Herzlich Willkommen | Donnerstag, 29.10.2020  |

POL-HSK: Auseinandersetzung in Essentho

Marsberg (ots) – In der Nacht zum Donnerstag kam es in einer kommunalen Unterbringungseinrichtung in Essentho zu einer körperlichen Auseinandersetzung, welche mit zwei Festnahmen endete. Zunächst wurde ein 28-jähriger Afghane von einem 18-jährigen Mitbewohner aus Tschetschenien mit russischer Staatbürgerschaft bedroht. Nach ersten Angaben zeigte der Afghane seinen Mitbewohner bereits schon einmal wegen einer Körperverletzung an. Hiermit ist der 18-jährige Russe jedoch nicht einverstanden und gab das dem 28-jährigen Mann zu verstehen. Beim ersten Eintreffen der Polizei war der Russe nicht mehr vor Ort. Etwa 30 Minuten später wurden die Beamten erneut zur Unterkunft gerufen. Diesmal blieb es nicht bei den verbalen Bedrohungen. Der Afghane konnte leicht verletzt in seinem demolierten Zimmer angetroffen werden. Hier war er kurz zuvor von dem Russen, mit Unterstützung von vier syrischen Bewohnern, körperlich angegangen worden. Gegenüber den eingesetzten Beamten war der alkoholisierte Mann aus Tschetschenien äußerst aggressiv. Er drohte, die Tat zu beenden, wenn die Polizei wieder weg sei. Des Weiteren beleidigte und bedrohte er die Polizisten lautstark. Bei der anschließenden Festnahme wehrte sich der Mann körperlich und trat und schlug nach den Beamten. Der Widerstand wurde gebrochen und der Mann in das Polizeigewahrsam in Brilon verbracht. Gegen 02:20 Uhr kam es dann wieder zu einem Einsatz. Der Mann aus Afghanistan wurde erneut von den verbliebenen vier Syrern angegriffen. Hierbei trug er sich weitere Verletzungen zu, so dass er durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus verbracht werden musste. Ein 18-jähriger Mann aus der vierköpfigen Gruppe widersetzte sich den Anweisungen der Beamten massiv, so dass dieser auch dem Polizeigewahrsam in Brilon zugeführt werden musste. Dem 18-jährigen Russen erwartet nun eine Strafanzeige wegen Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Sachbeschädigung. Die Ermittlungen gegen den bereits einschlägig in Erscheinung getretenen Mann dauern an.

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis Pressestelle Holger Glaremin Telefon: 0291/9020-1140 E-Mail: pressestelle.hochsauerlandkreis@polizei.nrw.de

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