POL-HSK: Unfallflucht ist unfair

Meschede (ots) –

Unfallflucht ist kein Kavaliersdelikt. Wer vom Unfallort flüchtet begeht eine Straftat, für die neben hohen Geldstrafen und Führerscheinentzug, in besonders schweren Fällen sogar eine Gefängnisstrafe droht. Mit der Aktion „Unfallflucht ist unfair“ sollen alle Verkehrsteilnehmer, die einen Unfall verursacht haben, an ihre gesetzlichen Pflichten erinnert werden. Dazu gehört auch, sich bei der Polizei zu melden, auch wenn es sich um einen „einfache Parkrempler“ handelt. Auch mögliche Zeugen sollen durch die Aktion sensibilisiert werden.

Die Motivation der Flüchtigen ist vielfältig: Angst vor einer Strafe, Vermeidung von Unannehmlichkeiten, Alkohol-/Drogenkonsum oder der Verlust des Schadenfreiheitsrabattes sind wohl die häufigsten Motive. Die Erfahrung zeigt auch, dass der Kreis der Geflüchteten nicht bestimmbar ist. Das Phänomen zieht sich durch alle gesellschaftlichen Schichten.

Die Polizei ist bei der Aufklärung von Unfallfluchten auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. In den meisten Fällen wird der Unfall erst bemerkt, wenn der Geschädigte zurück zu seinem Auto kommt. Für die Polizei bedeutet das: Wenig bis keine Ermittlungsansätze. Um das möglichst zu vermeiden, sollen die Bürger durch die Kampagne „Unfallflucht ist unfair“ sensibilisiert werden. Polizeihauptkommissar Raphael Pavan positionierte sich am Dienstag auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Meschede und machte erneut auf die Thematik aufmerksam. Er verteilte Hinweiszettel und führte Gespräche mit den vorbeikommenden Bürgern. Auf den Hinweiszetteln sollen sich Zeugen von Unfallfluchten Notizen zum Unfallgeschehen notieren. Die Zettel können auch hier ganz einfach ausgedruckt und im Auto platziert werden:

https://hochsauerlandkreis.polizei.nrw/sites/default/files/2018-11 /ZeugenhinweiseUnfallflucht_2.pdf

Nach wenigen Gesprächen stellte PHK Pavan bereits fest, dass Unfallfluchten und „Parkrempler“ ein Thema sind, von dem viele schon einmal persönlich betroffen waren. Umso wichtiger ist es daher, nach einem Unfall die richtigen Schritte einzuleiten und das Geschehen der Polizei zu melden.

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Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis Pressestelle Laura Burmann Telefon: 0291 / 90 20 – 1142 E-Mail: pressestelle.hochsauerlandkreis@polizei.nrw.de

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Montag, 24.06.2019  |

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