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POL-MK: Griff in die Damenhandtaschen

Märkischer Kreis (ots) – Die Serie der Taschendiebstähle reißt nicht ab. Diesmal griffen die unbekannten Täter in Hemer, Iserlohn, Kierspe und Lüdenscheid in die Damenhandtaschen. Die Polizei wiederholt ihre dringende Aufforderung, Wertsachen dicht am Körper zu tragen. Die professionell agierenden Täter weichen vermutlich aus den großstädtischen Einkaufszonen aus. Dort finden sie keine Opfer mehr. Stattdessen suchen sie massiv Lebensmittelgeschäfte in ländlichen Regionen auf.

Die Fälle im Einzelnen:

Hemer: Eine 59-jährige Frau will um 12.45 Uhr an der Kasse eines Discounters an der Elsa-Brandström-Straße ihre Einkäufe bezahlen. Doch sie greift in ihrer Handtasche ins Leere: Die Geldbörse ist weg. Sie hat nichts bemerkt. Bereits am Samstag gegen 11.30 Uhr wurde eine 61-jährige Frau in einem Discounter an der Bahnhofstraße bestohlen. Sie hatte gerade zuvor Geld an einem Automaten abgehoben. Sie kann sich nur noch erinnern, dass sich mehrere Personen am Gemüsestand an ihr vorbei gedrängelt hätten. Erst an der Kasse bemerkte sie, dass ihr Geld weg war.

Iserlohn Am Montag gegen 12 Uhr steht eine 49-jährige Kundin in einem Discounter am Schapker Weg plötzlich ohne Geld an der Kasse. Sie hatte ihre Handtasche mitsamt Geldbörse während des Einkaufs an ihren Einkaufswagen gehängt. Ihr war nichts aufgefallen.

Lüdenscheid Am Montag kurz nach 9 Uhr legt eine 52-jährige Lüdenscheiderin in einem Supermarkt im Stern-Center ihre Geldbörse kurz an der Kasse ab, um ihre Einkäufe einzupacken. Als sie das Portemonnaie wieder an sich nehmen will, geht ihr Griff ins Leere. Gemeinsam mit dem Ladendetektiv werden die Videoaufnahmen durchgeschaut. Darauf ist zu sehen, wie eine unbekannte Person die fremde Geldbörse zunächst verdeckt, hektisch etwas in seinen Rucksack schiebt und das Geschäft verlässt. Die Geldbörse ist danach nicht mehr zu sehen. Der Unbekannte hat dunkelblonde Haare mit Zopf, eine korpulente Statur und dürfte zwischen 20 und 30 Jahre alt sein.

Eine 55-jährige Lüdenscheiderin wurde bereits am Samstag gegen 11.30 Uhr in einem Discounter an der Schumannstraße bestohlen. Sie hatte ihre Handtasche mitsamt Geldbörse während des Einkaufs an ihren Einkaufswagen gehängt. Erst an der Kasse bemerkt sie, dass die Geldbörse weg war.

Kierspe Am Montag gegen 12 Uhr steht eine 79-jährige Kiersperin in einer Drogerie am Haunerbusch plötzlich ohne Geld an der Kasse. Sie hatte ihre Geldbörse in einer Umhängetasche verwahrt. In der Hoffnung, dass sie ihre Geldbörse vielleicht nur verloren hat, sucht sie mit Hilfe einer Verkäuferin die ganze Ladenfläche ab – ohne Ergebnis. Am Nachmittag erstattet sie bei der Polizei in Meinerzhagen Anzeige. Während der Anzeigenaufnahme liefert eine Frau eine gefundene Geldbörse ab. Es ist die der Seniorin. Die Börse hatte mittags an einem Glas-Container an der Dr.-Hans-Wernscheid-Straße gelegen. So bekam die 79-Jährige wenigstens ihre Ausweise und andere Dokumente zurück. Der Täter sicherte sich „nur“ Bargeld und Bankkarten.

Die Opfer haben nicht nur den Verlust ihres Bargeldes zu beklagen. Manche Opfer machen es den Tätern leicht, gleich ein zweites, drittes oder viertes Mal abzukassieren. Vor allem ältere Menschen stecken einen Zettel mit der PIN neben die Bankkarte ins Portemonnaie. Oder sie notieren die Nummer gleich direkt auf der Karte. Immer wieder passiert es so, dass die Täter dann direkt die nächsten Geldautomaten anfahren und dort die Konten ihrer Opfer plündern, bevor die den Diebstahl überhaupt bemerkt haben. Deshalb macht ein umgehendes Sperren der gestohlenen Kredit-, Bank- oder Kundenkarten Sinn – zumal nicht bei allen Einkäufen überhaupt die PIN abgefragt wird. Auch das Wiederbesorgen von Ausweisen, Führerscheinen oder Versichertenkarten ist mit erheblichem Aufwand verbunden und z.B. bei persönlichen Erinnerungen wie Fotos gar nicht immer möglich.

Der allseits beliebte Haken am Einkaufswagen eignet sich nicht wirklich, dort die Handtasche mitsamt Wertsachen unterzubringen. Doch auch über der Schulter ist die Handtasche kein sicherer Unterbringungsort. Geschickte Täter öffnen sie, ohne dass die Opfer es bemerken, in Sekundenbruchteilen. Deshalb rät die Polizei dringend, selbst beim Einkauf im vertrauten Discounter „um die Ecke“ Wertsachen dicht am Körper zu verwahren – zum Beispiel in Innentaschen von Jacken und Mänteln.

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis Pressestelle Polizei Märkischer Kreis Telefon: +49 (02371) 9199-1220 bis -1222 E-Mail: pressestelle.maerkischer-kreis@polizei.nrw.de http://maerkischer-kreis.polizei.nrw

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