistungen, die es im Hochsauerlandkreis bereits durch unterschiedliche Stellen gibt.

„Dank der Bündelung vielfältiger Informationen und der übersichtlichen Struktur können sich Bürgerinnen und Bürger, aber auch die heimische Wirtschaft schnell und unkompliziert über relevante Themen informieren. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag für mehr Klimaschutz im HSK“, sagt Landrat Dr. Karl Schneider hebt die Aktualität und den praktischen Nutzen der Klimawebseite hervor.

Auf der Startseite werden laufend aktuelle Pressemitteilungen und Veranstaltungshinweise zu Klimawandel und Energiewende veröffentlicht. Über die Hauptthemen „Allgemeines“, „Bauen & Wohnen“, „Mobilität“ und „Wirtschaft“ können die vielfältigen Angebote aus dem Kreisgebiet unkompliziert aufgerufen werden. Über die Unterseiten gelangen die Besucherinnen und Besucher u.a. zu Fachstellen für Energie- oder Effizienzberatungen, zu aktuellen Fördermitteln oder zu Tipps für klimaschonende Mobilität.
Anregungen zu weiteren Inhalten aus der Region, die auf den Seiten veröffentlicht werden könnten, nehmen die Projekt-Verantwortlichen gerne entgegen. Die Kontaktdaten können dem Hauptmenü entnommen werden.


 

Mehr als 22.000 Impftermine im Märkischen Kreis vergeben

Foto: Alexander Bange | Märkischer Kreis

Lüdenscheid. Im Märkischen Kreis gehen die Impfungen gegen Covid-19 wie geplant weiter. Für die Generation 80plus wurden bereits mehr als 22.000 Termine im Impfzentrum Lüdenscheid gebucht. Seit dem 25. Januar können Bürgerinnen und Bürger aus dem Märkischen Kreis, die 80 Jahre oder älter sind, Termine zur Corona-Schutzimpfung vereinbaren – entweder online (www.116117.de) oder über die kostenlose Telefonnummer 0800 116117 02. Bis Ende Februar macht die vorhandene Menge 4800 Impfungen im Impfzentrum Loh in Lüdenscheid möglich. Weitere 13.267 Impfungen folgen im März. Mehr als 4000 Erst- und Zweitimpfungen sind bislang für den April gebucht worden.

Erst- und Zweitimpfung buchen
Wichtig: Bei der Anmeldung sollten sowohl Termine für die Erst- als auch für die Zweitimpfung drei Wochen später vereinbart werden. Das ist vor allem in der Startphase nicht immer passiert. „Deshalb müssen wir für Personen, die bis zum 28. März eine Erstimpfung erhalten haben, im Zeitraum bis zum 18. April noch knapp 2000 Zweitimpftermine vergeben“, berichtet der ärztliche Leiter des Impfzentrums im Märkischen Kreis, Dr. Gregor Schmitz. „Weiterhin gilt: Sobald mehr Impfstoff zur Verfügung steht, können wir die Anzahl der Impftermine kurzfristig auch noch erhöhen.“ Am Montag wurden neue Terminblöcke bis zum 2. Mai freigeschaltet.

Zuteilung vom Land
Die Zuteilung der Impfdosen erfolgt durch das Gesundheitsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Personengruppen und die Reihenfolge, in der die Impfung zu erfolgen hat, wird in der Corona-Impfverordnung des Bundes festgelegt. „Aufgabe der Koordinierungsleitung unseres Impfzentrums Märkischer Kreis ist es ausschließlich, die Bestellungen auf den Weg zu bringen und die Impfungen anhand der vergebenen Termine durchzuführen. Auf die Reihenfolge der Impfungen haben wir keinen Einfluss“, berichtet Dr. Schmitz.

Die Impfungen in den Altenpflegeheimen des Märkischen Kreises kommen gut voran. In dieser Woche sind knapp 370 Impfungen in zwei Pflegeheimen geplant, dann sind die Erstimpfungen in den Pflegeheimen abgeschlossen. Dr. Schmitz: „Die Impfungen durch die mobilen Teams der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) in den Altenpflegeeinrichtungen funktionieren sehr gut. In allen Einrichtungen wurden die Impfteams sehnsüchtig erwartet und haben tatkräftige Unterstützung seitens der Mitarbeiter erfahren.“ 2000 Zweitimpfungen sind in den Einrichtungen bereits durchgeführt. Ein vollständiger Impfschutz wird ab dem siebten Tag nach der Zweitimpfung erwartet.


 

Mittelalterfest 2021 fällt aus

Das Mittelalterfest in Altena zieht sonst um die 20.000 Besucher an. In diesem Jahr kann es durch Corona erneut nicht stattfinden. Foto: Pfiffikus

 

Altena. Die Veranstaltergemeinschaft Kulturring Altena e.V. und der Märkische Kreis haben sich entschlossen, in diesem Jahr die beliebte Veranstaltung „Altena – Eine Stadt erlebt das Mittelalter“ in 2021 nicht durchzuführen.

„Das größte Mittelalterspektakel Südwestfalens zieht seit 2009 Tausende Besucher nach Altena und genießt weit über unsere Kreisgrenze einen hervorragenden Ruf. Viele Menschen haben eine hohe emotionale Bindung zu der außergewöhnlichen Zeitreise. Normalerweise wird das Mittelalterfest über viele Monate hinweg akribisch geplant. Planungssicherheit gibt es aufgrund der Pandemie für eine Veranstaltung dieser Größenordnung aktuell leider nicht. Deshalb haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen, 2021 auszusetzen und hoffen auf das Verständnis der Menschen in Altena, hier bei uns im Kreis und darüber hinaus.

Stand jetzt werden die Beteiligten im Herbst die Planungen für ein Mittelalterfest im Jahr 2022 aufnehmen – so, wie wir es kennen und schätzen“, meint Landrat Marco Voge.
Es mache wenig Sinn, Künstler und Händler für ein Mittelalterfest zu buchen, welches mit großer Wahrscheinlichkeit coronabedingt abzusagen ist. Wenn es in diesem Sommer wieder möglich sein sollte, dass kleinere Veranstaltungen stattfänden, hätten Künstler und Händler zumindest dort die Chance auf bezahlte Auftritte oder Verkaufsmöglichkeiten.

„Es ist eine Entscheidung des Verstandes, nicht des Herzens. Vielen Altenaern wird dieses wunderbare, lockere Fest am Lenne-Ufer und auf Burg Altena sehr fehlen“, ist sich auch Altenas neuer Bürgermeister Uwe Kober sicher.

Seit 2009 wurde das zünftige dreitägige Mittelalter-Spektakel jährlich gefeiert und zog tausende Besucher aus Nah und Fern in die Burgstadt. Alle Beteiligten hoffen nun, dass im Herbst mit den Planungen für 2022 gestartet werden kann.


 

Frauenleiche im Seilersee

Iserlohn. Am Sonntagvormittag wurde die Polizei zum Seilersee alarmiert. Ein Spaziergänger hatte ein lebloses Tier unter dem Eis vermutet. Nach dem Eintreffen der ersten Polizeistreife stellte sich heraus, dass es sich um einen menschlichen Körper handelt. Die Person trieb unter dem Eis und konnte durch hinzugezogene Rettungskräfte der Feuerwehr nur noch tot geborgen werden. Bei der Verstorbenen handelt es sich um eine 70-jährige Iserlohnerin.

Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nicht vor.


 

Licht an

Hochsauerlandkreis. Auch die Friseure leiden immer mehr unter dem Lockdown. Die rund 80.000 Salons des deutschen Friseurhandwerks sind seit dem 16. Dezember 2020 im zweiten Lockdown geschlossen. Frisörsalons aus dem Hochsauerland und dem Märkischen Kreis beteiligen sich an diesem Wochenende an der bundesweiten Licht-Aktion: „Licht an, bevor es ganz ausgeht“.

Von Sonntagmittag 12 Uhr bis Montag um 12 Uhr brennt in den Salons das Licht. Die Friseure wollen mit der Aktion erreichen, dass sie Mitte Februar wieder öffnen dürfen.


 

Hobbygärtner aufgeflogen

Symbolfoto pixabay

 

Arnsberg. Eine gemeldete Ruhestörung ließ am Dienstagabend eine Drogenplantage im Danzigweg auffliegen. Dorthin wurde die Polizei gegen 20 Uhr gerufen.

Beim Betreten der Wohnung des 33-jährigen Arnsberger konnten die Beamten Marihuanageruch feststellen. Sie durchsuchten die Wohnung und fanden 39 zum Teil erntereife Marihuana-Pflanzen. Dazu lag in der Wohnung noch über ein halbes Kilo verkaufsfertiges Marihuana. Ebenso konnten die Beamten weitere Setzlinge und Bargeld sicherstellen.

Der Mann mit dem grünen Daumen wurde festgenommen. Nun sitzt er in Untersuchungshaft.


 

Senioren bei Fahrt zum Impfzentrum unterstützen

Symbolfoto pixabay

Iserlohn. Ab Februar besteht für alle über 80-jährigen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit zur Corona-Schutzimpfung im Impfzentrum Lüdenscheid. Bürgermeister Michael Joithe betont, dass sowohl die Stadt Iserlohn als auch der Märkische Kreis alles unternommen haben, um einen zweiten Standort in Iserlohn zu ermöglichen: „Wir hoffen und erwarten, dass das Land Nordrhein Westfalen nun schnellstmöglich die Erlaubnis zur Einrichtung eines zweiten Impfzentrums im Kreisgebiet gibt“.

„Bis es aber soweit ist und das Impfzentrum vor Ort die Arbeit aufnehmen kann, möchten wir unsere Bürgerinnen und Bürger gerne unterstützen, denn nicht alle haben die Möglichkeit, eigenständig oder mit Hilfe von Familie oder Freunden die Fahrt nach Lüdenscheid anzutreten“, weist der Bürgermeister auf die Probleme hin, die eine Fahrt zum Impfzentrum für sicher nicht wenige Senioren bedeutet.

Die Stadt Iserlohn ruft deshalb alle Familien, Nachbarschaften und Freunde auf, ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger und Menschen mit Einschränkungen in dieser besonderen Situation zu unterstützen. Gleichzeitig bietet die Stadt Iserlohn an, die Koordinierung von ehrenamtlichen Fahrleistungen zu übernehmen.

Menschen, die einen Fahrer zum Impfzentrum benötigen, da eine selbstorganisierte Anfahrt nicht möglich ist, und Bürger, Vereine und Organisationen, die bereit sind ehrenamtlich Fahrten zu übernehmen, werden gebeten, sich bei Nicole Behlau (Telefon 02371 / 217-2083, Anna-Lena Wolfsheimer (217-2087) oder Hinrich Riemann (217-2079) zu melden.


 

Keine OGS-Beiträge im Januar

Eltern müssen im Januar keine Beiträge für „Offene Ganztagsschulen“ (OGS) im Märkischen Kreis zahlen. Foto: Derian

Märkischer Kreis. Eltern müssen im Januar keine Beiträge für „Offene Ganztagsschulen“ (OGS) im Märkischen Kreis zahlen – vorbehaltlich einer entsprechenden Beschlussfassung im Schulausschuss sowie im Kreistag. Ebenso wird auf die Erhebung der Elternbeiträge für die Betreuung in Kitas und in der Kindertagespflege verzichtet.

Seit dem 11. Januar gibt es einen eingeschränkten Pandemiebetrieb in der Kindertagesbetreuung und in allen Schulen. Um die Eltern im Märkischen Kreis in der aktuellen Situation zu entlasten, werden die Elternbeiträge für die Betreuung in Kitas, Kindertagespflege und voraussichtlich auch im Offenen Ganztag für den Monat Januar erlassen – eine entsprechende Entscheidung im Schulausschuss sowie im Kreistag vorausgesetzt. Das gilt für alle Schulen in Trägerschaft des Märkischen Kreises, die einen OGS-Betrieb anbieten. Gebühren für die Mittagsverpflegung von Kindern und Jugendlichen würden für den Monat Januar dann ebenfalls nicht erhoben.

Hintergrund:
Bund und Länder haben den Corona-bedingten Lockdown bis Ende Januar verlängert. Das Land NRW hat in diesem Zuge an alle Eltern appelliert, ihre Kinder zu Hause zu betreuen, um das Infektionsrisiko zu minimieren. Die Betreuungsangebote werden aber nicht geschlossen. Unabhängig davon, ob die Betreuungsangebote in Anspruch genommen werden, wird der Elternbeitrag für Januar im Märkischen Kreis voraussichtlich erlassen.

Sofern die Maßnahmen des Landes NRW über den 31. Januar 2021 hinausgehen sollten, ist ein möglicher vollständiger oder teilweiser Erlass von Elternbeiträgen für weitere Zeiträume nicht ausgeschlossen. Eine entsprechende Entscheidung steht noch aus.


 

Weniger Neuinfektionen

15 Neuinfektionen wurden bei den Tests auf das Coronavirus festgestellt. Foto: Mathis Schneider | Märkischer Kreis

Lüdenscheid | Meschede. Der Märkische Kreis meldet 15 Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb eines Tages. Das Robert-Koch-Institut ermittelt einen Sieben-Tages-Inzidenzwert von 141,1 pro 100.000 Einwohner. Leider sind auch fünf weitere Todesfälle zu beklagen.

Aktuell sind 720 Männer und Frauen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 72 weniger als noch am Tag zuvor. Sie befinden sich in häuslicher Quarantäne. Das gilt auch für 1.634 Kontaktpersonen. 8.965 zuvor Infizierte haben seit Ausbruch der Pandemie die Krankheit überstanden. 82 waren es in den vergangenen 24 Stunden.

Der Hochsauerlandkreis meldet 37 neuinfizierte Personen und 81 Genesene. 54 Personene werden noch stationär behandelt. Die 7-Tages-Inzidenz beträgt 93,5.


 

Impfung: Internetseite zusammengebrochen

Zeitweilig ging auf der Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung nichts mehr. Screenshoot www.impfterminservice.de

Lüdenscheid. Nahezu alle Telefonleitungen und die Onlineseite für die Impfterminvergabe im Internet sind am Vormittag zusammengebrochen. Zwischendurch hatte sich die Situation entspannt. Es konnten laut Märkischer Kreis 155 Impftermine gebucht werden.

Bislang sind mehr als 8800 Personen gegen Covid-19 geimpft worden – davon 8100 Menschen in Altenpflegeeinrichtungen, in denen darüber hinaus schon mehr als 700 Zweitimpfungen erfolgt sind. Weitere 750 Impfdosen gingen an die Krankenhäuser. Die mobilen Teams der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) planen in dieser Woche knapp 2450 Zweitimpfungen in Alten- und Pflegeheimen im Märkischen Kreis. Weitere 3020 Impfdosen für die Zweitimpfung sind für die erste Februarwoche bestellt.

Die zweite Schutzimpfung für vulnerable Gruppen wird aller Voraussicht nach nicht von den Lieferengpässen beim Impfstoff des Herstellers BioNTech und Pfizer beeinträchtigt. Sie erfolgt nach ca. drei Wochen und ist notwendig, damit der Impfstoff seine volle Wirksamkeit erhält. „Die Impfungen der mobilen Teams in den Pflegeeinrichtungen funktionieren bislang problemlos. Die Impfbereitschaft in den Altenheimen und in den Kliniken ist sehr hoch“, bilanziert Dr. Gregor Schmitz, ärztlicher Leiter des Impfzentrums Märkischer Kreis.

Ab dem 1. Februar sollen die Impfungen in den Pflegeeinrichtungen und in den Krankenhäusern wieder nach den ursprünglichen Planungen fortgesetzt werden. Ziel ist es, so schnell wie möglich das Personal in Risikobereichen zu impfen. Höchste Priorität haben die Beschäftigten, die auf Isolier- oder Intensivstationen, in Notaufnahmen oder im Kontakt mit besonders gefährdeten Patientinnen und Patienten in der Onkologie oder Transplantationsmedizin arbeiten. „Wie die bereits durchgeführten Impfungen in den Krankenhäusern des Märkischen Kreises gezeigt haben, sind diese sehr gut auf die bevorstehenden Impfungen vorbereitet“, sagt Dr. Schmitz.

Im Impfzentrum in der historischen Schützenhalle in Lüdenscheid ist der Impfstart der Generation 80plus für den 8. Februar vorgesehen. In der Anfangszeit sollen hier 1600 Impfdosen pro Woche für diese Personengruppe verimpft werden.


 

Razzia im Kreishaus

Das Video kostete den Kreis 3650 Euro. Symbolfoto Justitia © pixabay

Lüdenscheid. Die Staatsanwaltschaft stand am Freitagvormittag im Lüdenscheider Kreishaus auf der Matte. Es wurden Akten sichergestellt. Hierbei geht es um Untreue-Vorwürfe gegen Ex-Landrat Gemke. Der ehemalige Landrat soll sein halbstündiges Abschiedsvideo aus mehreren Tausend Euro Steuergeldern finanziert haben.

Eigentlich wollte Gemke auf Kosten des Kreises eine 15.000 Euro teure Abschiedsparty feiern. Die fiel wegen Corona aus. Als Ersatz wurde der Film produziert.

Der frühere Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens aus Lüdenscheid hatte wegen des Films, der im Youtube-Kanal zu sehen ist, im Dezember Strafanzeige gegen den CDU-Mann aus Balve erstattet.

Sollten die Anschuldigungen stimmen, die aktuell von der Staatsanwaltschaft geprüft werden, blühen dem Ex-Landrat bis zu fünf Jahre Gefängnis oder eine saftige Geldstrafe.

Info

Thomas Gemke war von 2009 bis 2020 Landrat des Märkischen Kreises.


 

Auf Nummer sicher

Kreis verschickt 1400 Briefe neu

Märkischer Kreis. Der Märkische Kreis hat rund 29.000 Postsendungen auf den Weg gebracht, um Menschen der Generation 80plus umfassend über die Impfung und die Terminvergabe zu informieren. In Iserlohn ist es zu einem technischen Fehler gekommen, der umgehend korrigiert worden ist.

Fast alle Bürgerinnen und Bürger, die zum Stichdatum 31. Januar 80 Jahre oder älter sind, erhalten in diesen Tagen Post vom Märkischen Kreis: Sie zählen zur priorisierten Personengruppe, die sich ab dem 8. Februar impfen lassen kann. Eine Terminvereinbarung ist ab Montag, 25. Januar, über die Online-Anmeldung www.116117.de oder die kostenlose Telefonnummer 0800 116117 02 möglich.

In Iserlohn ist es zu Unregelmäßigkeiten bei der Hausnummer-Zuordnung gekommen. Beim Einmischen der Daten ist ein technischer Fehler aufgetreten, der die Straßennamen mit den Anfangsbuchstaben SCH bis Z  betrifft. Rund 1400 Menschen in Iserlohn, die 80 Jahre oder älter sind, könnten demzufolge die Postsendung nicht im ersten Schritt erhalten haben. Trotz fehlerhafter Hausnummer besteht die Möglichkeit, dass die Briefe aufgrund des korrekten Empfängernamens samt Straße durch die Zusteller schon die angeschriebenen Haushalte erreicht haben. Zur Sicherheit hat der Märkische Kreis umgehend reagiert und erneut Briefe an die Betroffenen versandt.

In Iserlohn sind insgesamt mehr als 6000 Einladungen an die Altersgruppe 80 plus für die Corona-Schutzimpfung versandt worden. In einer FAQ-Liste, die dem Schreiben beiliegt, werden wichtige Fragen rund um die Abläufe im Impfzentrum Lüdenscheid beantwortet.

Gleichzeitig hat der Kreis rund 3.600 Bürgerinnen und Bürger angeschrieben, die zwischen dem 1. Februar und dem 31. Dezember ihren 80. Geburtstag feiern. Diese stehen in der Priorisierungsliste der Bundesregierung an zweiter Stelle und werden darüber schon jetzt informiert.


 

Und dann hat es Klick gemacht

Arnsberg. Nach einem umfangreichen Ermittlungsverfahren sitzen seit Donnerstag drei Männer aus Arnsberg in Haft. Das Trio steht im Verdacht seit November für mindestens 25 Wohnungseinbrüche verantwortlich zu sein. Am Mittwochabend gegen 20 Uhr schlugen die Ermittler zu. Die Männer wurden mit ihrem Auto an der Autobahnabfahrt am Neheimer Rathausplatz angehalten und verhaftet.

Kurz zuvor waren sie noch auf einer Einbruchstour in Werl. Im Fahrzeug fanden die Ermittler Tatwerkzeug und Beute. Diese konnte einem Einbruch in Büderich zugeordnet werden. Bei den anschließenden Durchsuchungen an den Wohnanschriften wurden ebenfalls zahlreiche Beutestücke aus vergangenen Einbrüchen gefunden.

Die Männer (25, 29 und 33 Jahre) stammen aus Albanien und leben in Arnsberg. Ermittler der Kriminalpolizei gehen davon aus, dass die Bande für mindestens 25 Einbrüche in Möhnesee, Wickede, Werl, Sundern, Arnsberg und Meschede verantwortlich ist. Die Täter wurden am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt. Es wurde Untersuchungshaft angeordnet. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Insgesamt sind über 500 sichergestellte Gegenstände auszuwerten.


 

Wohin geht’s nach Klasse Vier ?

Symbolfoto pixabay

 

Hochsauerlandkreis. Wohin geht’s nach Klasse Vier? Diese Frage stellen sich aktuell viele Eltern und Kinder im Hochsauerlandkreis, denn für einige Schülerinnen und Schüler ist die Grundschulzeit fast beendet und ab Februar beginnen die Anmeldezeiträume für die weiterführenden Schulen. Aber welche soll es sein? Was unterscheidet eigentlich die eine Schulform von der anderen?

Das Bildungsangebot im HSK ist groß und die Entscheidung muss gut überdacht werden, auch wenn das Schulsystem in Deutschland durchlässig ist und eine Schulform gewechselt werden kann. Hier sind in erster Linie die Lehrkräfte an der Grundschule die richtigen Ansprechpartner, da sie die Kinder im Bereich Schule beobachtet haben. Eine weitere Entscheidungshilfe ist oft der Tag der offenen Tür, durch Corona mussten jedoch viele Schulen ihre Angebote reduzieren und verändern, sodass die richtige Wahl dieses Jahr besonders schwierig zu treffen ist.

Damit der Übergang trotzdem möglichst reibungslos klappt, haben das regionale Bildungsbüro zusammen mit dem Kommunalen Integrationszentrum ein Projekt unter der Schirmherrschaft vom Landrat Dr. Karl Schneider entwickelt: Einen Schulwegweiser, welcher die vielfältige Schullandschaft des Hochsauerlandkreises abbildet und bei der Entscheidung unterstützen soll. Die weiterführenden Schulen stellen sich in dieser Broschüre vor und die Familien bekommen so einen Überblick über die örtlichen Angebote, Kontaktadressen sowie zusätzliche Informationen zu weiteren Institutionen wie „Karriere hier“ und dem Familienbüro.

Die Übersetzung in mehrere Fremdsprachen unterstützt Familien im Sinne der Bildungsgerechtigkeit, einen Zugang zum Bildungssystem zu bekommen, unabhängig vom Sozialstatus oder der Herkunft. Ziel muss es immer sein, eine passgenaue Schulwahl für jedes einzelne Kind zu treffen, damit es, statt Lernfrust zu erleben, sich optimal in seinem individuellen Rahmen entwickeln kann.

Der Schulwegweiser steht in digitaler Form hier zur Verfügung.


 

Fässer mit Salzsäure illegal entsorgt

Foto: Polizei Märkischer Kreis

Altena. Polizei und Feuerwehr wurden am Mittwochvormittag zum Rosmarter Weg gerufen. Unbekannte Täter haben dort auf einem Waldweg, oberhalb der Fuelbecker Talsperre, mehrere Fässer mit Chemikalien entsorgt. Darunter Salzsäure sowie Natriumhydroxidlösung. Ein Teil des Inhalts war bereits ausgelaufen.

Die Feuerwehr kümmert sich zur Stunde um die Sicherung des Materials. Das Ordnungsamt Altena und die Untere Wasserbehörde des Märkischen Kreises sind vor Ort. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen. Hinweise nimmt die Polizei in Altena entgegen.


 

18.000 Impfbriefe verschickt

Hochsauerlandkreis. Der Hochsauerlandkreis hat rund 18.000 Impfbriefe verschickt, die bis spätestens Samstag, 23. Januar, bei den über 80-jährigen Einwohnerinnen und Einwohnern eingehen sollen. Die Briefe enthalten jeweils ein Schreiben von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und Landrat Dr. Karl Schneider, die u.a. Informationen zur Terminvereinbarung, zum Ablauf der Impfung und zum Impfzentrum in Olsberg enthalten.

Ab Montag, 25. Januar, können sich die über 80-Jährigen dann auf der Internetseite www.116117.de oder unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 / 116 117 02 einen Impftermin geben lassen. Sollte jemand aus diesem Personenkreis keinen Brief erhalten, besteht die Möglichkeit, diesen als pdf-Datei unter impfzentrum.hochsauerlandkreis.de einzusehen und auszudrucken.

Das Impfzentrum in Olsberg soll nach neuesten Informationen des Landes NRW vom 20. Januar nun erst am 8. Februar täglich von 14 bis 19 Uhr mit drei Impfstraßen in Betrieb genommen werden. Ursprünglich war der 1. Februar vorgesehen.


 

Impfzentrum startet eine Woche später

Das Impfzentrum steht, es fehlt aber noch der Impfstoff. Foto: Alexander Bange | Märkischer Kreis


Märkischer Kreis.
Das Impfzentrum des Märkischen Kreises startet eine Woche später als geplant. Grund dafür ist die Entscheidung des NRW-Gesundheitsministeriums. Wegen der verzögerten Lieferung des Corona-Impfstoffs von BioNTech musste der Starttermin verschoben werden. Von dem Lieferengpass sind alle 53 Impfzentren im Land betroffen. Und so werden die Spritzen in der historischen Schützenhalle in Lüdenscheid später aufgezogen.

Überdies verhängte das Land Nordrhein-Westfalen einen sofortigen Impfstopp in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, die mit BioNTech-Impfstoff versorgt werden. Zweitimpfungen werden demnach in diesen Einrichtungen aber auch weiterhin wie geplant vorgenommen. Dafür sind den Angaben zufolge rund 80.000 Impfdosen eingeplant. Ab dem 1. Februar finden dann in den Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen auch wieder neue Erstimpfungen statt.

Die Terminvereinbarung für die Corona-Schutzimpfung in den Impfzentren startet – telefonisch und online (www.116117.de) – wie geplant am Montag, 25. Januar. Termine sind dann allerdings erst ab dem 8. Februar möglich.


 

Neuer Chefarzt

Dr. med. Markus Borries ist der neue Chefarzt für Kardiologie und Psychokardiologie. Foto: Klinik Möhnesee


Möhnesee.
Seit dem 1. Januar ist Dr. med. Markus Borries der neue Chefarzt für Kardiologie und Psychokardiologie in der Dr. Becker Klinik Möhnesee. Er folgt auf Dr. med. Rainer Schubmann, der nach über 20 Jahren in der Körbecker Rehaklinik in den Ruhestand gegangen ist. Herr Dr. Borries kennt die Klinik bereits seit mehr als zehn Jahren. Zuletzt war er dort als leitender Arzt in der Psychokardiologie tätig.

Der 55-Jährige ist Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, ärztlicher Psychotherapeut, Sportmediziner sowie Bio- und Neurofeedbacktherapeut (Deutsche Gesellschaft für Biofeedback). Er hat Humanmedizin in Göttingen und Münster studiert und seine psychotherapeutische Weiterbildung in Münster absolviert. Bevor er 2010 in die Dr. Becker Klinik Möhnesee kam – zunächst als Facharzt im dortigen Zentrum für Psychokardiologie – hat er an der Universitätsklinik in Düsseldorf, in Schwelm und Hemer gearbeitet und noch bis Mitte 2020 zusätzlich eine eigene Privatpraxis in Menden betrieben.

Spezialdisziplin Psychokardiologie weiter ausbauen
In seine neue Position startet der Chefarzt mit großen Plänen; vor allem für den Bereich der Psychokardiologie. Im Zentrum dieser medizinischen Spezialdisziplin stehen die Wechselwirkungen von Psyche und Herz. „Die menschliche Psyche hat einen starken Einfluss auf die Entwicklung und den Verlauf kardiologischer Erkrankungen. Mit unserer Arbeit in der Dr. Becker Klinik Möhnesee wollen wir diese Zusammenhänge weiter sichtbar machen und mit dafür sorgen, dass sie mehr und mehr zum medizinischen Allgemeinwissen werden“, formuliert Borries seine Ziele. Dabei sei für ihn die psychokardiologische Perspektive in erster Linie eine ganzheitliche ärztliche Haltung zu den Patienten/innen und danach erst eine therapeutische Spezialdisziplin. Schon eine offene und empathische Kommunikation mit den Patienten/innen könne viel Gutes im Sinne der Psychokardiologie bewirken.

Die Psychokardiologie soll zukünftig auch bei Routinebehandlungen einen deutlicheren Niederschlag finden. „Wenn wir uns beispielsweise die Herzfrequenzvariabilität – also die natürliche Variation der Zeit zwischen zwei aufeinanderfolgenden Herzschlägen – eines Patienten anschauen, erhalten wir einen guten Eindruck über den Gesamtzustand seines vegetativen Nervensystems und sein psycho-biologisches Wohlbefinden. Denn Störungen wie Unruhe, Nervosität oder Schlaflosigkeit sind einerseits häufig psychisch bedingt und gehen andererseits mit einer veränderten Herzfrequenzvariabilität einher“, erklärt Borries. Er möchte aus diesem Grund die Messung der Herzfrequenzvariabilität in die Routinearbeiten seines Teams integrieren. So könnten die Auswirkungen der Therapie noch besser nachvollzogen werden. Außerdem könne die Messung der Herzfrequenzvariabilität u. a. dazu beitragen, das Risiko für Verschlechterungen nach einem Herzinfarkt oder bei einer Herzschwäche abzuschätzen.

„Ein hervorragender Nachfolger“
„Wir freuen uns alle sehr, dass wir Herrn Dr. Borries als neuen Chefarzt für die Kardiologie und Psychokardiologie gewinnen konnten“, sagt Franziska Lea Reitspieß, Verwaltungsdirektorin der Dr. Becker Klinik Möhnesee. „Er ist seit vielen Jahren ein geschätzter Kollege und mit unserem Haus bestens vertraut. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit ihm einen hervorragenden Nachfolger für die Position gefunden haben.“


 

Felsbrocken stürzt auf Bundesstraße

Glück gehabt. Niemand kam zu Schaden. Foto: Polizei Märkischer Kreis

Schalksmühle. Am Dienstagnachmittag löste sich zwischen Schalksmühle und Halver ein großer Felsbrocken von einem Hang und stürzte auf die B 54. Die Gesteinsbrocken blockierten eine Fahrbahn der Volmestraße. Der größte Brocken war etwa 1,50 lang und breit sowie 70 Zentimeter hoch.

Die Polizei sicherte die Gefahrstelle in der Nähe der Haltestelle Walze. Zunächst sah es so aus, als müsste ein Kranwagen bestellt werden. Doch die Mitarbeiter von Straßen.NRW lösten das Ganze pragmatisch: Mit einem Schneepflug schoben sie das Hindernis auf den unbefestigten Randstreifen. Es kam niemand zu Schaden.


 

Meinerzhagen: Fahrerflucht

Wer hat hier an der Oststraße den Unfall gesehen? Foto: Polizei Märkischer Kreis

Meinerzhagen. Am frühen Sonntagmorgen hat ein Auto zwei junge Männer (17/18) angefahren und anschließend die Flucht ergriffen. Die beiden Männer wurden vom Pkw erfasst und leicht verletzt. Mit dem Rettungswagen ging es für sie ins Krankenhaus. Nach ambulanter Behandlung konnten sie wieder entlassen werden.

Der Unfall ereignete sich um 5.30 Uhr auf der Oststraße. Bei dem Fahrzeug soll es sich um einen grauen oder silbernen VW-Golf handeln. Gegenüber der Bäckerei geriet der Fahrer offenbar ins Schlingern

Der Fahrer des Golf soll schlank, etwa 25 Jahre alt, relativ groß (um die 1,85 m) sein und dunkle Haare sowie einen Vollbart gehabt haben. Er hatte zunächst angehalten, war aber im späteren Verlauf von der Unfallstelle geflüchtet. An der Unfallstelle soll er sich nach Angaben der Opfer mit Personen aus einer Gruppe mehrerer Männer auf Türkisch unterhalten haben. Die Personengruppe stand im Bereich des gegenüberliegenden Fitness-Studios/der Bäckerei. Teilweise hätten sich Leute aus dieser Gruppe über die Situation lustig gemacht und sich aggressiv verhalten, so die Geschädigten.

Aus Angst meldeten sich die Opfer nicht sofort bei der Polizei. Stattdessen gingen sie zum Gelände an der Stadthalle und wählten von dort den Notruf. Polizeibeamte fanden entsprechende Spuren an der beschriebenen Unfallstelle. Dem Eindruck nach könnte der Golf-Fahrer „aus Spaß“ im Zick-Zack-Kurs im Schnee gefahren sein, dann jedoch die Kontrolle über das Fahrzeug verloren haben.

Die Polizei sucht nun dringend nach Zeugen. Hinweise nimmt die Wache Meinerzhagen oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.


 

Pakt für den Klima- und Umweltschutz

Fachdienstleiterin Sylvia Steiger (v.l.) ist froh, mit Julia Kopecky, Christian Herrmann und Giuliano Rademacher eine schlagkräftige Mannschaft an ihrer Seite zu wissen. Foto: Stadt Hemer / Giebels

 

Hemer. Am Jahresanfang wurde im Rathaus der Stadt Hemer der Fachdienst „Klima und Umwelt“ gegründet. Damit wollen Politik und Verwaltung den Klima- und Umweltschutz in der Felsenmeerstadt stärken.

Sylvia Steiger ist die Fachdienstleitung und verrichtet seit sieben Jahren ihren Dienst in der Verwaltung: „Klima- und Umweltschutz bedeuten, den nach uns folgenden Generationen eine lebenswerte, möglichst intakte Umwelt zu hinterlassen. Außerdem bedeutet es, die Schöpfung zu bewahren und sorgsam damit umzugehen“, erläutert die studierte Agrarwissenschaftlerin.

Große Projekte wie die AvB/Nadler-Sanierung mit der Renaturierung des Westiger Baches oder die Modernisierung des Friedensparks stehen kurzfristig an. „Zudem würde ich gern eine weitere Altlastenverdachtsfläche im Stadtgebiet zunächst genauer untersuchen und dann gegebenenfalls sanieren lassen“, verrät Sylvia Steiger.

Allerdings wurden dem Fachdienst „Klima und Umwelt“ weitere Bestandsaufgaben der Hemeraner Verwaltung übertragen. Zum Beispiel die Unterhaltung von städtischen Grünflächen, der Stadtforst, die Gewässerunterhaltung, Stellungnahmen zu Bauvorhaben, ökologische Fachbeiträge zu städtebaulichen Vorhaben oder die Abfallberatung. Sylvia Steiger ist daher froh, mit Julia Kopecky, Christian Herrmann und Giuliano Rademacher eine schlagkräftige Mannschaft an ihrer Seite zu wissen. „Das sind erfahrene Kollegen, die über enormes Fachwissen verfügen“, streicht die Fachdienstleiterin heraus, „uns allen liegt der Klima- und Umweltschutz auch privat sehr am Herzen.“

Umwelt- und Klimaschutz lassen sich aber nicht einfach verordnen. Das ist allen Akteuren im Fachdienst völlig klar, er muss gelebt werden. Deshalb lautet das Credo: „Wir möchten das Umweltbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger weiter schärfen und Interesse an den Umweltthemen wecken. Erfolgreicher Umwelt- und Klimaschutz funktioniert nur mit Verständnis und gemeinsamem Handeln.“


 

Weniger Skitouristen

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Meschede. An diesem Wochenende zog es insgesamt weniger Schneetouristen ins Sauerland. Zu keinem Zeitpunkt mussten Zufahrten oder Straßen gesperrt werden. Die Menschen hielten sich überwiegend an die Regeln. Auch am Sonntag waren die Kommunen der Ski- und Rodelgebiete sowie die Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis gut vorbereitet, um die Einhaltung der Coronaschutzverordnung und der ergänzenden Allgemeinverfügungen zu überwachen.

Insgesamt wurden im Bereich Winterberg 21 Verstöße gegen Coronaschutzverordnung festgestellt, die zu 21 Platzverweisen führten. In Sundern wurden 14 Verwarngelder erhoben und eine Anzeige geschrieben. Im Bereich Brilon wurden zwei weitere Verkehrsverstöße festgestellt.

Die Ordnungsämter der zuständigen Kommunen und die Polizei stehen auch in der nächsten Woche im ständigen Austausch. Gemeinsam wird die Situation weiterhin beobachtet und bewertet.


 

Keine Besucherströme im Sauerland

Hochsauerlandkreis. An Samstag zog es wenige Schneetouristen ins Sauerland. Die Menschen hielten sich grundsätzlich an die Coronaregeln.

In Winterberg musste das Ordnungsamt in 5 Fällen eingreifen. Hier wurden Verstöße gegen das geltende Betretungsverbot festgestellt. In Sundern stellte das Ordnungsamt lediglich einen Verstoß gegen die geltende Coronaschutzverordnung fest. Darüber hinaus wurden 12 Verkehrsverstöße in Sundern geahndet.

Die Menschen hatten die Appelle ernst genommen und sind zu Hause geblieben. Die Ordnungsämter der zuständigen Kommunen und die Polizei sind auch am Sonntag im Einsatz.


 

Hochzeitsfeier aufgelöst

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Werdohl. Am Donnerstagabend hat die Polizei eine Hochzeitsfeier in der Bahnhofsstraße  aufgelöst. Bereits beim Eintreffen konnten die Beamten vor dem Haus „Partylärm“ aus einer Wohnung im Obergeschoss vernehmen. Als sie zum Haus gingen, wurde von mehreren Personen versucht, die Polizisten am Betreten des Hauses zu hindern. Bereits vor dem Haus stellten die eingesetzten Beamten Verstöße gegen die Corona Schutzverordnung fest.

Auf dem Weg zur Wohnung wurden die Polizeibeamten von zwei 19 und 24-jährigen Männern aggressiv verbal angegangen und diese versuchten, die Polizisten am Betreten der Wohnung zu hindern. Der 21-jährige bulgarische Wohnungsinhaber gab an, er feiere seine Hochzeit mit Verwandten und Bekannten (ca. 30 Personen).

Da die Beiden auch weiterhin die polizeilichen Maßnahmen erheblich störten wurden der 19 und 24-jährige Gast der Hochzeitsfeier festgenommen. Die Polizei löste die bulgarische Hochzeitsfeier auf und erteilte Platzverweise. Die Personalien der Teilnehmer wurden festgestellt und diese werden mit Anzeigen wegen des Verstoßes gegen die Corona Schutzverordnung rechnen müssen.

Die beiden in Gewahrsam genommenen alkoholisierten jungen Männer müssen sich zudem wegen Beleidigung und Widerstands verantworten. Die Ermittlungen dauern an.


 

Erneute Sperrung von Skigebieten


Menden. Auch an diesem Wochenende sind wieder zahlreiche Ski- und Rodelhänge im Sauerland für Besucher gesperrt.

Brilon, Winterberg, Schmallenberg und Willingen wollen den Ansturm vermeiden und weisen vorsorglich auf die Sperrungen hin. Winterberg bekommt auch an diesem Wochenende wieder Unterstützung von der Polizei. Die Stadt Sundern wird die Wildewiese bei Bedarf schließen.

Eine komplette aktuelle Auflistung der Sperrungen bekommen Sie in unserem Ticker.


 

A46 Lückenschluss

Hagen. Straßen.NRW hat das Gebiet für einen möglichen Lückenschluss der Autobahn 46 ausgeweitet. Erstmals wird nun auch das nördliche Mendener Stadtgebiet untersucht. Demnach könnte  auch Ostsümmern, Platte-Heide, Halingen, Bösperde und Schwitten von den Autobahnplanungen betroffen sein.

Alternativ wird auch eine neue Trasse im äußersten Süden von Menden-Lendringsen untersucht. Dort könnte ein neuer Autobahnabschnitt an die vorhandene B229 in Hüsten anschließen. Davon wären die Bereiche um Balve Eisborn betroffen.


 

Knut 2021

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Iserlohn. In Schweden wird am 13. Januar Weihnachten mit Knut ausgetrieben. Dann fliegen die Bäume buchstäblich aus dem Haus. In der Iserlohner Buchenstraße feiert man das Ende des Weihnachtsfestes etwas anders. Statt um den Weihnachtsbaum zu tanzen und die Süßigkeiten vom Baum zu plündern, wird man dort etwas handgreiflich.

In der Buchenstraße gab es am Mittwochabend Zoff. Die Polizei wurde gerufen, weil zwei Jugendliche einen anderen Jugendlichen mit einem „Stock“ verprügelt haben sollten. Vor Ort stellte sich der Stock als „Weihnachtsbaum“ heraus. Ein fliegendes Exemplar traf den Kopf eines 17-Jährigen. Ein 19-jähriger wurde ebenfalls verletzt.

Und so blieb den Polizeibeamten nichts anderes überig als Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung gegen zwei 15 und 17 Jahre alte Jugendliche zu schreiben.


 

Bisher rund 5.000 Personen geimpft

Foto: Märkischer Kreis

 

Märkischer Kreis. Die Impfungen durch mobile Teams in den Pflegeeinrichtungen laufen bisher problemlos. Rund 5000 Personen konnten dort bereits geimpft werden. Ab nächster Woche soll der erste Impfstoff auch an die Krankenhäuser geliefert werden.

Mangelnde Impfbereitschaft kann Dr. Gregor Schmitz, ärztlicher Leiter des Impfzentrums Märkischer Kreis, nicht feststellen. „Stand Mittwoch, 13. Januar, haben die mobilen Teams der Kassenärztlichen Vereinigung (KVWL) rund 5000 Personen in den Pflegeinrichtungen geimpft. Bis einschließlich Samstag (16. Januar) sind im Kreis weitere 1.700 Impfungen geplant“, erklärt der Arzt. Anhand der Bestelllisten für den Impfstoff kann er das sehr gut nachvollziehen. Leider spiegelt sich dieses positive Ergebnis noch nicht in der Statistik der KVWL wieder. „Die KVWL veröffentlicht nur die Daten der ihr zurück gemeldeten Impfungen. Diese Rückmeldung funktioniert leider sehr schleppend und ungenau“, weiß Dr. Schmitz.

Ab nächster Woche starten die Impfungen in den Krankenhäusern. Das Impfzentrum übernimmt die Bestellung der Impfdosen und die Terminkoordination. Ziel ist es, zügig das Personal in Risikobereichen gegen Corona zu impfen. Erste Priorität haben die Beschäftigten, die auf Isolier- oder Intensivstationen, in Notaufnahmen oder im Kontakt mit besonders gefährdeten Patientinnen und Patienten in der Onkologie oder Transplantationsmedizin arbeiten.

Die Krankenhäuser im Märkischen Kreis sind sehr gut auf die bevorstehenden Impfungen vorbereitet. Voraussichtlich ab 1. Februar sollen nach Aussagen des Landes Nordrhein-Westfalen die Impfungen am Impfstandort in der Historischen Schützenhalle in Lüdenscheid anlaufen. Hierfür schreibt der Märkische Kreis ab nächster Woche die Bürgerinnen und Bürger an, die 80 Jahre oder älter sind. In dem Brief gibt es nähere Informationen zu der Impfung und zur Terminvereinbarung. Auch Hinweise zur Anreise mit ÖPNV oder PKW werden nicht fehlen.

Die Terminvergabe erfolgt über die KVWL online und telefonisch ab Montag, 25. Januar, 8 Uhr. Wer das Schreiben des Kreises erhalten hat, kann online unter www.116117.de einen Termin vereinbaren. Darüber hinaus wird auch eine telefonische Terminvergabe unter den kostenfreien Telefonnummern 116 117 und unter 0800 116 117 02 möglich sein.

Wichtig: Eine Terminvergabe vor dem 25. Januar findet nicht statt, es gibt auch keine Wartelisten! Abhängig von der Menge der zur Verfügung stehenden Impfstoffe wird der Betrieb im Impfstandort Lüdenscheid nach und nach hochgefahren. Bis zu sechs Impfstraßen können hier parallel laufen. „Wir sind startklar!“, macht der ärztliche Leiter des Impfzentrums deutlich.

Derzeit wird vor allem der Impfstoff von Biontech/Pfizer verimpft, der eine spezielle Transport-, Kühl- und Aufbereitungsbedingungen erfordert. Daher kann der Impfstoff nicht in Hausarztpraxen verimpft werden. Impfungen durch den Hausarzt werden erst möglich sein, wenn ein Impfstoff zugelassen ist, der deutlich einfacher zu handhaben ist.


 

Keine Kita-Beiträge im Januar

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Märkischer Kreis. Im Märkischen Kreis wird für den Monat Januar auf die Erhebung der Elternbeiträge für die Betreuung in Kitas und in der Kindertagespflege verzichtet. Das teilt das Kreisjugendamt mit.

Um die Eltern in der aktuellen Situation zu entlasten, werden die Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung und Kindertagespflege im Januar erlassen. Bei bestehenden Einzugsermächtigungen wird der Kreis den Betrag für Januar nicht abbuchen. Eltern, die die Beiträge selbst einzahlen, beispielsweise als Dauerauftrag, werden gebeten, die Zahlung für diesen Monat auszusetzen. Sollte die Überweisung bereits getätigt worden sein, wird der Betrag verrechnet, teilt das Kreisjugendamt mit.

Im Märkischen Kreis gibt es 55 Kindertageseinrichtungen im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes, in denen knapp 3.500 Jungen und Mädchen betreut werden.

Hintergrund: Bund und Länder haben den Corona-bedingten Lockdown bis Ende Januar verlängert. Das Land NRW hat in diesem Zuge für die Kindertagesbetreuung an alle Eltern appelliert, ihre Kinder zu Hause zu betreuen, um das Infektionsrisiko zu minimieren. Die Betreuungsangebote in Kitas und Kindertagespflege werden aber nicht geschlossen. Unabhängig davon, ob die Betreuungsangebote in Anspruch genommen werden, wird der Elternbeitrag für Januar im Märkischen Kreis erlassen.


 

Backpfeife bei Parkplatzsuche

Herscheid. Im Streit um einen freien Parkplatz gab es am Sonntag an der Nordhelle eine Backpfeife für einen Autofahrer. Eine 27-jährige Gelsenkirchenerin verteidigte eine freie Fläche auf einem Wanderparkplatz in Herscheid mit Körpereinsatz.

Ein 32-jähriger Plettenberger erblickte am Nachmittag eine freie Parkbucht und wollte seinen Wagen in die Lücke lenken. Allerdings stand dort eine Frau mit Hund. Sie rief dem Fahrer zu, der Parkplatz sei „reserviert“. Der Fahrer ließ sich nicht beirren. Er rief zurück, dass man keine Parkplätze reservieren dürfe und rangierte auf die freie Fläche. Darauf habe die Frau gegen sein Auto getreten. Der Mann stieg aus und fing sich die Ohrfeige. Darauf rief er die Polizei.

Die Frau erklärt ihre Reaktion mit einer „Notwehr“. Der Fahrer habe beinahe ihren Hund überfahren (deshalb der abwehrende Fußtritt) und habe sie geschubst – deshalb der Schlag.


 

Neuer Trail im Bikepark

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Willingen. Jetzt ist es endlich so weit. „Der ‚neue‘ Enduro Trail ist die Attraktion in diesem Herbst in Willingen“, freut sich Bikeparkbetreiber Diddie Schneider. Als mittelschwerer Trail schließe er die Lücke zwischen der schweren Downhill und den leichten Flow Trails. Wichtig ist ihm zu betonen, dass die Streckenbauer streng unter Naturschutzaspekten arbeiten. „Wir greifen nicht mehr in die Natur ein wie unbedingt notwendig ist.“

Zukunftspläne

Damit ist die Ausgestaltung des Bikeparks Willingen noch nicht abgeschlossen. Zurzeit laufen Gespräche, den unteren Teil der Freeride neu zu gestalten. Zudem gibt es Überlegen, der 4X Strecke einen neuen Charakter zu geben. Kurzfristig soll auch ein verändertes Konzept für die Downhill entstehen. Viele Lines ermöglichen den Mountainbikern fast unbegrenzte Kombinationsmöglichkeiten. Um die Orientierung zu verbessern, soll es eine Beschilderung und optimierter Wegführung geben sowie Hinweise zu mittelschweren und schweren Streckenführungen.


 

Elternbeiträge für Kindertageseinrichtungen werden erlassen

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Hochsauerlandkreis. Das Kreisjugendamt erlässt die Elternbeiträge für Kindertageseinrichtungen im Januar 2021. Derzeit wird dafür ein Dringlichkeitsentscheid des Kreistages vorbereitet. Voraussetzung dafür ist, dass das Land NRW die bereits signalisierte Kostenbeteiligung von 50 Prozent tatsächlich übernimmt. Die Städte und Gemeinden für den Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes werden entweder bereits die Januarbeiträge nicht mehr einziehen oder diese später verrechnen.

Die Betreuungsangebote sind nicht geschlossen worden, das Land NRW hat aber wegen des Lockdowns an alle Eltern appelliert, ihre Kinder zuhause zu betreuen, um das Infektionsrisiko zu minimieren.


 

SEK-Einsatz in Menden

Menden. Am Samstagmittag hatte ein Einsatzkommando der Polizei zwei Männer (39 und 57 Jahre) festgenommen, nachdem ein Zeuge einen Live-Stream im Internet beobachtet hatte, indem ein Mann mutmaßlich eine Langwaffe vorgeführt hatte. Diese entpuppte sich allerdings als ein Fotostativ.

Der 57-jährige Wohnungsinhaber wurde wieder freigelassen. Gegen ihn lag kein Strafbestand vor. Der 39-jährige wurde in eine psychiatrische Einrichtung gebracht, weil er einen verwirrten Eindruck machte.


 

Präsenz der Polizei wirkt

Meschede. An diesem Wochenende kamen wesentlich weniger Schneetouristen ins Sauerland. Trotzdem waren viele Parkplätze gut gefüllt, allerdings nicht überfüllt. Lediglich die Zufahrt zum Skigebiet „Wilde Wiese“ in Sundern musste am Nachmittag zwischenzeitlich geregelt bzw. gesperrt werden. Die Menschen hielten sich überwiegend an die Ge- und Verbote. Trotzdem stellten die Ordnungskräfte insgesamt 23 Verstöße fest. Dabei handelt es sich um 23 Verstöße gegen das Betretungsverbot bzw. die Maskenpflicht oder die Allgemeinverfügungen. 23 Platzverweise wurden ausgesprochen und 15 Verkehrsverstöße festgestellt. Die Ordnungsämter der zuständigen Kommunen und die Polizei stehen auch in der nächsten Woche im ständigen Austausch. Gemeinsam wird die Situation beobachtet und bewertet.

An der Nordhelle gab es am Wochenende einen starker Zulauf von Tagestouristen, überwiegend aus dem Ruhrgebiet. Am Sonntag musste, aufgrund des hohen Verkehrs- und Parkaufkommens, die L 707 temporär gesperrt werden. Präsenzstreifen der Polizei und der Ordnungsbehörden stellten keine Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung fest. Die Polizei spricht einen Dank an alle Verkehrsteilnehmer aus, die sich Regelkonform verhalten haben.


 

Weniger Tagestouristen im Sauerland

Foto: Pressestelle Winterberg

Meschede. Aufgrund des hohen Besucheraufkommens im Sauerland am vergangenen Wochenende fanden am Samstag größere Einsätze der Polizei und der Ordnungsämter der Städte Brilon, Olsberg, Schmallenberg, Sundern und Winterberg statt. Ziel war es die Einhaltung der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) zu überwachen, die Maskenpflicht und die Betretungsverbote durchzusetzen.

Die umfangreichen Maßnahmen-Pakete der einzelnen Städte mit einer erheblichen personellen Verstärkung der Ordnungs-, Einsatz- und Sicherheitskräfte über die Sperrung der Schneegebiete im Zusammenspiel mit der Polizei hat die erhoffte Wirkung gezeigt, es haben sich heute (Samstag) weniger Tagestouristen als am vergangenen Wochenende auf den Weg ins Sauerland gemacht.

Insgesamt wurden 36 Verstöße gegen die geltenden Bestimmungen und die CoronaSchVO festgestellt:

Brilon, Schmallenberg und Olsberg

Hier wurden keine Verstöße gegen die CoronaSchVO festgestellt. Das Ordnungsamt in Olsberg stellte lediglich 7 Verkehrsverstöße fest.

Sundern
In Sundern wurden 8 Verstöße gegen die CoronaSchVO festgestellt. Diese betrafen die geltenden Kontaktbeschränkungen.

Winterberg
Es wurden insgesamt 28 Verstöße festgestellt. 24 Verstöße gegen das geltende Betretungsverbot und 4 Verstöße gegen die geltende Maskenpflicht.

Nordhelle

Auch hier kontrolliert die Polizei. Am Sonntag wurde die L707 zwischen Herscheid und Meinerzhagen gesperrt.

Auch am heutigen Sonntag werden die Städte gemeinsam mit der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis, welche erneut von auswärtigen Kräften der Bereitschaftspolizei unterstützt wird, im Einsatz sein.


 

Zwei Verdächtige festgenommen

Menden. Am Samstagmittag hat ein Einsatzkommando der Polizei zwei Männer (39 und 57 Jahre) festgenommen. Ein Zeuge meldete heute Morgen einen Live-Stream eines der Verdächtigen im Internet. Hierbei zeigte der Mann eine Langwaffe vor. Polizeibeamte sperrten den Bereich Am Hassenbruch ab, räumten das Wohnhaus und zogen Spezialeinheiten hinzu.

Die Hausbewohner wurden mit Bussen der MVG evakuiert und zur Wilhelmshöhe transportiert. Dort wurden sie betreut.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.


Update 15.44 Uhr:
Der vermisste 58-Jährige wurde soeben im Bereich Schäferland angetroffen. Er ist wohlauf. Eine Zeugin hatte den Gesuchten wieder erkannt und die Einsatzkräfte informiert.

Person vermißt

Lüdenscheid. Die Polizei fahndet aktuell nach einem Vermissten (Foto). Der 58-Jährige wurde zuletzt gegen 5 Uhr gesehen. Er verließ vermutlich zwischen 5 und 7 Uhr die psychiatrische Klinik an der Brüninghauser Straße. Der Gesuchte ist dement, desorientiert und benötigt Medikamente.

Beschreibung: Männlich, circa 168 cm groß, normale Statur, Halbglatze, trägt eine gelbe Weste, blau weiß-kariertes oder gestreiftes Hemd und eine blaue Jeans sowie eine runde Brille mit schwarzem Rand.

Hinweise auf den Aufenthaltsort des Mannes bitte sofort an den Notruf 110!


 

Sieben-Tages-Inzidenz steigt auf 165

Grafik: Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. Seit Freitag sind beim Gesundheitsamt des Märkischen Kreises 110 neue positive Coronanachweise eingegangen. 106 Männer und Frauen haben die Infektion überstandenen. Drei Märker und eine Niederländerin sind in Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

Im Märkischen Kreis tragen derzeit 795 Männer und Frauen den Coronavirus in sich. Seit gestern konnten 106 Personen nach einer Infektion die Quarantäne verlassen. Sie gelten als nicht mehr ansteckend. 110 labortechnisch-bestätigte Neuinfektionen meldet das Kreisgesundheitsamt am Samstag nach 24 Stunden.

Info

Am Sonntag und Montag kann der Märkische Kreis keine Zahlen zu Neuinfektionen an das Robert-Koch-Institut melden. Wegen Wartungsarbeiten an der 10kV-Anlage werden in der Kreisverwaltung sämtliche PCs und Anwendungen sowie die Telefonanlage von Samstag bis Montag 6.30 Uhr runtergefahren und der Strom komplett abgeschaltet.

Das bedeutet auch, dass die Ermittlungsteams für die Kontaktverfolgung und die Teststationen in Iserlohn und Lüdenscheid nicht arbeiten können. Am Montag, 11. Januar, werden deshalb auch keine Daten zur Entwicklung der Coronafallzahlen vorliegen.


 

Olpe: Skipisten gesperrt

Symbolfoto pixabay

Olpe. Aufgrund der erneut befürchteten Besucherströme am Wochenende haben die Kreisstadt Olpe, der Kreis Olpe sowie die Kreispolizeibehörde gemeinsam entschieden, das Gebiet rund um die Skihänge am Fahlenscheid weiträumig zu sperren.

Für die Skipisten am Fahlenscheid wird ein ordnungsrechtliches Betretungsverbot ausgesprochen. Auf der Bundesstraße 55 sind umfassende Kontrollen geplant. Zudem erfolgt auf dem betroffenen Streckenabschnitt eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 50 km/h. Die Kreisstraße 18 bleibt am Samstag und Sonntag in der Zeit von 9 bis 17 Uhr von Kruberg über Fahlenscheid, Kreisel B 55, Negerhöhenstraße und Biggesee gesperrt.

Polizei und Ordnungshüter sind am Wochenende im Einsatz, um den Verkehr umzuleiten und Ordnungswidrigkeiten zu ahnden. Verkehrswidrig abgestellte Fahrzeuge werden gegebenenfalls durch einen Abschleppdienst entfernt.

Die Kreisstadt Olpe, der Kreis Olpe und die Kreispolizeibehörde appellieren an alle potentiellen Besucher zu Hause zu bleiben und verweisen erneut darauf, dass die gesamte touristische Infrastruktur geschlossen ist.


 

Schneefall

Märkischer Kreis. Der angekündigte Schnee ist gefallen und hat zwischen 18 und 7 Uhr bislang 25 Polizei-Einsätze ausgelöst. Bei den 20 Verkehrsunfällen entstanden bislang glücklicherweise nur Sachschäden. An der Nordhelle fuhr sich ein LKW fest, konnte sich aber aus eigener Kraft befreien. Am Schäferland in Lüdenscheid stürzte ein Baum um. Die Feuerwehr beseitigte die Gefahrenstelle.


 

Fußball: Keine falschen Hoffnungen machen

Bleibt wohl noch länger im Schrank. Foto pixabay


Kamen.
Seit Ende Oktober ruht der Ball in den westfälischen Amateur- und Jugendspielklassen. Nach den jüngst angekündigten Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist sobald nicht damit zu rechnen, dass Fußballerinnen und Fußballer zurück auf die Plätze dürfen.

Diese Woche haben sich Bund und Länder darauf geeinigt, den Lockdown bis Ende Januar zu verlängern. Doch geht es im Februar bereits wieder los? Dazu Manfred Schnieders, Vizepräsident Amateurfußball des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW): „Ich möchte den Vereinen und Aktiven keine falschen Hoffnungen machen. Deswegen sollten wir nicht damit rechnen, dass schon im Februar wieder trainiert oder gespielt werden kann. Angesichts der aktuellen Zahlen und Maßnahmen wäre das auch fahrlässig – so leid es mir für die Clubs und die vielen Spielerinnen und Spieler tut.“

Auf unsere Frage ob es Bestrebungen des Verbandes eine baldige Wiederzulassung des Trainings- und Spielbetriebs zu erwirken, antwortete Schnieders: „Natürlich sind wir für unsere rund 2.500 westfälischen Vereine und vertreten ihre Interessen gegenüber den politischen Entscheidungsträgern. Wir sagen aber ganz klar: In der aktuellen Situation muss sich der Amateur- und Jugendfußball auch ein Stückweit hintenanstellen und seinen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten. Wir bauen keinen Druck auf, sondern befinden uns seit Beginn der Pandemie in regelmäßigen Gesprächen mit der Staatskanzlei. Die Zusammenarbeit ist konstruktiv und partnerschaftlich. Weder Staatskanzlei noch FLVW wollen den Breitensport verhindern. Solang Kinder und Jugendliche aber nicht in die Schule können, brauchen wir auch nicht über die Öffnung der Sportstätten sprechen.“

Wie nehmen Sie die Stimmung an der Basis wahr? Haben die Vereine noch diese Geduld?

Schnieders: „Leider muss ich feststellen, dass der Ton bisweilen rauer und Forderungen und Kritik vereinzelt lauter werden. Auch in den sozialen Medien. Deswegen an dieser Stelle noch einmal: Wir alle wünschen uns Normalität zurück. Im Alltag wie auch im Sport. Im Frühjahr haben sich die Vereine sehr solidarisch und rücksichtsvoll gezeigt. Das wünsche ich mir zurück. An dieser Stelle möchte ich den Vereinen versichern, dass wir – sobald ein Re-Start-Termin absehbar ist – auch wieder auf sie zugehen werden und den Austausch per Videokonferenzen intensivieren.“

Selbst wenn es erst im März wieder  losgehen könnte, hätten die Spielerinnen und Spieler rund vier Monate nicht trainieren können. Wie lang wäre die Vorbereitungszeit? „Wir haben uns im Moment für zwei Wochen ausgesprochen. Das ist angesichts der langen Pause sehr wenig, dessen sind wir uns bewusst. Ich gehe aber davon aus, dass die Trainer ihren Spielern zumindest in den überkreislichen Ligen Trainingspläne für ein individuelles Training mitgegeben haben, sodass die persönliche Fitness halbwegs gewährleistet ist. Ein Mannschaftstraining kann das sicher nicht ersetzen. Die Voraussetzungen sind jedoch für alle Mannschaften gleich. Möglich wäre aber auch eine stufenweise Rückkehr auf die Sportplätze, so wie im Frühjahr: Erst kontaktfrei, dann mit Kontakt. Das würde die Vorbereitungszeit natürlich verlängern. Sobald abzusehen ist, wann es wieder losgehen kann, werden wir die Vereine aber aktiv in die Entscheidungsfindung zur Vorbereitungszeit miteinbeziehen“, so Schnieders.


 

Sauerland macht die Skigebiete dicht

So leer wie auf dem Archivfoto werden die Sauerländer Wintersportgebiete am Wochenende sein.

Brilon. In den letzten Tagen seien immer mehr Ausflügler aus Ruhrgebiet und Rheinland nach Brilon gekommen, so die Stadt. Außerdem sei auf Privatflächen unerlaubt gerodelt worden. Aus diesem Grund wird der Skihang am Poppenberg mit Halteverbote und Strassensperrungen gekennzeichnet, damit es hier nicht mehr zu Verkehrsbehinderungen und Staus kommt.

Viele Menschen hatten vergangenes Wochenende in Winterberg für teils chaotische Verkehrsverhältnisse gesorgt. Dadurch weichten einige Besucher nach Willingen aus. Es kam zu langen Staus, etwa zwischen Brilon und Willingen. Damit es an diesem Wochenende keine Wiederholung gibt, hat Willingen ein Betretungsverbot für die Skipisten angekündigt. Das gilt ab sofort.

Auch Schmallenberg hat seit heute ein Betretungsverbot verordnet. Folgende Bereiche werden gesperrt:

  • Schmallenberger Höhenlift mit Rodelhang und Parkplätzen
  • Skilift Schanze mit Parkplätzen
  • Skilanglaufzentrum Westfeld mit Parkplätzen
  • Schwedenhang Westfeld/Ohlenbach mit Parkplätzen
  • Skilift Nordenau mit Parkplätzen
  • Skilift Ochsenkamp mit Parkflächen, Bad Fredeburg
  • Skilift Rimberg mit Parkflächen
  • Hunaulift und Parkflächen, Bödefeld
  • Skilift Hohe Lied mit Parkflächen, Gellinghausen
  • Skilift Sellinghausen mit Parkplatz
  • Skilift Harbecke

Die Stadt Schmallenberg weist darauf hin, dass es in diesen Bereichen ist es wiederholt zu Verstößen gegen die Coronaschutzmaßnahmen, insbesondere die Abstandsgebote bzw. das Verbot von Ansammlungen und Zusammentreffen im öffentlichen Raum gekommen sei. Zudem entstanden weitere Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung. So wurden wiederholt Rettungswege blockiert, oder wegen Fehlens der entsprechenden Infrastruktur, die Notdurft im öffentlichen Raum bzw. Vorgärten und Hauseingängen verrichtet sowie Müll illegal entsorgt. Bisherige Appelle in Presse und Rundfunk bzw. Fernsehen, auf entsprechende Tagesausflüge zu verzichten, hätten nicht zu einer Reduzierung der Besucherzahlen geführt. Auch eine Verringerung der Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung seien nicht feststellbar gewesen, so die Stadt.

Alle Städte sind sich einig, dass Verstöße gegen die getroffenen Anordnungen als Ordnungswidrigkeit geahndet werden.


 

HSK: Neue Zahlen

Hochsauerlandkreis. Am Donnerstag verzeichnet die Statistik des Gesundheitsamtes des Hochsauerlandkreises 50 Neuinfizierte und acht Genesene. Die 7-Tages-Inzidenz beträgt 74,7 (Stand: 07. Januar, 0 Uhr).

Damit gibt aktuell 256 Infizierte, 3.947 Genesene sowie 77 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Stationär werden 44 Personen behandelt, 18 davon intensivmedizinisch und neun Personen werden beatmet. Insgesamt sind es nun 4.280 bestätigte Fälle.


 

Deutlicher Anstieg der Neuinfektionen

Foto: Pressestelle Märkischer Kreis


Märkischer Kreis.
172 Neuinfektionen verzeichnet der Märkische Kreis seit Mittwoch. Gleichzeitig haben 130 Männer und Frauen den Virus seit gestern überwunden. Zwei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung wurden gemeldet.

Nach den Berechnungen des Robert-Kochinstituts haben sich im Märkischen Kreis in den letzten sieben 120,9 Personen pro 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus angesteckt. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 847 Infizierte und 1.183 Kontaktpersonen. 172 neue positiven Coronanachweise sind seit Mittwoch beim Kreisgesundheitsamt eingegangen.


 

Schnelles Internet: Glasfaserausbau nimmt Fahrt auf

Der Breitbandausbau im Märkischen Kreis macht deutliche Fortschritte. Der Anteil der Gigabitversorgung steigt signifikant. Foto: Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen


Märkischer Kreis.
Der Breitbandausbau im Märkischen Kreis macht deutliche Fortschritte. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran und nehmen immer mehr Tempo auf. Das ist gut so, weil den Bürgerinnen und Bürgern das Thema zurecht unter den Nägeln brennt. Zahlreiche Anfragen dazu, die mich persönlich erreichen, belegen den Bedarf“, sagt Landrat Marco Voge.

Der Märkische Kreis profitiert von diversen Förderprojekten des Bundes sowie des Landes Nordrhein-Westfalen. Ein Beispiel ist das „Regionale Wirtschaftsförderprogramm“, das insbesondere Gewerbetreibende, aber auch umliegende Privathaushalte berücksichtigt. Den historisch gewachsenen Industrie- und Gewerbeansiedlungen im Märkischen Kreis kommt das entgegen. „Der Ausbau erfolgt in 42 Gewerbegebieten“, berichtet Sergej Rudsinski, Gigabitbeauftragter des Märkischen Kreises, und ergänzt: „Mehr als 940 Unternehmern und Nachfragern ist der Zugang zu einem gigabitfähigen Glasfaseranschluss eingerichtet worden. Tiefbautechnisch sind die ausführenden Baufirmen zu 99 % fertig. Das bedeutet, dass die Hauptkabeltrassen vor den Grundstücken in den vergangenen beiden Jahren gelegt wurden.“ Im nächsten Schritt sollen die Hausanschlüsse folgen.

Übrigens: Eigentümer, die sich noch nicht für den Ausbau entschieden haben, können das nachholen. Wichtig dabei: Für die Anbindung an den Hausanschluss auf dem Grundstück erhebt der Netzbetreiber eine pauschale Installationsgebühr in Höhe von knapp 800 Euro.


 

Gesundheitscampus St. Elisabeth bekommt Förderung

Symbolfoto pixabay

Iserlohn. Die Katholischen Kliniken im Märkischen Kreis (KKiMK) schaffen 168 zusätzliche Ausbildungsplätze im Gesundheitscampus St. Elisabeth. Die Erweiterung, die bereits in diesem Jahr begonnen hat, soll bis zum Jahr 2023 vollzogen werden. Zwei zusätzliche Pflegepädogogen sind bereits eingestellt, um den Start von zwei weiteren Klassen zu ermöglichen. Der Schulstandort muss nun an die neuen Anforderungen angepasst und erweitert werden. „Dies ist nur möglich Dank der großzügigen Fördersumme von 3,5 Millionen Euro vom Gesundheitsministerium NRW“, sagt KKiMK-Geschäftsführer Henning Eichhorst.

Der Gesundheitscampus St. Elisabeth ist auf dem Gelände des St. Elisabeth Hospitals in Iserlohn angesiedelt und hatte bisher Platz für 175 Auszubildende. Viele davon verbleiben in der KKiMK, sodass regelmäßig examiniertes Personal die hohen Qualitätsstandards der Klinikgesellschaft erfüllt.

Besondere Unterstützung hat die Fachschule für Pflegeberufe aus der heimischen Politik erfahren. „Unser ausdrücklicher Dank geht insbesondere an unseren Landtagsabgeordneten Thorsten Schick und Landrat Marco Voge, die unseren Antrag vollumfänglich unterstützt haben“, sagt KKiMK-Geschäftsführer Thomas Wülle.

„Der Anfang in den bestehenden Räumlichkeiten am St. Elisabeth Hospital ist gemacht“, sagt Schulleiter Michael Schäfer. Weitere personelle und bauliche Unterstützung werden benötigt, um die zusätzlichen Schulräume mit Leben zu füllen. „Wir freuen uns, Dank der Förderung des Landes NRW, der Öffentlichkeit bald neue Räumlichkeiten vorstellen zu können. Die verstärkte Ausbildung von Pflegekräften ist eine der zentralen Herausforderungen im Gesundheitswesen der kommenden Jahre und hat für den regionalen Gesundheitsstandort in Iserlohn und Umgehung zukunftsweisenden Charakter“, sagt Schulleiter Michael Schäfer.

Info

Zur Trägerschaft der Katholischen Kliniken im Märkischen Kreis gehören vier gemeinnützige Gesellschaften mbH mit einem Plankrankenhaus an zwei Standorten, drei Altenheimen, einem Pflegezentrum und drei betreuten Wohnanlagen sowie der Gesundheitscampus St. Elisabeth. An den Standorten Iserlohn (St. Elisabeth Hospital) und Menden (St. Vincenz Krankenhaus) gibt es 408 Krankenhausbetten. In Iserlohn, Menden und Balve stehen insgesamt 258 Altenheimplätze sowie 78 Pflegeplätze zur Verfügung.


 

Lockdown: Es geht in die Verlängerung

Berlin. Heute haben Bund und Länder die Verlängerung des Lockdowns bis zum 31.Januar beschlossen. Es darf sich nur noch mit einer einzelnen Person außerhalb des eigenen Haustandes getroffen werden. Schulen und Kitas haben weiterhin nur eine Notbetreuung und es gibt kein Präsenzunterricht bis Ende Januar.

Einschränkungen gibt es bei einer Inzidenz von über 200. Bund und Länder haben beschlossen, dass ab diesem Inzidenzwert der Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den eigenen Wohnort begrenzt werden soll. Die neuen Ausgangsbeschränkungen würden derzeit nur die Stadt Herne betreffen.

Am 25. Januar wollen die Regierungschefs von Bund und Ländern die Corona-Lage neu bewerten und über weitere Maßnahmen für Februar beraten.


 

Impfungen laufen nach Plan

Märkischer Kreis. Wie der Kreis heute mitteilt, laufen die Impfungen in den rund 60 stationären Pflegeeinrichtungen bisher nach Plan. Aktuell sind ca. 2250 Impfungen durchgeführt oder terminiert worden.

Bis Ende der Woche hat die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) Termine in insgesamt 19 Pflegeinrichtungen koordiniert. 2250 Impfungen sind geplant. Ab nächster Woche hat das Land NRW erneut eine Zuteilung von Impfstoff in Aussicht gestellt.

Obwohl zahlenmäßig mehr jüngere Personen an COVID-19 erkranken als ältere, besteht für Senioren ein vielfach höheres Risiko einen schweren COVID-19 Verlauf zu erleiden oder sogar einer stationären Behandlung zu bedürfen. Um diesen besonders gefährdeten Personenkreis zu schützen und auch die Einsatzfähigkeit der Krankenhäuser zu erhalten, werden derzeit gemäß den Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen vorrangig die Bewohner und Mitarbeiter in Pflegeheimen geimpft.

Auf Grund der komplizierten Lagerung, Aufbereitung und mengenmäßigen Lieferung – in jeder Impfstoffflasche befindet sich der Impfstoff für sechs Personen – kann die Impfung durch die mobilen Impfteams nur an Orten durchgeführt werden, an denen viele Personen gleichzeitig geimpft werden können. Auch ein Weitertransport nach Auflösung des Impfstoffs ist nicht mehr möglich, da er äußerst empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen ist. Aus diesen Gründen sind derzeit Impfungen von älteren Mitbürgern die zu Hause leben nicht im Rahmen von Hausbesuchen möglich.

Sobald die Impfungen in den Pflegeheimen beendet ist und genügend Impfstoff zur Verfügung steht, werden die Impfungen in den Impfzentren begonnen. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen und die Impfzentren können sofort in Betrieb gehen.
Hier können dann auch einzelne Personen geimpft werden. Die notwendigen Termine für die Impfzentren werden zentral vergeben. Sobald der Impfbeginn in den Zentren feststeht, werden die Terminservicestellen freigeschaltet und die Kontaktdaten veröffentlicht. Die Gruppe der über 80-jährigen Bürgerinnen und Bürger wird hierzu innerhalb der nächsten Wochen angeschrieben. Der Märkische Kreis bittet um etwas Geduld.


 

Großfahndung nach VW-Golf

Lüdenscheid. Fast wie im Krimi. Die Polizei wollte am Vormittag einen verdächtigen weißen VW Golf – vermutlich GTI – an der Kalve anhalten. Das Kennzeichen des Fahrzeugs ist als gestohlen gemeldet. Doch der Fahrer gab Vollgas und  flüchtete mit etwa 100 km/h vor der Streife. Im Kurvenbereich zur Saarlandstraße kam der Fahrer nach rechts von der Straße ab und kollidierte mit drei geparkten Autos.

Die Polizeibeamten versuchten den Fluchtwagen einzukesseln. Unter Vorhalt der Schusswaffe forderten sie die drei Insassen zum Aussteigen auf. Daraufhin gab der Fahrer Gas, stieß leicht gegen den Streifenwagen und fuhr zurück den Straßburger Weg hinab. Ein Polizist musste zur Seite springen, um nicht überfahren zu werden. Er blieb unverletzt. Beim Wegfahren hielt ein Beifahrer eine Schusswaffe aus dem Auto in Richtung der Polizeibeamten, gab jedoch keinen Schuss ab. Der Fahrer richtete etwa 20.000 Euro Sachschaden an.

Im Zuge der Fahndung sprachen Polizisten mit mehreren Zeugen, die den an der Front stark beschädigten VW gesehen hatten. Alle schilderten, dass er sehr schnell und rücksichtslos unterwegs gewesen sei. In Wigginghausen musste eine Frau von der Straße springen, als das Auto mit hoher Geschwindigkeit die Schwarze Ahe hinauf fuhr.

Bislang konnte der PKW nicht gefunden werden. Die Polizei hat Ermittlungen u.a. wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Gefährdung des Straßenverkehrs, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Verkehrsunfallflucht und Verstoß Waffengesetz aufgenommen.

Die Männer waren zu dritt. Eine Person war ca. 180 cm groß, trug eine Mütze und war dunkel gekleidet. Eine zweite Person war etwa 165 cm groß und trug ebenfalls Mütze sowie dunkle Kleidung.


 

Polizei stellt Handy sicher

Manchmal ist es nicht zu fassen: Mit Handy 21-mal Notufe 110 und 112 gewählt. (Symbolfoto pixabay)

Balve. Nachdem er am Neujahrstag 14-mal den Notruf der Polizei und siebenmal die Kreisleitstelle der Feuerwehr über die 112 angerufen hatte, handelte sich ein 53-jähriger Balver in der Nacht eine Anzeige ein. Ab 21.30 Uhr behelligte der Mann die Notruf-Zentralen. Einen Grund für seine Anrufe nannte er allerdings nicht.

Gegen 1 Uhr am Samstag schickte die Polizei einen Streifenwagen vorbei. Den Beamten gegenüber begründete der Mann seine Anrufe damit, dass er ein funktionierendes Telefon brauche, um mit seinem Anwalt zu sprechen. Außerdem kündigte er an, deshalb auch weiter die Notrufe zu betätigen. Die Polizeibeamten drohten an, ihn zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Gewahrsam zu bringen. Sie stellten sein Mobiltelefon sicher.


 

Moderne Kunst ?

Foto: Polizei Märkischer Kreis

Lüdenscheid. Ist das Modern Art oder kann das weg? Darüber machten sich Unbekannte wenig Gedanken. Am Ende ist und bleibt es eine Sachbeschädigung, was die Täter an der Altenaer Straße angerichtet haben.

Zwischen 3 und 6 Uhr verzierten Unbekannte am frühen Montagmorgen im Gartencenter eine Palette Blumenerde mit Holzlatten (Foto) und richteten dabei mehrere hundert Euro Schaden an. Die Erde stand frei zugänglich auf dem Gelände des Gartencenters. Sie ist von der Straße aus einsehbar. Daher hofft die Polizei auf Zeugenhinweise unter 02351/9099-0.


 

A46: Autofahrer stirbt nach Unfall

Arnsberg. Bei einem Verkehrsunfall am Samstag (2.1.) ist auf der A 46 bei Arnsberg ein Autofahrer tödlich verletzt worden. Offenbar war er nach einer Kollision mit der Mittelschutzplanke aus seinem Wagen ausgestiegen und von einem herannahenden Pkw erfasst worden.

Der 24-Jährige aus Herne war mit seinem Auto in Richtung Hagen unterwegs. Etwa in Höhe der Anschlussstelle Neheim-Süd geriet sein Wagen aus bislang ungeklärter Ursache offenbar ins Schleudern, prallte gegen die Mittelschutzplanke und kam in der Mitte der Fahrbahn zum Stehen. Als der 24-Jährige ausstieg, erfasste ihn der herannahende Pkw eines 25-Jährigen aus Wuppertal.

Der 24-Jährige verstarb noch am Unfallort. Eine 37-Jährige aus Wuppertal, die im Auto des 25-Jährigen saß, erlitt einen Schock und kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Vor Ort und nahe der Unfallstelle betreuten Polizeibeamte und Seelsorger bei Bedarf die Unfallzeugen und Angehörigen.

Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten musste die Richtungsfahrbahn komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Hüsten abgeleitet.


 

Schüsse auf Zug

Lüdenscheid. Am Samstagabend wurde gegen 21 Uhr auf der Bahnstrecke in Höhe der Wehberger Straße ein Zug von Unbekannten beschossen. Hierbei wurden nach bisherigen Erkenntnissen mehrere Fenster beschädigt. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Bei der Tätersuche wurde auch ein Hubschrauber eingesetzt.

Die Mordkommission in Hagen hat ihre Ermittlungen aufgenommen.


 

Winterberg macht dicht

Foto: Pressestelle Stadt Winterberg

Winterberg. Seit heute gibt es ein Betretungsverbot für sämtliche Pisten und zugehörigen Parkplätze in Winterberg, Altastenberg, Neuastenberg, Niedersfeld und Züschen geben. Darüber hinaus der Bereich rund um den Kahler Asten und der Großraumparkplatz Bremberg. Auch die Niedersfelder Hochheide wird nicht zugänglich sein. Das Betretungsverbot wird durch die Kräfte des Ordnungsamts und der Polizei kontrolliert und konsequent geahndet. Es gilt bis zum 10.01.2021. Das teilte die Stadt Winterberg mit.

In der Meldung heißt es weiter: Aufgrund der Verkehrssituation wurde bereits heute die B 480 temporär gesperrt. Sollte es die Situation morgen trotz der erweiterten Maßnahmen erneut erfordern, können weitere Sperrungen rund um Winterberg morgen wieder erfolgen.

Diese Maßnahmen mit einem Großaufgebot von Ordnungsamt, Sicherheitsdienst und Kreispolizeibehörde des Hochsauerlandkreises, ergänzt um auswärtige Kräfte der Bereitschaftspolizei und der Reiterstaffel, haben zahlreiche Verstöße gegen die CoronaSchVO NRW und die angeordnete Maskenpflicht sowie Verkehrsordnungswidrigkeiten geahndet. Aufgrund der heutigen Einsatzlage und des hohen Besucheransturms wird die Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis mit Unterstützung von auswärtigen Kräften Bereitschaftspolizei und unser Ordnungsamt auch morgen mit starken Kräften im Einsatz sein.

Bedauernd fügt die Stadt hinzu: Diese notwendigen Maßnahmen treffen nun sicherlich auch die Menschen, die sich regelkonform in unserer Natur aufgehalten haben. Das lässt sich in dieser Situation leider nicht vermeiden. Leider haben die vergangenen Tage jedoch auch zahlreiche Tagesausflügler zu uns gelockt, die sich nicht an die geltenden Regelungen halten und uns in eine Lage versetzt haben, die wir aus eigener Kraft nicht mehr stemmen konnten.


 

Kontrollen am Wochenende

© Pixabay | Symbolbild

Winterberg | Herscheid. Die Stadt Winterberg kontrolliert an diesem Wochenende die Einhaltung der Corona-Regeln. Unterstützt wird sie dabei von einer Einsatzhundertschaft und Teilen der Reiterstaffel der Polizei und wird alle notwendigen und verordneten Maßnahmen durchsetzen. Bußgelder werden dann ausgesprochen, wenn es notwendig wird.

„Dies ist der Weg, wie Winterberg zurzeit die Herausforderung händeln kann,“ heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Und weiter apelliert die Stadt : “ Bitte bleiben sie zuhause.“

Bereits Neujahr hatte das Ordnungsamt mehrere Anzeigen geschrieben. Hier gab es Verstöße gegen die Maskenpflicht und Kontaktbeschränkungen. Wegen des touristischen Übernachtungsverbots mussten auch Wohnmobile wieder abreisen.

 

Verkehrschaos auch in Herscheid

Auch die Gemeinde Herscheid bittet die Besucher auf andere Freizeitgebiete auszuweichen. Auch dort war es gestern wieder chaotisch. An der Nordhelle parkten Menschen mit ihren Autos die Straßen zu.

Dabei hatte der Landesbetrieb Straßen NRW dort  kurzfristig ein Halteverbot eingerichtet, damit die Straße für den Winterdienst frei bleibt. Ausserdem bittet die Gemeinde darum, nur auf ausgewiesenen Parkplätzen zu parken.


 

Mordkommission ermittelt

Winterberg. Bereits am Mittwochvormittag wurde ein Mann tot aufgefunden. Die Polizei wurde wegen eines Einbruchs alarmiert und fand den 65-Jährigen tot in seiner Wohnung. Aufgrund seiner Verletzungen kommt ein Gewaltdelikt in Betracht. Jetzt ermittelt die Mordkommission aus Dortmund.


 

Ruhige Silvesternacht im Sauerland

Lüdenscheid (Foto:pixabay)

Menden. Die Polizei im Hochsauerlandkreis hatte in der Nacht 53 Einsätze und musste dreimal wegen Sachbeschädigungen ausrücken. In zwei weiteren Fällen wurden Strafanzeigen wegen einer sexueller Beleidigung erstattet. In Arnsberg kam es zu einer gefährlichen Körperverletzung im Rahmen einer häuslichen Gewalt. In Brilon wurde in einem Fall gegen die Bestimmungen der Corona Schutzverordnung verstoßen.

Hagen

Die Silvesternacht in Hagen verlief weitestgehend friedlich – das ist die Bilanz der Polizei Hagen. Zwischen 18 Uhr und 3 Uhr wurden 115 Einsätze verzeichnet. Häufigster Einsatzanlass war das verbotene Abbrennen von Feuerwerkskörpern auf öffentlichen Wegen und Plätzen. Zudem gab es einige Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung, da sich Personen nach Mitternacht in größeren Gruppen sowie unzulässigen Personenkonstellationen auf den Straßen versammelt hatten.

Märkischer Kreis

Auch das Gesamtfazit der Polizei im Märkischen Kreis fällt positiv aus. Es blieb auf weiten Strecken ruhiger, als sonst in Silvesternächten. Es fielen insgesamt 154 Einsätze an. Davon hatten 51 einen Silvester-Bezug. Polizeibeamte stellten 15 Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung fest und sprachen 15 Mal Platzverweise aus.

Am Lüdenscheider Asenberg meldeten Zeugen eine Ruhestörung. Polizisten trafen vor Ort auf einen hochaggressiven 23-jährigen Lüdenscheider. Er weigerte sich dem Platzverweis zu folgen und musste überwältigt werden. Hierbei leistete er so heftigen Widerstand, dass zwei Polizeibeamte leicht verletzt wurden. Ein Alkoholtest ergab fast 2 Promille. Der Mann beging das neue Jahr mit einer Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte in einer Ausnüchterungszelle.

Am Vogelberg versuchten zwei Jugendliche kurz vor 3 Uhr einen Zigarettenautomaten mit Silvesterböllern aufzusprengen. Als das nicht funktionierte, griffen sie zum Brecheisen. Als die Polizei eintrifft, gingen beide stiften. Den Beamten gelingt kurz darauf die Festnahme eines 15-jährigen Lüdenscheiders. Seine Eltern holten ihn kurz darauf auf der Wache ab. Er muss sich wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls verantworten. Am Automaten entstand Sachschaden.

In Iserlohn brannte kurz nach Mitternacht eine Hecke an der Wagenfeldstraße. Die Feuerwehr löschte den Brand. Die Polizei geht von Feuerwerkskörpern als Brandursache aus. An der Refflingser Straße sahen Zeugen um Mitternacht mehrere Jugendliche, die an einem geparkten PKW mit Böllern hantierten. Als sie die Zeugen bemerkten, rannten sie weg. Kurz darauf gab es einen lauten Knall aus dem Motorraum. Der Ford wies teils massive Schäden auf. Das Dach war verbeult, die Windschutzscheibe gesplittert und Seitenscheiben zerstört. Im offenstehenden Tank steckten Böllerreste. Die Feuerwehr sicherte den PKW. Die Polizei ermittelt wegen versuchter Brandstiftung.

In Werdohl sollen kurz nach Mitternacht Personen am Pungelscheider Weg Böller in Richtung anderer Menschen geworfen haben. Zu Schaden kam niemand. Einen steckten die Tatverdächtigen in eine Mülltonne, die daraufhin aufplatzte. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

In Neuenrade erlitt eine Person schwere Gesichtsverletzungen an der Carl-Diem-Straße. Rettungswagen und Notarzt brachten den Verletzten ins Krankenhaus. Nach bisherigen Erkenntnissen detonierte ein Feuerwerkskörper vermutlich aufgrund einer Fehlzündung vor dem Gesicht des Opfers. Ein Fremdverschulden schließt die Polizei bislang aus.

Auch für die Feuerwehren in Iserlohn und Menden verlief der Jahreswechsel ruhig. Die Einsätze entsprachen einem normalen Werktag, heißt es aus Menden. Die allermeisten Bürgerinnen und Bürger hielten sich an die aktuell geltenden Regeln.


 

Sieben-Tages-Inzidenz unter 100

Märkischer Kreis. Der strenge Lockdown scheint im Märkischen Kreis erste Wirkungen zu zeigen. Die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner ist auf 98,2 gesunken. Allerdings meldet das Gesundheitsamt, dass sieben Märker und ein Niederländer verstarben.

Die gute Nachricht: 196 ehemals Coronainfizierte durften zu Sylvester die häusliche Quarantäne als nicht mehr ansteckend verlassen. Das Kreisgesundheitsamt verzeichnet kurz vor dem Jahreswechsel insgesamt 781 Männer und Frauen, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben. Mit ihnen stehen 1503 Kontaktpersonen unter Quarantäne. Seit Mittwoch gingen 97 neue positive Coronanachweise ein.


 

Kontrollen in der Silvesternacht

Arnsberg. Der Jahreswechsel nähert sich und das Verkaufsverbot von Feuerwerkskörpern wird den Jahresübergang wohl etwas leiser gestalten. Obwohl das Abbrennen im privaten Bereich erlaubt ist. Ordnungsamt und Polizei das Einhalten der Corona-Schutzverordnung verstärkt kontrollieren. Arnsberg und Winterberg für die Silvesternacht für einige Plätze in der Stadt ein Versammlungsverbot ausgesprochen. Dort ist das Zünden von Feuerwerk generell verboten. Betroffen sind folgende Bereiche:

  • Schlossruine
  • Gutenbergplatz
  • Europaplatz
  • Gebrüder-Apt-Platz vor dem Sauerlandtheater
  • Neheimer Markt
  • Hüstener Markt
  • Oeventrop Kirchstraße
  • Winterberg Obere Pforte

Die Stadt Meschede appelliert auf privates Feuerwerk zu verzichten.


 

Maßnahmen zum Corona-Jahreswechsel

 

Märkischer Kreis. Die Polizei erhöht in der Silvesternacht die Einsatzstärken auf den zehn Polizeiwachen im Kreisgebiet. Polizeibeamtinnen und -beamte werden in der Nacht verstärkt präsent sein. Anlasslose Kontrollen in Privaträumen werden nicht durchgeführt. Gleichwohl wird gemeldeten Verstößen sowohl im privaten, als auch im öffentlichen Raum, konsequent nachgegangen.

Der Verkauf von Feuerwerk ist verboten. Das Abbrennen privaten Feuerwerks, z.B. aus Restbeständen vom Vorjahr, ist jedoch erlaubt. Die Polizei appelliert trotzdem dringend, dieses Jahr darauf zu verzichten.

Die Stadt Iserlohn hat zusätzlich Verbotszonen im Bereich des Seilersee sowie des Danzturms erlassen. Alle Infos dazu gibt es bei : www.iserlohn.de .

Partys, Feiern und Ansammlungen sind weiterhin verboten. Bei Treffen gilt nach wie vor die Obergrenze von maximal fünf Personen aus zwei Haushalten (zuzüglich Kindern bis 14 Jahren).

 


Neues Sicherheitskonzept für Winterberg

Winterberg. Nachdem in den vergangenen Tagen jede Menge Tagestouristen ins Hochsauerland gekommen waren, zieht die Stadt Winterberg jetzt die Notbremse und hat zusammen mit dem Land NRW einen Maßnahmenkatalog erarbeitet.

Die Präsenz  von Ordnungsamt und Polizei wird massiv erhöht, damit die Einhaltung der Corona-Schutzregeln neben dem Verkehr besser überwacht werden kann. Man wolle gleichzeitig verhindern, dass Tagesausflügler sich andere Flächen zum Parken, beispielsweise in Wohngebieten, suchen. Die Stadt weist darauf hin, dass touristische Übernachtungen nach wie vor verboten sind. Hotels und Ferienwohnungen, die trotzdem Gäste beherbergen, müssen mit Geldstrafen von bis zu 5000 Euro rechnen, heißt es aus der Stadtverwaltung. Gäste, die sich widerrechtlich in Unterkünften einmieten, zahlen ein Bußgeld von 250 Euro pro Person. Die neuen Maßnahmen gelten ab morgen. (30.12.2020)

Unterstützung gabs am Dienstagmittag von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet. Er appellierte an die Bürger, auf Ausflüge ins Sauerland zu verzichten.

Bis zum 10.01.2021 sind die Rodellifte und Skilifte geschlossen. Das Rodeln an den Liften ist nicht erlaubt. Die Hütten und Toiletten sind geschlossen, es gibt keine Einkehr- oder Aufwärmmöglichkeiten.


 

Sieben-Tages-Inzidenz sinkt etwas

Märkischer Kreis | HSK. Das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises hat seit Montag 336 Personen als nicht mehr ansteckend aus der Quarantäne entlassen. In der gleichen Zeit wurden 36 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Leider sind acht weitere Todesopfer zu beklagen.

Kurz vor der Jahreswende sind im Märkischen Kreis 827 Menschen mit dem Coronavirus inzifiert. Mit ihnen stehen 1602 Kontaktpersonen unter Quarantäne. Die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner ist nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts auf 132,6 gesunken. Da aufgrund der Weihnachtsfeiertage nur wenig getestet wurde, sind die Zahlen allerdings nur mit Vorsicht zu bewerten.

Die Statistik des Gesundheitsamtes des Hochsauerlandkreises verzeichnete am Dienstag fünfzehn Neuinfizierte und 33 Genesene. Die 7-Tages-Inzidenz beträgt 95,5.

Insgesamt sind im Hochsauerlandkreis aktuell 263 Infizierte, 3.681 Genesene sowie 4.024 bestätigte Fälle gemeldet. Stationär werden 33 Personen behandelt, sechs intensivmedizinisch und davon werden zwei Personen beatmet. Am 24. Dezember ist eine 89-jährige Frau aus Brilon verstorben. Damit sind es 73 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion.


 

Touristen fallen in HSK ein

Winterberg. Jede Menge Tagestouristen sind wieder ins Hochsauerland gekommen. Egal ob Wilde Wiese oder Winterberg – Familien mit Kinder wollen Schlitten fahren. Die Wilde Wiese wird sehr wahrscheinlich gesperrt, falls der Ansturm weiterhin anhält. Das Ordnungsamt Sundern bittet die Tagestouristen inständig: Bleibt zuhause.

Die Stadt Winterberg will noch heute Nachmittag bekanntgeben, wie sie mit dem langen Silvesterwochenende umgeht. Ausserdem weist die Stadt darauf hin, dass touristische Übernachtungen nach wie vor verboten sind.


 

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 207,9

Märkischer Kreis. Die Gesundheitsdienste des Kreises melden sieben weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. 110 Menschen haben sich neu infiziert, die Sieben-Tage-Inzidenz ist auf 207,9 zurückgegangen. Das Kreisgesundheitsamt meldet aktuell 1.166 Personen, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben.

Aktuell verzeichnet das Kreisgesundheitsamt 1.166 Personen, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben. 61 weniger als noch einen Tag zuvor. Mit ihnen stehen 2.312 Kontaktpersonen unter häuslichen Quarantäne. Dem Kreis wurden 110 Neuinfektionen innerhalb eines Tages gemeldet.

Es gibt eine gute Nachricht: 6.253 Märker haben die Krankheit bereits überwunden.


 

Keine Gottesdienste an Weihnachten

Balve. Die Christusgemeinde in Balve hat sich kurzfristig entschlossen, den heutigen, besonderen Heiligabend-Gottesdienst “Bewegte Weihnacht” und die 3 folgenden Gottesdienste (27.12., 3.01. und 10.01.) ausfallen zu lassen! In einer Pressemeldung der Gemeinde heißt es, dass es trotz gutem Hygienekonzept anhand der derzeitigen allgemein hohen Infektionszahlen im Märkischen Kreis angemessen ist, hier vorsichtig und zurückhaltend zu sein.

Die Gemeinde wird neben der schon bekannten Andacht “Impuls” noch heute weitere Audio-Beiträge bereitstellen, mit Texten, die für den Gottesdienst heute Nachmittag gedacht waren. Die Andachten dauern in der Regel 5 Minuten.

Hier ist der Link: www.Christusgemeinde-Balve.de/impuls.mp3. Abspielbar mit jedem PC, Tablet oder Handy. Jeweils ältere Andachten, soweit vorhanden, können hier abgerufen werden: www.Christusgemeinde-Balve.de/impuls.htm .


 

Drei weitere Todesfälle

Märkischer Kreis. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Märkischen Kreis nähert sich dem Wert von 200. Das Robert-Koch-Institut meldet aktuell 197,9 Infizierte in den vergangenen sieben Tagen. Mit diesem Wert liegt der Kreis auf einem Mittelplatz gemessen an den Nachbarkommunen. Das teilte heute der Märkische Kreis mit.

Der Oberbergische Kreis meldet einen Wert von 226,8, Olpe 218,7, Hagen 212,5 und der Ennepe-Ruhr-Kreis 200,9. Geringere Inzidenz-Werte sind für den Kreis Unna (157,0), den Kreis Siegen-Wittgenstein (152,7), den Kreis Soest (136,5) sowie den Hochsauerlandkreis mit 107,8 registriert.

Aktuell verzeichnet das Kreisgesundheitsamt 1.045 Personen, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben. 149 Infizierte weniger als noch einen Tag zuvor. Mit ihnen stehen 2.544 Kontaktpersonen unter häuslichen Quarantäne. Dem Kreis wurden 46 Neuinfektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Sie verteilen sich wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Altena (+2), Hemer (+6), Iserlohn (+10), Kierspe (+1), Lüdenscheid (+8), Meinerzhagen (+4), Menden (+1), Nachrodt-Wiblingwerde (+2), Neuenrade (+2), Plettenberg (+1), Schalksmühle (+10) und Werdohl (-1, datenbereinigt). 192 konnten als geheilt aus der Quarantäne entlassen werden.

Leider sind auch wieder drei weitere Todesopfer in Zusammenhang mit einer Covid-19 Er-krankung zu beklagen. Es handelt sich dabei um eine 91-Jährige Iserlohnerin, einen 84 Jahre alten Mann aus Lüdenscheid sowie eine 78-Jährige aus Hemer. In den vergangenen sieben Tagen haben sich im Kreis nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 197,9 Menschen pro 100.000 Einwohner mit dem Virus angesteckt.

Die Gesundheitsdienste des Märkischen Kreises planen heute insgesamt 135 Abstriche, davon 9 an der Teststation in Lüdenscheid, 18 an der Station in Iserlohn und 108 mobil. Derzeit werden 140 Covid-19-Patienten stationär in Krankenhäusern behandelt, davon 28 intensivmedizinisch. 26 Personen müssen beatmet werden.

Seit Beginn der Pandemie im Februar haben sich insgesamt 7.179 Einwohner des Märkischen Kreises mit dem Coronavirus angesteckt. 6.035 Märker haben die Krankheit bereits überwunden. 99 sind in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben.


 

Kartellamt genehmigt Globus den Erwerb von bis zu 24 real-Standorten

Foto: Globus Sankt Wendel

St. Wendel. Das Bundeskartellamt hat heute mitgeteilt, dass Globus bis zu 24 Standorte von real übernehmen kann. Ob Menden dabei ist wird sich demnächst entscheiden.

Den Kauf von real in Hemer durch Kaufland hat das Kartellamt untersagt. Zu starke Marktkonzentration. Hier bleibt Real erstmal eigenständig.


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